HomepageForenBeichtstuhlZuckersüchtig!!! Angst zu versagen!

Anonym

am 12.09.2008 um 14:29 Uhr

Zuckersüchtig!!! Angst zu versagen!

Hallo alle miteinander!!! Seit vielen Jahren, versuche ich auf meine Weise mit Problemen, die in mir sind, umzugehen. Psychologen bin ich aus dem Weg gegangen. Meine Erfahrung dazu war nicht gut…. und mein Vertrauen in Menschen überhaupt, nur sehr gering. Irgendwann, Anfang der 90er, habe ich mit dieser “Sucht” angefangen. Ohne mir bewusst zu machen, was ich damit anrichte. Würfelzucker ist das Mittel meiner Wahl. Inzwischen brauche ich davon sehr viel…… Mein Leben ist zusammengebrochen und die “Trümmer” liegen vor mir. Ich und mein Arzt versuchen eine Therapie für mich zu bekommen, denn seit 5 Monaten bin ich “WACH”…. Ich hab mich selbst so sehr im Stich gelassen. Ich kann mir das selbst nicht verzeihen…vielleicht nie!! Die Menschen, denen ich in meinem Leben vertraut habe, mussten “gehen”. Mein Vater 2005, ich hab seine Hand gehalten in dem Moment als er starb….2007, mein Mann. Ich kann das kaum aushalten!!! Ich kann nicht aufhören mit diesem Zucker….

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  • von silent_star am 19.09.2008 um 00:16 Uhr

    Danke Jassi, es tut gut hier gute Wünsche und Zuspruch zu bekommen….
    Ich hab mich aus dem Rummel des Lebens DRAUssen etwas zurückgezogen.
    Nehme keine Medikamente, denn die erreichen nicht die Ursache, sondern nur Symptome. Darum dank ich sehr für die Worte… das hilft mir wirklich momentan mehr. Lieber Gruß zur Nacht Silent

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  • von Jassi1985 am 18.09.2008 um 23:57 Uhr

    ich wünsche dir alles gute!

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  • von silent_star am 18.09.2008 um 12:31 Uhr

    Hallo dirtymarry, “wach geworden” – damit meine ich, dass ich realisiert habe, was in meinem Leben passiert ist. Ja, Ich war über viele Jahre sehr eingebunden in die Sorge um meinen Vater. Betreuung seit 1998…. Krankheit und Pflege, dann Sterbebegleitung- Tod… 2005. In dieser Zeit war ich selbst nie “Krank”, Nicht krankgeschrieben, weil es immer so war…. So hat man es erwartet und so habe ich es gemacht… Meine Erziehung hat nie Schwäche geduldet…….(eigentlich nur meine Mutter) 6 Monate nach dem Tod meines Vater`s hat mein Mann seine Diagnose “Krebs” bekommen. Ich war im “freien Fall”. Ich war im Schockzustand. Den Zucker hab ich gebraucht. Ich weiß wie schädlich es für meine Gesundheit war und ist….. es wurde mein “MITTEL”. Damit konnte ich “stark” sein, ohne das mir jemand etwas angesehen hat. Schwäche zu zeigen, oder sie zeigen zu dürfen, wurde nicht so akzeptiert. Der Druck von außen war zu groß in meinem Empfinden….. Nur ich wußte, wie sehr ich meine inneren Gefühle mit diesem blöden Zucker im Griff behalte. Mein Körper hat es mir mit einer “dicken Schutzschicht” gedankt. Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich spüre langsam, wieviel Kraft ich da investiert habe. Die Liebe zu meinem Mann und die Trauer um Ihn ist so stark, das ich Angst und Panik- attacken habe. Mein ganzes Innenleben schlägt Purzelbäume. Reaktive Depression, sagt mein Arzt. Das habe ich jetzt akzeptiert… und damit fiel ich auch in ein tiefes “Loch”. Seit 5 Wochen kann ich nicht mehr arbeiten. Bis dahin war ich nicht “krank”. Nie beim Arzt für mich selbst und keine Nachweise, die aussagen, das ich eine Therapie nötig habe. Ein Kampf mit der RV wegen der Bewilligung usw.
    Ich will mein Leben schaffen…. es geht ja weiter….. bin ansonsten eine “starke Frau”. Meine 4 erwachsenen Kinder sind da ….. aber auch sie;trauern und müssen ihr Leben ,leben…. Gruß silent

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  • von dirtymarry am 18.09.2008 um 00:28 Uhr

    Mit “wach” ist wirklich wach gemeint???? Im Sinne von nicht geschlafen???
    Nicht im Sinne von ich bin aufgewacht und suche jetzt doch einen Therapeuten?
    5 Monate???? Wie kann das sein? Und dann geben die Dir keinen Therapieplatz?

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  • von silent_star am 17.09.2008 um 23:27 Uhr

    Vielen Dank für alles, was ihr mir geschrieben habt. Ich bin durch Zufall hier bei Euch gelandet. Bin froh, mit jemandem reden zu können….. DANKE!!

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  • von linda1983 am 17.09.2008 um 20:48 Uhr

    Naja, so merkwürdig finde ich das gar nicht. Wenn ich niedergeschlagen bin, greife ich auch zu zuckerhaltigen Lebensmitteln, die schütten ja Glückshormone im Körper aus. Vielleicht war das eine Art Ersatz in dieser schweren Zeit. Ich würde Dir allerdings auch eine Therapie empfehlen, auch wenn anfangs das Vertrauen fehlt. Dein Körper streikt jetzt durch den Massenverzehr an Kohlehydraten und die fehlende Verarbeitung Deiner Trauer in Form von Schlaflosigkeit. Nimm allen Mut zusammen und suche einen vertrauenswürdigen Therapeuten. Ich wünsche Dir alles Gute.

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  • von Oscarilloline am 17.09.2008 um 20:00 Uhr

    Oh je. Das tut mir leid für dich. Ist verständlich, dass das alles ein bisschen viel für dich war.
    Von einer “Zuckersucht” habe ich allerdings auch noch nichts gehört. Sehr seltsam…

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  • von BeautyQueen am 17.09.2008 um 16:51 Uhr

    Von Zuckersucht hab ich noch nie gehört. Und du hast seit 3 Monaten nicht mehr geschlafen??
    Hoffentlich bekommst du bald eine Therapie, ich wünsch dir alles gute!!

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  • von Cleo am 17.09.2008 um 16:40 Uhr

    Du Arme. Ich fühle wirklich mit dir. Ich hoffe, dass du bald einen Therapieplatz bekommst. Kopf hoch! Du wirst das schaffen!

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  • von VollWeib am 17.09.2008 um 16:39 Uhr

    Das hört sich ja alles gar nicht gut an. Vielleicht solltest Du es nocheinmal mit einem Therapeuten versuchen. Wenn es Dir so schlecht geht, kann er Dir vielleicht helfen! Ich wünsche Dir alles Gute!

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