Fashion-DIY

Femininer Klassiker: Wickelkleid nähen

Susanne Falleram 19.05.2016 um 12:46 Uhr

Das Wickelkleid, auch Wrap Dress genannt, zählt schon seit einigen Jahrzehnten zu den femininen Fashion-Klassikern schlechthin. Kaum ein anderes Kleid schmeichelt der Figur so schön und ist gleichzeitig so bequem zu tragen. Wenn Du bisher noch keines in Deinem Kleiderschrank hast, dann zeigen wir Dir, wie Du es ganz einfach selbst machen kannst. Mehr zum Wickelkleid erfährst Du hier!

Wem wir das Wickelkleid zu verdanken haben? Diane von Furstenberg. 1974 erfand die legendäre Modedesignerin das ebenso legendäre Wickelkleid, das innerhalb kurzer Zeit ikonischen Status unter modebewussten Frauen erreichte und ihr Label für immer mit dem Wickelkleid in Verbindung brachte und bis heute bringt.

Was das Kleid so großartig macht? Durch seine schräg gewickelte Form wirkt der Oberkörper sowie die Taillen- und Hüftpartie geteilt und somit schmäler. Dadurch, dass das Wrap Dress auch noch zusätzlich in der Taille zusammengeschnürt wird, wird diese nochmal zusätzlich als schmalster Punkt betont. Trotzdem wirkt das Kleid nie zu enganliegend, sondern legt sich fließend und locker um die Silhouette. Somit steht das Wickelkleid als wahres Figurwunder zum Beispiel auch kurvigeren Frauen hervorragend.

Gerade im Frühjahr und Sommer sollte das Wickelkleid als Basic am besten in jedem Kleiderschrank zu finden sein. Wenn Du also noch keines besitzt, dann kannst Du Dir entweder eines kaufen oder Du versuchst Dich einfach daran, eines selbst zu machen. Ein Wickelkleid nähen ist nämlich gar nicht so schwierig! Der große Vorteil: Du kannst es passgenau schneidern und Dir Deine Lieblingsfarbe oder ein Muster Deiner Wahl aussuchen.

Wickelkleid nähen: So funktioniert es

Um ein Wickelkleid zu nähen, bedarf es erst einmal einem passenden Schnittmuster. Dieses kannst Du Dir zum Beispiel bei Patty Do selbst gestalten und kaufen. Diese Teile brauchst Du alles für Dein DIY-Projekt:

  • Ein rechtes und ein linkes Vorderteil des Kleides sowie ein Rückenteil
  • Einen rechten und einen linken Ärmel
  • Einen Stoffstreifen als Verzierung für die Ausschnitt-Kante
  • Ein breites Band als Taillengürtel

Mit einer Nähmaschine, ein paar Stecknadeln oder Klemmen und einem Bügeleisen kann es dann losgehen! Wie genau das Zusammennähen funktioniert, kannst Du Dir hier ansehen:

Im Frühjahr und Sommer wickeln wir uns ein! Natürlich nicht in einen dicken Schal, sondern in ein leichtes und figurschmeichelndes Wickelkleid, das uns jetzt regelmäßig im Alltag und im Büro als elegantes und feminines Kleidungsstück begleitet.

Bildquelle: Getty Images/Dimitrios Kambouris

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