HomepageForenGedichte & KurzgeschichtenGedicht Interpretation von Goethe “Gefunden” bitte Helfen

Cat81

am 28.08.2008 um 20:16 Uhr

Gedicht Interpretation von Goethe “Gefunden” bitte Helfen

Hey Leute, ich muss hier drüber eine Hausarbeit schreiben und brauche eure HILFE! Gefunden: Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Ein Blümchen steh’n, Wie Sterne leuchtend, Wie Äuglein schön. Ich wollt’ es brechen, Da sagt’ es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen sein? Ich grub’s mit 7n Den Würzlein aus. Zum Garten trug ich`s Am hübschen Haus. Und panzt’ es wieder Am stillen Ort; Nun zweigt es immer Und blüht so fort. von Johann Wolfgang von Goethe. Wer ist das lyrische Ich?

Antworten



  • von Tabsy am 28.08.2008 um 21:09 Uhr

    Na klar. Gerne, war ja keine große Sachen;)

  • von Cat81 am 28.08.2008 um 20:55 Uhr

    Nein Danke das reicht erstmal. Ich danke dir sehr. Du warst mir eine echte Hilfe. Vielleicht komme ich ja nochmal auf dich zurück, wenn ich darf.

  • von Tabsy am 28.08.2008 um 20:46 Uhr

    na klar helfe ich dir:
    Hier geht es richtig zur Sache: Der „feine Herr“, so interpretiere ich das, wollte mit dieser wunderschönen Blume, die – wie wir ja wissen – eine Frau darstellen soll, gleich an Ort und stelle Geschlechtsverkehr ausüben. Diese Deutung begründe ich mit der Tatsache, dass es für die Zeit des Sturm und Drang, bzw. der frühen Klassik, üblich war, solche Wendungen in Gedichte einzubauen. Dabei muss ich noch sagen, dass sich dieses Thema mit vielen Gedichte, die zu dieser Zeit entstanden sind, deckt – es soll ja nicht heißen, dass Goethe ein Perverser war! Nun, jetzt wissen wir, dass diesem Mann dieses liebliche Fräulein so gut gef7n hat, dass er mit ihr sofort an Ort und Stelle schlafen wollte. Doch das lag der jungen Dame nicht im Sinn – sie sagte ihm, dass er sie nicht „brechen“ darf, da sie sonst daran zu Grunde gehen würde. Sie stellt in vor die Wahl: Entweder er liebt sie jetzt und sie wird ihn daraufhin verlassen oder er nimmt sie zu sich und kümmert sich um sie.
    Willst du noch mehr wissen?

  • von Cat81 am 28.08.2008 um 20:39 Uhr

    Ja das hätt ich auch gedacht. Danke. Kannst du mir vielleicht sagen was er mit der dritten Strophe aussagen will? Die versteh ich nicht richtig…

  • von Tabsy am 28.08.2008 um 20:23 Uhr

    Hallo, ich habe das Gedicht auch mal behandelt…hier kommt HILFE!
    Wenn man die Information, dass Goethe dieses Gedicht an seine Frau geschrieben hat, weglässt, so kann man sich höchstens denken, dass es sich bei dem umworbenen Blümchen, das im Gedicht eine eigene Stimme bekommt, um eine Frau handelt. Daraus lässt sich schließen, dass es sich bei dem lyrischen Ich um einen Mann handeln muss. Demnach sprechen wir im weiteren Interpretations-verlauf von einem Mann.

Ähnliche Diskussionen

Gedicht Antwort

sasso am 11.04.2009 um 15:44 Uhr
Du sagst: ,,Ich liebe die Blumen" - aber du pflückst sie! ,,Ich liebe die Bäume" - aber du fällst sie! ,,Ich liebe die Vögel" - aber du sperrst sie ein! ,,Ich liebe die Tiere" - aber du isst sie! Nun habe...

Die Stunde schlug Gedicht von Theodor Storm Antwort

nelia am 25.08.2008 um 14:59 Uhr

Im Sommer ein Gedicht von Goethe Antwort

sternchen am 23.08.2008 um 12:34 Uhr
Im Sommer, Wie Feld und Au, So blinkend im Tau! Wie perlenschwer, Die Pflanzen umher! Wie durch's Gebüsch, Die Winde so frisch! Wie laut im hellen Sonnenstrahl,  Die süßen Vöglein allzumal! Ach! Aber da, Wo...