HomepageForenGruppentherapiewas soll ich nur tun? Meine Mutter leidet unter Depressionen. und wo ist mein privatleben?

Anonym

am 08.05.2009 um 12:48 Uhr

was soll ich nur tun? Meine Mutter leidet unter Depressionen. und wo ist mein privatleben?

ich weiß einfach nichtmehr weiter. seit der scheidung meiner eltern (vor knapp 11jahren) leidet meine mutter an depressionen und angstattacken. sie war jetzt 3,5jahre mit einem total lieben und netten mann zusammen, der auch immer wieder versucht hat ihr zu helfen und alles, aber iwann konnte er einfach auch nichtmehr. nun hat er sich getrennt. meine mutter ist in ein totales loch gefallen, steht nichtmehr, isst kaum noch. mindestens einmal die stunde ruft sie mich an und will wissen was sie nur tun soll. ich bin letzten sommer zu hause ausgezogen, wohne aber nur 5minuten entfernt mit meinem freund zusammen. nun spring ich seit knapp einer woche immer wieder auf, rase zu ihr, rede mit ihr, besänftige sie. dann wieder zurück zu mir und nach ner stunde der selbe stress wieder.sie ruft mehrmals nachts an weil sie nicht schlafen kann. letzte nach war es 23.30,1.15,3.30 und 5.30. ich komme nicht zum schlafen und mein freund der berufstätig ist und frühs zeitig raus muss auch nicht.
das ding ist einfach das ich nimmer kann. ich hab hier nen haushalt der gemacht werden muss, drei katzen die beachtung brauchen, ich habe seit einer woche kein privatleben mehr. teilweise hocke ich mehrere stunden bei ihr, dann komme ich nach hause, gehe shclafen und werd nach zwei stunden geweckt weil sie wieder anruft.
ich weiß einfach nicht mehr weiter.
ich will sie ja in ihrem schmerz nicht allein lassen, ihr helfen und beistehn und alles. aber ich kann dafür nicht mein eignes leben aufgeben. das belastet auch die beziehung von meinem freund und mir.

was meint ihr was ich machen soll?

Antworten



  • von Quadifa am 08.05.2009 um 22:29 Uhr

    Klinik! Geschlossene. Klingt hart, ist aber das einzige was hilft.
    Als ich so 15 war hatte ich ds gleiche mit meiner Mutter, hab dan einige Monate allein zuhause gelebt.
    100% it sie denk ich nicht geheilt, aber sowas bleibt meist in SPuren zurück.

    In jedem Fall ist es nicht deine Aufgabe! Hol dir Hilfe, schau, dass sie sich einweisen lässt.

  • von spinnenfreak am 08.05.2009 um 22:21 Uhr

    schließe mich den anderen an. wollte aber noch dazu sagen, dass es gut sein kann, dass sich deine mutter, sobald du ihr sagst, wie es dir dabei geht, es dir zuviel ist etc. und sie bittest, sich in behandlung (stationär fände ich bei dem ausmaß an depression/angst auch angebracht) zu begeben, zurückgewiesen fühlt, nicht mehr geliebt etc., so dass es sie im ersten moment noch tiefer runterreißen kann. muss nicht sein, ist aber nicht so unwahrscheinlich, denke ich. wäre also vielleicht ganz gut, wenn du bei dem gespräch auch immer wieder betonst, dass du sie lieb hast, zu ihr stehst, dich weiter kümmerst, aber halt in einem maße, mit dem du auch gut leben kannst. vielleicht ist es auch nicht schlecht, wenn noch eine vertraute person bei dem gespräch dabei wäre (nicht unbedingt dein freund, aber vielleicht gibt es noch jemanden, dem sie auch ein bisschen zumindest vertraut?). wünsche dir und deiner mom alles gute und viel kraft!

  • von EverDream am 08.05.2009 um 14:36 Uhr

    Kann mich nur anschließen, deine Mutter braucht Hilfe. Allerdings finde ich, dass ihr vllt sogar eine Stationäre Behandlung besser helfen würde.
    Meine Mutter hatte Depressionen, da war ich 11, sie war in der Klinik und inzwischen ist sie wieder dort aber als Mitarbeiterin.
    Ich kann sie auch gerne mal fragen, was sie dazu sagt, sie arbeitet inzwischen schon 5 Jahre in der Psychatrie. Wenn du Interesse daran hast kannst du mich gerne anschreiben.
    Schau dich auf jeden Fall nach Hilfe um, wenn deine Mutter sich weigert, dann geh alleine zu Beratungsgesprächen, die können dir auch weiter helfen und sobald Suizidgefahr besteht kannst du sie auch einweisen lassen, was hoffentlich nicht der Fall sein wird.
    Ich wünsch dir viel Kraft!

  • von Lariza am 08.05.2009 um 14:04 Uhr

    kann tammy nur zustimmen, professionelle hilfe ist das was sie braucht. meine mutter hat auch immer wieder mit depressionen zu kämpfen, weil sie von einem burn-out in den nächsten rutscht und sich nie wirklich zeit nimmt das zu verarbeiten und auszukurieren. sie nahm zwar hilfe in anspruch, aber die hat ihr nicht wirklich was gebracht. nun macht sie eine stationäre therapie die ihr wirklich weiterhilft. alles was ihre bisherigen therapeuten fast mit gewalt versucht haben ihr einzuprügeln, schaffen die dort mit nem fingerschnipsen. es geht ihr wirklich besser und sie sieht auch viel erholter und ausgeglichener aus. Antidepressiva können die erste zeit therapieunterstützend wirken. deine mutter MUSS genauso wie ich mit meinem depressionen, lernen, dass man aufstehen muss damit sich was ändert, auch wenn es noch so schwer fällt. last euch beraten, was das passende für sie ist. wie du des beschreibst würde ihr eine stationäre therapie mehr helfen als eine ambulante…geht gemeinsam zum arzt!

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