Trauer

Yves Saint Laurent

Yves Saint Laurent.

Der große Modeschöpfer Yves Saint Laurent.

Einer der ganz großen des Modegeschäfts ist tot: Yves Saint Laurent. Er ist am Sonntagabend im Alter von 71 Jahren nach einer langjährigen Krebserkrankung in Paris gestorben.

Der Modeschöpfer wurde bekannt durch seine Marke „YSL“. Er hat in den 60-er Jahren die Modeszene revolutioniert, indem er den ersten Damen-Smoking entwarf. Außerdem legte er keinen Wert mehr auf die Wespentaille einer Frau und entwarf als erster Designer Mode für die Stange.

Der Tod des Modeschöpfers hat ganz Frankreich schockiert und sogar den Staatspräsident Sarkozy dazu veranlasst sich zum Tode des Designers zu äußern.

In Algerien geboren

Yves Saint Laurent wurde 1936 in Algerien als Sohn eines Versicherungsangestellten geboren. Er entdeckte schon früh seine Begeisterung für die Welt der Kostüme und Mode. Bereits mit elf, nach einer Theateraufführung von Molières „Critique de lÉcole des femmes“, begann er erste Skizzen und Entwürfe von Kostümen zu zeichnen. Für Yves Saint Laurent war dies außerdem eine Chance vor seinen Mitschülern zu fliehen, die ihn wegen seiner sehr femininen Art in der Schule hänselten und regelrecht mobbten.

Rufus Wainwright und Kate McGarrigle in Yves Saint Laurent

Rufus Wainwright und Kate McGarrigle in
Yves Saint Laurent.

Die Anfänge in Paris

Mit 17 kam Yves nach Paris und begann eine Ausbildung zum Bühnen- und Modezeichner. Er gewann bereits während dieser Zeit einen Modezeichner-Wettbewerb des Internationalen Wollsekretariats IWS für den Entwurf eines Cocktailkleides. Die Vogue entdeckte seine Entwürfe und Modezeichnungen und druckten sie ab. Der damalige Direktor der Vogue, Michel de Brunhoff, stellte den jungen Designer Christian Dior vor. Für ihn arbeitete er bis zum Tod des großen Designers 1957. Laurent wurde daraufhin mit 21! Zum Art Direktor ernannt, um das Modehaus vor dem finanziellen und geschäftlichen Ruin zu bewahren. 1958 präsentierte er seine erste Kollektion für Dior mit dem Namen Ligne Trapéze. Diese wurde zu einem riesigen Erfolg, da er nicht mehr Wattierungen und Versteifungen an Taille, Brust und Schultern in die Kostüme einarbeitete, aber auch nicht auf die Pracht und die Fülle der Kostüme à la Dior verzichtete.

Foto: Bild 1: Staff/gettyimages, Bil 2: Brad Barket/gettymages.

Kommentar (1)

  • silbertau am 08.07.2009 um 19:54 Uhr

    etwas schade um ihn :(