HomepageForenKummerkastenas Glück im Leben, innerer Frieden und warum es uns so schwer fällt

Mysteryy

am 24.11.2010 um 13:45 Uhr

as Glück im Leben, innerer Frieden und warum es uns so schwer fällt

Das Glück im Leben, innerer Frieden und warum es uns so schwer fällt

Mit dieser Frage beschäftige ich mich schon seit einer Ewigkeit, warum fällt es uns Menschen nur so schwer wirklich glücklich im Leben zu sein?? Ich denke jeder war schon mal glücklich im Leben. Bei mir ist es aber oft so, das ich die Momente in denen ich wirklich glücklich war erst im Nachhinein als diese ansehe, wieso habe ich oft in den Momenten nicht mein Glück realisiert, wieso erst im Nachhinein? Und wieso bin ich eigentlich immer mit irgendwas unzufrieden, ich frage mich manchmal ob es wirklich einen Menschen gibt der immer und zu jeder Zeit glücklich und zufrieden mit seinem Leben ist, der sich nicht mit dem Sinn des Lebens aufeinander setzt und alles nimmt wie es ist…

Zum Thema inneren Frieden kann ich nur sagen das ich ihn bis zum heutigen Tage noch nicht gefunden habe. Ich habe immer das Gefühl das irgendwas fehlt in meinem Leben, ich bin ständig auf der Suche nach Dingen die mich befriedigen, doch nichts befriedigt mich, die einzigen Momente die mich so wirklich befriedigen sind die, wenn ich gut angeheitert mit meinen Freundinnen und einem Krebsstängel in der Hand über das Leben philosophiere und über Jungs rede. Aber soll es DAS sein?? Kann ich diese Momente nur haben während ich mir gleichzeitig Schade?? Und wieso fällt es mir so schwer die Zigarette wegzulegen?? Ich habe mit dem Thema Zigaretten schon schlechte Erfahrungen gemacht, in der Tat ist es fast nach jeder Kippe so, das ich mir danach wahnsinnig Vorwürfe mache, um mich zu beruhigen rede ich mir ein das diese Zigarette „schon in Ordnung war“ oder „nicht weiter schlimm ist“ weil ich ja erst 21 bin und man in dem alter als Gelegnehitsraucher schon kein Krebs kriegt. Welch ein Schman!! Das lustige daran ist, das ich bewusst bin das ich mir da naiven scheiß einrede, aber wieso mache ich es dann??

Wie oft habe ich meine letzte Zigarette geraucht, wie viele Rituale muss ich noch beginnen, welches Rezept ist das beste für mich?? Nach gescheiterten „ich verbrenne den Zettel auf dem alles drauf steht was ich nicht mehr machen möchte“ Ritualen, inneren abkommen mit mir selbst fange ich an wirklich zu verzweifeln. Selten befriedigt die Zigarette mein „Loch“ was noch immer nicht gefüllt ist, ja es ist ein Loch so kann ich die Leere in meinem Leben nenne, das große Fragezeichen in meinem Leben, das was mich nicht befriedigt, irgendwas fehlt, ist es ein Junge?? Jemand der mir sagt , dass er mich liebt und mir den Himmel auf Erden schenkt?? Ich bilde mir ein das das nach einer Zeit genauso eintönig wird, klar die erste Zeit wäre sicher alles super, aber wir Menschen sind immer auf der Suche nach mehr, das ist auch der Grund warum ein mehrfacher Millionär nie aufhören wird zu versuchen noch mehr Geld zu verdienen oder zu bekommen. Wir wollen immer mehr, sind nie befriedigt, nie wirklich Glücklich und zufrieden mit allem. Ist es unmöglich vollkommene Zufriedenheit haben zu bekommen? Zu viel verlangt??

Manchmal frage ich mich ob ich der einzige Mensch bin der jeden Tag grübelt…

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  • von Mysteryy am 25.11.2010 um 09:23 Uhr

    danke für eure antworten, es ist sehr interessant zu lesen wie es anderen geht =)

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  • von SweetOne am 24.11.2010 um 17:45 Uhr

    Ich bin 20 & mir geht es genauso wie dir. Mir geht es wunderbar, wenn ich getrunken habe & am Feiern bin. Ich weiß das mir was fehlt, eigentlich ist es mir klar, dass es eine glückliche Beziehung ist aber ich bekomm Panik wenn es ernster wird. Bzw geh dann einen Schritt zurück.
    Oder ist es doch das unbeschwerte Singleleben? Aber da ist die Gefahr groß schnell in dieses “leicht zu haben” Muster rein rutscht. & außerdem habe ich eh das Gefühl das ich nur Kerle kennen lerne, die nur ihren Spaß wollen oder halt “nur mal so”.. & sowas.
    Ich glaube meine größte Angst ist die Zeit. Das die mir davon läuft & ich iwann da sitze & denke dass ich nichts von dem habe was ich wollte.

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  • von AliceSo am 24.11.2010 um 16:55 Uhr

    Das Glück ist in uns sonst nirgends… ich wusste auch mal von wem das is! Und ich seh das wirklich so. Ich versuche mit dem zufrieden zu sein, was das Leben mir im Moment gibt. Ich weiß das nach Regen immer wieder Sonnenschein kommt. Wo Licht ist, ist auch Schatten und so funktioniert meiner Meinung nach auch das Leben. Ich sehe es aber auch so, dass viele Dinge die uns im Leben passieren Schicksal sind und einen Grund haben, welchen wir zwar oft erst später erkennen. Aber diese Erkenntnis hilft uns trotzdem weiter. Ich versuche im Hier und Jetzt zu leben und den Moment zu genießen. Ich versuche mein Leben mit allen Emotionen zu leben und diese zu fühlen und zu spüren auch die schlechten!!!

    Ich seh das wie Feelia, wirklich alles hat auch eine gute Seite!!! Japp, das ist definitiv ne Einstellungsfrage.

    Ich bin aber aiuch zufiredener, seitdem ich mehr auf mein Herz höre und den Weg der Gefühle gehe, was mir 1. nicht immer gelingt und 2. auch nicht einfach ist aber ich bin 22, hab also noch jede Menge Zeit das zu üben und dann klappt das schon irgendwann… :)

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  • von Feelia am 24.11.2010 um 15:49 Uhr

    zitat honeykiss:”ich hab wundervolle freunde, eine unglaubliche familie und die chance etwas aus meinem leben zu machen.”

    dito!und genau deshalb fühl ich mich seit langer zeit eigentlich nur zufrieden.klar hab ich auch sorgen(hat jeder),aber ich hab doch trotzdem ein tolles leben?außerdem schätz ich auch die miesen zeiten,denn die lassen einen die guten zeiten besser erkennen.
    ich bin allgemein schon immer ein mensch gewesen,der auch im größten scheißhaufen nochn winzigen krümel gold findet:-DALLES hat eben auch ne gute seite.
    ich bin eben unerschütterlicher optimist,richte meinen blick auf das,was ich habe-und das is viel-und somit kann ich sagen:
    ich bin mit mir und meinem leben im reinen und sehr zufrieden und glücklich.ich freu mich auf alles,was kommt-das leben ist ein abenteuer!:-)
    is alles eine frage der einstellung,denk ich…

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  • von Goldschatz89 am 24.11.2010 um 14:42 Uhr

    Hey du 😉

    also ich kann dir sagen, dass ich meinen innren frieden auch erst vor kurzem gefunden habe, ich hab mir immer gedacht irgendwas fehlt, dann bin ich mit 16 von zu hause ausgezogen nach münchen gegangen habe hier meine ausbildung gemacht und jetzte eine stelle die mir wahnsinnig viel spaß macht, ich habe super freunde gefunden und auch einen wirkllich tollen freund.
    Ich habe das alles aber nur gefunden bzw. vor allem meinen inneren frieden weil ich irgendwann nur noch das getan habe was ich wollte und mich wie HoneyKiss nicht von anderen beeinflussen habe lassen, und ich lebe auch jetzt so. Ich liebe diese unabhängigkeit und kann tun und lassen was ich möchte genau so wie ich es mir immer erträumt habe.
    Es ist einfach wichtig, dass du dich in deinem umfeld sehr gut fühlst, ich habe auch falsche freunde so hart es kling aussortiert, weil sie mir nur kummer bereitet haben und gebe mich nur noch mit menschen ab dir mir einfach gut tun.
    Vielleicht schnappst du dir mal deine beste freundin dann fahrt irgendwo hin in den urlaub und dann denk mal über dein leben nach, was du verändern möchtest und was du vielleicht verbessern kannst bzw. auf was du verzichten kannst.

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  • von HoneyKiss am 24.11.2010 um 14:21 Uhr

    meinen inneren frieden hatte ich gefunden, als ich fü ne längere zeit durch australien reiste. dadurch war ich meiner realen welt und verpflichtungen hier in deutschland so fern, dass nach einiger zeit ich genau wusste, was ich will, was völlig nonsense ist, was mir gut tut und worüber ich mir keine gedanken machen brauch…mir wurden also die wichtigen dinge des lebens bewusst. geholfen hat auch, dass die ganzen backpacker zwangsläufig sehr einfache leute sind. da ist kein platz für oberflächligkeit oder sinnloses gehabe. man genießt einfach mit so vielen verschiedenen menschen das leben :)
    und nach meiner ankunft wieder in deutschland hatte ich ganz bewusst das gefühl gehabt völlig glücklich zu sein…das hielt mehrere monate. mir wurde dann nämlich klar, wie gut es mir geht. ich hab wundervolle freunde, eine unglaubliche familie und die chance etwas aus meinem leben zu machen.
    leider hat sich das alles wieder verflüchtigt. ich werd immer unzufriedener, leide regelmäßig unter lustlosigkeit (was ich aber auf`s wetter schiebe) und sehne mich einfach nach der schönen zeit zurück.
    ich bin der meinung je länger du mit menschen zusammen bist, die oberflächlich sind oder in einer umgebung bist, in der du dich nicht wohl fühlst, kannst du lange nach glück und inneren frieden suchen.
    ich glaube auch, du kannst es nur finden, wenn du für ne bestimmte zeit nur auf dich allen gestellt bist. denn dann lässt du dich nicht von anderen beeinflussen und hörst nur auf dich.

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  • von Kiki92hl am 24.11.2010 um 13:53 Uhr

    Nein, du bist nicht der einzige Mensch, der immer über sowas grübelt, aber meine Gedanken zu dem Thema aufzuschreiben wäre viel zu lang und es würde keiner lesen. :)
    Ein Problem ist sicherlich, dass man immer etwas sieht, was beim anderen besser ist, als bei einem selbst und man danach dann strebt und das auch erreichen will.

    Antwort
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