HomepageForenKummerkasten1. StaatsExamen und Versagungsängste

Oreo87

am 15.10.2010 um 03:27 Uhr

1. StaatsExamen und Versagungsängste

Mädels, mich bedrückt etwas….
ich studier Jura und steh jetz wirklich direkt vorm examen. zum glück kann ich abschichten, d.h. ich muss nich 6 klausuren in 2 wochen schreiben, sondern kann die 6 klausuren auf einhalbes jahr hinausziehen. Somit schreib ich in 2 Wochen die erste Etappe – Strafrecht.
Ich bin angemeldet und hab auch schon die Ladung zur Klausur erhalten.
Und plötzlich kommt heute ein Zusammenbruch. ich kann nich mehr. Ich hasse Jura und ich sag seit Moanten, dass ich das eigentlich nur zu Ende mach, weil ich so kurz vorm Ende stehe.
Und keiner versteht den Stress und den Druck, den es gibt. ich bin grad mal 22, und damit wirklich unglaublich jung, um examen zu schreiben. Mein Bruder war sein leben lang ein einserkandidat und versteht nicht, welch Willkür hinter der Notengebung bei Jura steckt und versteht daher nich, dass 18 Punkte pure Utopie sind, 7 Punkte hingegen bereits ganz gut.
Mein Vater versteht nich, warum ich mich so stress mach, ich bräuchte ein stärkeres Nervenkleid. Meine Schwester ist selbst durchs examen gefallen, sie is die einzige, die mich wirklich versteht, und ich hab angst, sie zu enttäuschen. Ich weiß, dass sie sich Sorgen macht, dass mir das gleiche passiert wie ihr, weil ich eigtl. bessere chancen habe. Und die Kommilitonen verbreiten entweder unglaubliche Panik oder erzählen, wie tolle Noten sie haben, und fragen mich dann, wies bei mir geht, obwohl sie wissen, dass ich eigtl. übers Studium nicht mehr sprechen will, weil ich es hasse!
Der Druck ist so hoch! Und ich kann einfach nich mehr weiterlernen, ich hab keinen Spaß mehr daran und ich will den quatsch auch eigtl. gar nich wissen.
Ich weiß gar nich, wie ich 8 semester spaß daran haben konnte. wo is das nur hin?

Habt ihr sowas auch schon durchgemacht? Habt ihr Tipps, wie ich das überstehen kann? Ich steh kurz davor, morgen eifnach mal in die kirche zu gehn und zu beten. Ich bin fast bereit, alles zu versuchen, um mich zu beruhigen und diese Angst, zu versagen irgendwie zu überwältigen.

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  • von muse24 am 15.10.2010 um 10:13 Uhr

    Hey Süße, ich kenn deine Angst nur zu gut! Ich mach bald auch mein 1. Staatsexamen……brrr.. Außerdem kenne ich den Druck im Studium und eine Freundin von mir studiert Jura. Sie sagt auch, dass die Notengebung total heftig ist.
    Wie du siehst: du bist nicht allein! Denk bitte bloß nicht, dass dich niemand versteht! Dadurch gerätst du nur noch mehr in diesen Kreisel aus Versagensängsten! Geh raus, sprich mit jemandem außerhalb deiner Familie darüber (wie hier schon gesagt wurde: wenn es dir hilft, mit dem Pfarrer oder mit einem Dozenten oder jemandem von der Fachschaft). Glaub mir, niemand wird dich abweisen oder sagen, dass er keine Zeit für dich hat.
    An unserer Uni gibt es eine Anlaufstelle für Prüfungsangst oder psychische Probleme während des Studiums (also auch Druck, Versagensängste, usw). Das gibt es doch bei euch auch bestimmt. Du solltest schnellstmöglich dorthin gehen und mit den Menschen reden. Die können dir sicher helfen, glaub mir.
    Das wichtigste ist jetzt, dass du zum einen ruhig bleibst (ja, leichter gesagt als getan). Sag dir, dass du es durchziehst. Mir helfen in so Situationen immer Sätze, die ich mir im Kopf vorsage. Wenn ich beispielsweise denke “Das schaffst du doch niemals!” dann denke ich direkt hinterher “Du wirst dich wundern, was du alles schaffen kannst”. Weißt du, was ich meine? Du musst versuchen, dich selber zu pushen.
    Auf der anderen Seite musst du mit deinem Problem raus! Das heißt sowohl, dass du dich an anderen Menschen wendest und sie wirklich um Hilfe bittest (das kann ja schon “nur” reden sein) as auch, dass du das Haus verlässt und den Kopf frei bekommst. Geh joggen, mach irgend einen Sport an der frischen Luft, power dich richtig aus! Das tut gut und hilft mir immer!!
    Du schaffst das schon! Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

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  • von AniRasmussen am 15.10.2010 um 09:45 Uhr

    Wenn du wirklich meinst, dass dir die Kirche beziehungsweise der Glauben hilft, dann würde ich es zumindest einmal versuchen. Du kannst auch beispielsweise eine Sprechstunde mit dem Pfarrer in deiner Kirche vereinbaren, bzw einfach zu seiner Sprechzeit kommen (meistens gibt es die Informationen dazu auch im Internet).
    Sollte die Kirche dir aber in ihrer Erscheinung und ihrem Ritus völlig fremd sein, so glaub ich kaum, dass dir auf diesem Wege innere Gelassenheit mitgegeben werden kann.

    Antwort
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