Strickjacken

Bei Wind und Wetter

Strickjacken

am 12.12.2012 um 12:07 Uhr

Strickjacken begleiten jede Fashionista zuverlässig durch die kalte Jahreszeit. Dass sie dabei auch noch gut aussehen, macht das beliebte Oberteil zu einem wahren Must-Have.S

Strickjacken sind wahre Alleskönner: Sie sehen gut aus, sind gemütlich, leicht kombinierbar und für jedes Wetter passend. Kein Wunder, dass sie in der Modewelt eine steile Karriere hinter sich haben und zum beliebten Überflieger geworden sind.

Strickjacken – Die verschiedenen Modelle

Strickjacken wurden im 17. Jahrhundert in Frankreich und auf den Britischen Inseln bekannt, wo sie vor allem von Fischern getragen wurden, die sich auf diese Weise gegen die Kälte auf See schützen wollten. Bei Strickjacken handelt es sich um gestrickte Wolljacken, die je nach Anfertigung und Material besonders dick oder lang sein können. Der große Unterschied zwischen Strickjacken und Strick- oder Wollpullovern ist der, dass Strickjacken vorne immer einen Reißverschluss oder Knöpfe besitzen, und sie somit nicht – wie ein Pullover – über den Kopf gezogen werden müssen. Verschiedene Applikationen wie Taschen, Kapuzen, Kragen und Gürtel können einfache Modelle zudem in ganz besondere Varianten verwandeln. Von dem verstaubten Image, das lange an Strickjacken haftete, ist daher schon lange nichts mehr zu hören. Bereits seit längerer Zeit werden sie von Menschen jeden Alters getragen – und auch das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Vor allem für Frauen gibt es eine riesige Auswahl an Strickjacken: klassische Strickstoffe in Rauten- und Zopfmuster sowie dünne Alternativen, die eng an der Haut anliegen.

Strickjacken – Viele Kombinationsmöglichkeiten

Strickjacken sind vielfältige Kleidungsstücke, die zu fast jedem Stil getragen und kombiniert werden können. Ob sportlich oder elegant, schick oder leger – Strickjacken passen zu allem und in jeder Jahreszeit. Während an kälteren Tagen üblicherweise nach Strickjacken aus dicker Wolle gegriffen wird, bedient man sich im Sommer an einem etwas dünneren Modell. Strickjacken kann man mit so gut wie allem verbinden: Lässig, mit T-Shirt, Jeans und Sneakers, oder etwas schicker mit einem Spitzentop und einem Rock kombiniert. Auch, was die Farben betrifft, ist man bei Strickjacken nicht an feste Regeln gebunden. Besonders im Herbst sind die verschiedensten Muster und Variationen in knalligen sowie dezenten und schlichten Farben erhältlich.

Strickjacken – Der Cardigan

Während es bei Strickjacken eigentlich fast keine Eigennamen für bestimmte Modelle gibt, bildet der Cardigan in diesem Fall die Ausnahme von der Regel. Cardigans sind eine Art von Strickjacken, die nicht aus dicker Wolle bestehen und meist maschinell angefertigt werden. Sie sind kurz – meist reichen sie nur bis zur Hüfte – und körperbetont, wodurch sich die Cardigans von herkömmlichen Strickjacken abheben. Zudem besitzen sie vorne kleine Knöpfe, die je nach Wunsch und Style geschlossen oder offen getragen werden können. Ihren Namen haben die besonderen Strickjacken im Übrigen von James Thomas Brudenell, 7. Earl of Cardigan, der als General im Krimkrieg diente. Er und seine Truppen litten unter der damaligen strengen Kälte, was in ihrer Heimat Großbritannien zu großen Innovationen in der Strickwarenindustrie führte. Schließlich versuchte die britische Wirtschaft, die eigenen Soldaten – so gut es geht – zu unterstützen. Der Cardigan, der die Soldaten ausreichend wärmen sollte, war ein Ergebnis dieser Bemühungen.

Strickjacken beweisen immer wieder, dass sie nicht nur nützlich sind und warm halten, sondern auch modisch immer mit dem Trend gehen und sich weiterentwickeln. Die verschiedenen Modelle machen es einfach, für jeden Typ ein passendes Design zu finden.


Kommentar (1)

  • Erdbeerchen1207 am 16.05.2014 um 12:16 Uhr

    Ich habe mega viele Klamotten, aber an Strickjacken mangelt es mir irgendwie. Kein Plan wieso, aber ich hab fast nur pullover. Strickjacken sind sau schwer zu finden. Also schöne meine ich. nicht so billo dinger von H&M!

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