Fashion Week Berlin
Susanne Falleram 17.01.2017

Neues Jahr, neue Trends! Auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin gibt es jetzt schon die heißesten Looks für den Herbst und Winter 2017 zu sehen. Wir sind für Dich exklusiv vor Ort und haben bei Top-Designern wie Lena Hoschek, Marc Cain, Riani, Marcel Ostertag und Marina Hoermanseder die schönsten Looks erspäht. Und mal ehrlich: Bei den derzeitigen, bibberkalten Temperaturen schauen wir uns die Winter-Trends doch jetzt schon mal genauer an… alle Looks und Highlights siehst Du hier und in unserer Bildergalerie.

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin H/W 2017

Fashion Week Berlin: Diese Trends tragen wir im Herbst/Winter 2017

# Lena Hoschek: Neon, Glitzer, Leo-Print

Die Kollektion: Die Show der österreichischen Designerin unter dem Motto „Dollhouse“ war geprägt von typischen Styles der 80er Jahre. Die Stichworte, die sich jede Fashionista schon mal für die Shopping-Tage im kommenden Winter notieren sollte: Grelle Neonfarben, Glitzer (gerne von Kopf bis Fuß), schimmernder Lurex, Leo-Muster, Polkadots und Mickey-Mouse-Prints.

Der Beauty-Look: Wie wir bereits wissen, zählt zu den Frisuren-Trends 2017 ein Mikro-Pony, der deutlich über den Augenbrauen endet. Lena Hoschek setzte den Models kurzerhand schwarze Perücken in strenger Bob-Form mit dem Trend-Detail auf. Das Make-up bestach vor allem durch die auffällig geschminkten Lippen, die mit Glitzerpartikeln versehen waren.

Das Show-Highlight: Definitiv die Oldschool-Disney-Prints! Mickey, Minnie, Goofy und Co. versetzen uns direkt in unsere Kindheit und versprühen ein Gefühl von Witz und Leichtigkeit. Zum Abschluss der Show lief übrigens passenderweise: „Girls just wanna have fun“. Und Spaß wollen wir auch in der Mode!

# Marc Cain: „Ballet magnifique“ und internationale Prominenz

Die Kollektion: Balletttänzerinnen eröffneten die Show in Begleitung eines kleinen Streichorchesters, welches live für die passende, musikalische Untermalung sorgte. Doch nicht nur die Musik war ganz dem Motto gewidmet, sondern natürlich auch die Kollektion. Hauchzarte Plisséfalten, zarte Blusen, Spitzenkleider, fliegende Tüllröcke und Ballerinaschuhe: Geht es nach Marc Cain, tanzen wir durch den kommenden Herbst und Winter. Warum eigentlich nicht?

Der Beauty-Look: Auch hier wurde das Thema gekonnt umgesetzt. Zu tief gebundenen Dutts trugen die Models ein natürliches, zartes Make-up.

Das Show-Highlight: Wie jedes Jahr hat Marc Cain auch dieses Mal einen internationalen Megastar eingeladen. Diesmal nahm Hollywood-Schauspielerin Kate Bosworth in der Front-Row Platz und bezauberte Fans, Fotografen und ihren Ehemann Michael Polish, den sie als Begleitung mitgebracht hatte, gleichermaßen.

Stars auf dem Red Carpet in unserer Bildergalerie:

Mercedes-Benz Celebrities

# Riani: Die vielen Outfits einer Frau

Die Kollektion: Keine Frau läuft immer im gleichen Outfit herum; manchmal wechseln wir es sogar mehrmals am Tag. Das machte sich Riani kurzerhand zum Motto und zeigte in verschiedenen Sektionen Looks, die uns alltäglich begleiten: Vom entspannten Homewear-Outfit bis hin zum sexy Style für ein heißes Date – für jeden Anlass und jede Stimmung das passende.

Der Beauty-Look: Feminin und leicht waren die Frisuren der Models gestylt. Schwungvolle Wellen wippten bei jedem Schritt mit und unterstrichen die fröhliche, lockere Inszenierung der Kollektion.

Das Show-Highlight: Jimi Blue und Cheyenne Ochsenknecht liefen gut gelaunt gemeinsam über den Laufsteg, ebenso wie die Blogger-Geschwister Sami und Lamiya Slimani. Jana Ina Zarrella ärgerte sichtlich belustigt ihren Mann mit einer Konfettikanone. Dazu spielte eine Live-Band unter anderem „We are Family“, wunderbar passend zu der ausgelassenen, familiären Stimmung, die Riani mit der Model-Auswahl clever kreierte.

# Marcel Ostertag: Die Revolution der Mode

Die Kollektion: „Wir sind alle zu schnell.“ Diese Worte richtete Designer Marcel Ostertag höchstpersönlich an das Publikum seiner Show und erklärte damit zugleich, was ihn zu seiner neuen Kollektion inspiriert hat. Es ginge ihm um eine Entschleunigung des Alltags und speziell seiner Branche. Mode sei heute schnell, schneller, Wegwerf-Ware, ein Fast-Fashion herrsche, bei dem er nicht mehr mitmachen will (an dieser Stelle gab es frenetischen Applaus von Publikum). Darum ist seine Kollektion unter dem Motto „Revolution“ insofern revolutionär, als dass sie nicht krampfhaft versucht, ausgefallen trendy zu wirken. Keine Extreme, an denen man sich nach wenigen Minuten sattgesehen hat. Stattdessen gibt es von Ostertag für den kommenden Herbst und Winter klassischen Lady-Chic in gedeckten Farben (Khaki und Lindgrün als subtile Trend-Anleihen) mit hauchzarten Volants, floralen Elementen und übergroßen Silhouetten, die vermitteln: Im Trend liegt man immer, wenn man mit zeitlosem Stilgefühl punktet.

Der Beauty-Look: Ganz nach dem Credo „Unaufgeregt statt aufgerüscht“ trugen die Models ihre Haare glatt über die Schultern gekämmt, mit Wet-Look-Effekt am Kopf. Das Make-up war in soften Nudetönen gehalten.

Das Show-Highlight: Autofahren auf dem Laufsteg? Warum nicht, dachte sich der Designer und fuhr zum Finale der Präsentation kurzerhand mit einem solchen über seinen eigenen Runway. Natürlich aus Werbezwecken für eine neue Kooperation, ein Hingucker war es aber allemal!

# Marina Hoermanseder: Zwischen Unschuld und purem Sex

Die Kollektion: Die Kleidung der österreichischen Designerin ist erwachsener geworden. Sah man im vergangenen Sommer noch verspielte Preppy-Looks in Pastellfarben, waren bei ihrer Kollektion für Herbst/Winter 2017 schwere Stoffe wie Samt in ungewohnt düsteren Farben angesagt. Dazu gesellten sich weit geschnittene Baumwollkleider, die mit Hoermanseder-typischen Gürtelelementen festgeschnürt waren. Ein spannender Kontrast zwischen unschuldig und sinnlich, Bondage und Büro. Dazu gab es provokante Ganzkörperschnürungen, mal in Form von hautengen Latex-Korsetts mit Gürtel-Details, mal durch transparente Oberteile mit einem solchen Print oder durch Strumpfhosen mit Schnür-Musterung. Die Schuhe? Unter anderem nassglänzende Lack-Overknees. Eine Gradwanderung an der Grenze zur Verruchtheit, die Marina Hoermanseder aber einmal mehr spielerisch grandios gelungen ist.

Der Beauty-Look: Sexy Beach-Waves? Nichts da! Die Models trugen kunstvoll geflochtene Cornrows. Passend zur Hip-Hop-Musik, mit der die Show unterlegt war. Ein witziger Kontrast, der dem Sexappeal der Kleidung eine Prise Lässigkeit gab.

Das Show-Highlight: Wir lieben den Kontrast zwischen Lederriemen und luftiger Baumwolle. Ein Hauch „Shades of Grey“ to go. Mit Augenzwinkern.

Welche Show hat Dir am besten gefallen auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin? Welche Kleidungsstücke würdest Du sofort anziehen, welche Kollektion findest Du dagegen gar nicht gelungen? Wir sind auf Deine Meinung gespannt!

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Trends direkt aus der Hauptstadt: Das war die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin im Januar 2017.

Bildquellen: Getty Images/AFP/TOBIAS SCHWARZ, Getty Images for IMG/Andreas Rentz


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