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Hilfe.. Beziehung ist nicht mehr so wie früher.. 🙁

Lousebillyam 15.04.2016 um 08:45 Uhr

Hallo,
Und zwar hab ich mehrere Probleme in meiner Beziehung..
1. Der Hund.. Versteht mich nicht falsch, aber ich hasse unseren Hund.. Um das zu erklären muss ich zum Anfang zurück.. Vor 3 Jahren haben mein Freund und ich uns nach langem Betteln meinerseits (ich hatte als Kind nie ein Hund und hab mir zum Einzug in die erste gemeinsame Wohnung einen gewünscht) einen Hund angeschafft.. Ich wusste das es Arbeit ist einen Hund zu erziehen.. Nichtsdestotrotz habe ich einen Züchter gefunden und wir sind sofort hingefahre und haben ihm mitgenommen.. Die ersten 5 Monate war alles toll.. Pipi gehen hat geklappt und sonst hat er auch auf die Kommandos gehört.. Doch dann fing alles an.. Er zerknapperte alles, machte meine Schuhe (auf die ich echt stolz war) kaputt, zerriss das Sofa Polster und mein Freund fand das alles nicht schlimm, da ich ja alle Möbel in die Wohnung gebracht hab und der Hund ja nicht sein Zeug kaputt gemacht hat..
Bloß irgendwann war es zu viel und ich schlug ihn für jedes kaputte Ding hinter die Ohren.. Mich regte es einfach immer mehr auf.. Dann trennten wir uns kurz wegen dem Hund und fanden mit Absprache über den Hund wieder zusammen.. Keine 3 Wochen nachdem wir in eine größere Wohnung gezogen sind war wieder alles beim Alten.. Sogar noch schlimmer.. Der Hund drängelt sich zwischen uns, knurrte mich an, wenn ich ihm Befehle gab und wenn er nachts draußen im Flur schlief, jaulte er für mind. 30min sehr laut.. Nun verspürte ich mehr und mehr den Wunsch den Hund abzugeben und stieß damit bei meinem Freund auf taube Ohren und Missverständnis (ich hätte mir ja den Hund ausgesucht und bin nun selber schuld).. Mein Freund hat nun einen neuen Job und ist kaum noch zu Hause, also muss ich mich den ganzen Tag um den Hund kümmern.. Und wenn mein Freund nicht da ist, ist der Hund auch völlig anders.. Als würde er uns gegeneinander ausspielen wollen.. Auch mein Freund bestätigte mir, wenn ich nicht da bin macht er die Sachen die mich aufregen nicht.. Ich habe es nur satt.. Auch sonst macht er nichts im Haushalt.. Wir haben seit 9Monaten ein Kind und nun bleibt Haushalt Kind Hund und Katzen an mir hängen.. Wenn ich sage dann mach deinen Hundescheiß alleine, denn er macht ja auch nie meine Katzenklos sauber, kommt nur sein “Du wolltest den Hund” Spruch.. Ich habe keine Nerven mehr um mich täglich um den Hund zu streiten.. Dennoch will ich die Beziehung nicht beenden, denn ich liebe ihn ja sooo sehr, sonst wäre ich auch nicht so eifersüchtig auf den Hund und wir haben ja auch ein Kind zusammen..

2. Das ist zwar ein sehr intimes Thema aber es muss mit angesprochen werden…
Dadurch, dass wir uns andauert streiten und wahrscheinlich wegen den Pfunden die ich durch die SS mehr drauf hab (was er aber niemals zugeben würde) haben wir kaum noch Sex.. Vllt 2x im Monat.. Das geht einfach nicht, da wir vorher viel mehr Sex hatten..
Ich bin echt am Ende.. Ich hatte sogar mal den Gedanken, den Hund heimlich zu verkaufen und meinem Freund zu sagen, dass er weggelaufen sei.. Davon bin ich sogar selbst erschrocken weil ich Hunde liebe.. Mit jedem anderen Hund komm ich klar.. Und jeder andere Hund mag mich.. Ich zeichne mich sogar durch meine riesige Tierliebe aus und hatte schon immer auch in meiner Kindheit viele Tiere (außer halt einen Hund) um die ich mich auch sehr gekümmert hab..

Ich hoffe jemand hat einen Tipp für mich.. Ich halte das nicht mehr aus, irgendwann geh ich daran kaputt..
LG und vielen Dank im voraus..

Nutzer­antworten



  • von Catlover87 am 17.04.2016 um 07:47 Uhr

    Der Hund sit nicht schuld, du bist schuld, weil du ihn nciht richtig erzogen hast. Ein Tier schlagen geht gar nicht. Der Hund hätte dich dafür ordentlich beißen sollen. So ein Umgang mit tieren,w ennn man schon lange Tiere gehabt hat?! Schläsgt du dein Kind auch, wenn es nicht gehorcht? Sorry, dass ich so ehrlich bin, aber so etwas regt mich auf. Gob den Hund ab, das hat so keinen Sinn mehr. Er braucht eine bessere Familie. Oder such dir Hiilfe bei einem Hundetrainer.

  • von Lousebilly am 15.04.2016 um 19:05 Uhr

    Und das mit dem Sport seh ich ein.. Gehe ja auch bald wieder arbeiten, dann ist das auch gegessen..

  • von Lousebilly am 15.04.2016 um 19:04 Uhr

    Um Gottes Willen.. Ihr tut ja so als hätte ich ihn verdroschen… Ich hab ihn lediglich einen Klapps gegeben wie auf n Pops.. Und Kind und Hund ist ja wohl ein riesiger Unterschied.. Nie würde ich die Hand gegen mein Kind erheben..
    Aber wenn du denkst, dass er sich das alles gemerkt hat, warum können wir dann kuscheln, wenn mein Freund nicht da ist, warum kommt er freiwillig um gestreichelt zu werden (was er auch bekommt) und warum hört er aufs Wort wenn mein Freund nicht da ist und nur wenn er da ist stellt der Hund sich auf stur?? Mein Freund hat auch eine harte Hand bei der Erziehung, da wir unsere Tips vom Hundeplatz haben.. Bis jetz klappt auch alles kommandomäßig.. Nur das soziale fehlt.. Er denkt er ist der King und kann alles und steht über jedem..

    • von Norenia42 am 17.04.2016 um 09:06 Uhr

      Ja genau, der Hund ist sooo hinterhältig und spielt euch gegeneinander aus und wenn es nur ein leichter klapps ist, dann ist das ja ok *ironie off* weißt du denn, ob es ejn leichter klapps war? Für dich vielleicht, aber für den Hund nicht. Du darfst NIE NIEMALS NIE ein Tier schlagen. Fakt ist, du machst etwas falsch in der Hundeerziehung und wenn man einen Hund hat, dann hat man auch die Verantwortung. Es war nicht richtig deinen Freund um einen Hund anzubetteln und dann später ihm vorzuwerfen, dass er sich nicht um ihn kümmert. Das ist nunmal deine Aufgabe. Wenn du der nicbt gewachsen bist, geb ihn halt in liebevolle Hände und schaff dir danach nie wieder einen Hund an.

      Antwort @ Lousebilly
  • von Dawson am 15.04.2016 um 15:41 Uhr

    du bist schon selbst schuld an deiner situ, aber deinen freund kann ich da auch nicht ganz verstehen. er hat zwar recht aber mir klingt es fast so als würde er dich mit absicht bestrafen und dir nicht einen millimeter entgegen kommen.

    was du getan hast ist nicht richtig und war auch ziemlich unreif und dein freund bringt dich jetzt auch in eine ziemlich blöde lage,denn er zwingt dich dazu mit dem hund klar zu kommen, denn er will ihn anscheined nicht aufgeben. traurig daran ist das er deinen wunsch respektiert hat und du seinen jetzt nicht.
    weiß nicht mir kommt es so vor als will er dir eine lektion erteilen also sag ihm das du es verstanden hast….

    thema hund ist ganz schwer und wenn nicht einer von beiden bald nachgibt wirds nicht gut enden, kenne das leider aus meinem näheren umfeld. frau mit neugeborenen zwillingen, kam mit riesigem hund nicht klar und er nicht mit ihr, mann kaum da, frau musste sich kümmern und kannst dir vorstellen das es nicht gut ging.

    und ja sex is nicht weil ihr beide total unter stress und anspannung steht.

    ein hund spürt deine abneigung entweder du lernst ihn zu lieben und tust aktiv was dafür das es besser wird oder musst wirklich versuchen deinen freund da zu überzeugen. fehler zugeben kann wunder bewirken!

  • von Fledermaus29 am 15.04.2016 um 14:00 Uhr

    Ich kann alle Vorrednerinnen verstehen, dass sie wütend und aufgebracht sind weil du das mit dem Hund schreibst.
    Ich mußte auch erst mal schlucken, aber ich will nicht noch einen Wuttext schreiben sondern erst mal sagen: Respekt, dass du den Mut hast, das überhaupt so offen zu schreiben. Ein Hund spiegelt immer die Leistung seines Menschen wieder, darum nimmt man Kritik am Tier immer persönlich. Du gibst offen zu, dass du der Erziehung nicht gewachsen warst/bist, also offenbarst du das eigene Versagen in dieser Sache, das erfordert schon ordentlich Mut.
    Ich fürchte viele haben die Vorstellung von der perfekten Familie mit Hund, Kind, Mann, super Sex und alles trallala.
    Aber ich glaub es sind die allerwenigsten, die das auf Dauer hinkriegen. Und es kostet Arbeit.
    Der Hund kommt natürlich nicht zu euch und funktioniert einfach. Man muss sich ständig mit seinem Verhalten beschäftigen und Kleinigkeiten analysieren. Das ist eigentlich superspannend und interessant. Ein Hund ist auch nicht “zu dumm” was zu lernen oder “macht das mit Absicht”. Nicht mal Eifersucht würde ich zu typischen Eigenschaften zählen.
    Der Hund betrachtet dich evtl als Gefahr, schließlich hast du ihm öfter weh getan. Logisch, dass er sein Herrchen vor dir beschützen möchte. Er hat kein Vertrauen zu dir, aber das kannst du gewinnen, wenn dir was daran liegt. Es täte euch allen garantiert gut, denn man fühlt sich besser dadurch. Stärker und als besserer Mensch.
    Ich habe nach meiner Trennung den Hund behalten und mir sogar einen anderen Job gesucht, arbeite Teilzeit um dem Tier gerecht zu werden. Weniger Geld, aber eine höhere Lebensqualität! Klar ist es Arbeit mit Erziehung usw und alles sind Lernprozesse. Aber ich muss jeden Tag über meinen kleinen Entertainer lachen und bin stolz auf ihn. Kein Hund ist perfekt, glaub ich. Es liegt einfach an mangelnder Kommunikation und fehlender Geduld.
    Ich weiß wie frustrierend es sein kann einen Hund zu haben. Aber es kann auch ganz toll sein; diese Seite kennst du leider noch nicht.
    Ich kann aber deine Überforderung verstehen, es ist nun mal jetzt so. Man hätte sich besser erst um die Hundeerziehung gekümmert und dann ein Kind bekommen, so habt ihr es euch unnötig schwer gemacht. Doch ich fürchte wenn du aufgibst hat das ernste Konsequenzen für deine Familie. Dein Freund scheint sich ja gern rauszuhalten und nur die schönen Momente zu genießen. Reden! Wenn er den Hund behalten will MUSS auch er sich um eine ordentliche Erziehung kümmern. Anders wird es nicht gehen, das würde ich ihm auch so sagen.

    Und wenn du vielleicht Tipps brauchst, was den Hund und seine Macken angeht, schreib mich gern an! Ich hab ein gerettetes Exemplar, das auch schwierig war, und hab ein paar Tricks auf Lager. 😉
    Auf jeden Fall alles Gute!

  • von Thatsfate- am 15.04.2016 um 12:10 Uhr

    Also ich habe mir auch immer einen Hund gewünscht als Kind habe mir dann auch 2 angeschafft und klar ist es schwer mit einem Hund aber ein Hund braucht einfach eine gute Erziehung und viel Aufmerksamkeit. Wenn dieser Hund das nicht zuspüren bekommt sonder nur Schläge dann bist wohl du diejenige die was falsch macht und es ändern sollte. Wie wärs mit einer Hundeschule?

  • von Goldschatz89 am 15.04.2016 um 10:58 Uhr

    Sorry, dass der Hund so reagiert ist ja wohl absolut offensichtlich… Das arme Tier.
    Sich eins anschaffen wollen aber nicht darum kümmern, so was hab ich echt satt. Es gibt genug Möglichkeiten/Hilfen, dass das mit dem Hund wieder klappt. Man muss es halt nur wollen (was du offensichtlich nicht willst).
    Ich denke, dass dein Hund absolut unterfordert und verunsichert ist.
    Ich hoffe nur, dass du mit eurem Kind dann anders umgehst…

  • von Soraya283 am 15.04.2016 um 10:44 Uhr

    Und wenn dein Kind später mal deine Lieblingstasse runterschmeißt und sie kaputt geht, schlägst du es dann auch hinter die Ohern?
    Und bevor “Rechtfertigungen” kommen, das wäre nicht das gleiche, doch finde ich schon.
    DU bist verantwortlich für den Hund, ebenso wie für dein Kind.
    Es ist deine Aufgabe ihn zu erziehen.
    Schlagen ist keine Erziehungsmaßnahme, weder bei Tieren noch bei Kindern.

    wenn euer Hund Mist baut, dann habt ihr bei seiner Erziehung Mist gebaut, ganz einfach.
    Wenn er Schuhe zerknabbert, stellt sie halt in ein Regal, wo er nicht ran kommt, und ergreift entsprechende Maßnahmen, dass er es nicht mehr tut.
    Tipps kann ich dir dafür keine geben, wir haben keinen Hund.
    Wir haben uns bewusst gegen einen entschieden, weil wir nicht gewährleisten können, dass er gut versorgt ist, da wir beide Vollzeit arbeiten.
    Wer sich ein Tier anschafft muss eben auch damit rechnen, dass arbeit auf ihn zukommt.
    Vor allem wenn man sich einen jungen Hund ins Haus holt, der erst noch erzogen werden muss.
    Wenn man dies nicht richtig und konsequent macht, sieht man ja was bei raus kommt.
    Ein unerzogener und vermutlich nicht ausgelasteter Hund, und ein überfordertes Frauchen, welches anfängt ihn zu schlagen.
    Sorry, geht gar nicht!
    Vermutlich ist es tatsächlich besser, ihr gebt den Hund ab.
    Wenn dein Freund sich quer stellt mit dem Kommentar “Du wolltest doch den Hund, jetzt kümmer dich”, dann reagier eben genauso dumm
    “Jetzt willst du ihn nicht mehr und er muss weg, weil du kein Bock mehr hast dich zu kümmern.”
    Ganz einfach.
    Ist zwar scheiße, aber vermutlich das beste für den Hund.

    Was euer Sexleben angeht.
    Wenn du unzufrieden mit deinem Körper bist, dann tu einfach was dagegen.
    Sport kann man auch prima mit Kind und Hund machen, z.B. Joggen.
    Wenn man will, findet man auch einen Weg es zu organisieren.
    Was die Streitereien angeht, da kann ich deinen Freund voll und ganz verstehen.
    Du wolltest einen Hund, hast deinen Freund angebettelt, dass ihr euch einen anschafft.
    Dass er jetzt nicht erfreut ist, von deiner Art mit dem armen Hund umzugehen, ist verständlich.
    Wer erst bettelt er will will will, der muss auch die Konsequenzen tragen und Verantwortung übernehmen.
    Ich würde vermutlich auch streiten und mir auch überlegen ob ich mit so einem Menschen zusammen sein will, wenn mein Mann unsere Katzen schlagen würde, weil was kaputt gegangen ist, oder sie wieder auf den Teppich gekotzt haben.

    Gebt den Hund weg und vielleicht schafft ihr es euch nochmal zusammen zu raufen.

  • von CruelPrincess am 15.04.2016 um 10:20 Uhr

    Absolut unverständlich für mich. Hauptsache man schafft sich ein Tier weil “soooo süß” und dann “oh Wunder!” Hat das doch tatsächlich nen eigenen Kopf und Willen. Und plötzlich hat man keinen Bock mehr drauf, grauenhaft. Das arme Tier. Da blutet mir echt das Herz!
    Was für ein schrecklich Mensch muss man sein um ein wehrloses Tier zu schlagen!
    Kein Hund ist mit 5 Monaten 1A erzogen, da ist er ja noch ein halber Welpe!
    Hätte man sich vorher überlegen sollen bevor man Verantwortung für ein Tier übernimmt.

    Na Prost Mahlzeit wie du mal mit deinem Kind umgehst…

    Und ich versteh deinen Partner: mit so jemanden würde ich auch keinen Sex mehr wollen

  • von Norenia42 am 15.04.2016 um 09:14 Uhr

    Versteh mich nicht falsch, aber ich finde dein Freund hat Recht. Wer sich einen Hund anschafft, hat Verantwortung. und sollte auch mit dem Tier arbeiten, wenn es Probleme gibt. Du würdest ja auch dein Kind nicht weggeben, nur weil es schwieriger ist oder?
    Ich denke mal unter anderem hat sich der Hund das mit dem Schlagen gemerkt. So etwas solltest du NIEMALS tun. Warst du mal mit ihm in einer Hundeschule? Wenn Hunde so ein Verhalten an den Tag legen, haben sie Probleme, die du anscheind nicht siehst. Es ist selten die Schuld des Hundes, sondern vielmehr die, des Besitzers. Vielleicht merkt er deine Abneigung und dann ist es wahrscheinlich wirklich besser, wenn er in bessere Hände kommt. Zu Leuten, die sich gerne um ihn kümmern.

    Ich finde es besteht ein großer unterschied, ein eigenes Tier tagtäglich zu haben und nur mal so bei jemand anderen zu streicheln 😉

    Wegen deinem Sexualleben, solltest du vielleicht mal mit deinem Freund reden. Und wenn du mit deinem Körper nicht zufrieden bist, dann arbeite halt daran. Mach Sport und ernähre dich gesund.

  • von AnnKa87 am 15.04.2016 um 09:09 Uhr

    Und wenn dein Kind mal irgendwas kaputt macht, schlägst du das dann auch jedes mal??
    Ich kann hier echt nichts zu schreiben, weil ich dich wahrscheinlich beleidigen würde dafür wie du mit dem armen Tier umgehst.

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