HomepageForenGruppentherapieZuhause ist die Hölle los!

Anonym

am 02.06.2010 um 22:33 Uhr

Zuhause ist die Hölle los!

Hey ihr Lieben, ich weiß momentan nicht weiter..vielleicht sagt ihr eure Meinung dazu. Aber zuerst muss ich quasi das letzte Jahr erzählen.
Also, meine Schwester hatte schon immer Probleme, es ging immer um sie in unserer Familie. Zu erst waren es ihre Depressionen, wegen denen sie schon mehrere Aufenthalte in einer Psycho- Klinik hatte. Mich hat das immer sehr belastet, aber meine Eltern konnten sich nicht um mich kümmern sondern um meine Schwester.
Als es ihr besser ging, hat sie angefangen Drogen zu konsumieren, harte Drogen. Auch darum mussten sich meine Eltern kümmern, sie haben es jedoch nie geschafft. Vor einem Jahr haben sie sie dann vollkommen hängen lassen. Ich habe mich damals für sie eingesetzt und wollte ihr auf eigene Faust helfen, damals war ich 15 und sie 17! Ich war immer selbsständig, weil sich ja nie jemand um mich gekümmert hat..aber sie ließ sich nicht helfen sondern hat mich massiv mit ihren Freunden bedroht, die mir auch einmal oredenich zu gesetzt haben. Für mich war sie dann abgeschrieben, ich wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Naja.. bis etwa vor 5 Monaten, da kam sie unerwartet nachhause, total am Ende von den drogen…und schwanger! Wir wohnen in einem kleinen Dorf, die drogen und die Krankheit haben sich schon rumgesprochen, damit kam ich noch klar. Aber eine solche Schwangerschaft, darüber reden die Menschen. Vorallem weil meine Famiie angesehen ist, wir sind in keinem Fall assozial, ich mache mein Abitur, mein Bruder studiert..wir haben viele Immobilien und alles.
Meine Eltern haben sich aber in den Kopf gesetzt, meiner Schwester erneut zu Helfen, sie wollten sie aufnehmen mit dem Kind. Ich war dagegen…aber meine Stimme gilt nicht. Damals wussten wir allerdings nicht, wie sie psychisch drauf ist. Nach ca. einem Monat Hölle bei uns, haben meine Eltern sie Zwangseinweisen lassen, in die geschlossene. Ich mag nicht detailliert sagen, was vorgefallen ist, aber unter einer Zwangseinweisung könnt ihr es euch wohl vorstellen. Nur 2 Monate später hieß es, es sei keine Krankheit, sondern eine Verhaltensauffälligkeit, ausgelöst durch den Entzug. Daraufhin wollte mein Vater sie wieder aufnehmen. Man muss dazu sagen, meine Mutter tut alles, was er möchte, er ist das Oberhaupt! Ich war dagegen und noch intensiver als vorher, ich habe mich gewehrt und versucht ihnen meine Sicht zu erklären. Ich kann meiner Schwester diese Dinge nicht verzeihen und habe Angst vor ihr… dass weiß sie und sie nutzt es aus.
Aber wie immer, hörte keiner auf mich. Ich sagte meinen Eltern, es würde noch schlimmer kommen als letztens und ich sei in keinem Falle bereit, soetwas nochmal durchzumachen. Drohte mit dem Jugendamt und etc. Mein Vater sagte nur immer wieder, wir seien eine Familie und müssen zusammenhalten.
Tja es kam wie es kommen musste, 2 Wochen Hölle..aber es kam sogar noch schlimmer. Irgendwann Nachts, hatte sie mal wieder einen Wahn, sie möchte ihr Kind beschützen vor der Person, die es hasst…vor mir. Mitten in der Nacht kam sie mit einem Messer in mein Zimmer, meine Eltern konnten sie überwältigen, wollten aber nicht sofort die Polizei rufen. wir müssten zusammenhalten! Ich bin zu einer Freundin und habe von dort aus die Polizei gerufen…
Eine weitere Zwangseinweisung, aber auf freiwilliger Basis und meine Eltern überlegen wieder, sie aufzunehmen.
Ich habe Angst, das Jugendamt hat mir einen Antrag zugeschickt, in dem ich einen Auszug beantragen kann. Meine Eltern setzten mich jedoch unter Druck, wir seien eine Familie..wir müssten das zusammen durchstehen! Aber wie???

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  • von calimetux am 03.06.2010 um 10:00 Uhr

    Also ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, fühl dich gedrückt. ich finde es echt schade, dass deine Eltern dich nicht miteinbeziehen in Ihren Entscheidungen. Ich kann verstehen, dass sie deiner Schwetser helfen wollen. Doch das sie gar nicht an die andere Tochter denken macht mich traurig. Du musst da raus und du brauchst vor allem Ünterstützung. Du musst mit jemanden darüber reden sonst zerbrichst du daran

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  • von Wilhelmia am 03.06.2010 um 09:32 Uhr

    ..auch wenn das eben unpersönlich geklungen hat, es macht mich immer so macht-und hilflos, wie manche Menschen leiden. Da ich auch einen Leidensweg hinter mir habe, reagiere ich manchmal kühl, um das nicht an mich ranzulassen. Du mußt wirklich raus da, sonst kriegst du auch noch einen Knacks. Du hast nur ein Leben, denk dran. Machs nicht wie ich und warte zu lange. Es braucht dann nämlich Jahre und sogar eine Traumatherapie um alles zu reparieren. Mach den Absprung, du hast das schon alles durchgestanden, deshalb wirst du den anderen Weg auch schaffen. Da hab ich keine Bedenken. Alles Gute!

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  • von Almeli am 03.06.2010 um 09:13 Uhr

    Kenne die Situation.. doch nicht so extrem wie bei dir!

    Du kannst mächtig stolz auf dich sein, um diese ganze Situation so zu meistern. nicht viele in deinem Alter würden so reif reagieren.

    Ich denke, es ist am besten wenn du von zu Hause gehst, auch wenn es noch so schmerzhaft ist. aber du musst jetzt für dich schauen. ich bin überzeugt, dass du das schaffst.

    *drückdichganzfest* 😀

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  • von Shimara am 03.06.2010 um 08:57 Uhr

    Ich kann Wilhelmia nur beipflichten. Mag es vielleicht auch hart klingen, würde ich Dir unbedingt raten, ganz schnell von zu Hause auszuziehen. Es wird sich nichts ändern, es sei denn Du änderst etwas.
    Versuche für Dich Ruhe zu finden und sei so egoistisch mal NUR an DICH zu denken. Mach etwas aus Deinem Leben. Ich denke, das ist jetzt wichtiger.

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  • von LoveCookie am 03.06.2010 um 08:50 Uhr

    Ich würde an deiner Stelle auch den Antrag vom Jugendamt nutzen um da rauszukommen. In dem Fall wäre es mir egal was meine Eltern sagen würden – es geht jetzt um Dich. Du gehst daran kaputt, wenn du nichts unternimmst. Ich kenne das leider auch – aber bei mir ist es nicht so krass wie bei dir!
    Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg bei dem Weg den du einschlagen wirst!!

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  • von Wilhelmia am 03.06.2010 um 07:54 Uhr

    Deine Schwester hat eindeutig eine Psychose. Wenn man entlassen wird, gibt es Tabletten die man einnehmen muß. Wenn sie die nicht nimmt, kommt es wieder zu einem Schub.Bei einem Schub, und vor allen Dingen, wenn die Polizei mit im Spiel ist, kommt sie automatisch in die geschlossene. Da ist nichts mit freiwillig. Freiwillig wäre, wenn sie vor! einem Schub reingehen würde.
    Mach doch den Antrag bei dem Jugendamt. Geh in betreutes Wohnen.
    Du weißt doch, wie alles abläuft und das wird sich auch nicht ändern.

    “Verlange nicht, dass sich jemand verändert. Willst du Veränderung, mußt du dich erst verändern.”

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