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Maddle

am 08.08.2016 um 20:39 Uhr

Menorrhagie, Dauerblutung und Schmerzen

Hallo ihr lieben,
ich bin sowas von verzweifelt. Am besten fange ich mal von vorne an:
Vor 7 Jahren kurz vor meiner Abschlussprüfung fing alles an. Ich hatte Schmierblutungen bekommen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Hormone genommen. Die Blutungen hatten mich nicht sonderlich gestört, ich dachte, durch den Lernstress kann sowas ja mal passieren. Nach der Prüfung waren sie immer noch da. Gut, alles halb so wild, der Körper muss auch erstmal wieder runter kommen vom Stress.
Als die Schmierblutungen nicht aufgehört haben, habe ich dies von meiner Gyn checken lassen. Daraufhin habe ich ein neues Hormonpräparat erhalten.
Leider sind die Schmierblutungen in der Zeit zu dauerblutungen geworden, so dass ich mittlerweile einen Zyklus habe, der wie folgt aussieht: 14-17 Tage blute ich, 5-7 Tage habe ich Pause. In den letzten Jahren habe ich sehr viele verschiedene Hormonpräparate ausprobiert. Bei dem letzten Präparat entwickelte sich leider innerhalb der ersten 4-8 Wochen der Einnahme ein schmerzhafter Knoten in der Brust. -> Nach der Untersuchung und der gemeinsamen Entscheidung meiner Gyn und mir, habe ich nun vor 1 1/2 Jahren die Hormonpräparate vollständig abgesetzt. Leider sind zu den Dauerblutungen in den letzten drei Zyklustagen auch noch Schmerzen dazu gekommen. Ich war die ganze Zeit in Behandlung, habe verschiedenste Hormone zu mir genommen, war bei zwei verschiedenen Endokrinologen, habe eine Bauchspieglung hinter mir und noch immer keine Diagnose.
Seit zwei Jahren versuche ich meine Ärzte davon zu überzeugen, mir die Gebärmutter zu entnehmen, damit das Leben für mich wieder lebenswerter wird.
Durch die Schmerzen bin ich mittlerweile sehr oft Krank, normale Schmerzmittel helfen mir nicht mehr.
Ein Kinderwunsch ist nicht vorhanden.
Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich tun könnte um herauszufinden was es wirklich sein könnte…
In Behandlung bin ich weiterhin, aber die Ärzte sind auch am Ende mit ihrem Latein…

Antworten

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  • von Maddle am 10.08.2016 um 07:25 Uhr

    Nein, die Antwort ist immer die selbe… Zu Jung… Gesund… Zu hohe Risiken…

    Irgendwo fühle ich mich wirklich veräppelt, nicht verstanden und ignoriert… Der einzige der was tut ist im Moment mein Hausarzt. Aber alle anderen… Naja..

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  • von mupfin am 10.08.2016 um 06:48 Uhr

    Na also, mit 26 sollte man alt genug sein und du klingst auch abgeklärt und rational genug dafür. Kommst du mit deinen Argumenten denn gar nicht bei den Ärzten durch? Natürlich entfernt man nicht gern ein gesundes Organ aber wenn du dadurch so viel Lebensqualität zurückgewinnen könntest und dir außerdem niemand eine anständige Alternative nennen kann… Ich wünsch dir jedenfalls viel Glück und Kraft bei der Suche!

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  • von Maddle am 09.08.2016 um 10:11 Uhr

    Ich bin 26.
    Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich sollte alt genug für so eine drastische Entscheidung sein und falls der Kinderwunsch doch irgendwann kommen sollte, habe ich mir das mit der Adoption auch schon gut genug überlegt. Es gibt genug Kinder, die ein vernünftiges zu Hause suchen.
    Das mit einem psychologischem Gutachten habe ich auch schon in Erwägung gezogen, aber in diese Richtung noch nichts gemacht.
    Und wegen dem Spezialisten, da muss ich mich bis Freitag gedulden. Ansonsten heißt es wirklich, Krankenhäuser abklappern, bis das der Arzt kommt…
    Was für eine Ironie ^^

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  • von mupfin am 09.08.2016 um 08:16 Uhr

    Dann warte den Spezialisten doch noch einmal ab. Vielleicht kann er was rausfinden – oder aber den Eingriff, den du dir wünschst, durchführen.
    Wie jung bist du denn, wenn ich fragen darf? Mitte – Ende 20 doch bestimmt wenn es vor 7 Jahren zu deiner Abschlussprüfung angefangen hat? Ich finde, da ist man durchaus in der Lage so eine weitreichende Entscheidung zu treffen.
    Wenn bei dem Spezialisten nichts weiter rauskommt, bleibt dir wohl nichts übrig als Krankenhäuser / Chirurgen so lange abzuklappern, bis du einen findest, der sie dir entfernt. Dabei auch noch einmal der Verweis zur Krankenkasse. Vielleicht kannst du dir auch ein psychologisches Gutachten erstellen lassen, dass dir attestiert, dass du die Entfernung wirklich willst und brauchst?

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  • von Maddle am 09.08.2016 um 07:39 Uhr

    Ich bin bereits bei mehreren Fachärzten gewesen. Der Hormonhaushalt ist in Ordnung, da gibt es definitiv keine Probleme oder Anomalien.

    Mein Eisenhaushalt ist soweit, erstaunlicherweise, auch in Ordnung. Gestern noch bin ich bei meinen Hausarzt gewesen, da ich ihm am Mittwoch wegen den Schmerzen, bei ihm fast zusammengebrochen bin. Da sind wir gestern nochmal alles durchgegangen. Das Ende vom Lied war, er versucht einen Spezialisten in Neuss zu kontaktieren. Mehr Informationen erhalte ich am Freitag.

    Was die Entnahme der GM angeht, da bekomme ich von allen Seiten nur zuhören, das es keinen organischen Grund gäbe, sie zu entfernen und ich sei ja auch noch viel zu jung für so einen Eingriff.
    Die Risiken an der Stelle sind mir bewusst, da meine Mutter Ihre vor Ca 12 Jahren entfernt bekommen hat.
    Also kein organischer Grund heißt, das keine Zysten bei mir gefunden worden sind… Leider, dann hätte man evtl. was dagegen tun können…

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  • von mupfin am 09.08.2016 um 06:34 Uhr

    Das ist ja furchtbar – wie kommst du denn auch mit dem Blutverlust klar? Hast du da keine Kreislaufprobleme, Eisenmangel? Bei wie vielen Frauenärzten warst du denn, kann dir deine Frauenärztin keinen weiteren Fachkollegen empfehlen, der sich besser auskennt (außer die beiden Endikronologen?) Ist denn auch abschließend geklärt, dass bei einer Gebärmutterentnahme die Blutungen aufhören würden? Ich würde vor so einem drastischen Schritt wohl noch weitere Ärzte konsultieren und irgendwo einen Spezialisten suchen. Kann aber natürlich nicht beurteilen, wie intensiv du das alles schon getan hast. Hast du dich schon einmal an deine Krankenkasse gewandt? Vielleicht würden die ja wenigstens einen Teil der OP-Kosten übernehmen oder können dir noch weitere Spezialisten empfehlen. Oder sie können dir eine Klinik für die OP empfehlen.
    Wenn auch ohnehin kein Kinderwunsch vorhanden ist, kann ich deinen Wunsch absolut nachvollziehen. Sollte der Kinderwunsch noch auftauchen, gibt es ja dann immer noch die Möglichkeit der Adoption. Wer weiß, ob du überhaupt Kinder bekommen könntest, irgendetwas scheint ja in deinem Hormonhaushalt/Zyklus/… definitiv nicht zu stimmen. Aber lass dich auch ausführlich über die Risiken aufklären, das wird vermutlich kein kleiner Eingriff werden…

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  • von Ninchen9 am 09.08.2016 um 06:08 Uhr

    das muss wirklich schlimm für dich sein :( tut mir leid.
    also ich würde an deiner Stelle in ein Krankenhaus gehen und sowohl physisch als auch psychisch alles abklären bzw mich beraten lassen wegen der OP zur Entnahme. Alles andere scheint ja ausgeschlossen bzw keine Besserung zu bringen oder? Hast du schon andere Ärzte konsultiert?
    Alles Gute

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