Stilvoll gebettet

Nachtwäsche: Negligée oder Pyjama?

Susanne Falleram 29.04.2016 um 15:08 Uhr

Coco Chanel sagte einst: „Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann.“ Doch stimmt das auch heute noch? So oder so kann die Auswahl einer bequemen oder mal besonders aufregenden Nachtwäsche ziemlich viel Spaß machen. Wir zeigen Dir die schönsten nächtlichen Kleidungsstücke und geben Tipps, nach welchen Kriterien Du sie am besten auswählst.

Nachtwäsche

Nachtwäsche ist nicht gleich Nachtwäsche!

Klar, es kann abends auch schnell gehen: Geschafft nach der Arbeit nach Hause kommen, schnell etwas gegessen, eine Runde Lieblingsserien gucken, in ein T-Shirt schlüpfen und unter der Decke verkriechen. Doch bei solch einer Routine lässt man sich so einiges entgehen. Zum Beispiel kann die Auswahl der richtigen Nachtwäsche die folgende Nacht positiv beeinflussen – und das in mehrfacher Hinsicht! Denn sowohl ein erholsamer Schlaf als natürlich auch das, was mit dem Liebsten passieren kann, wenn man nicht gerade ans Schlafen denkt, lässt sich mit der Nachtwäsche in die richtige Richtung lenken. Natürlich muss man sich so oder so wohlfühlen. Auch hier kann die Nachtkleidung dabei helfen, sich in die passende Stimmung zu bringen. Wie Du die optimale Nachtwäsche für jede Situation findest? So!

 

Nachtwäsche-Kriterium #1: Der eigene Geschmack

Was bei Nachwäsche immer an oberster Stelle stehen sollte, ist der eigene Geschmack und wie viel Komfort man haben möchte. Schließlich geht es hier nicht um den großen Streetstyle-Auftritt, sondern um eine möglichst schöne, erholsame, private Wohlfühl-Nacht, in welchem Sinne auch immer. Wenn Du also am liebsten einen bunten Schlafanzug mit Comic-Print trägst – nur zu! Wenn Du Dich in einem sinnlichen Slipdress wohler fühlst, dann trage es auch. Komfort und Style bedeutet schließlich für jeden etwas anderes.

Nachtwäsche-Kriterium #2: Der Anlass

Nachtwäsche Negligé

Für besondere Stunden kann man besondere Nachtwäsche tragen

Den eigenen Geschmack kann man aber auch sehr gut mit dem gegebenen Anlass verknüpfen. Planst Du eine heiße Liebesnacht mit Deinem Freund? Dann fahr ruhig etwas mehr auf und hülle Dich in ein sexy Negligé oder Babydoll aus fließender Seide oder zart schimmerndem Satin. Dazu sehen Spitze sowie hauchzarte Volants und Rüschen besonders feminin aus. Der Anblick ist nicht nur für ihn schön, sondern kann auch für Dich etwas Tolles sein. Ein solch aufregendes Kleidungsstück zu tragen, beeinflusst nämlich das eigene Selbstbewusstsein und Gefühl von Sinnlichkeit und Sexappeal enorm.

Wenn Du mit Deinen Freundinnen dagegen eine entspannte Sleepover-Party planst oder Dich mit Deinem Partner einfach nur gemütlich einkuscheln willst, dann ist ein bequemer Pyjama oder ein leichtes Nachtkleid mit viel Bewegungsfreiheit immer noch die beste Wahl.

Nachtwäsche-Kriterium #3: Die Temperatur

Was viele vielleicht nicht bedenken, wenn sie sich abends ihren Schlafanzug oder die Boxershorts-T-Shirt-Kombi anziehen, sind die aktuell herrschenden Temperaturen, die gerade nachts tricky sein und einem den Schlaf rauben können. Hier kommt es nämlich sehr auf das Material an, das bestimmt, welche Nachtwäsche einem den besten Schlaf verschafft. Eine kleine Übersicht:

    • Seide und Satin: In heißen Sommernächten sorgen die leichten Materialien für einen angenehmen Temperaturausgleich. Vor allem dann, wenn es sich um eine richtige Naturfaser handelt, die aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen wird, ist das Gewebe besonders atmungsaktiv und federleicht.
    • Flanell und Fleece: Das winterliche Pendant zu Seide und Satin sind kuschelige Stoffe wie weiches Flanell oder Fleece, die eine gute Wärmeisolation und absoluten Komfort haben. Sie sorgen dafür, dass man nachts garantiert nicht friert und wohlig warm einschlafen kann.
    • Baumwolle und Polyester: Diese beiden Materialien sind perfekt für die Zeit geeignet, in der es weder besonders warm noch kalt ist. Baumwolle ist als leichte Naturfaser besonders hautfreundlich und atmungsaktiv. Polyester ist bei Nachtwäsche ebenfalls sehr verbreitet und zeichnet sich durch eine robuste, strapazierfähige Oberfläche aus. Allerdings ist die Kunstfaser nicht wirklich atmungsaktiv; wenn Du nachts also schnell schwitzt, solltest Du Polyester lieber meiden.

Übrigens: Wenn Du zu der Kategorie Nacktschläfer gehörst, dann solltest Du Dir das lieber abgewöhnen – der Gesundheit zu Liebe. Nachts schwitzt man nämlich unweigerlich, auch wenn es draußen kalt ist. Wenn der Schweiß nicht richtig aufgesaugt wird, dann verdunstet er irgendwann auf der Haut und kühlt diese aus, womit Erkältungen auf Dauer vorprogrammiert sind. Zudem sammelt sich der Schweiß im Bettlaken und sorgt dafür, dass sich schneller Keime bilden. Ein lockeres, leichtes Nachthemd, das nicht einengt, wäre hier deshalb eine gute Lösung.

Bildquellen: iStock/Foremniakowski, iStock/Julenochek, iStock/JackF

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