HomepageForenKummerkastenErste eigene Wohnung. Angst -Zweifel -Heimweh !

Erste eigene Wohnung. Angst -Zweifel -Heimweh !

Doreenchen93am 14.08.2015 um 01:57 Uhr

Hallo Leute.
Vielleicht kennt der ein oder abdere diese situation und ich suche hier wege besser damit fertig zu werden.
In drei Monaten ziehe ich von Zuhause aus. Ich wohne mit meiner mutter in einem Haus. Da wir aber aufgrund der hohen Nebenkosten nicht hier wohnen bleiben wollen waren wir schon mehr oder weniger auf der suche nach was neuem. Völlig spontan habe ich dann eine zwei zimmer Wohnung in nem Haus angeboten bekommen. Was für mich perfekt ist eigentlich: – günstige Miete. Ich kann meinen Hund mitbringen. Nette vermieter und nah bei der Arbeit.
Jetzt wird mir das alles nach und nach immer mehr bewusst. Nun liege ich im bett und weine weil ich total angst bekomme. Ich denke darüber nach ganz allein in der Wohnung zu liegen. Ganz allein aufzustehen. Zu wissen mama ist nicht mehr da.
Ich denke darüber nach wie mama sich fühlt. Ich habe angst das ihr was passiert und keiner bekommt es mit usw. (Mein Vater ist durch hirnbluten erkrankt und liegt nun im pflegeheim. Vielleicht daher die Verlustängste).
Sowieso war ich auch immer ein heimwehkandidat.
Wenn man jetzt fragen würde warum ich dann jetzt ausziehe wenn ich doch so angst habe: weil die wohnung sehr passend für mich ist. Ich ja nicht für immer bei mama bleiben kann und wenn ich jetzt doch nen Rückzieher mache wird es in ein zwei jahren auch nicht besser oder doch? Was ist wenn ich nur in meinem Zuhause sitze und weine. Und es einfach nicht weg geht?
Ich bin jetzt 22. Wie werde ich diese ganzen Gedanken los? War schonmal jemand in der situation?

Nutzer­antworten



  • von Saruuu am 17.08.2015 um 00:37 Uhr

    Hey… Ich ziehe jetzt auch bald … In nicht mal einer woche (meine familie wohnt in hannover)… Nach bremen. Allerdings ziehe ich in eine wg, weil es billiger ist und ich selber auch angst hätte alleine zu wohnen, aber das wird wieder…

    Du wirst schon sehen… 😀 sobald du da erstmal wohnst und alles leichter und man gewöhnt sich daran… Du solltest nur wegen der angst den ball zu schlagen nicht vergessen das spiel zu spielen… XD (baseballmetapher)

  • von Lagertha am 16.08.2015 um 17:15 Uhr

    Ich bin mittlerweile das zweite Mal zu Hause ausgezogen; wahrscheinlich war ich beim ersten Mal etwas jung (15/16). Damals ging es gnadenlos schief, also mit 21 wieder zurück zu Mama. Mit 24 habe ich den zweiten Anlauf genommen und bin dann direkt rund 230km weit weggezogen. Mittlerweile bin ich fast 28 und mich trennen nun gut 360km von meiner Geburtsstadt – und damit auch Mama, die im letzten Jahr auch noch schwer erkrankt ist und seitdem im Pflegeheim ist.

    Heimweh hatte ich beim zweiten Anlauf auch. Sicherlich mehr als gut ist; wohl auch weil es beim ersten Mal so in die Hose ging. Mir hat damals geholfen, dass ich eine feste Routine durch die Arbeit hatte und nach einiger Zeit auch die Routine für den Haushalt gefunden habe. Du hast ja Unmengen zu tun, Dinge, die man anfangs gar nicht so sieht, weil eben immer Mama oder Papa da waren und das gemacht haben, nehmen jetzt deine Zeit in Anspruch. Als Ablenkung ist das sehr hilfreich und mit der Zeit tauschte sich das Gefühl von unerträglichem Heimweh gegen Stolz aus, weil man merkt, dass es eben auch alleine klappt und Mutti dir hin und wieder auf die Schulter klopft dafür. 😉

    Nur Mut! Das wird schon klappen und für dich da ist Mama auch aus der Ferne, genau wie du für sie weiterhin da sein kannst. Also streich` mal gleich das Wort “alleine” aus deinen Postings, denn das seid ihr trotz getrennter Wohnungen nicht. 🙂
    Suhle dich ruhig ein, zwei, drei Tage in deinem Heimweh. Lass es raus, gönne dir die Zeit, aber versuche auch zu sehen, dass viele neue Sachen auf dich warten und du das Beste draus machen kannst.

    Du kriegst das hin, wie so viele Andere auch! Keine Sorge. 🙂

  • von braunbaerchen am 16.08.2015 um 11:44 Uhr

    WG muss ja nicht gleich heißen, dass man mit 4 anderen Leuten zusammen wohnt.
    Ich wohne in einer 2er WG und da kann ich genauso tun und lassen was ich will wie in einer eigenen Wohnung.
    Da muss man sich dann nur das passende raussuchen.
    Ich wollte zum Anfang eben nicht ganz alleine sein.
    Jetzt langsam werde ich mich aber auch mal nach einer eigenen Wohnung umschauen.
    Du darfst dir auf jeden Fall jetzt keinen Druck machen, dass es unbedingt in der Anfangszeit ohne Heimweh klappen soll

  • von Doreenchen93 am 16.08.2015 um 03:07 Uhr

    Braunbaerchen:
    Wg wäre garnichts für mich.
    Wenn ich schon Zuhause ausziehe will ich auch mein eigenes haben.. dann will ich heulen wann ich will singen wann ich will aufräumen wann ich will usw usw.
    Bei mir ist es so ein auf und ab. Ich hoffe das meine Gefühlslage so bleibt wies grade ist.. zurzeit freue ich mich wieder. Ich achte im alltag auch viel mehr darauf was positiv dafür spricht und was mich stört und dann bald anders sein wird.
    Danke euch allen für den Zuspruch 🙂

  • von Doreenchen93 am 15.08.2015 um 16:11 Uhr

    Und bei deiner Schwester ist es rasch vergangen? Das heimweh?
    Also wie ne wg wohnen wir quasi jetzt. Ein haus ich oben sie unten.. jeder geht mal einkaufen. Aber so ganz überwiegt dann doch das mutter Tochter Verhältnis und weniger das wg leben wie du schon sagst 😉

  • von braunbaerchen am 15.08.2015 um 16:09 Uhr

    Das ist doch ganz natürlich bei einer ganz neuen Situation.
    Ich bin im Dezember ausgezogen und seitdem hatte ich auch oft Zweifel.
    Ich wollte aber auch nicht gleich ganz alleine sein, deswegen bin ich in eine WG gezogen.
    Vielleicht wäre das sonst eine Alternative für dich.

    Hast du denn noch einen weiten Weg zu deiner Mama?
    Sie wird ja nicht für immer jetzt aus deiner Welt verschwinden. Ihr könnt doch trotzdem abends mal zusammen kochen oder am Wochenende was zusammen untrnehmen. Jeder hat dann nur seine eigenen 4 Wände. 🙂

  • von CruelIntentions am 15.08.2015 um 11:02 Uhr

    Es gibt gaaaanz viele Leute, denen es so geht. 🙂 Meine Schwester ist nach der Hochzeit ca. 10km weiter weg gezogen und hatte anfangs Heimweh. Und das hab ich schon von sooo vielen Leuten gehört.
    Deiner Mutter wird es sicherlich auch nicht leicht fallen, aber auch für sie ist es ein wichtiger Schritt, dich loszulassen.

    Ich fände es ehrlich gesagt auch nicht schlimm, mit deiner Mutter ne WG aufzumachen, wenn ihr euch so gut versteht.
    Müsste halt nur auch wirklich wie ne WG ablaufen, was vielleicht etwas schwierig werden könnte.
    Daher finde ich es gut, dass du erstmal ausziehst und versuchst, auf eigenen Beinen zu stehen. 😉

  • von Doreenchen93 am 14.08.2015 um 16:11 Uhr

    Danke Leute..
    dann bin ich ja wohl doch nicht allein damit.
    Dieses auf und ab der Gefühle ist echt anstrengend.
    Einerseits freu ich mich und andererseits… na ihr wisst schon 😉

  • von juicyday am 14.08.2015 um 11:33 Uhr

    Keine Sorge, das ist denke ich ganz normal – mir gings anfangs auch so. War sogar zwischendurch ganz allein ein halbes Jahr im Ausland und ich kann dir nur sagen, man gewöhnt sich von ganz alleine und fängt es zu schätzen an. 🙂 Vor allem bin ich damals mit meiner Mama noch enger zusammengewachsen!

  • von LunaLilly94 am 14.08.2015 um 10:00 Uhr

    Glaub mir, so ist es mir auch gegangen, als ich ausgezogen bin. Habe die ersten 2 Wochen fast jeden Tag geweint. Da ich aus einer Großfamilie komme und mir alles gefehlt hat. Ich dachte auch, dass ich jetzt nicht mehr dazu gehöre aber glaub mir, das vergeht mit der Zeit. So geht es fast jedem. Das gehört dazu

  • von purzel87 am 14.08.2015 um 09:43 Uhr

    Du musst dir da keine Sorgen machen. Es geht weg. Und irgendwann fängst du an es zu genießen. Und so wie du sagst,du musst ja irgendwann ausziehen. Und mit 22, finde ich, wird es höchste Zeit. Du kannst deine Mutter doch immer besuchen. Mach dir nicht so viel Stress,ich garantiere dir,es wir dir gefallen und du wirst froh sein. Genieße die letzten 3 Monate noch in deinem Elternhaus

  • von Directioner12 am 14.08.2015 um 09:38 Uhr

    Stimme Cathy in allen Punkten zu! Außerdem bist du 22….viele wohnen mit 17 schon nicht mehr zuhause. Kannst ja immer auch wieder Freunde einladen, machen was du willst, heimkommen wann du willst, du bist dann vogelfrei! Und wer weiß…vielleicht zieht ja schon bald ein netter Mann bei dir ein….^^ Je unabhängiger desto besser- sonst wirst du niemals ganz erwachsen.

  • von Ilayda88 am 14.08.2015 um 09:13 Uhr

    Als ich ausgezogen bin, hatte ich über ein Jahr Heimweh und habe jeden Abend geweint, aber ich bin ein absoluter Familienmensch und war davor nie länger als 3 Tage von zu Hause weg. Zudem konnte ich nicht einfach mal so nach Hause, da es bis zu meinen Eltern 300 km sind (neues Bundesland, ich kannte niemanden). Aber man gewöhnt sich dran. Achte nur darauf, dass du an deinem neuen Wohnort Freunde hast und du dich nicht zu Hause einsperrst und gar nicht raus gehst.

  • von SafeWay am 14.08.2015 um 08:33 Uhr

    Ich glaube auch, dass du dir das viel zu dramatisch vorstellst. Als ich von zuhause ausgezogen bin gings direkt in ein anderes Bundesland, in eine Stadt wo ich niemand kannte, aber in der Anfangszeit hat man einfach so viel zu tun und zu entdecken, dass man gar nicht dazu kommt Heimweh zu haben^^ Und wenn du doch Sehnsucht hast, hilft ein Telefongespräch oder wenns von der Strecke her nicht so weit ist kannst du sie ja auch besuchen 🙂
    Alles halb so wild, das schaffst du schon 🙂

  • von Smeesy am 14.08.2015 um 08:10 Uhr

    stimme cathy zu 😉

  • von Cathy171717 am 14.08.2015 um 07:10 Uhr

    Nicht böse gemeint, aber warum machen immer alle so ein Drama ums Ausziehen? Sicher ist es ein großer Schritt, aber es gibt doch nichts Tolleres als endlich auf eigenen Beinen zu stehen 🙂
    Und du kannst deine Mama doch jederzeit besuchen. Nur weil ihr nicht mehr zusammen wohnt, heißt das ja nicht, dass ihr euch nicht mehr seht. Sicherlich ist es anfangs schwierig, aber es gehört nun mal dazu.
    Du kannst ihr doch auch helfen eine Wohnung zu finden 🙂 ihr könnt gemeinsam Deko shoppen gehen usw. 🙂
    Also nur Mut- wir werden alle mal flügge 🙂
    Ich wünsche dir ganz viel Glück in der ersten eigenen vier Wänden – du machst das 🙂

  • von Doreenchen93 am 14.08.2015 um 02:00 Uhr

    Achso dazu bleibt noch zu sagen das ich ein wirklich mega gutes Verhältnis zu meiner Mutter habe und sie auch alleine ist und sich nun eine Wohnung suchen muss..

Ähnliche Diskussionen

Mit Freund das erste mal allein sein - Angst?! Antwort

Hutzefutze1 am 11.08.2011 um 09:40 Uhr
Hallo, ich bin grade neu hier und hab mir mal das Forum angeschaut. Anscheinend seid ihr alle sehr offen und hilfbereit, deshalb schildere ich euch mal mein Problem. Ich bin noch Jungfrau und hab einen Freund seit 3...

Angst vorm Auszug in die erste eigene Wohnung Antwort

LiLaLisa92 am 27.04.2015 um 13:40 Uhr
Hallo, vielleicht ist das ein ziemlich kindisches Problem, mit dem ich momentan kämpfe. Aber ich habe das Gefühl, dass ich die Einzige bin, der das so Kopfzerbrechen bereitet, darum frage ich jetzt euch, was ihr...

Das erste Mal Blutspenden Antwort

SerenaEvans am 21.08.2010 um 23:25 Uhr
Ich habe es getan, ich bin Ersttäterin geworden und war am Freitag Abend das erste mal Bluspenden. Ich hatte es schon länger vor und habe dann hier den Beitrag gelesen ob man Spenden geht (ich weiß nicht mehr von...