Stilsünden im Sommer

Kniestrümpfe in offene Schuhen

Kniestrümpfe in offene Schuhen

Wer kennt das nicht? Draußen herrschen tropische Temperaturen und man möchte am Liebsten so wenig wie möglich Stoff auf der Haut tragen. Das ist auch eigentlich kein Problem: dünne Kleider, kurze Röcke, schmale Tops und offene Schuhe wie Flip Flops und Espandrillos mit Keilabsatz sind oftmals im Sommer ein toller Hingucker.

Doch, was, wenn Mädels und auch Jungs sich nicht so ganz darüber bewusst sind, was sie tragen können und was nicht? Es sieht schon nicht so dolle aus, wenn etwas, sagen wir mal, fülligere Mädels, in bauchfreien Tops oder kurzen Mini-Röcken rumlaufen. Klar wollen sie nicht schwitzen, doch es gibt auch andere sommerliche Mode, die nicht so gnadenlos jedes Speckröllchen zum Vorschein kommen lässt. Außerdem schwitzt man in zu enger Kleidung viel mehr, als in einem luftigen, wallenden Sommerkleid.

Das leidige Thema: Socken

Wie bereits gesagt: an heißen Tagen braucht der Körper Kühlung. Manch einen oder manch eine veranlasst das dazu, immer und überall nackte Haut zu zeigen. Oder die, oft allzu knappen, Kombinationen widersprechen jedem Stilbewusstsein. „Die schlimmste Stilsünde sind für mich immer noch Männer in Shorts, die dann in ihren Sandalen Socken tragen“, sagt Gabriele Krischel vom Netzwerk Etikette Trainer International in Hamburg. „Das passt nicht ins Büro und auch nicht in der Freizeit – Socken gehören ausschließlich in geschlossene Schuhe.“

Schwitzender Mann

Schwitzender Mann

Und auch in geschlossenen Schuhen ist es nicht egal, welche Socken dazu kombiniert werden. Vom Verbot weißer Tennissocken einmal abgesehen: „Zu Shorts gehören kurze Sneaker-Söckchen“, sagt Krischel, die als Trainerin in Bonn arbeitet. Bis auf die Waden hochgezogene Socken oder gar Kniestrümpfe sind zu nackten Beinen tabu. Das gilt sowohl für Mädels als auch für Jungs.

Sichtbarer BH-Träger unter dem Kleid

Transparent ist angesagt

Hier gilt: besser zu wenig als zu viel

Tabu ist auf der anderen Seite aber auch zu viel Nacktheit: „Zum Beispiel im Schwimmbad: Wenn ich mich da ins Café setze, sollte ich mir ein Hemd oder Kleid anziehen – andere wollen dort ja essen“, rät Krischel. „Sobald ich den Strandkorb oder die Liegewiese verlasse, sollte ich mir etwas überwerfen.“ Das gelte für Mädels, die Krischel immer wieder mit Bikini-Oberteil an der Strandbar sieht.

Beherzigen sollten den Ratschlag ihr zufolge aber auch Jungs, die bisweilen sogar auf dem Fahrrad in der Stadt mit blankem Oberkörper unterwegs sind. „Gerade bei der Bewegung schwitzt man ja auch. Und das ist auf nackter Haut dann einfach unangenehm für den Betrachter – und es riecht auch.“ Positiv aber findet Krischel den Trend zum rasierten Mann. „Gerade junge Männer rasieren sich heutzutage auch die Achseln und die Beine. Das sieht gepflegter aus.“ Und für Frauen sollten rasierte Achseln und Beine – vor allem bei dunklerer Haarfarbe – im Sommer ein Muss sein.

Transparent soll es sein

Eine Mode der 90er Jahre hat die Zeit zu Grabe getragen: sichtbare Unterwäsche. „Unter helle Oberteile gehören transparente Träger. Denn die Unterwäsche heißt ja so, weil sie unter die Wäsche gehört.“ Sie sollte für den Betrachter daher verborgen bleiben. „Und für viele Frauen ist bauchfrei ja immer noch aktuell. Aber: Im Büro geht das nicht. Und für Ältere ist das meistens auch nichts.“

dpa/erdbeerlounge

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Was denkst du?

  • silbertau am 08.07.2009 um 21:52 Uhr

    uh ja schwitzen is echt ätzend..

    Antworten