HomepageForenKarriere-ForumHäusliche Pflege oder Alten – und Pflegeheim ?

hexenrosi

am 19.11.2008 um 09:43 Uhr

Häusliche Pflege oder Alten – und Pflegeheim ?

Hallo Erdbeermädels !
Möchte hier mal einen Beitrag zum Überlegen und auch diskutieren anregen:
Wenn wir “Glück” haben, werden wir alle Ä L T E R.
Wie möchtet Ihr dann leben? Wie von anderen Menschen behandelt werden? Was möchtet Ihr behalten und was aufgeben?
In der heutigen Zeit ist meiner Meinung nach viel zu wenig Zeit für Kinder, alte und kranke Menschen. In unserer Gesellschaft wird aus Angst? all das ausgeklammert, aus der Familie geholt und “abgeschoben”!
Ich möchte nicht irgendwann abgeschoben werden, nur weil ich meine Pflicht erfüllt habe und für die Gesellschaft nur noch eine “Last” bin.
Deshalb habe ich mich entschlossen in die Alten- und Krankenpflege zu gehen und zu arbeiten – ich möchte es Menschen ermöglichen in den
“eigenen Wänden” zu leben und auch sterben, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Ich möchte diese Menschen so pflegen und behandeln, wie ich in dieser Situation behandelt werden möchte; nämlich liebevoll und zuvorkommend.
Leider gibt es noch zu wenig Mädels und Jungs, die den gleichen Wunsch haben oder umsetzen!
Ich arbeite für den ASB Bergisch Gladbach und wir suchen dringend Verstärkung für unser Team in Form von Krankenpfleger(innen),
-helfer(innen), Altenpfleger(innen) und -helfer(innen) im ambulanten Dienst.
In der Hoffnung einen oder viel besser noch möglichst viele Kommentare hierzu zu erhalten und vielleicht auch liebe, nette Kolleg(inn)en angesprochen und interessiert zu haben,
bleibe ich mit ganz lieben Grüßen

Eure Hexenrosi

Antworten

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  • von Laura1087 am 14.08.2012 um 14:51 Uhr

    Also ich möchte häusliche Pflege bekommen. Meine Oma wird momentan von einer Pflegehilfe aus Osteuropa betreut und ich finde das ist die beste Alternative für später. Die Pflegehilfe kommt von der Diadema Pflege aus Osnabrück falls ihr auch Hilfe für Angehörige braucht http://www.diadema-pflege.de/

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  • von Liissii am 12.06.2010 um 17:47 Uhr

    Ich hoff dass ich niemals schwer krank werde..
    ich seh jeden tag im krankenhaus schwer kranke menschen..
    ich wünsch mir wenn ich knapp 80 bin genauso zu sterben wie meine oma..

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  • von violetfairy am 21.11.2008 um 12:06 Uhr

    ich bin krankenschwester und muss ehrlich sagen, (falls ich noch bin) würde ich gerne in betreutes wohne! es gibt da sehr schöne einrichtungen mit kleinem garten und schönen behindertengerechten wohnungen!!! außerdem ist man nie alleine!! weiter planen möchte ich noch nicht, da ich nicht weiß, ob ich nicht irgendwann mal bettlägrig etc werde, denn dann will ich keinesfalls ins heim…du liegst nur im bett rum..allein im zimmer, alle paar stunden kommt jemand, um dich zu lagern und dich frisch zu machen!!! da bin ich lieber zu hause (falls überhaupt möglich, denn da muss immer jemand zuhause sein)!
    was ich nur zu 100% weiß, wenn ich schwer krank werde, will ich in ein hospiz!!! ist echt eine super sache!!! dort wird auf die letzten wünsche eingegangen, und es wird sehr daraug geachtet, dass man in würde und ohne schmerzen sterben kann!!! ist für die angehörigen auch denke ich eine gute sache!!! :)

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  • von hexenrosi am 20.11.2008 um 10:30 Uhr

    Ihr Lieben,
    zuerst möchte ich mich bedanken für Eure tollen Kommentare – richtig
    K L A S S E ! ! !
    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich nicht soooo schnell mit so viel gerechnet.
    Es stimmt schon, was ich da lese:
    Nachtschwester = ist oft im Heim für 3 Stationen mit je bis zu 30 Bewohnern zuständig……..
    frei Entscheidung (bei Zurechnungsfähigkeit) = ab einer gewissen Demenz im Alter geht die Entscheidung an einen amtlich bestellten Pfleger, der zwischen 30 und 150 ältere bzw. erkrankte Menschen betreut und genau wie das in den Heimen vorhandene Pflegepersonal keine Zeit für individuelle Betreuung hat.
    Zeitmangel = ja, auch der ambulante Pflegedienst hat Zeitmangel, deshalb wird auch intensiv nach guten Pflegekräften gesucht – aber: im ambulanten Dienst hat die Pflegekraft die Zeit, die sie hat mit nur der einen zu pflegenden Person, während in den Einrichtungen oftmals der bzw. die Bewohner(in) auf dem Toilettenstuhl oder dem Rollstuhl ans Waschbecken gesetzt wird und die Pflegekraft zum Nächsten eilt. D.h.:
    keine Unterhaltung, keine Zuwendung, lange Wartezeit bis zur Weiterversorgung ……ect.
    Es gibt Pflegestandart´s, soll heißen auf so und soviele zu pflegende Personen sollen entsprechende Pflegekräfte vorhanden sein. Die Überprüfung findet durch den MDK (medizinische Dienstkontrolle) statt, der aber nicht erfährt, wieviele Pflegepersonen zur Zeit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgegeben hat……..
    Leider erfahren die pflegenden Angehörigen selten genau welche Möglichkeiten zur eigenen Entlastung vorhanden sind und fühlen sich daher überfordert; nervlich, seelisch und finanziell!
    Was glaubt Ihr, wieviel Ihr in einen wöchendlichen Besuch von ca 2 Stunden von einem dementen Angehörigen erfahrt?
    Der demente Mensch lebt von seinem Langzeitgedächtnis und kann sich meist nur noch an längst vergangene Dinge erinnern – nicht das, was heute, gestern oder vorgestern geschah.
    Für das viele Geld, was die Unterbringung in einem Heim kostet…….
    in der freien Marktwirtschaft steht meiner Meinung nach hier das Preis-Leistungsprinzip schwer im Argen!
    Wenn man (bzw. frau) überlegt, daß der Verein der Pflegekassen so lange noch nicht besteht und daher die Angehörigen zur Kasse gebeten werden , zum Teil für Leistungen, die nicht erbracht wurden, tja, wie nennt sich das dann?

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  • von bassartillery am 19.11.2008 um 14:35 Uhr

    durch zufall habe ich gerade die diskussion entdeckt und ich muß sagen ,endlich mal ein anspruchsvolles thema.
    ich bin wie du hexenrosi der meinung ,daß es andere modelle für die pflege alter und kranker menschen geben sollte. wie ich ersehe,bist du ein mensch mit hoher moral .ich selbst kann von mir sprechen ,denn ich habe meine mutter is zu ihrem tode gepflegt und zwar bei uns im haus.
    da ich berufstätig war und meine mutter alzheimer hatte blieb mir nichts anderes übrig als meine mutter auch in ein heim im ort zu geben. aber das war das schlimmste was ich mitgemacht habe. es hat nicht lange gedauert und ich habe meine mutter dort wieder rausgeholt. es ist unerträglich für mich gewesen.
    ich habe vor jahren auch im ambulanten pflegedienst gearbeitet.
    da waren die leute in hren wänden doch gut aufgehoben auch wenn nicht jede minute jemand da war.
    aber wenn die familien besser unterstützt werden dann ist es auch möglich eiine gute pflege zu gewährleisten.
    zu hause ist zu hause. es ist nicht einfach,aber es geht.
    ich kann aber auch die leute verstehn,die nicht selber pflegen können oder nie ein gutes verhältnis zu ihren angehörigen haben.
    meine mutter hatte mit mir jedenfalls trotz der schweren demenz noch eine tolle zeit ohne vollgedröht zu werden . das habe ich alles abgändert als ich sie zu hause hatte.
    ich habe es dann zum beruf gemacht meine mutter zu betreuen.
    wir hatten eine tolle zeit. und ich bereue es nicht. natürlich muß auch der partner mitmachen.

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  • von sweartheart7 am 19.11.2008 um 13:41 Uhr

    ja, die umstände in den heimen kenne ich nicht – ich lebe weder dort 😉 noch habe ich mal dort gearbeitet! aber in den meisten fällen entscheidet doch die familie bzw. der patient selber (wenn er noch so zurechnungsfähig ist), ob man in ein heim geht oder zuhause gepflegt wird oder??
    das mit den arbeitszeiten kann ich leider auch nicht nachvollziehen! gibt es denn keinen schichtdienst, so dass abends bzw auch nachts noch jemand da ist (wie z.b. nachtschwestern in krankenhäusern)??
    ich finde es ja auch völlig in ordnung, wenn man zuhause bleibt und auch zuhause sterben kann, aber man muss ja auch rücksicht auf die angehörigen nehmen, die die menschen pflegen müssen – für viele ist das aus verschiedensten gründen ja überhaupt nicht möglich….ob man nun will oder nicht!

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  • von hexenrosi am 19.11.2008 um 13:09 Uhr

    Hallo sweatheart7, mag wohl sein, daß Du siehst, wie Altenheime gebaut , bzw. geplant werden – mag wohl sein, daß , wie meinst ein”bisschen” zu wenig Personal in diesen Häusern beschäftigt sind….. Nun kommt mein großes A B E R ! Es darf ja wohl nicht angehen, daß diese Menschen (ältere oder Pflegefälle!) ab 16.30 Uhr “Bettfertig” gemacht werden, damit das Pflegepersonal um 21.00 Uhr heimgehen kann.
    A B E R es kann ja wohl nicht angehen, daß Menschen ihr Leben lang arbeiten und alles, was sie sich angeschafft haben (Möbel, je nach dem Fotoalben, Erinnerungsstücke jeglicher Art) einfach “entsorgt werden nach dem Motto: hier haste ein Bett, einen Schrank, einen Nachttisch! Bring dir deinen Sessel und vielleicht Deinen Fernseh mit (Incl. Kopfhörer, damit du Deine Zimmernachbarin nicht störst )- wenns sein muß vielleicht noch ein paar Bilder, die du über Dein Bett hängst…….! Denke daran: egal ob Wochen- oder Feiertags Frühstück gibts um 8Uhr, bist du füher wach, mußt du warten- ansonsten bitte gewaschen und angezogen im Speisesaal erscheinen…….
    Es gibt nur wenige Einrichtungen, die anders gestrickt sind – und die sind sehr, sehr teuer. Ein “Normalo” Rentner kann diese Preise aus der Rente nicht zahlen, es sei denn, er hat mit Anfang 30 schon ne gute Pflegeversicherung.
    Bei Zuzahlung durch den Staat schreit dieser dann ganz laut nach den Angehörigen…..

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  • von Emma82 am 19.11.2008 um 12:40 Uhr

    ich habe mal in einem hochmodernem Altenheim gearbeitet, andem ich ´nichts auszusetzen hatte. Jedoch will ich lieber friedlich in meinem Bett daheim einschlummern, als in einem Altenheim. Zusätzlich möchte ich auch am liebsten meine Mutter später bei mir aufnehmen, wenn ich die möglichkeit dazu habe. Jedoch wird es sicherlich Zoff geben, da meine Schwestern bestimmt das selbe vorhaben werden 😉

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  • von Heike am 19.11.2008 um 10:32 Uhr

    Ich möchte meiner Familie später nicht zur Last fallen und möchte, wenn ich das nötige Geld hab, in ein Altenheim, damit ich immer Leute um mich hab und weiß, dass ich anfangs selbstständig und später betreut werden kann, wenn es sein muss.

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  • von sweartheart7 am 19.11.2008 um 10:06 Uhr

    Ich sehe das überhaupt nicht wie du! Ich finde nicht, dass es zu wenig für alte Menschen gibt! Ich arbeite in einem Architekturbüro, sehr klein mit gerade mal 12 Mitarbietern! Und alleine wir haben schon etwaige Altenheime, Pflegeheime, Betreute Wohnheime etc. gebaut! Vielleicht mangelt es etwas an Personal, aber sicherlich auch nicht überall!
    Wie ich später leben möchte kommt ganz auf meine Gesundheit und Fitness drauf an und sicherlich auch das Verhältnis zu meiner Familie!
    Geht es mir gut, werde ich sicherlich in meinem Haus / Wohnung leben können, geht es mir nicht besonders gut, möchte ich meinen eventuellen Kindern oder anderen Familienangehörigen auch nicht zur Last fallen und würde in ein Pflegeheim gehen! Schließlich können die mich da oft genug besuchen etc.!

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  • von ariana2854 am 19.11.2008 um 10:02 Uhr

    Hallo, also ich wollte nicht nicht in ein Altenheim kommen, allerdings wünsche ich mir auch nicht, einmal so satrk hilfebdurftig zu werden. Das ist wirklich schlimm.

    Antwort
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