HomepageForenKarriere-ForumWas soll ich beruflich machen? Hilfe :(

bimbl93

am 31.03.2016 um 20:33 Uhr

Was soll ich beruflich machen? Hilfe :(

Hallo zusammen,

ich habe ein nicht ganz so kleines Problem, was immer schlimmer wird, je mehr Zeit verstreicht. Ich habe vor mittlerweile schon 4 Jahren Abi gemacht, wusste damals nicht, was ich berufsmäßig machen soll (“irgendwas mit Medien” war meine damalige Vorstellung, so wie die von wohl tausenden Leuten).
Hab dann erst mal zur Überbrückung einfach einen Job gemacht und wollte mir in der Zeit klar werden, was ich machen möchte. Die Zeit verging und verging, ich hatte weiterhin keinen Plan und je weiter die Zeit voranschritt, desto unsicherer wurde ich (war auch eine ganze Weile down wegen einem Mädchen, was sicherlich etwas dazu beigetragen hat, dass ich nicht vorankam, will aber jetzt auch niemandem die Schuld geben).
Auf jeden Fall habe ich dann meinen Überbrückungsjob dann nochmals fortgesetzt, wusste immer noch nicht was ich machen soll, bis ich mir dann jetzt vor 2 Jahren das Ziel gesetzt habe, zu studieren. Zwar wusste ich auch nicht genau was, aber letztendlich hab ich sogar einige Zusagen bekommen.Habe dann auch meine jetzige Freundin kennen gelernt, woraufhin wir beide in die gleiche Stadt zum Studieren wollten. Meinen geplanten Studiengang gab es dort nicht, sie hatte kaum Zusagen, weshalb ich mich dann an der Uni für einen zulassungsfreien Studiengang entschieden hab. Ich kam aber nie richtig in das Studium hinein, und nach einigen Monaten brach ich das Studium dann auch ab (ich hatte in dieser Zeit eigentlich nicht richtig studiert, saß nur in n paar Vorlesungen drin). Mit Beginn des Studiums zog auch gleichzeitig meine von meinem Vater geschiedene Mutter um, wodurch dann auch mein Zimmer wegfiel und ich kein Zuhause mehr hatte, nur noch das Zimmer während des Studiums. Nach Abbruch des Studiums war auch das Verhältnis zu meiner Mutter sehr schlecht, weil sie es einfach scheiße fand, dass ich das Studium abbrach, nach wie vor keinen Plan hatte was ich machen will und kein Geld verdiene und doch endlich mal wissen muss usw. Also im Endeffekt Dinge, die ich eh wusste und die mir in keinster Weise weiterhalfen. Also hatte ich neben dem Druck, den ich mir selbst machte, auch den Druck von außen. Die Zeit war auch für meine Beziehung eine Belastung, ich hab einige Zeit dann nix gemacht, lag abwechselnd meiner Mutter und meiner Freundin/ihrer Familie auf der Tasche und hab mich täglich schlechter gefühlt..
Dann habe ich eines Tages spontan (durch meine Freundin) ein Praktikum in einer Behinderteneinrichtung angefangen und mache momentan auch mein FSJ dort. Zum einen macht mir die Arbeit dort sehr Spaß. Aber aufgrund der Arbeitszeiten hat sich mein Leben total geändert, die Zeit vergeht dort ganz anders. Meine Freunde habe ich alle seit Monaten nicht mehr gesehen, was schon an mir zehrt. Habe auch sehr lange überlegt, dort die Ausbildung zum HEP zu machen und mich letztlich beworben und auch mehr oder weniger eine Zusage. Ich bin mir aber einfach total von unsicher und denke, ich will das gar nicht machen. Während der Arbeit bin ich ausgelastet, bin gern dort und die Zeit vergeht schnell (also ich schau nicht dauernd auf die Uhr, wann endlich Feierabend ist so wie in der Schule). Wenn ich aber dann in der Pause oder im Frei bin, sträubt sich etwas in mir, dort weiterhin zu sein und zu arbeiten und doch bitte etwas anderes zu machen, ist ein unbeschreibliches Gefühl..
Es hat sehr lange gedauert bis ich mich überwunden hatte, mich zu bewerben. Gut möglich, dass ich mich auch etwas habe überreden lassen (ich mach das laut meinen Anleitern sehr gut und diewollen mich unbedingt behalten..). Also es wurde mir mehr oder weniger schon ein Platz zugesichert. Beim Vorstellungsespräch wurde mir dann aber gesagt, ich müsse meine wechseln und kann auch noch keine Zusage haben, da es zu wenige Praxisstellen (es haben einige Anleiter gekündigt) gibt und ich dann im Mai Bescheid bekäme. Einerseits muss ich mir jetzt eine Alternative suchen (falls ich keine Stelle bekomme, wobei ich davon ausgehe, dass es klappen wird), aber andererseits hat mich das jetzt wieder so verunsichert und ich denke, ich will etwas anderes machen (mir wurde etwas in Aussicht gestellt und ich habe mich drauf verlassen und steh nun doch im Regen, und zum anderen haben die Anleiter nicht ohne Grund gekündigt..)
Soo, ich bin also jetzt so weit, dass ich wieder so dastehe wie die ganze Zeit, weiß nicht wohin mit mir, bin 22, werde immer älter und habe einfach keinen Plan, was mich langsam echt verzweifeln lässt und meine Gedanken eigentlich täglich beherrscht. Ich weiß einfach nicht, wie es weitergehen soll! Hat jemand ähnliche Gedanken oder Erfahrungen gemacht? Hat jemand eine Idee, wie man aus diesem Schlamassel herauskommen kann?
Danke!!

PS: Sorry für den langen Text :)

Liebe Grüße

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  • von Marianne84 am 27.09.2016 um 09:08 Uhr

    Hey, ich habe auch einige Zeit gebraucht, um nach dem Schulabschluss wirklich sicher zu sein, was ich beruflich machen möchte. Am Besten, du wirst dir erst mal klar darüber, welche Richtung es sein soll und dann kann auch eine Berufsberatung sehr hilfreich sein. Ich kann dir, wenn du in den sozialen Bereich gehen möchtest und eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin oder eine Art Coaching Ausbildung machen möchtest, diese Fachschule empfehlen: http://www.apamed.ch
    Da kannst du dir einen von mehreren Ausbildungsberufen aussuchen und dich auch direkt mal beraten lassen, sollte eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin nicht dein Favorit sein.
    Ich wünsch dir viel Glück auf deinem weiteren Weg! 😉

    0
  • von nomore am 01.04.2016 um 09:39 Uhr

    Zu erst solltest du dir mal einen Plan machen was du überhaupt willst, möchtest du studieren oder eine Ausbildung. Dann solltest du dir im klaren dadrüber sein was du eher schaffen würdest und was dir eher liegt bist du eher der praktische Typ, dann würde ich eine Ausbildung machen oder eher der theoretische Typ dann würde ich dir empfehlen zu studieren.

    Wichtig ist das du das für das du dich entscheidest mit gutem gewissen machst, also das auch wirlich möchtest.

    Ansonsten drücke ich dir die Daumen und hoffe das du dich richtig entscheidest.

    lg

    0
  • von Goldschatz89 am 01.04.2016 um 05:19 Uhr

    @bamboogucci: also mit 22 Jahren hab ich schon 6 Jahre gearbeitet und wusste genau was ich wollte.
    Ich habe z.b. eine bankausbildung gemacht und mir hat sie (bis auf wenige Gebiete/tolle Mitauszubildende) nicht gefallen. Ich habe mir damals auch so meine Gedanken gemacht aber mir war klar, dass ich weitermachen musste weil ich mir sonst Wohnung etc. nicht mehr leisten kann.
    Ich habe dann eine Abteilung gefunden in der mir die Arbeit wirklich Spaß machte und mit der Zeit sind noch viele abwechslungsreiche Tätigkeiten hinzugekommen. Ich habe mich da wirklich gefunden und geh echt gerne arbeiten.
    Ich will eigentlich damit sagen, dass du mal irgendwas fertigmachen sollst auch wenn du vielleicht im ersten Moment nicht zu 100% zufrieden bist. Es öffnen sich danach oft Chancen an die man vorher nicht gedacht hat. Natürlich soll man an der Arbeit auch Spaß haben, es nützt ja nichts, jeden Tag mit Magenschmerzen dahin zu gehen.
    Mit Menschen zu arbeiten macht dir ja anscheinend Spaß, warum suchst du dir nicht da was in der Richtung
    Zu dem Thema mit den Freunden. Ich will jetzt nicht sagen, dass du faul bist aber andere arbeiten auch und bekommen das auch hin. Es ist ja nicht so als müsstest du ununterbrochen arbeiten. Ich glaube einfach du weist gar nicht mehr wie man seine Zeit sinnvoll einteilt.

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  • von jollyjudy am 01.04.2016 um 04:07 Uhr

    Zwei Sachen, die mir dazu einfallen: beim Arbeitsamt gibt es Berufsberater, die genau bei solchen Entscheidungen helfen. Zweitens: Versuch dich ein bisschen zu entspannen, selbst wenn du dich jetzt für eine Ausbildung oder ein Studium festlegen und entscheiden solltest, einfach um deine Unsicherheit zu bekämpfen und etwas in der Tasche zu haben, so ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ! Wenn du nach zwei drei Jahren im Beruf merkst, dass du nicht glücklich wirst hast du immer die Möglichkeit, es in einer anderen Firma zu versuchen oder eben noch etwas anderes zu lernen. Wer bleibt denn heutzutage in dem Beruf den er ursprünglich mal gelernt har? Nimm dir die Last von den Schultern und lass dich nicht durch die Sorge und alter ausbremsen und Versuch stattdessen dich zu motivieren! Viel erfolg!

    0
  • von CruelPrincess am 31.03.2016 um 22:15 Uhr

    naja ich finde mit 22 sollte man schon so langsam wenigstens nen groben plan haben in welche richtung man beruflich gehen will. andere arbeiten in dem alter schon jahrelang.

    hab nach dem abi auch lange rumüberlegt, praktika in verschiedenen bereichen gemacht die mich interessiert haben um nen eindruck zu bekommen, dann hab ich überlegt “kann ich mir vorstellen das jeden tag zu machen und damit glücklich werden?” und bei einem praktikum konnte ich dann sagen “ich denke schon”, also hab ich ein fsj in dem breich gemacht (ein jahr dort zu arbeiten ist halt doch was anderes als ein paar wochen) und danach stand fest “das isses!” und jetzt studiere ich das ganze sogar^^

    also mEn/mMn kann dir hier niemand raten was für einen job du machen sollst, niemand hier kennt dich, das musst du schon selbst rausfinden! und wenn man dann weiss, was es sein soll ist man auch viel motivierter sich zu bewerben usw.
    irgendwas studieren “nur um halt was zu tun” halte ich für vollkommen sinnlos und pure zeitverschwendung.

    eventuell ehst du mal zum arbeitsamt und lässt dich da beraten?

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  • von bamboogucci am 31.03.2016 um 22:05 Uhr

    hey ich denke in diesem Alter hat keiner einen Plan was er machen will. Du bist 22. Das ist doch noch super jung. Glaub mir die meisten fangen irgendwas an zu studieren und sind dann unglücklich. An deiner Stelle würde ich erst mal nach Interessen gehen und mich dann in Vorlesungen setzten zur Probe. Wenn dir was gefällt bewirb dich für fdas Studium. Oder mach halt erst eine Ausbildung, damit du was in der Hand hast und dann kannst du immer noch studieren und hast sogar Wartesemester. Du schaffst das schon

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