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Freund mit Bipolarer Störung

selina1311am 18.03.2014 um 23:05 Uhr

Hallo Ihr, bin neu hier und hoffe mir kann einer helfen. Also erstmal ich bin seit über einem Jahr mit meinem Freund zusammen und wir beide haben unsere psychischen Probleme und Macken. Ich wusste von Anfang an, dass er an einer bipolaren störung und einer narzistischen störung leidet, gebe zu das ich am anfang nicht wusste was das war und mich damit nicht auseinander gesetzt hab weil das erste halbe jahr alles gut zwischen uns war, ich nenn das http://www.erdbeerlounge.de/liebe/dating/kennenlernen/wolke-7/“>ja die wolke 7 phase :D. Als wir uns dann immer mehr gestritten haben läuft das dann immer so ab (wir schreiben in fb) knallen uns erstmal gegenseitig sachen an den kopf er ignoriert mich dann tagelang will keinen kontakt nicht schreiben, am ende haben wir uns immer wieder vertragen es war alles gut. Jetzt zur aktuellen Situation: IM gings in letzter Zeit gut deswegen haben wir gesagt er kann seine medikamente ja absetzen (war im nachinein dumm von mir 🙁 ). Als wir uns dann gestritten hatten, meinte er liebt mich nicht mehr will ne pause, aber wir können ruhig kontakt haben. Den hatten wir dann auch bis ich ihn nach ner woche gefragt hab wie das denn jetzt aussieht, weil ich mir imoment auch nicht sicher bin ob ich noch solange weiter machen kann, auch wenn ich ihn absolut liebe. Das hab ich ihm gesagt und seitdem ist funkstille er sagt mir nicht was ich falsches gesagt hab gar nichts, nimmt seine tabletten auch nicht. Jetzt frage an euch: Denkt ihr ich kann das ernst nehmen, wenn er in einer depressicven phase sagt er liebt mich nicht mehr und würdet ihr mit ihm weiter zusammen bleiben oder schluss machen ? Ich liebe ihn wirklich sehr und ich fände es schade, wenn meine erste ! Beziehung nur endet, weil mein Freund eine psychsische erkrankung hat für die er nichts kann. Wäre lieb, wenn ihr mir helfen könntet (oder wenn ihr Erfahrungen habt diese mitteilt ) 🙂  
Liebe Grüße

Nutzer­antworten



  • von selina1311 am 19.03.2014 um 16:35 Uhr

    Danke Ihr habt mir schonmal was geholfen. Zu euren fragen : nein er vergeisst seine tabletten immer sehr oft und mit arztterminen hat er es leider auch nicht. Aber wenn ich ihm mit allem helfe, hab ich auch ein bisschen angst dass ich für ihn wie son mutterersatz bin, und davor hat mich meine therapeutin (bin in behandlung) gewarnt. Aber ich sollte mir wirklich mehr gedanken um ihn als um die bezihung machen das ist wichtiger 🙂

  • von Bienchen2009 am 19.03.2014 um 14:50 Uhr

    Hey, ich denke er weiß, dass er seine Tabletten nehmen MUSS?
    Diese darf man auf keinen Falll absetzten, auch wenn es einem zwischendrin gut geht (das istja der Verlauf einer Bipolaren Störung).
    Geht er zusätzlich zu medikamentösen Therapie auch zu einem Psychologen? Wo er zustäzlich lernt mit der Medikamenteneinahme und der Krankheit umzugehen?
    Nur Tabletten helfen ihm nicht.

    Und für dich…es ist wahnsinnig schwierig mit einem Menschen mit Depressionen oder Bipolaren Störungen zusammen zusein, weil man vieles negatives auf sich bezieht.
    Auch du musst lernen diese Krankheit zu verstehen um ihn besser verstehen zu können.

    Wie wäre es wenn ihr mal zusammen zu einer Therapie geht? Entweder führt er diese dann alleine weiter oder du suchst dir eine Art Hilfegruppe für Angehörige.

    Kaufe dir Fachbücher darüber, informiere dich, spreche viel mit deinem Freund.
    Sei ihm eine Stützte und gib ihm Raum wenn er diesen braucht (wenn er in eine depressive Phase verfällt).
    Enge ihn dann in dem Moment nicht ein, sonst läufst du Gefahr, dass er wieder etwas unschönes zu dir sagt.

    ICh hoffe ich konnte euch ein bisschen helfen. Das wichtigste ist dass ER sich professionelle begleitende Hilfe von einem Psychologen ( Nicht Psychater) holt!

  • von Feelia am 19.03.2014 um 13:37 Uhr

    von: Fuschel, am: 19.03.2014, 09:16
    Mir scheint, du nimmst seine Erkrankung auf die zu leichte Schulter. Ich hätte mich im Vorfeld über die Krankheit erkundigt, bevor ich mit ihm zusammenkomme, um zu wissen, worauf ich mich einlasse.

    genauso ist es.und da ich weiß,was eine solche erkrankung bedeutet,würd ich mir das nicht antun…

  • von Feelia am 19.03.2014 um 13:36 Uhr

    von: GothicQueen, am: 19.03.2014, 10:47
    @istillloveyou: bei Männern ist das was anderes.

    das kannst du nicht verallgemeinern,mit dem geschlecht hat das nichts zu tun.sondern es hängt vom charakter der person ab,wie derjenige damit umgeht.

  • von Fuschel am 19.03.2014 um 09:16 Uhr

    Mir scheint, du nimmst seine Erkrankung auf die zu leichte Schulter. Ich hätte mich im Vorfeld über die Krankheit erkundigt, bevor ich mit ihm zusammenkomme, um zu wissen, worauf ich mich einlasse. Das ist mehr als eine Macke, das ist eine ernsthafte Beeinträchtigung seiner Gesundheit, vor allem wenn man sie falsch behandelt.
    Ich an deiner Stelle würde mir jetzt mal keine Gedanken darüber machen, ob er seine Wort ernst gemeint hat, sondern ob du mit seiner Krankheit und seinem daraus resultierenden Verhalten klarkommst. Dass es Höhen und Tiefen gibt (wohl mehr als in der Durchschnittsbeziehung), er einen Behandlungsplan einzuhalten hat (den man nicht eben nebenbei abschaffen kann, wenn es mal gut läuft – denn es geht ihm besser, gerade WEIL er seine Medikamente nimmt) und dass du als Bezugsperson für seine depressiven Phasen herhalten musst.
    Ich denke, du bist noch nicht reif genug für so eine Beziehung. Sonst würdest du dir nicht Gedanken drüber machen, dass du dabei bist deinen ersten Freund zu verlieren, sondern wie du ihm helfen kannst. Informier dich gründlich bei einem Arzt oder Beratungsstellen, wie man mit dieser Krankheit umgehen kann und wäge ab, ob es dir wert ist.

  • von Feelia am 19.03.2014 um 08:52 Uhr

    mit einem bipolaren,der sich nicht um behandlung bemüht (bzw sich nicht behandeln lässt),käme ich gar nicht erst zusammen.

  • von CruelIntentions am 19.03.2014 um 00:24 Uhr

    Also als “Laie” finde ich es schwierig, einen echten Rat zu geben.
    Mein Ex und ich sind auch beide psychisch nicht ganz auf der Höhe. 😉 Der eine mehr, der andere weniger. Und die Streits, wie du sie beschreibst, kommen mir auch sehr bekannt vor…
    Grundsätzlich kann man so Äußerungen wie “Ich liebe dich nicht” in depressiven Phasen tatsächlich nicht ganz “ernst” nehmen. (“Ernst” im Sinne von, dass es sich nicht wieder ändert).
    Aber alles solltest du ihm deshalb auch nicht durchgehen lassen.
    Und dass man Tabletten nicht einfach so absetzen kann, sondern das das Gespräch mit einem Arzt braucht, wisst ihr ja, oder?
    Bist du selbst denn in Behandlung?
    Du solltest erstmal mit deinem Freund klären, ob ihr die Beziehung noch wollt und bereit seid, dafür auch zu kämpfen.
    Und dann solltet ihr euch beide vielleicht professionelle Hilfe suchen.

  • von Istillloveyou am 19.03.2014 um 00:06 Uhr

    Hallo selina1311.
    Kann dir nur von mir sagen, dass ich auch an einer Bipolaren Störung leide. Nehme allerdings regelmäßig meine Tabletten ein. Habe schon öfter gehört, dass Menschen mit einer bipolaren Erkrankung sich emotional nicht festlegen können. Habe bei mir diese Verhaltensweise allerdings noch nicht feststellen können. Ich weiß genau, wen ich liebe. Dazu würde ich auch stehen und nicht das Gegenteil behaupten. Kann es also nicht nachvollziehen.

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