HomepageForenFamilien- & ElternforumIst es sinnvoll Kinder schon früh andere Sprachen sprechen zu lassen?

rosenbluete

am 17.10.2008 um 12:49 Uhr

Ist es sinnvoll Kinder schon früh andere Sprachen sprechen zu lassen?

Was haltet Ihr denn davon? Kinder sollen ja scheinbar so früh wie möglich mit anderen Sprachen anfangen…anscheind soll Ihre Aufnahmefähigkeit in einem frühen Alter sehr viel besser sein. Sie können so vllt später einmal besser andere Sprachen verstehen/ aufnehmen/ sprechen… Was glaubt Ihr ist richtig? Sind Kinder nicht mit Englisch im Kindergarten überfordert?

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  • von Olivia87 am 17.10.2011 um 16:18 Uhr

    Hab auch Sprachen studiert und wenn es irgendwie möglich ist, sollte man dass auf jeden Fall so früh wie möglich fördern!

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  • von LolliliciOuS_v am 28.12.2008 um 23:30 Uhr

    Ich finde zweisprachige Erziehung sehr gut. Ich spreche aus Erfahrung, da ich deutsch-italienisch aufgewachsen bin. Ich muss sagen, dass mir das sehr viel geholfen hat und ich merke, dass ich andere Sprachen leichter lerne, als z.B. meine Freundinnen, die “einsprachig” aufgewachsen sind. Das ist wahrscheinlich so, weil man dann schon von klein auf lernt, zwischen den unterschiedlichen Sprachen “umzuschalten”.

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  • von muse24 am 18.10.2008 um 17:23 Uhr

    Natürlich erlernt man eine Sprache zumindest in Fragmenten spielerisch. Die Kinder bekommen in der ersten Phase nebenbei ein paar Vokabeln gesagt , die sie mit Gegenständen verbinden können und die sie auch wiederholen usw. Du kannst doch einem Kindergartenkind von vier Jahren nicht sagen, es MUSS jetzt zehn Vokabeln auswendig lernen. Damit es nicht zu Halbwissen kommt, muss natürlich gefordert werden, aber auch das kann ja “netter” passieren als unter der Überschrift “Disziplin”. In manchen Grundschulen gibt es Modelle, in denen Kinder in bestimmten Förderklassen zusammen spielerisch und “natürlich” die entsprechenden Kenntnisse nachholen bzw vertiefen und es hat sich gezeigt, dass diese Modellklassen viel Erfolg haben. Also warum den Kindern nicht die Möglichkeit geben, in jungen Jahren, wo noch niemand den Anspruch an Disziplin und Korrektheit an sie stellt, eine fremde Sprache zu erlernen anstatt sie erst später da heran zu führen?

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  • von muse24 am 17.10.2008 um 21:17 Uhr

    Hey hey, ich studiere Deutsch auf Lehramt, daher der wissenschaftliche klugscheißende Teil hier;-) :
    Es ist wirklich recht förderlich, Kindern schon relativ früh eine andere Sprache als die Muttersprache anzubieten. Allerdings sollte die Muttersprache am meisten gefördert werden (auch bewußt und aktiv durch (Vor-)lesen etc. )
    Es laufen zur Zeit einige Studien zu der These, dass Kinder ihre kognitiven Fäherigkeiten erhöhen können, wenn sie zwei Sprachen sprechen.
    Und, zu einer deiner Fragen: Werden Kinder in beiden Sprachen (Muttersprache und erste Fremdsprache) ausreichend und dementsprechend gefördert, fällt es ihnen viel leichter, später neue Sprachen zu lernen, vor allem, wenn die Sprachen aus der selben Familie stammen (zum Beispiel LAtein ->Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch etc).
    Und Kinder sind definitiv nicht mit Englisch im Kindergartenalter überfodert, da sie es spielerisch und kaum bewußt lernen. Kinder werden in Kindergärten meistens immer noch zu wenig gefördert. Haltet mich jetzt bitte nicht für so eine, die immer alles um jeden Preis aus einem Kind “rausfördern” will, aber es ist leider so, dass vor allem die Sprachförderung in den meisten Kindergärten zu wünschen übrig lässt (und in den meisten Grundschulen im Übrigen auch )

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  • von TBry am 17.10.2008 um 18:52 Uhr

    Wir leben zwei sprachig, Deutsch und Englisch.
    Meine Tochter hatte nie Probleme beides zu sprechen.

    Ich kenne aber auch Familein, ebenfalls Deutsch _ Englisch, in denen das Kind Sprachschwierigkeiten hat deswegen.

    Kommt individuell aufs Kind an, aber prinzipiell empfehle ich so früh als möglich damit anzufangen.

    Meine Mutter ist aus Süd Afrika und ich hatte in Englisch immer Note Eins in der Schule.

    Als dann Französisch dazu kam hatte ich Zeit mich darauf zu konzentrieren, da ich Englisch ja schon konnte.
    Da blieb mir sogar noch Zeit von meinen Mitschülern Türkisch zu lernen!

    Mein Mann hat mir dann spanisch gelernt und so kann ich heute stolz sagen fünf Sprachen zu sprechen.

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  • von yours am 17.10.2008 um 16:16 Uhr

    also bei mir ists so, dass ich von klein auf mit spanisch, deutsch und koreanisch aufgewachsen bin. und meine eltern haben untereinander immer englisch gesprochen also hab ich immer mitgehört. koreanisch kann ich zwar kaum noch selbst sprechen, aber vestehen. das gute ist halt, wenn man von klein auf so viele sprachen spricht, dann spricht man sie vor allem akzentfrei. mein vater hat spanisch erst im erwachsenen alter gelernt und da hört man den akzent. bei mir nicht.
    in der schule musste ich dann auch noch katalanisch und französisch lernen und da ist es dann auch kein problem bei mir mit dem akzent. einfach weil ich verschiedene klänge gewohnt bin.

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  • von Superheroezz am 17.10.2008 um 16:02 Uhr

    Eigentlich find ichs ziemlich cool, allerdings finde ich, das so etwas von zu Hause aus passieren sollte. Meine Mutter ist z.B. Schwedin und ich wünschte mir heute, sie hätte zuhause mit mir auch schwedishc geredet, das ich nun die Sprache sprechen könnte!

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  • von leirion am 17.10.2008 um 14:04 Uhr

    @ Stöckelschuh: Darin stimm ich mit dir überein, klassische Philologie IST Bildung. Ich bin auf einem humanistischen Gymnasium, lerne Latein, Altgriechisch und Philosophie und das ist das beste, was ich lernen könnte (gerade auch über Platons Apologie des Sokrates eine Klausur geschrieben).

    Allerdings bin ich sehr wohl dafür, Kinder schon in jungen Jahren moderne Fremdsprachen lernen zu lassen: Ich bin zweisprachig aufgewachsen, hatte nie Probleme, beide Sprachen auseinanderzuhalten und ich wage auch zu behaupten, dass ich in beiden Sprachen sehr gut bin. Es hat mir unheimlich geholfen, später Latein, Griechisch, Englisch, Französisch und Spanisch zu lernen, weil ich das “System” schon intus hatte. Die Sprachen, die ich früher angefangen habe zu lernen, kann ich aber viel besser als die, die ich erst vor Kurzem angefangen habe. Mit der Zeit ist das Aufnahmevermögen tatsächlich nicht mehr so seeeehr gut.
    Und bei sehr vielen meiner Klassenkameraden ist es auch so, dass sie zweisprachig aufgewachsen sind und beide Sprachen äußerst gut beherrschen und froh sind, beide zu können.
    Aber ich gebe zu, der Schuss kann auch nach hintern losgehen: Manche können dann tatsächlich keine Sprache wirklich sprechen. Das hängt wohl wirklich mit den Genen oder so zusammen…

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  • von snoopy92 am 17.10.2008 um 12:57 Uhr

    @ stoeckelschuh 49: also griechisch find ich unnötig. eher französisch, italienisch, spanisch..nur wer lernt heutzutage in der schule griechisch?

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  • von kruemelchen am 17.10.2008 um 12:56 Uhr

    ich finds auch gut, aber eben nur zum spaß und nicht mit zwang. ein bißchen englisch im kindergarten ist ok, aber so power-chinesisch geht zu weit!

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  • von sternchen am 17.10.2008 um 12:55 Uhr

    ich denke, dass es extrem sinnig ist, wenn kinder so früh schon neue sprachen lernen. vor allem kleine kinder sind extrem aufnahmefähig.

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  • von snoopy92 am 17.10.2008 um 12:55 Uhr

    hm. das ist ne gute frage. also ich bi nder meinung, dass es, wenn es eine sprache ist, die ein elternteil spricht, weil er dort herkommt oder ähnliches, gut ist, wenn das kind diese früh lernt. mein freund zum beispiel kann spanisch, weil sein opa argentinier ist und er ihm das beigebracht hat. ich bin total fasziniert davon und wünschte, man hätte mir früher auch spanisch oder meinetwegen auch italienisch beigebracht. nun hängt das aber wahrscheinlich damit zusammen, dass ich mich auch sonst eher für sprachliche fächer in der shcule, als für naturwissenschaftliche interessiere. und jetzt zu englisch im kindergarten …also ich finde den kindern das so früh beizubringen könnte den vorteil haben, dass sie sich damit später nicht mehr so schwer tun, weil sie das ja spielerisch gelernt haben – andererseits gibt es ja kinder, die von der schule wieder zurück in den kindergarten oder in die vorschule geschickt werden, eben weil sie noch nicht so fähig sind, zu lernen…diese kinder könnten da einen echten nachteil haben, auch wenn sie das spielerisch beigebracht bekommen..

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