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Anonym

am 21.07.2010 um 00:13 Uhr

Zwickmühle zwischen Arbeit und Gesundheit

Hallo Mädels.
Da ich mich etwas für meine Krankheit schäme, schreibe ich hier.
Ich leide unter einer ernsthaften psychischen Krankheit.
Ich leide an ständigen Panikattacken, ständigen Schmerzen und Angststörungen. Ich kann kaum noch meinem Alltag nachgehen, da ich ständig Tabletten nehmen muss, meinen Blutdruck überprüfen muss ( Zwangsstörung) und wegen der Beruhigungs und Schlaftabletten viel schlafe.

Nun zu meinem eigentlichen Probem.
Ich arbeite in einer Fleischerei als Verkäuferin, bin allerdings nur am putzen. Ich bin sozusagen die Dumme für alles, bekomme immer die schlechte Launen von wirklich ALLEN Mitarbeitern ab. Ich werde wirklich richtig fertig gemacht.

Nach ersten Anzeichen meiner Krankheit wurde ich krankgeschrieben. Das lief dann 6 Wochen weiter so. Mein Chef hatte damit kein Problem.
Nun wurde diese Woche die Krankheit diagnostiziert, da ich plötzlich Angst vorm arbeiten bekam.

Mein Psychater meinte nun heute , das ich mich entscheiden muss.
Wenn ich meiner Arbeit kündige, würde die Genesung wahrscheinlich schneller verlaufen.
Wenn ich nun allerdings kündige, könnte ich mir keine Wohnung, und kein Auto leisten. Und ich möchte meinem Freund nicht auf der Tasche liegen..So viel verdient er auch nicht. ( 890 € ) Miete usw. muss er nicht bezahlen, da er im Haus seiner Eltern eine Wohnung hat.
Ich möchte ihm das nicht antun.

Dann kommen wieder solche Gedanken wie :,, Wegen solch einer Lappalie kündigen ? ”
Der Psychater meinte nur, das ich nicht in der Lage wäre zu arbeiten, und wenn ich`s doch tue, sieht er mich im Grab. Ich soll verantwortungsvoll mit meinem Leben umgehen und es mir überlegen.

Mädels, ich weiß nicht weiter.
Was soll ich nur tun ? Wozu ratet ihr mir ?

xxx

P.s. Wenn ich kündige werde ich selbstverständlich eine Tagesklinik besuchen. Habe morgen das Erstgespräch.

Antworten

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  • von JeanneDarc66 am 21.07.2010 um 19:49 Uhr

    auch wenn ich ein sehr aehnliches Problem habe – nur nicht ganz so heftig – und es derzeit noch mit arbeiten probiere – so kann ich -auch wenn ich selbst nicht dazu in der Lage bin dies bei mir anzuwenden – nur sagen : Gesundheit geht eigentlich immer vor – denn wenn Du im Krankenhaus bist weil dus auf der Arbeit nicht mehr konntest -dann kannst auch net mehr arbeiten….

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  • von KissDakota am 21.07.2010 um 15:35 Uhr

    lass dich krankenschreiben und versuch dich weiter zu bewerben,
    wenn es noch schlimmer wird kündige

    0
  • von Sternchen20 am 21.07.2010 um 11:31 Uhr

    Gesundheit geht vor! Ich habe das jetzt so verstanden, dass die Angststörung, Panikattacken therapierbar bzw. in den Griff zu bekommen sind. Deswegen würde ich sagen, dass du den Rat deines Psychaters befolgst und erst mal wieder auf die Beine kommst. Danach kannst du dir eine Arbeit suchen, die dir gefällt und bei der du dich wohlfühlst.

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  • von SerafinaBeja am 21.07.2010 um 10:02 Uhr

    Erstmal solltest du auf dich hören und nicht auf uns. Wenn du aber eine Meinung hören willst..
    Für mich klingt es so, als ob die Ursache der Kranheit deine Arbeit ist. Bei mir gab es mal eine ähnliche Situation. Der Stress in der Arbeit hat sich bei mir zwar nicht so dermaßen auf die Psyche gelegt, aber ich habe es körperlich zu spüren bekommen. Es fing mit schlaflosen Nächten an, immer wieder von der Arbeit geträumt bis ich vom ganzen Stress (wir waren damals im gesamten Team mit dem Arbeitsaufkommen überfordert und es wurde keiner mehr eingestellt) eine Gürtelrose bekam. Ich habe mich dann ganz schnell nach einer anderen Arbeitsstelle umgeguckt und mir klar gemacht, dass man nicht mehr arbeiten kann, als man eben kann. Seitdem geht es mir besser und ich kann wieder schlafen.
    Dein Körper/ deine Seele schreit dich an, will dich warnen! So sehe ich das zumindest! Hör auf dich selbst. Du hast nur eine Gesundheit! Über einen finanziellen Engpass kann man hinwegkommen…

    Antwort
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