HomepageForenGruppentherapieMein Freund ist ein Muttersöhnchen

Anonym

am 26.08.2010 um 16:54 Uhr

Mein Freund ist ein Muttersöhnchen

Man Mädels,
ich weiß einfach nicht mehr weiter. Es fällt mir echt schwer schlecht über meinen freund zu sprechen, weil sonst alles perfekt ist und stimmt in unserer Beziehung, nur diese eine Sache macht mich fertig. Es ist so, dass er ein totaler Familienmensch ist. Was auch völlig ok ist, ich bin es auch, aber z.B. kommt er immer erst abends zu mir. So gegen 6 oder 7 uhr wo der Tag schon gelaufen ist, weil er noch mit seiner Familie essen muss. Ok man kann abends immer noch in die Stadt gehen oder so, aber für mich ist der Tag dann eigentlich schon so gut wie gelaufen. Auch wenn er mir verspricht, dass er mal früher kommt, weil ich vill mit ihm eis essen wollte oder so, dann kommt ihm halt immer etwas dazwischen. Seine Familie. Entwder er muss noch mit seiner Familie essen oder er hilft seiner Mutter noch beim Kochen oder seinem Vater noch bei irgendetwas anderem. Wir sind jetzt 1 Jahr zusammen und er ist echt selten Tagsüber bei mir. Er ist zwar fast jeden Tag da, so jeden zweiten, weil er auch meint, dass er nicht immer kommen kann, er muss auch Zeit mit seiner Familie verbringen (versteh ich) aber nur eine “abendbeziehung” reicht mir halt nicht. Ich bin dann meistens diejenige die bei ihm schläft, weil wir uns sonst tagsüber nie sehen würden und seine Familie ist zwar wirklich echt nett und ich bin gerne dort, aber ich sehe meine eigene Familie dadurch ja gar nicht, weil ich immer bei ihm bin und das will ich auch nicht, dass ich seine Eltern öfter sehe als meine.. irgendwie fühl ich mich da blöd. ich habe ihn mal drauf angesprochen und gesagt, dass ich es verstehe, dass er gern mit seiner Familie zusammen ist und mit denen essen will usw. aber ich mir wünschen würde, dass er auch mal tagsüber zu mir kommt, damit wir mal eis essen gehen können oder irgendwoanders hin….aber er meinte nur ja wir machen ja manchmal was (ja .. wenn ich bei ihm bin) und keine Ahnung, ich glaube ihm war das nicht so angenehm über das Thema zu reden. Habt ihr mit sowas Erfahrung? was soll ich machen?

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  • von Pepperl am 04.12.2014 um 19:48 Uhr

    Grüß GOTT, ich möchte jetzt nicht wem schlecht machen oder verarschen aber z.B. nur ein Thema, wenn es um Krankheiten geht.

    So, so das meinst du? Ich bin mit ihr damals vor einiger Zeit mit ihr auf Foto Tour gefahren. Meine Mutter lag krank zu Hause und ich war nicht sicher ob ich fahre, ich war so was von Scheiße drauf. Ich habe mich natürlich um sie nicht so gekümmert wie sonst, mit der Tochter waren wir fort, sie war natürlich nicht sehr nett drauf und eigentlich sauer auf mich oder gekränkt und fing an zu nörgeln, weil sie das Gefühl hatte was ja teilweise gestimmt hat, Ich wollte nur raus, Fotos machen, mich ablenken, und sie war da irgendwo hinten und hat sich mit ihrer Tochter unterhalten müssen, sie war halt nur das 5. Rad am Wagen, ich habe natürlich an meine Mutter dauernd gedacht. Ich hatte gar nicht fort fahren sollen denn so braucht sie mich nicht meint sie damals, ich lasse sie einfach, rede mit ihr fast nichts und denke an sie nicht.

    Sie war sauer und traurig, und verstand nicht wieso ich überhaupt mit fahre und dann meinte sie, Ich fahre dich heim wenn du willst aber so in einem Unterton so nach dem Motto, also entweder ich fahre dich heim oder was ist los mit dir? Ich fand sie halt nicht so nett, Ich kann das auch nicht sagen. Ich habe noch in Erinnerung und sie hat das längst eingesehen, dass ich sehr an meiner Mutter hänge. Sie wuchs so auf das sie wenn sie krank war, wird einfach ein Arzt geholt oder einfach Medikamente wenn es nötig ist. Ich bin so aufgewachsen, ich bin krank läute nach meiner Mutter, und die macht alles damit ich mich besser fühle, weil krank sein ist bei mir immer eine kleine Katastrophe und da möchte ich versorgt sein.

    Also nicht so wie es halt klingt usw. Und natürlich habe ich sie ein bisschen zur Sau gemacht wieso sie das nicht versteht und sie verstand es nicht, oder mein Vater ist krank, ich habe versprochen zu ihr rüber kommen, ich komme natürlich nicht schreibe es und sie versteht es nicht, meine Mutter ist eh da, was ist da so wichtig das ich bei ihr bleiben muß. Wenn die ja die Rettung rufen würde sie mich sofort sowieso heimfahren und mir sowieso immer helfen. Ich fühle mich halt viel besser wenn ich da bin, sagte auch ich kann alle 20 Minuten zu meinen Eltern oder meiner MAMA schauen wenn die krank ist, sicher ist sie nicht so dass sie das unbedingt will meine Mutter, aber sie ist halt da, ich bin froh, ich bin da, und ich habe ein besseres Gefühl. Ich habe mit ihr schon mal gestritten um ihr klar zu machen am Anfang weil sie nicht verstand wieso ich eine Tour abgesagt habe und mit meiner Mutter wegen einer Panikattacke oder einem Magenproblem in die Ambulanz mit der Rettung gefahren bin. Ich kann da nicht Hollodrio sein wenn Eltern krank sind und sie muss das halt akzeptieren, früher redete ich nicht so viel darüber, jetzt sage ich einfach, ja meine Mutter ist wichtiger als sie, und mein Vater auch und dann kommt meine Freundin.

    Und ich knapp davor. Jedenfalls haben wir auch oft gestritten weil ich nach dem Theater meine Mutter anrufe und ihr sage ich komme heim oder wenn ich wo bin auf Urlaub mit ihr, damals war das, wir haben da heftig diskutiert, sie wollte sogar den Urlaub abbrechen, weil ich der Meinung bin, wieso soll ich nicht meine Mutter anrufen wenn was Schönes da ist, wenn ich was Schönes sehe und ihr das erzählen? 3-4 x am Tag habe ich telefoniert oft sogar heimlich weil ich nicht will dass sie sich aufregt, klar halte ich ihr das vor dass ihr eh schon egal ist und sie hat sich dran gewöhnt, es ist lange her aber innerlich belastet mich da und hin und wieder im Gespräch meinte sie oft, ich bin Feuer und Flamme wenn sie was gegen meine Mutter sagt und ich erkundige mich nicht mal wegen Ihrer Mutter, die ja lange nicht so krank ist und die beiden haben auch keine so große Beziehung mit ihr.

    Sicher macht man das nicht, von damals was hervorkramen, ich habe gesagt ich liebe meine Mutter sicher mehr als sie, weil ich bei ihr lebe und mich mehr um sie kümmere, als sie und sie meinte, das hat doch nichts mit der Intensität zu tun. Sicher hilft meine Freundin meiner Mutter immer, sie mag meine Mutter und sie ist immer da für meine Mutter, aber wenn dann was z.B. ist dann lasse ich alles stehen und gehe eben zu meiner Mutter, eben um auch da zu sein und es war schon genügend vorgefallen.

    Sie meint oft erklärend sie hat damit Schwierigkeiten, und ich fange dann an zu reden und werfe ihr das vor, weil Ich fühle und denke sie hat das noch nicht verinnerlicht oder kapiert, weil sie eben noch nie wem hatte der für sie ein Muttersöhnchen ist, was sie ja nie sagte eher ich sagte das, weil sie es erwähnte, versuche sie vom Gegenteil zu überzeugen und lese Lektüre darüber. Für mich ist das einfach eine starke Beziehung zu meinen Eltern in einer Zeit wo Familie weniger Werte halt als früher. Sicher wäre ich super traurig wenn wer stirbt von meinen Eltern aber ich würde weiterleben auch wenn ich total zerbrochen wäre und sicher in eine Klinik müsste, in meiner Vorstellung her, oder auch nicht. Sterben müssen wir alle ich weiß das, und überhaupt mit Kranken Eltern, aber ich will das nicht so ganz wahr haben.

    So jetzt frage ich mich, wer hat jetzt da richtig reagiert oder nicht? Ich finde ich hätte es so gemacht, wenn ich weiß meine Freundin hat eine kranke Mutter, zart, klein alt und schwach, dann frage ich sie öfters als andere Leute mit andren Müttern. Ich fühle mich von ihr nicht so ganz verstanden obwohl es jetzt besser ist als früher und am liebsten hätten ich sie schon früher verlassen weil es eben für mich ein seelischer Knick bedeutet sie so zu hören und zu wirken sehen.

    Sie hat lange z.B. gebraucht bis sie kapiert hat ich telefoniere viel und ich rufe nicht mal meine Freunde an, habe wenige, um zu reden wenn ich bei ihr bin weil sie das nicht super findet wenn ich da bin und 1 Stunde rede wie zu Hause, weil so was macht man nicht, mein Freund macht das nicht, ich schon, mir ist es egal, für sie ist es Intolerant von mir und eine Herabsetzung ihrer Würde oder so, keine Ahnung, hat sie nicht gesagt bei so nach dem Motto, du bist mir weniger Wert in dem Moment als mein Freund was ja stimmt aber ich nicht so ganz zugebe.

    Ich sage auch immer, wie das mit ihrer Hörigkeit zu ihrem gewalttätigem Freund früher war der zwar super nett war aber bei Alkohol im Spiel, auf das war ein Horror und sie meint immer das geht mich nichts an, ich bilde mir aber ein, ja er war super nett, erwachsen aber er ist nicht der Richtige für sie, obwohl er so viele gute Eigenschaften hat, sie will lieber einen der Verrückt ist wie ich und lustig und nicht so langweilig.

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  • von Pepperl am 04.12.2014 um 19:48 Uhr

    Ich bin 43 und lebe bei Eltern die nicht sehr gesund sind und fühle mich sicher

    freundin ist 45 mit Tochter und lebt vis a vis

    und ich mag auch nicht weg und es gibt oft Diskussionen wo ich jede Lust an ihr verliere

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  • von Lollypop am 27.08.2010 um 16:32 Uhr

    Hey :) Ich finde auch, dass du ihm die Zeit mit seiner Familie gönnen solltest. Mein Vorschlag wäre, dass du nochmal mit ihm redest und ihm vorschlägst, dass ihr 1 oder 2 mal die Woche den Tag miteinander verbringt. Die restliche Woche kann er mit seiner Familie verbringen (bis auf Abends wie sonst auch immer). Aber du musst ihm sagen dass dich das wirklich stört!!

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  • von Tinks am 26.08.2010 um 21:16 Uhr

    Seh das so wie schatzlein!
    Finde auch, dass Familie sehr wichtig ist!
    Ihr solltet wirklich mal offen darüber reden und das mit dem Kompromiss finde ich ne gute Sache! Könnt euch doch einen Tag aussuchen, an dem ihr auch nachmittags was unternehmt!
    Ansonsten würde ich mich an deiner Stelle nicht so sehr beklagen … sich jeden Tag zu sehen halte ich für Luxus!;-)
    Es gibt auch Beziehungen wo man zusammen wohnt und sich nur abends sieht, weil beide lange arbeiten müssen! Und es klappt trotzdem!
    Liebe Grüße

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  • von schatzlein am 26.08.2010 um 20:58 Uhr

    wie alt seit ihr denn? Anscheinend seht ihr euch ja ständig und übernachtet auch beieinander.
    Familie ist das wichtigste. Ich würde nicht sagen dass er ein Muttersöhnchen ist wenn er gern mit seiner Familie zusammen ist. Er hat doch seine eigene Meinugn oder? Seine Eltern zwingen ihn doch nicht bei ihnen zu bleiben oder?
    Klar willst du tagsüber auch was von ihm haben, aber wenn er gern bei seiner Familie ist solltest du das auch akzeptieren. Es sollten beide Kompromisse eingehen und keiner seine eigenen Bedürfnisse vollkommen zurückstellen. Ohne Kompromisse funktioniert das auf dauer eben nicht. Redet drüber und versucht da nen Kompromis zu finden, womit aber auch er einverstanden ist.

    Ich kenne das selbst, aber andersrum.
    Nur bei mir wars noch krasser. Wir haben uns nur wochenende gesehen (also nichtmal jeden tag wie bei euch) weil wir an unterschiedlichen Orten studiert haben. Aber jeder von uns war eben auch nur am wochenende zu Hause, und wir beide sind Familienmenschen. Ich fand es manchmal ganz schön hart meine Familie 2 wochen nicht sehen zu können obwohl ich in der Heimat war. Allerdings hat er das auch nicht verstanden. Und ganz ehrlich?? Ich frühstücke sehr gern mit meinen Eltern am wochenende, das würde ich mir auch nicht nehmen lassen. Es ist also schwierig da ne Balance zu finden. Allerdings wenn er auch unter der Woche zu Hause ist, wäre es ja kein problem z.b. einmal/zweimal die woche bei dir abendbrot zu essen. Dafür gehst du halt woanders einen schritt auf ihn zu. redet wirklich mal.

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  • von cccatlaq am 26.08.2010 um 20:29 Uhr

    wenn du dich mit seiner familie gut verstehst, dann sprich doch mal seine mutter darauf an, dass er auch tagsüber zu dir kommen soll

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  • von Felice87 am 26.08.2010 um 20:07 Uhr

    Wie alt ist er denn?

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  • von DeFeylicious am 26.08.2010 um 17:34 Uhr

    schließe Freundschaft mit seiner Familie. Wenn die Eltern dich auch sehr mögen werden sie bestimmt auch mal sagen geh doch mal mit dem mädel alleine aus. anfangs kannst du ja zusammen mit ihm und seiner familie etwas machen. ein versuch ist es wert

    Antwort
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