HomepageForenGedichte & KurzgeschichtenHilfe Interpretation `Mein Herz, mein Herz..` Heine!

h0ney

am 07.06.2009 um 18:30 Uhr

Hilfe Interpretation `Mein Herz, mein Herz..` Heine!

GAAANZ DRINGEND! BRAUCH` iCH N0CH HEUTE!

huhu leute, bräuchte mal ganz kurz von euch hilfe.
ich schreibe gerade an einer interpretation von `mein herz, mein herz ist traurig` von heinrich heine. ich hab auhc shcon vile geschafft, aber ich finde keine richtig schlussfolgerung. ich hab shcon wa sim inet gesucht & das hier gefunden:
Mehrere Liebesmotive werden in dem Ge-
dicht verwendet.– Aber der Sprecher steht
allein und in Distanz zu seiner Umgebung!
Hier könnte die Antwort auf die Frage liegen,
warum die Ich-Figur sich am Schluss
den Tod wünscht:Ihm fehlt die Geliebte.
Fasst man den Blick des Sprechers über
seine Umgebung als Blick auf die Welt auf,
dann wird deutlich,dass sich die Geliebte
weder am Treffpunkt,der Linde,
noch überhaupt in der näheren oder
weiteren Umgebung des Sprechers findet.–
Sie ist nicht (mehr) Bestandteil seiner Welt.
So lässt sich die Traurigkeit des lyrischen Ichs
begreifen.Und so lässt sich auch die Erfah-
rung der trügerischen Idylle verstehen:Die
Welt erscheint friedlich und fröhlich,aber
unter der Voraussetzung der Einsamkeit oder
Verlassenheit verstärkt die heitere Atmos-
phäre nur den eigenen Schmerz.
Heinrich Heine gelingt es,diese Erfahrung
darzustellen,ohne sie direkt zu benennen.
Weil der Sprecher unter einem Verlust leidet,
wird die verlorene Liebe nur indirekt und ver-
schlüsselt durch die literarischen Liebesmo-
tive zum eigentlichen Thema des Gedichts.

ich kann das schon nachvollziehen, aber fehlt da nich noch iwas mit der ironie oder so?
er stellt doch eigt. alle nur so friedlich & fröhliche dar, durch seine ironie, um seine gefühlslage von der der welt noch mehr hervorzuheben. oder liege ich da falsch u. interpretiere da grad was hinein?
würd nur gern wissen, aber das obige richtig ist oder meins. vielen dank für eure hilfe.

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  • von h0ney am 07.06.2009 um 19:39 Uhr

    danke an elrea :)
    & an glueckskaefer, nein ich nehme sie nich aus dem internet ich habe einfach nur nach einer richtigen `schlussfolgerung` gesucht. klar werde ich sie mit eigenen worten schreiben, aber ich meinte ja das inhaltliche.

    0
  • von Glueckskaefer am 07.06.2009 um 18:43 Uhr

    Ähhhhhhhhhh, du nimmst ne Interpretation aus dem Internet??? Das ist KEINE gute Idee! Mach es lieber selbst!

    0
  • von Elrea am 07.06.2009 um 18:38 Uhr

    Also auf die Ironie geht die Interpretation ja schon ein. Je Schöner die Umgebung desto mehr schmerz des Unglücklichen daher der Wunsch zu sterben. Außerdem ist es eher Sarkasmus und nicht Ironie (entschuldige die Kleinligkeit :-) )

    Kannst die Interpretation also ruhig verwenden. Allerdings umschreiben….logischerweise

    0
  • von Elrea am 07.06.2009 um 18:38 Uhr

    Also auf die Ironie geht die Interpretation ja schon ein. Je Schöner die Umgebung desto mehr schmerz des Unglücklichen daher der Wunsch zu sterben. Außerdem ist es eher Sarkasmus und nicht Ironie (entschuldige die Kleinligkeit :-) )

    Kannst die Interpretation also ruhig verwenden. Allerdings umschreiben….logischerweise

    0
  • von h0ney am 07.06.2009 um 18:33 Uhr

    hier noch das gedicht & entshculdigt die vielen tippfehler, bin nur grad bissl gestresst.

    Mein Herz, mein Herz ist traurig,
    Doch lustig leuchtet der Mai;
    Ich stehe, gelehnt an der Linde,
    Hoch auf der alten Bastei.

    Da drunten fließt der blaue
    Stadtgraben in stiller Ruh;
    Ein Knabe fährt im Kahne,
    Und angelt und pfeift dazu.

    Jenseits erheben sich freundlich,
    In winziger, bunter Gestalt,
    Lusthäuser, und Gärten, und Menschen,
    Und Ochsen, und Wiesen, und Wald.

    Die Mägde bleichen Wäsche,
    Und springen im Gras herum;
    Das Mühlrad stäubt Diamanten,
    Ich höre sein fernes Gesumm.

    Am alten grauen Turme
    Ein Schilderhäuschen steht;
    Ein rotgeröckter Bursche
    Dort auf und nieder geht.

    Er spielt mit seiner Flinte,
    Die funkelt im Sonnenrot,
    Er präsentiert und schultert –
    Ich wollt, er schösse mich tot.

    Antwort
    0

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