HomepageForenGedichte & Kurzgeschichten(7) Ich bin am Schreiben einer Story/ Buchgeschichte. Bitte um Feedback.=)

Victualia

am 06.01.2009 um 23:48 Uhr

(7) Ich bin am Schreiben einer Story/ Buchgeschichte. Bitte um Feedback.=)

„Ja, genau die. Cedric hängt entweder mit den beiden rum oder er ist alleine. Eigentlich ist er ein Mädchenschwarm aber offenbar ist er an niemandem interessiert. Er redet mit keinem anderem Mädchen, außer eben mit Yvette oder Odette. Manchmal, wenn man ihn etwas fragt, dann gibt er nicht einmal eine Antwort. Und der zuvorkommendste ist er auch nicht gerade, deswegen wundern sich alle in der Klasse, weswegen ausgerechnet er sich dazu bereit erklärt hat, dir die Schule zu zeigen.“ Mehr als ein fragendes „Aha?“ brachte ich in diesem Moment nicht heraus. Nicht der zuvorkommendste aber offenbar immer noch zuvorkommender als der Rest der Klasse der nur schweigend da gehockt und mich angestarrt hatte. Dann stupste mich jemand an. „ Kommst du mit zum Bus?“ fragte Bill. „Zum Bus?“ wiederholte ich verwundert. „Aber wir haben doch jetzt Mathe oder nicht?“ „Hast du nicht mitbekommen, dass für heute die restlichen Stunden ausfallen?“ Nein, offenbar nicht. „Josie hat uns extra Bescheid gesagt“ fügte er hinzu. Deswegen kamen sie also zu uns rüber und nutzten doch gleich mal die Gelegenheit aus, sich mit der Neuen bekannt zu machen. Mir war es eigentlich recht. Immerhin hatte mir Sandrine etwas über diesen Cedric verraten. Ich, Bill, Harvey und Rachel, Josie und Sandrine liefen zum Schultor. Man konnte sagen, ich hatte gleich am ersten Schultag fünf neue Freunde gefunden, so würde es zumindest für Außenstehende aussehen. Normalerweise brauchte ich dazu eigentlich wesentlich länger, denn ich war nicht gerade die Menschenoffenste. Aber diesmal schien es anders zu verlaufen. Schade, dachte ich mir jetzt schon. In sechs Monaten würde ich sie wieder verlassen müssen.

Die Busfahrt

Die Bushaltestelle war direkt vor dem Schulhof und der Bus kam wie gerufen und pünktlich auf 15:00Uhr. Wir stiegen ein. Die meisten fuhren mit dem Auto zur Schule und auch wieder zurück. Aber ich hatte ja -auf Wunsch meiner Mutter -kein Auto, und somit das Vergnügen tagtäglich mit dem Bus zu fahren. Dad wollte mir eines kaufen, doch meine Mutter sträubte sich dagegen. Wir können dieses Risiko nicht eingehen zitierte ich sie in Gedanken. Sie zwang mich also auch zum Busfahren. Bis zu meinem neuen Quartier waren es fünf Haltestellen. Ich wurde in ein Geplauder verwickelt, also plauderte ich ein wenig mit meinen neuen Freunden, und sie begutachteten in Gedanken jede meiner Antworten oder Aussagen, das wusste ich. „Eden.“ kam mir nun eine sanfte und leise Stimme entgegen. Es war fast ein Flüstern und doch war es sehr deutlich.
„Was?“ fragte ich.
„Was?“ fragten die anderen.
„Was ist?“ fragte ich und blinzelte mit meinen Liedern „Irgendjemand von euch hat gerade meinen Namen gesagt. Deshalb frage ich was ist?“
Verwundert schauten sie mich an, ebenso verwundert wie ich sie darauf anschaute.
„Ehm, wer hat deinen Namen gesagt?“ fragte Sandrine ungläubig. „Ich eh..“ Ich wusste nicht was ich sagen sollte, offenbar hatte niemand meinen Namen gesagt. Und inzwischen war der Bus auch bis auf uns leer. Ich musste mir was eingebildet haben.
„Ach, ich dachte…ach egal…hab mich verhört“ sagte ich verwirrt. „Eden“ kam es wieder aus einer mir unbekannte Quelle. Diesmal etwas lauter. Ich versuchte mich unauffällig um zu schauen. Ich wollte nicht gleich am ersten Tag als Verrückte auffallen. Doch ich sah niemanden. Ich kniff kurz meine Augen zusammen, schüttelte den Kopf und atmete tief durch. Die gestrige Nacht hatte wohl mehr an meinen Nerven gezerrt als ich es gedacht hatte.

Die gestrige Nacht

Ich erinnerte mich zurück:
„Larees Antonett! Ich sage es dir zum letzten mal! Wir müssen nach Waterford! Reiß dich gefälligst zusammen!“

„Nein! Ich will nicht schon wieder fort! Ich will nicht schon wieder unter meinem falschen Namen in einer fremden Stadt leben müssen! Ich hab´s satt Mutter!“

-Fortsetzung folgt-

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