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rotkaepchen

am 01.07.2009 um 13:09 Uhr

Pubertät und Scheidung – Kind außer Kontrolle

Hallo ihr Lieben! Ich muss jetzt mal die Mütter von Teenies in der Pubertät unter euch fragen. Eine Kollegin hat gerade eine Scheidung hinter sich und ihre Tochter kommt wohl damit gar nicht klar, obwohl sie ihren Papa trotzdem regelmäßig sieht. Sie lügt, klaut, bekommt schlechte Schulnoten. Habt ihr sowas vielleicht auch schon durch? Wie seid ihr damit umgegangen? Meine Kollegin möchte nicht zu hart zu ihr sein, weil sie Angst hat, dass sie dann gar nicht mehr zu ihr durchkommt… Habt ihr nen Rat?

Antworten



  • von Kentuckygirl am 02.07.2009 um 21:29 Uhr

    ich bin selbst ein scheidungskind und kann daher sagen, dass es wichtig ist, dass das kind den grund der scheidung kennt.
    sie muss verstehen, dass es nichts mit ihr zu tun hat und das ihr papa sie immer noch lieb hat.
    sie braucht jetz viel zuwendung. oft kommen die eltern nicht richtig an das kind heran (die gute alte pubertät) aber wenn das kind vermittelt bekommt, das sowohl mama als auch papa immer (noch) für sie da sind wird es evtl besser.
    und was ide strafen angeht, so sind die definitiv notwendig. auch ein teenie kennt den unterschied zwischen falsch und richtig!
    vielleicht tut sie das falsche, weil sie auch das verhalten ihrer eltern (scheidung) als falsch empfindet….

  • von flusenfirma am 01.07.2009 um 17:02 Uhr

    ich bin geschieden und auch mutti.
    so wie es sich liest verlangt die kleine nach mehr aufmerksamkeit.
    sie selbst kann die elterliche trennung als lüge empfinden, da man ja immer sagt, mama und papa lieben sich.
    doch jetzt sind sie getrennt und sie merkt, das sie sich doch nicht lieben.
    also lüge.
    sie wird zur rebellin in ihrem umfeld und muss ihrer enttäuschung luft machen.
    egal wie…und sei es mit schlechten noten. diese kann man aber auch auf die scheidung zurückführen.
    da hilft nur viel zeit, verständnis und geduld.
    mit zuckerbrot und peitsche wird man da nicht sehr viel weiterkommen.
    die mutti sollte es in betracht ziehen, das die kleine den papi so oft anrufen darf wie es machbar ist.
    auch er sollte darin involviert werden und ihr bestätigen, das er immer ihr papa bleiben und für sie da sein wird.
    sie muss erfahren das die trennung der eltern nichts mit der elterlichen fürsorge zu tun hat…sodass sich der papa auch wirklich um seine tochter kümmern möchte.

  • von Linnn am 01.07.2009 um 13:34 Uhr

    Meiner Meinung nach schreit das Mädchen nach Aufmerksamkeit… Ich bin zwar keine Mutter, aber ich war mal Teenie 😉 Aber das mit dem “mag nicht zu hart zu ihr sein”, das finde ich schwachsinnig, denn das ist es doch gerade, was Jugendliche in so einem Fall dann rigoros ausnutzen. Würde ich auch! Wenn meine Mutter mir damals den Kopf getätschelt hätte, wenn ich gelogen oder gestohlen hätte, naja, wieso hätte ich dann damit aufhören sollen? Es muss eben ne gute Mischung sein zwischen klare Grenzen setzen und trotzdem für die Tochter da sein, Interesse zeigen, ihr mal was Gutes tun… Vielleicht hat das Mädel aber auch einfach nur noch nicht verstanden, dass die Scheidung wirklich notwendig war und seine Gründe hatte, und rebelliert deswegen…?

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