HomepageForenGruppentherapieEndlich weniger trinken oder sogar ganz damit aufhören … wer hat damit Erfahrung?

Anonym

am 25.07.2010 um 07:08 Uhr

Endlich weniger trinken oder sogar ganz damit aufhören … wer hat damit Erfahrung?

iebe Mädels,+e Frage ist mir doch ewas unangenehm und peinlich, deshalb stelle ich sie in der Gruppentherapie. Ich bin wahrscheinlich älter als die meisten von euch, habe mein Leben schon in jeder Beziehung sehr ausgelebt , und seit ich ca. 18 bin, war auch immer viel Alkohol mit im Spiel. Nicht nur auf Parties, sondern eigentlich bei jeder Gelegenheit. Habe recht große Mengen und auch regelmäßig getrunken, egal ob aus Frust, Spaß, Langeweile oder was auch immer.´das führte zu vielen Peinlichkeiten, Männergeschichten, etc. – kennen ja bestimmt auch viele von euch:-)
Jetzt will ich aber mein Leben zum Positiven ändern, habe auch schon mit dem Rauchen aufgehört, will mehr für meine Gesundheit tun und auch diverse andere Probleme lösen, bin auf einem guten Weg. Ich habe festgestellt, dass Alkohol mir nichts mehr gibt und ich mich am nächsten Tag nur müde und schlecht fühle. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich hab meinen Ruf als trinkfest, “Leberschwester”, Schnapsdrossel u.ä. schon lange im Freundes- und Bekanntenkreis weg und ich will mich nicht mehr über sowas definieren, ich bin viel mehr wert. Das Thema liegt mir am Herzen, daher bitte nur ernstgemeinte Kommentare. Wie soll ich vor anderen rüberbringen, dass ich nun auf einmal nichts mehr trinken möchte?

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  • von Claudia1212 am 26.07.2010 um 10:31 Uhr

    hut ab!
    trink einfach nichts mehr und lass dich nicht von blöden kommentaren runterziehn… nach einer gewissen zeit wirds bestimmt auch besser werden :)

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  • von JeanneDarc66 am 26.07.2010 um 10:13 Uhr

    @Quadita ok -dann sollt ich mir vielleicht mal ne Brille kaufen 😉
    hab ich wohl irgendwie nicht richtig gelesen – kommt vor manchmal…

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  • von RockabillyBabe am 26.07.2010 um 10:07 Uhr

    ich habe aufgehört zu trinken nachdem die polizei mir vorwürfe machte, warum ich meinen betrunkenen kumpel autofahren lasse, obwohl ich doch nüchtern sei.
    ich hatte 40 vodka getrunken.

    ich habe von einem tag auf den anderen aufgehört.
    jetzt bekomme ich oft zu hören
    “warum trinkst du nicht??” (mit starkem vorwurf in der stimme)
    oder “du trinkst nicht? aber du rauchst doch?!”
    ich wusste nicht, dass man trinken muss um die erlaubnis zum rauchen zu haben…

    ich sage einfach “ich kenne so viele alkis, ich halte meine leber für spenden bereit. DU wirst vielleicht irgendwann dankbar dafür sein…”
    dann lassen sie mich meist in ruhe.

    und wenn ich weg bin glaubt mir eh keiner, dass ich nichts getrunken habe :-)

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  • von Quadifa am 26.07.2010 um 10:00 Uhr

    Jeanne d´arc
    Ich verstehe ihren Post weniger so, als dass die Suchtproblematik ihr sie Situation schwer macht. Ich verstehe es eher so, dass sie um das Ansehen in ihrer Clique bangt und fürchtet von den Freunden blöde Kommentar ezu kassieren.
    Frage am Ende des Threads: “Wie soll ich vor anderen rüberbringen, dass ich nun auf einmal nichts mehr trinken möchte?”

    Darauf bezog sich meine Antwort.

    Das ne Sucht was andres ist, das ist mir klar. In diesem Falle ging s aber nicht darum.

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  • von schabernack am 25.07.2010 um 17:34 Uhr

    bestell einfach nur noch anti alkoholisches, wenn dich wer drauf anspricht sag einfach dass du findest es ist zeit mal dein leben ohne alkohol zu geniessen!
    wenn bloede sprueche kommen ignorier sie und lass dich nicht umstimmen!!!
    falls du schwankst denk einfach wie du dich fuehlst am naechsten tag.
    viel glueck!

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  • von senfti am 25.07.2010 um 15:53 Uhr

    na ich bin auch schon 62,es liegt an dir wie du dich fühlst.aber ich glaube das ist das kleinste problem für dich.ich habe so ein problem nicht,zum glück,doch wir hatten einen freund der sehr kurz davor war auf entzug zu gehen.er spricht nicht über die zeit und auch wir sind ruhig ,aber alle sind froh und auch stolz,das er es geschafft hat.
    den ersten schritt hast du ja gemacht,meinen glückwunsch dazu.bitte mache nun auch die nächsten schritte,gehe zu einem arzt der sich damit auskennt und der dir helfen kann.ich drücke beide daumen,das du es schaffst,alles gute

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  • von Katrinchen am 25.07.2010 um 14:22 Uhr

    Ich kann dir leider keine Tipps geben, was das angeht, aber als ich deinen Beitrag grade gelesen habe, wollte ich dir einfach an der Stelle sagen, dass ich es ganz große Klasse finde, dass du mit dem Trinken aufhören willst. Alkohol macht soviel kaputt. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du dein Vorhaben auch umsetzen kannst.

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  • von LadyBlaBla am 25.07.2010 um 14:18 Uhr

    ich glaube besonders am anfang ist es wichtig, deine “trinkreize” zu meiden. also die freunde, mit denen du immer nen absturz hast, deine lieblingsbar etc. alles was dich in versuchung bringt. wenn du nach ner weile gefestigt bist, kannst du das ja wieder in maßen machen.
    ich würde den freunden, die das nicht glauben wollen, auch keine stundenlangen vorträge halten warum und wieso du das jetzt machst. es ist so und punkt, das müssen sie akzeptieren und rechtfertigen musst du dich vor keinem

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  • von JeanneDarc66 am 25.07.2010 um 14:00 Uhr

    @Quadita – so einfach ist das nicht wenn es zur Sucht geworden ist
    @Fragenstellerin
    Ich gehöre hier auch zu den “aelteren Semestern” (bin 44 ) und ich kann Dich gut verstehen – bei mir war es zwar nicht der Alkohol -(auch wenn das auch mal ne zeitlang nicht weit weg war) aber ich kenne den Moment sehr gut wenn man merkt dass man mehr wert ist als das was man darstellt
    Das Problem ist nur – jeder Mensch ist anders – dem einen helfen die AA
    wieder andren helfen gute Freunde (hier ist allerdings die Rueckfallquote am höchsten) oder auch eine psychologische Betreuung kann helfen.
    Psychologische Betreuung hat nichts mit verrueckt sein zu tun – sondern Psychiater sind ganz normale Aerzte die Deine “Seele verbinden” damit sie besser heilen kann – so wie es ein Chirurg vielleicht mit einem Gipsfür Dein Bein tut -Du bekommst von beiden Kruecken die Dir helfen das Laufen zu lernen – nur laufen muss man selbst..

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  • von ObsidianWhisper am 25.07.2010 um 13:55 Uhr

    Ich hab zwar bisher nie viel getrunken, aber ich musste immer alles probieren was da war…
    und irgendwann hab ich dann auch beschlossen, gar nichts mehr zu trinken, Gründe seien jetzt mal dahingestellt.
    auf jeden Fall erstmal GLÜCKWUNSCH dass du`s geschafft hast, Nichtraucherin zu werden! :-)
    Ist echt nicht einfach, sehe ich in meinem Freundeskreis oft genug – “Ich will weniger rauchen” das dann ca. 3-4 Tage, und dann halten sie es nicht mehr aus und rauchen noch mehr als vorher :S
    umso mehr freu ich mich für dich :-)

    Jetzt zur eigentlichen Frage, we rüberbringen: trink einfach nichts mehr. Wenn dir jemand was anbietet, sag einfach dass du ab jetzt keinen alkohol mehr trinken willst – bei mir hat sich das recht schnell rumgesprochen 😀
    Und die meisten haben gemeint “wow… gar nichts, das könnte ich nicht glaub ich”
    wie gesagt, das spricht sich dann schnell rum. Und selbst wenn sie`s nicht kapieren, einfach ablehnen…
    ich denke, wenn du schon das Rauchen losgeworden bist und selber sagst, alkohol gibt dir nichts mehr, dann wird das nicht unbedingt so schwer werden.
    und sei immer schön stolz auf dich wenn du durchhältst, wie gesagt, das schaffen nicht viele 😉
    du aber bestimmt.
    Viel Erfolg!
    :-)

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  • von Quadifa am 25.07.2010 um 13:52 Uhr

    Trink einfach nichts.

    Ich versteh immer das Problem nicht! Wenn du nichts trinken willst, lässt du es einfach. Punkt.

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  • von SweetOne am 25.07.2010 um 13:01 Uhr

    Wenn du auf einer Party bist & dir was alkoholisches angeboten bekommst, sag freundlich nein danke. ..wenn du fragend angeguckt wirst, erkläre deinen entschluss. deine freunde werden dir bestimmt helfen und stolz auf dich sein.

    ich wünsche dir ganz viel glück dabei.

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  • von tomian am 25.07.2010 um 11:05 Uhr

    Glückwunsch, der Schritt zur Selbsterkenntnis ist der Wichtigste! Ich bin vor zwei Jahren zu meinem Hausarzt gegangen, der hat mich ernst genommen und wir haben dann zusammen alle weiteren Schritte entschieden ( Entgiftung, Therapie…) Was bei Dir notwendig ist, solltest Du ebenfalls nicht im Alleingang entscheiden, ein professioneller Blick auf Deine Trinkgewohnheiten kann da nur hilfreich sein. Viel Glück und Erfolg!

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