Lederkleid
Susanne Falleram 25.04.2016

Nicht nur gewisse Kleidungsstücke, auch einige Materialien sind wahre Fashion-Evergreens, die scheinbar nie aus der Mode kommen. Ganz vorn mit dabei: Leder. Wer dieses bisher nur in Form von Lederjacken oder -hosen kannte, der kann sein Repertoire jetzt erweitern. Der neueste Schrei: Lederkleider! Wie man sie am besten trägt, erfährst Du hier.

Kleider sind klassischerweise aus Stoffen wie Jersey oder Baumwolle gefertigt. Doch wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem sexy Dress aus Leder? Das muss gar nichts Anrüchiges haben, ganz im Gegenteil. Mit Lederkleidern kannst Du ziemlich viel Klasse und Stil beweisen und gleichzeitig etwas Pepp in Deine elegante Garderobe bringen. Die neuen Varianten kommen nämlich nicht etwa in ultraknappen Schnitten, sondern in klassischen Lady-Versionen daher. Etuikleidern, Cocktailkleidern und Co. wird so ein ganz neuer Twist verliehen, der ihnen subtil etwas von ihrer Schlichtheit nimmt. Was sie durch das spezielle Material allerdings mit sich bringen, sind einige besondere Styling-Regeln, die es zu beachten gilt.

Leder: Sexy, sinnlich, schmeichelnd

Lederkleider verbindet man im ersten Moment wahrscheinlich mit Outfits, die nicht gerade für den Alltag geeignet sind. Von diesem Image haben sie sich allerdings schon längst gelöst. Ebenso wie Lederhosen und Lederjacken keine klassische Biker-Kluft mehr sind, sondern ihren Weg in unsere Alltagsstyles gefunden haben, sind auch Lederkleider jetzt ein Must-have für wirklich jede Frau. Das Schöne ist nämlich, dass das weiche, aber gleichzeitig robuste Material der Figur schmeichelt. Der Stoff ist nicht zu dünn, sodass sich kleine Problemzonen nicht so schnell abzeichnen. Sie wirken also wie eine zweite Haut – auch, wenn sie aus qualitativ gutem Kunstleder gefertigt sind. Denn Echtleder muss es natürlich nicht unbedingt sein. So oder so wirkt der Look sinnlich und feminin.

Übrigens: Wer sich noch nicht an ein Kleid komplett aus Leder herantraut, der kann es auch erst mal mit einer Variante versuchen, die durch Ledereinsätze besticht.

3 Ideen, wie Du ein Lederkleid stylen kannst

Lederkleid

Schauspielerin Jennifer Lafleur zeigt, wie elegant ein Lederkleid aussehen kann

  • Casual: Wie ein Lederkleid alltagstauglich wird, ohne dass es zu dick aufgetragen wirkt? Am besten mit lockeren Baumwoll- und Denim-Pieces. Eine Jeansjacke drüber, dazu ein paar Stoffsneaker, schon wirkt das Ganze lässig.
  • Romantisch: Für einen kuscheligen Bohemian-Style bietet sich ein Materialmix mit dem Leder besonders gut an. Zu dem glatten, anschmiegsamen Stoff bieten sich grobe, flauschige Materialien wie Grobstrick oder Wolle gut an. Zum Lederkleid passen daher zum Beispiel Oversized-Cardigans oder ein Strickpullover im Layering-Look gut dazu. Auch hauchfeine Spitze ist ein schöner Kontrast dazu, zum Beispiel in Form von einem zarten Jäckchen oder einem Spitzen-Shirt, das Du einfach darüber ziehst.
  • Elegant: Für feminine Momente sorgen Lederkleider auch am Abend. Achtung: Gerade hier muss man aufpassen, dass man nicht zu viele Lederteile miteinander kombiniert. Und das passiert mit Pumps und Clutch im Schlepptau ziemlich schnell. Am besten ist es, wenn Du Dein Kleid als Leder-Piece alleine stehen lässt. Maximal ein paar Lederpumps können dazu noch gut aussehen. Ein schöner Mix kann auch Wild- mit Glattleder sein, aber auch hier gilt: Nicht übertreiben. Greife lieber auf andere, elegante Materialien wie Seide, Chiffon und ähnliches zurück. Weniger ist mehr lautet hier die Devise. Überlade den Style nicht und sorge lieber mit Metallic-Accessoires für zusätzliche Hingucker.

Lederkleider machen klassischen Kleidern aus Jersey, Baumwolle und Co. ernsthafte Konkurrenz. Durch das weiche, matt glänzende oder auch mal raue Material geben sie jedem Look einen ganz eigenen Twist. Fazit: Haben wollen!

Bildquelle: Getty Images for Tribeca Film Festival/Monica Schipper


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