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Anonym

am 11.01.2009 um 14:10 Uhr

Streß mit Arbeitskollegin/ Mitarbeiterin

Huhu ihr Lieben!
Gestern hatte ich nach langem endlich mal wieder zusammen mit meinem Verlobten einen freien Samstag. Ihr müsst wissen, dass ich Filialleiterin einer Bäckereifiliale bin (140Std.) und mein Schatz bei EDEKA im Lager arbeitet. Somit ist Samstagsarbeiten für uns keine Ausnahme und wir müssen leider regelmäßig daran glauben.
Am Freitag hatte eine meiner Mitarbeiterinnen (Minijobber) einen Autounfall, sodass sie am Samstag Nachmittag nicht arbeiten konnte. Gern hätte ich auch selbst gearbeitet, aber wir hatten einen schon lange geplanten Termin mit einem Hausverkäufer, welcher uns über div. Hausangelegen aufklären wollte. Somit habe ich eine andere Mitarbeiterin (ebenfalls Minijobberin) gefragt, ob diese am Nachmittag arbeiten könnte und wir die Schicht dann mit der Kranken oder mit mir, im nächsten Monat, raustauschen. War für diese keine Problem.
Nun kam am Nachmittag der Anruf von meiner 3 Mitarbeiterin, welche auch fest angestellt (90Std.) ist, das sie enttäuscht von mir ist. Sie hat fest mit mir gerechnet und ich schicke dann doch die Minijobberin, welche dann über ihre Stunden (sie dürfen im Monat nur 45Std. arbeiten). Habe ihr dann erklärt, dass wir die Schicht demnächst raustausche. Sie hat mir aber überhaupt nicht zugehört, sondern nur gemeckert. Sie würde ja schließlich immer einspringen, wenn jemand krank ist oder Urlaub hat. Dann müsste ich halt auch mal in den sauren Apfel beißen, etc. Habe ihr dann zu verstehen gegeben, dass uns der Termin mit dem Hausberater wichtig ist und schon lange geplant ist. So ein Termin läßt sich nun auch nicht einfach mal so verschieben, wie ein Arzttermin. Das hat sie auch nicht eingesehen. Dann meinte ich zu ihr, dass ich ja dann diesen Monat jeden Samstag und auch 3 Wochen 6 Tage arbeiten muss und das mit der Tag ja wohl zustehen würde, etc. Wieder kam kein Verständnis von ihr, sondern noch mehr ärger. Sie hätte ja Kinder und auch Termine, die sie verschieben muss und dann findet sie es auch selbstverständlich das man für kranke einspringt, usw. Ja, dass sehe ich ja genauso und ich tue auch alles für die Filiale, aber muss ich mir sowas anhören? Habe ich denn kein Recht auf nen freien Tag?
Ihr sollt noch wissen, dass ich im letzten Oktober nen Autounfall hatte und 2 Wochen ausgefallen bin, da hat die fest Angestellte auch 6 Tage die Woche gearbeitet und musste Stunden auffangen (was sonst nie der Fall ist). Das hat sie mir dann vorgeworfen. Zudem hatet ich Ende November/ Anfang Dezember 2 Wochen Urlaub, weil meine Mum ne Schulter OP hatte und zu Hause keinen Handschlag tun konnte. Auch das wird mir vorgeworfen.
Morgen Nachittag wollen wir nochmal darüber reden. Mich ärgert es dermaßen. Ich schicke schon extra eine Vertretung hin, damit keiner 12 Stunden arbeiten muss und zum Dank wird man dann angemotzt und nun will sie, falls die Minijobberin in 2 Wochen noch krank ist, nicht einspringen, da sie ebenfalls unverschiebbare Termine hat. Ist das so schlimm?? Habe ich so falsch gehandetl?? Möchte gern eure Meinung dazu wissen.
Ich habe ja viel Verständnis für meine Kollegen, tue auch alles mögliche, damit sie genau auf ihre Stunden kommen, Termine mit Kinder, etc. einhalten können, usw., aber MUSS ich dann der Buuhmann sein und IMMER gerade stehen?? Wir haben noch keine Kinder, sind daher am Planen der Zukunft, aber trotzdem haben wir auch gemeinsame Termine oder müssen mal gemeinsam einige Stunden zusammen verbringen?? Zählt das nicht??
Bin echt schon auf das Gespräch morgen gespannt. Sorry, ist etwas länger geworden, wollte aber auch so viele Details wie möglich mit aufschreiben.

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  • von Schneeflocke82 am 11.01.2009 um 21:46 Uhr

    Ihr seid echt lieb, habe mich, ehrlich gesagt, schon auf ganz viele negative Reaktionen gefasst gemacht.
    Bin, wie ich oben ja geschrieben habe, auch der Meinung, dass ich richtig gehandelt habe und auch alle Verwandten/ Bekannten sind meiner Meinung. Wollte halt nochmal unabhängig nachfragen.
    Super, dass ihr auch so gehandelt hättet. Macht mich doch stolz auf mich ~grins, ich weiß, Eigenlob stinkt~! Gebe halt immer mein Bestes und versuche jeden gleich zu behandeln, auch wenn es sehr sehr schwer ist.
    @LadyNadya: Jup, mein Verlobter ist auch der Meinung, dass ich mit den Kollegen/ Mitarbeitern zu freundlich bin, etc. Habe mir, für dieses Jahr, beruflich auch vorgenommen, etwas härter durchzugreifen. Bekomme halt nur viel zu schnell ein schlechtes Gewissen. Daran muss ich wohl noch etwas arbeiten.

    So, jetzt bin ich beruhigter und gehe entspannt in den morgigen Tag und lasse alles auf mich zukommen.

    DANKESCHÖN! Schön, dass es euch gibt, auch wenn ich noch nicht so lange dabei bin.

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  • von shivamoon am 11.01.2009 um 20:02 Uhr

    ich arbeite auch im verkauf,dort wird auch rücksicht genommen auf termine usw soweit es möglich ist aber es klappt da auch nicht immer und wenn jemand krank ist,wird man gefragt,ob man einspringen kann,wenn du was vorhast dann wird das alles so arrangiert,das alle zufrieden sind und sich keiner benachteiligt wird und es wird auch wieder ausgeglichen mit den stunden.finde du hast richtig gehandelt,sie können dir keinen vorwurf machen.Und ausserdem bist du die filialleitung,die sollten respekt vor dir haben und dir keine vorwürfe machen,ansonsten würde ich mit abmahnungen drohen

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  • von LadyNadya am 11.01.2009 um 19:09 Uhr

    du verwöhnst deine mitarbeiter zu sehr. denke die wo anders würde soviel rücksicht genommen werden auf ihre privaten termine/kinder usw. vielleicht sollten sich diese leute mal umhören wie es sonst so im verkauf zugeht.

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  • von moondust am 11.01.2009 um 16:29 Uhr

    sowas musst du dir nicht anhören -.-
    du tust ja alles für die filiale und da kannst du doch zu deinen termin gehen
    du hast richtig gehandelt aber deine mitarbeiterin nicht -.-

    Antwort
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