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kiki93

am 06.09.2010 um 16:28 Uhr

Bin ich eine Verdrängerin?

Hey Mädels!
Erstmal vorab: Das soll jetzt keine unnötige Aufmerksamkeitsaktion werden, ich möchte nur gerne ein paar Meinungen dazu sammeln, vllt kennt jmd die Situation^^
Ich habe letztens gesagt bekommen, dass ich einer Freundin Sorgen mache, weil sie glaubt, dass ich zu viel verdränge.
Dazu muss man wissen, dass ich es tatsächlich in der Vergangenheit nicht leicht hatte, mein Vater hat mich oft geschlagen, ich bin übel gemobbt worden bis zu 8. Klasse etc.
Ich selbst denke aber nicht mehr darüber nach, habe es fast vergessen, weil es ein paar Jahre her ist.
Ich habe letztes Jahr einige Personen verloren und war teilweise auch ziemlich depressiv und so sehr ich mich auch dafür schäme, ich habe (wieder) angefangen mich zu ritzen. (Bitte verurteilt mich nicht, ich bin selbst enttäuscht von mir)
Aber seit März liegt das alles hinter mir und ich denke nciht darüber nach.
Das Ding ist jetzt, dass man mir sagte, ich sollte trotzdem darüber reden, weil ich das noch nicht getan habe. Höchsten ein bisschen, aber ich habe mich nie mit jemandem ausgesprochen.
Das komische ist nur: Ich habe so garnicht das Verlangen danach. Hatte ich nie.
Manche Dinge habe ich sofort verabeitet, andere waren mir egal.
Alle kommen immer zu mir und erklären, dass es mir im Unterbewusstsein eigentlich nciht egal wäre und es irgendwann aus mir rausplatzen könnte, aber wenn ich so darüber nachdenke…ist es mir wirklich -egal-
Alles was geschehen ist, was noch geschieht, es kümmert mich nicht.
Es macht mich nicht traurig wenn ich daran denke. Ich vermisse auch selten Dinge, die ich verliere. Wenn was schiefgeht bin ich die Erste die sich wieder fängt….
Jetzt wäre meine Frage, ob diese Gleichgültigkeit TATSÄCHLICH daran liegt, dass ich alles verdränge und es mir unbewusst doch wehtut, oder ob ich vielleicht einfach Gefühlskalt geworden bin.
Ich fände beides ziemlich scheiße, aber ich weiß es wirklich selbst nicht.
Ich glaube der Text ist etwas lang geworden, egal, wer Lust hat möge bitte antworten :)
Liebe Grüße
Kiki

Antworten

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  • von RockabillyBabe am 06.09.2010 um 17:16 Uhr

    na gut, wenn es nicht wegen den sachen war, die du verdrängst, finde ich die gefahr, dass alles jetzt rausbricht nicht so hoch.

    nur, dass es IRGENDWANN passieren kann, sollte dir bewusst sein.

    und ich mag deine einstellung “kenne ich viele Menschen denen es so viel schlechter geht als mir und frage mich, warum gerade ich nach meinen Gefühlen etc. gefragt werde” da ich da genauso bin :-)

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  • von kiki93 am 06.09.2010 um 17:15 Uhr

    Mir sind Psychologen nicht geheuer da schaffen mich keine 10 Pferde hin 😀

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  • von Cabritilla am 06.09.2010 um 17:07 Uhr

    Ich bin ein Mensch, der selber viel verdrängt, und ein bisschen hört sich das bei dir danach an.
    Geh doch einfach mal zum Psychologen. Du musst ja nicht gleich eine ganze Therapie anfangen, aber der kann vielleicht herausfinden, was in deinem unterbewusstsein so los ist. Du hast ja nichts zu verlieren. Bei deiner Vergangenheit zahlt dir das sogar die Krankenkasse.

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  • von kiki93 am 06.09.2010 um 17:04 Uhr

    Nein nein also das mit dem Ritzen war so ne Sache da hab ich irgendwann im Dezember wieder angefangen, als ich dachte es geht nichts mehr, weil ich nur Stress um die Ohren hatte, Freunde, Familie und zuvor ist eine Freundin von mir gestorben…
    Im März hat sich das halt alles wieder geglättet und seitdem hatte ich nur noch wenige Ausrutscher aber jetzt ist alles wieder gut.
    Meine Freunde (die die es wissen) habe halt nur Angst, dass ich ihnen nicht sage, wenn was los ist und es wieder passiert.
    Und ich weiß ernsthaft selbst nicht ob ihre Sorge gerechtfertigt ist, oder ob ich doch drüber hinweg bin.
    So komisch es klingt, in der Hinsicht kenne ich mich so garnicht. Bin nähmlich ein sehr impulsiver Mensch, der Dinge tut, ohne selbst zu wissen warum er es tut.
    Und ehrlich gesagt kenne ich viele Menschen denen es so viel schlechter geht als mir und frage mich, warum gerade ich nach meinen Gefühlen etc. gefragt werde^^ Von daher ist es mir dann noch egaler, weil ich weiß, es hätte schlimmer kommen können.
    Aber danke für die Ratschläge, finde ich nett 😉

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  • von SunshineRayne am 06.09.2010 um 16:56 Uhr

    also ich bin ehrlich gesagt der meinung, dass es ganz gut ist, dass du das nicht alles wieder hochleben lässt, solange du nciht das verlangen hast das mit dir zu klären.
    wie der liebe herr freud schon sagt, ist die verdrängung ein SCHUTZmechanismus des menschen und wenn man das verdrängte an die oberfläche holt, dann ist das oft ein ganzes stück arbeit und sollte je nach “grad der verdrängung” evtl nur von jemand professionellem gemacht werden.

    ich persönlich kenne mich da auch gut aus, weil ich auch ziemlich viel mist erlebt habe.
    zb hat meine mutter in meiner kindheit (0-5) jahren harte drogen wie heroin genommen und mit 5 (mein bruder 2) sind wir ins heim gekommen und ich seh am donnerstag meine mutter nach 10 jahren ohne kontakt wieder, etc etc…

    naja auf jeden fall hatte ich lange zeit nciht das bedürfnis mich so richtig damit auseinanderzusetzen. und dann, nach jahren habe ich mich für eine therapie entschieden!
    das war vor 1-2 jahren. und ich gehe immer noch hin. es tut mir gut.
    aber zb mein bruder möchte noch nicht mit jmd reden…
    bei der therapie hat sich übrigens auch herausgestellt, dass ich depressiv bin.
    und daran arbeite ich seitdem :)

    also wie gesagt, tu nur das was dir guttut und nicht was andere sagen das für dich gut wäre! :)

    viel erfolg ! LG

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  • von CruelIntentions am 06.09.2010 um 16:48 Uhr

    Finde deinen Text jetzt gar nicht so lang. Liegt vielleicht auch daran, dass er sich gut lesen lässt. 😉

    Also ich finde es fast etwas schwierig, das einzuschätzen, da wir ja nicht wissen, wie du in gewissen Situationen reagierst.
    Solange du nicht das Bedürfnis hast, über deine Probleme zu reden, sehe ich es auch nicht unbedingt als nötig an.
    Das einzige was mir jetzt Sorgen machen würde, wäre das Ritzen, weil das ja doch immer einen ernsteren Hintergrund hat. Sollte das im März nur ein “Ausrutscher” gewesen sein, sehe ich das noch nicht so problematisch. Wenn du es aber regelmäßig gemacht hast, solltest du dir doch mal Hilfe suchen. Damit will ich nicht sagen, dass du gleich zum Psychiater rennen sollst, sondern dich einfach mal einer dir nahestehenden Person anvertraust. Oder auch dein Hausarzt kann dir vielleicht helfen.

    Ich würde mir da jetzt von anderen nichts “einreden” lassen. Scheinbar hast du ja alles relativ gut verarbeitet. Du könntest aber mal die Freundin fragen, an was sie das festmacht, dass du alles verdrängst.

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  • von RockabillyBabe am 06.09.2010 um 16:42 Uhr

    naja, wenn du sagst es ging dir gut, dann hast du im märz aber “wieder” geritzt würde ich an deiner stelle drüber nachdenken, warum du das getan hast.
    war es aus gründen, die dir davor auch egal erschienen?

    das problem am verdrängen ist das, dass es irgendwann wieder hochkommen kann.
    auch wenn du dir das im moment nicht vorstellen kannst.
    deshalb: wie war es denn im märz?

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  • von kiki93 am 06.09.2010 um 16:28 Uhr

    okay, er IST wirklich lang 😀

    Antwort
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