HomepageForenKarriere-ForumSchlechter Abschluss und schon ist nichts mehr möglich!

LolaM

am 24.04.2010 um 09:25 Uhr

Schlechter Abschluss und schon ist nichts mehr möglich!

Keine Aubildung, kein Job, kein Geld, keine Zukunft.
Haltet Ihr das nicht auch für ungerecht als ein Zeugniss alles über einen aussagen. Ich find das nicht fair. Ihr etwa?

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  • von Black_Madonna am 26.04.2010 um 19:49 Uhr

    naja O_o man hat immerhin 10 bis 13 jahre zeit, die lage zu checken und was für die schule zu tun. und wenn man diese chance vertut, dann muss man halt den fleiß hinterher aufbringen, praktika, viele bewerbungen etc.
    irgendworan muss man ja richtlinien legen O_o kann doch nicht einfach alles wahllos sein und jeder kriegt n nettes zeugnis Oo

    kann daher AniRasmussen nur zustimmen.

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  • von ashanti187 am 24.04.2010 um 13:31 Uhr

    was im leben ist schon fair?!

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  • von AniRasmussen am 24.04.2010 um 11:30 Uhr

    Was die Zensuren betrifft mag es wohl den Einschein machen, dass man als Mensch reduziert wird, und dies ist sicher unumstritten ein sehr unschönes Gefühl.

    Andererseits, hier muss ich mich an einige Vorposterinnen anschließen, ist das Verfahren der Zensur nicht ungerecht. Die Bedeutung einer Zensur/ eines Abschlusses ist von vornherein klar definiert und sollte daher auch von Anfang an von den Betreffenden (Schülern und Eltern) ernst genommen werden.

    Sicher kann man über die Sinnhaftigkeit einiger Unterrichtsinhalte streiten, aber der Kernpunkt sind die Grundkompetenzen, die man hierbei erlernen soll: Textverständnis, das Vermögen komplizierte Sachverhalte zu erkennen und in Zusammenhänge zu stellen etc. Kurzum Grundwissen und Kompetenzen, die gebündelt vermittelt werden und einen auf zukünftige Aufgaben und Problemstellungen vorbereiten sollen.

    Die Fächer und deren Benotung sind der neutrale und messbare Standard, der Außenstehenden gegeben wird, um kurz und bündig zu erkennen, ob besagte Kompetenzen erreicht worden sind. Ein Vergleich wäre ansonsten leider schier unmöglich.

    Es ist also ein System, dass sicher nicht kritikfrei ist, aber das bekannt ist und an das man sich gewöhnen kann ohne sich als Mensch zurückgesetzt zu fühlen.

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  • von Desty am 24.04.2010 um 11:10 Uhr

    Find ich jezzt nicht besonders unfair. Versetz dich doch mal in die Lage der Chefs: Da kommen hunderte Bewerbungen ins Haus. Bevor ich mir die Mühe mache und alle Anschreiben lese, schätze ich die Leistung der Person erstmal grob an den Zeugnisnoten ein um wenigstens zu wissen, ob sie was in der Birne hat und lernfähig ist. So, sollten mich da nur lauter 4er und 5er angucken hat sich das erledigt. Denn wer es nicht mal schafft nach 9-12 Schuljahren sich ein anständiges Wissen angeeignet zu haben, wird auch nicht in der Lage sein einen BERUF zu erlernen.

    Meine Meinung!
    Widerhol doch einfach das letzte Jahr oder geh auf eine Schule, wo du deine Noten verbessern kannst.
    In Zeiten der mangelnden Arbeitsplätze stellt niemand mehr jemanden ein, der faul oder dumm zu sein scheint.
    P.S. Falls du dich durch mein Kommentar irgendwie angegriffen fühlen solltest; ich hab auch nur einen Notendurchschnitt von 3,1 (Realschule) aber ich hab begriffen, wie es bei der Arbeitssuche läuft.
    Fertige ein wahnsinns Anschreiben an, dann hast du vielleicht noch eine Chance.

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  • von goldred am 24.04.2010 um 10:42 Uhr

    Auf der anderen Seite ist es auch gerecht, ich meine warum soll einer mit einem Hauptschulabschluss, der sich vllt. überhaupt nicht um seine noten bemüht hat, genau so einen guten Job bekommen, wie einer der Abitur hat und fast jeden tag gelernt hat?

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  • von LadyBeetle83 am 24.04.2010 um 10:25 Uhr

    Versuch es doch mal mit Praktika und dass sie sehen wie du arbeitest und darüber einen Ausbildungsplatz bekommst! Zum Beispiel ein Praktikum im Pflegeheim und du hast mit deinem Zeignis bessere Chancen!!!
    Viel Glück

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  • von ProAngelicAna am 24.04.2010 um 10:17 Uhr

    Mittlerweile ist es aber auch so, dass immer mehr Hochschulen eigene Aufnahme-/Einstufungstests entwickeln. Die haben nämlich inzwischen anscheinend auh festgestellt dass a) der Abschlss und dessen Noten nur eine Momentaufnahme sind und daher nicht wirklch aussagekräftig und b) sich die Anforderugen/Noten auch von schule zu Schule unterscheiden (trotz Zentralabi), erst recht in den unterschiedlichen Bundesländern.
    Ich kann dazu aus eigener Erfahrung sagen dass ich mich mit einem nicht optimalen Abi-Schnitt an meiner Wunsch-Hoschshule beworben habe. Obwohl ich usste dass die nur weniger 1 von 4 Bewerbrn annehmen. Hab nen Fragebogen ausgefüllt und den Lebenslauf mitgeschickt. Anscheinend fanden die ich interessant und ich wurde zum Aufnahmetest eingeladen. Ich saß 5 Stunden da rum und hab Rechen-, Logik- und Sprachaufgaben gemacht wie einem Intelligenztest. (Wie übrigens auch die Bewerber mit 1er Abschlüssen.) Nach der Auwertung gab`s noch ein persönliches Gespräch mit der Schulleiterin und einer Psychologin. Und voilá, ich hab`s geschafft. Ein super Abschluss mit 1,0 ist nicht der einzige Weg also gib dein bestes aber mach dir da keinen Stress. Das rächt sich hinterher…
    LG

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  • von Girl_next_Door am 24.04.2010 um 10:17 Uhr

    ps: und wirklich unfair isses nicht, denn es weiß ja JEDER, das schule wichtig ist!und schwer isses auch nicht, sondern nur ne frage der einstellung.

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  • von Girl_next_Door am 24.04.2010 um 10:15 Uhr

    ist halt leider so.der zukünftige arbeitgeber muss ja irgendwas zum beurteilen hernehmen, wenn er hunderte von bewerbungen bekommt.und dann nimmt er natürlich lieber jemanden mit nem guten schnitt und wenig fehltagen als jemanden, der nur 4er aufm zeugnis hat und fast nie da war.
    ist halt wichtig, sich in der schule anzustrengen.jammern hilft da nix-dann verwendet man seine energie besser aufs büffeln.das zahlt sich dann auch irgendwann aus.

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  • von LaFilleDeFraise am 24.04.2010 um 09:45 Uhr

    ich finde es auch nicht ganz in ordnung. allerdings muss es sowas ja geben, was dich beurteilt und etwas über dich aussagt. eine beurteilung in worten fänd ich auch besser als noten, die nichts aussagen. zum beispiel kann es ja in einem fach der fall gewesen sein, dass man mündlich super war und die klausur verhauen hat und sonst aber ein gutes soziales verhalten hatte, immer pünktlich war, etc… sowas ist ja auch wichtig, finde ich!
    und es sollte überall tests geben, um qualifikationen zu testen sowie ein persönliches gespräch.
    allerdings wäre da wohl der aufwand für firmen, unis, etc. viel zu groß und vllt auch nicht bezahlbar…
    schwierig halt.

    Antwort
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