Für heiße Tage

Schweißflecken vermeiden? Der Stoff macht’s!

Jessica Tomalaam 12.08.2016 um 14:37 Uhr

Kaum steigen die Temperaturen etwas an, müssen wir uns nicht nur um unsere Gesundheit, sondern auch um unsere Kleidung Gedanken machen. Ausreichend trinken, ausgewogene, leichte Nahrung – alles kein Problem. Aber was können wir eigentlich anziehen, um Schweißflecken auf unserer Kleidung zu vermeiden? Denn nichts ist unangenehmer, als ein großer Fleck unter den Achseln. Es gibt einige Stoffe, die das verhindern können. Wir sagen Dir, welche das sind.

Wie Du Schwitzen vermeiden kannst, haben wir Dir schon ausführlich erklärt. Aber welche Stoffe solltest Du im Sommer tragen, um Schweißflecken unter den Achseln zu vermeiden? Denn Sommerkleidung sollte natürlich am besten luftig und leicht sein und locker auf der Haut aufliegen. Wir haben für Dich den Überblick.

Schweißflecken vermeiden

Es gibt einige Stoffe, in denen man nicht so stark schwitzt.

Vermeide Stoffe wie Polyester und Acryl

Generell gilt, dass sich im Sommer vor allem helle und weit geschnittene Kleidung eignet, um Schwitzen und Schweißflecken zu vermeiden. Viele Menschen können Stoffe aus Polyester, Acryl oder Nylon sowieso nicht tragen, weil sich diese für sie unangenehm anfühlen oder jucken.

Fakt ist aber auch, dass wir gerade in diesen Stoffen ziemlich stark schwitzen, da sie größtenteils aus Plastik bestehen. Du musst Dir vorstellen, dass unsere Haut darunter nicht so gut atmen kann und wir deshalb anfangen zu schwitzen. Hinzu kommt, dass sich der Schweiß in diesen Stoffen gut festsaugen kann und wir dann auch noch anfangen unangenehm zu riechen. Was Du gegen Schweißgeruch tun kannst, liest Du hier.

Schweißflecken vermeiden: Greif zu natürlichen Stoffen

Es gibt einige Stoffe, die aus natürlichen Fasern hergestellt werden, die sich eher dazu eignen, im Sommer getragen zu werden, da wir in ihnen einfach weniger schwitzen. Dazu gehört natürlich Leinen. Dieser aus Flachs gewonnene Stoff ist sehr luftdurchlässig und kann dadurch eine gute Luftzirkulation ermöglichen. Außerdem zeichnet sich die Pflanze durch umweltbewusste Nachhaltigkeit aus. Im Gegensatz zu manch anderem Stoff klebt Leinen auch nicht auf der Haut, wenn man schwitzt. Der Nachteil: Der Stoff knittert sehr schnell.

Auch Seide ist eine Naturfaser, die schon sehr lange angewendet wird, um Kleidung zu produzieren. Ihren Ursprung hat der Stoff in China. Hergestellt wird er aus den Kokons der Seidenraupe, was von Tierrechtsorganisationen wie Peta kritisiert wird, da die Seidenraupen vermutlich qualvoll getötet werden. Dein eigenes Bild darüber kannst Du Dir hier machen. Charakteristisch für Seide ist ein bestechender Glanz und enorme Festigkeit. Ähnlich wie Leinen kann Seide außerdem viel Flüssigkeit aufnehmen und eignet sich deshalb auch als leichter Stoff, der gut im Sommer getragen werden kann. Schweißflecken vermeiden kannst Du damit allerdings nicht, außer Du legst Dir vielleicht Achselpads in die Achseln. Außerdem ist die Pflege von Kleidung aus Seide sehr zeitintensiv.

Auch Kleidung aus Baumwolle und Viskose sollte nicht in Deinem Kleiderschrank fehlen. Beide Stoffe können viel Flüssigkeit aufsaugen und sind sehr luftdurchlässig. ABER: Wenn man erst einmal ins Schwitzen geraten ist, klebt die Kleidung nass am Körper, was sehr unangenehm ist. Auch Kleidung aus Milch, Algen oder Kaffeesatz eignet sich hervorragend für den Sommer – lies hier mehr über die kuriosesten Stoffe.

Wenn Du viel Sport machst und dabei natürlich auch ordentlich ins Schwitzen gerätst, solltest Du außerdem spezielle Funktionswäsche aus sogenannten Polyester-Mikrofasern tragen, die den Schweiß sehr gut absorbieren können und Schweißflecken vermeiden.

Bildquelle: iStock/Dandamanwasch

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