HomepageForenGedichte & Kurzgeschichten(5) Ich bin am Schreiben einer Story/ Buchgeschichte. Bitte um Feedback.=)

Victualia

am 06.01.2009 um 23:44 Uhr

(5) Ich bin am Schreiben einer Story/ Buchgeschichte. Bitte um Feedback.=)

„Die wechseln mit niemanden ein Wort, außer vielleicht mit Cedric, wenn du mich fragst, find ich die ziemlich komisch und hochnäsig“ begann Harvey wieder. „Wer ist denn wer?“ fragte ich. „Die mit den welligen Haaren ist Odette und die etwas kleinere mit dem glatten Haar ist Yvette.“ gab Harvey zur Antwort. „Sie sind Schwestern und immer zusammen. Sie sind Außenseiter und meiden jeglichen Kontakt. Es gibt Gerüchte und Geschichten über sie, die sich die Leute erzählen.“ „Welche Geschichten?“ fragte ich. „Sie seien zum Beispiel alleine aufgewachsen und schon immer auf sich gestellt gewesen, ganz alleine, irgendwo“ er legte eine kurze Pause ein, wahrscheinlich um die Spannung aufzubauen und fuhr dann wieder fort: „Deswegen seien sie so in sich gekehrt. Sie sollen keine Eltern haben. Aber sie sollen auch keine Waisen sein. Wenn sich die Leute sagen, dass sie keine Eltern haben, dann meinen sie, dass sie wirklich niemals welche hatten, auch keine Zeuger. “ „Wie kommen die Leute auf so was?“ fragte ich ehrlich empört. Ich war kein Fan von unglaubwürdigen Gerüchten und Geschichten. „ Nun ja“ begann Bill, „niemand weiß, wo sie wohnen oder woher sie kommen, bis jetzt kamen ihre Eltern noch nie zu einer Elternversammlung oder einem Schulfest. Sie selbst lassen sich auch nicht öfter in der Schule blicken als es nötig ist. Sie ziehen mit ihrem Aussehen Aufmerksamkeit auf sich, sähen durch ihre Zurückhaltung Neugierde uns stillen diese nicht. Keiner weiß etwas über sie, da erfinden die Leute eben Geschichten um diese Wissenslücke zu füllen.“ Allerdings! Was die Leute nicht alles erfanden, aus purer Langeweile an der eigenen Lebensgeschichte.
Das klang plausibel. Ich würde also auch nicht mehr über sie erfahren, außer vielleicht mehr solcher komischer Geschichten, denen gewiss kein Glauben zu schenken war, so stellte ich fest, also schob ich dieses Thema bei Seite. Meine Neugierde war fürs erste gestillt. Ich würde ihnen in Zukunft einfach aus dem Weg gehen. „Wollen wir wieder reingehen? Wir kommen sonst zu spät zur Mathestunde. Du willst nicht wissen wie streng Mr. Morph sein kann.“ warnte mich Harvey. „Gut“ gab ich kurz zur Antwort und dann begaben wir uns wieder Richtung Schuleingang. Wir waren über den ganzen Hof gelaufen. Jetzt konnte ich die Schule wieder aus der Distanz betrachten. Es war ein riesiges,schönes, klassizistisches hellrosa Gebäude und hatte durchaus seinen Charme.
Der Eingang war riesig und durch zwei dicke Säulen markiert. Das Gebäude streckte sich vom riesigen Eingang stolz und weit nach rechts und nach links. Viele große weiße Fenster zierten das Gebäude. Um die Fenster waren weiße Fassaden angebracht. Der Hof war riesengroß und erstreckte sich vom Gebäude aus bis zu dem Eingangstor von welchem aus man ein gutes Stück laufen musste um zum Eingang der Schule zu gelangen. In den großzügig angelegten Gärten links und rechts von dem breiten asphaltierten Weg der vom Eingangstor bis zum Schuleingang verlief, waren kunstvolle Anlagen mit Rosenarrangements, exotischen Pflanzen, Steingärten und Wasserspielen harmonisch in die sie umgebende Landschaft integriert. Ein bisschen erinnerte mich diese Schule an irgendeine große Residenz oder ein riesiges feines Herrenhaus und der prachtvolle Garten an den paradiesischen Garten Eden.

Sandrine, Rachel und Josie

Wir liefen also wieder zurück über den Hof. Ich blickte auf in den immer blauer werdenden Himmel. Die Wolken hatten sich beinahe ganz verzogen und die Sonne erhellte den ganzen Hof. Das Grün rechts und links von mir erstrahlte in all seiner Pracht. Ein seltsamer Friede überkam mich. Ich atmete die kühle, feuchte Luft ein und lies den Wind durch mein langes schwarzes Haare spielen. Es war schön hier, ich gab es ja zu, aber kein anderer Ort auf der Welt war für mich vergleichbar mit Australien. Mein sonniges, traumhaftes Monkey Mia. Der schönste Ort der Welt für mich. Ich vermisste alles dort. Den atemberaubenden, geheimnisvollen Ozean.

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