Fashion Week Berlin

Unfreiwillige Hypnosesitzung

Michael Sontag auf der Fashion Week Berlin

Halbschlaf, Tiefschlaf oder REM-Phase?
Michael Sontags Show auf der Fashion
Week Berlin wirkte nicht nur auf die Models
einschläfernd.

Strategisch ungünstig. Anders kann man die Show von Michael Sontag auf der Fashion Week in Berlin nicht bezeichnen. Strategisch ungünstig, weil sie als erste Show des Tages eigentlich dafür sorgen sollte, dass die illustre Gesellschaft am Rande des Catwalks in Schwung kommt. Statt dessen wären wir danach am liebsten gleich wieder schlafen gegangen.

Auch die Models machten irgendwie einen reichlich rammdösigen Eindruck, was ich ihnen aber nicht verübeln kann. Wer um zehn Uhr morgens im pyjamaartigen Gewand und im Schneckentempo über den Laufsteg schleicht, der muss ja geistig abschalten. Jetzt frage ich mich natürlich: war das Absicht von Michael Sontag? Wollte er das Publikum einlullen, um von seinen Angela-Merkel-Gedächtnis-Roben abzulenken? Auch die Fotografen hatten sichtlich Mühe, nicht zu vergessen, dass man ab und zu auf den Auslöser drücken muss. Schon nach den ersten Outfits raunte ein demonstratives Gähnen durch den Fotografenpulk.

Mann, Mann, Mann. Nach der Show musste ich mich erstmal mit einem doppelten Espresso wieder auf Betriebsmodus polen. Und jetzt hoffe ich inständig darauf, dass Penkov, Kilian Kerner, Smeilinener und die anderen mich heute für diese unfreiwillige Hypnosesitzung entschädigen werden!

Kommentar (1)

  • silbertau am 06.07.2009 um 23:21 Uhr

    oh nein wie schlimm. Schlecht, schlecht, schlecht :o!


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