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darnosbawen

am 16.11.2008 um 13:09 Uhr

Ich vermisse sie so sehr…….

Letzen Monat ist ja ganz plötzlich meine Mama gestorben und jetzt am Mittwoch wird endlich die Beerdigung sein.
Aber ich habe Angst, ich weiss nicht was auf mich zukommen wird.
Dann ist es endgültig dann muss ich es wirklich begreifen, aber es tut so sehr weh.
Jeden Tag vermisse ich sie und es wird schlimmer.
Ich habe mich richtig davor gedrückt die ganzen Formalitäten wie Erbe und so wofür man ja nur 6 Wochen Zeit hat zu erledigen und hab es nur auf drängen meiner familie dann noch rechtzeitig gemacht.
Ich lebe nurnoch in den Tag hinein und irgendwie läuft alles so mechanisch ab ohne jegliche Freude.
Nur was soll ich tun? Es wird für mich so schwer sein abschied zu nehmen und Ihre Asche im Wald zu verstreuen.
Ich will stark sein, aber ich schaffe es irgendwie nicht.
Nach aussen hin bemühe ich mich so gut es geht aber innerlich zerbreche ich daran.
Ich habe nächste Woche geburtstag und werde für das wochenende verreisen mit meinem freund ans Meer einfach ruhe finden.
Aber ob es das richtige ist???
Sorry das ich hier so chaotisch schreibe.

Antworten



  • von eva1001 am 19.11.2008 um 17:22 Uhr

    hallo! die mutter einer freundin von mir ist auch vor ca. zwei jahren gestorben. sie hat es einfach überspielt oder verdrängt, sie wollte nicht, das man ihr irgendetwas anmerkt- sie kam direkt wieder in die schule,am tag nachdem sie es erfahren hatte, hat es mir nicht gesagt (erst als ich gefragt hatte) und hat nachmittags schon wieder so getan, als sei nichts. ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das so gut war. klar muss das leben weiter gehen und ablenkung ist denk ich auch gut, aber ich finde, man sollte sich schon eine auszeit nehmen (muss ja nicht lange sein) und sich damit auseinandersetzen- ich denke das hilft. erst einmal damit beschäftigen und dann sagen: okay, jetzt gehts weiter.

  • von darnosbawen am 17.11.2008 um 11:05 Uhr

    Vielen lieben Dank für eure aufmunternden Worte!
    Am Mittwoch wird meine Mama in den Niederlanden verstreut. (Sowar es ihr wunsch)
    Ich werde ihr einen Brief schreiben, ich denke einfach das ich dort nochmal alles reinschreiben werde, vielleicht hilft es mir wirklich.
    Leider kann ich mit meinem Freund doch nicht am Wochenende zu meinem Geburtstag verreisen da wir beide arbeiten müssen. Aber ich versuche es zu einem anderen Zeitpunkt.
    Vielen Dank euch allen! 🙂

  • von Trio am 17.11.2008 um 09:52 Uhr

    Hallo
    Meine Mom ist jetzt seid 7 Jahren Tod und das war das schlimmste was mir in meinem Leben passieren konnte. Ich kann dir leider keinen Rat geben,ich kann dir nur sagen,das es eine gute Idee ist mit deinem Freund ein paar Tage weg zu fahren und versuche dich ab zu lenken. Was mir geholfen hat: Versuche viel über deine Gefühle und deine Empfinden zu sprechen. Wünsche dir alles gute und viel Kraft
    Ist zwar n blöder Spruch aber es stimmt: Die Zeit heilt alle Wunden
    LG Trio

  • von elkeass am 17.11.2008 um 02:21 Uhr

    Liebe Sonnenblume,
    mein aufrichtiges Beileid. Seit 1996 habe ich alle zwei Jahre einen geliebten Menschen verloren. Durch meine humanitäre Tätigkeit weiß ich jedoch, daß ihre Seelen immer bei uns sind. Ihre Mama können Sie zwar nicht körperlich anfühlen, doch sie wird immer bei Ihnen sein. Scheuen Sie sich nicht, mit ihr zu sprechen – wenn Sie genau hinhören, werden Sie innerlich eine Antwort erhalten. Jeder Mensch verabschiedet sich von der Welt, wenn er es möchte. Die beste Medizin wird keine Wirkung zeigen, wenn der Mensch die Heilung nicht mehr willkommen heißt. Wir können unserem Schicksal auch nicht davonlaufen. Das was wir zurücklassen, ist etwas sehr wertvolles – unsere Seele, die sich zu der Person gesellt, die einem an nahesten stand. Ich habe z.B. die meines Großvaters mütterlicherseits erhalten. Es hat mich fast erdrückt, doch ich habe sie willkommen geheißen und gespürt, wie sie ein Teil von mir wurde. Viele Fähigkeiten, die ich vorher nicht hatte, habe ich jetzt, ohne sie vorher geübt zu haben… Es klingt vielleicht merkwürdig, doch es ist so und ich akzeptiere es.
    Jede Trauer ist anders – das plötzliche Gehen reißt eine Lücke. Man kann keine letzten Worte wechseln. Aber man kann seine Gefühle mit aufschreiben. Ich habe es oft gemußt – es war wie ein innerer Drang, nicht gesagtes aufzuschreiben. Mal habe ich es mit einer Abschiedsblume in den Sarg gelegt und wenn dies nicht mehr ging, habe ich den Brief mit der Blume auf den Sarg gleiten lassen. Niemand außer mir und dem Verstorbenen kennt den Inhalt. Sie können auch ein Tagebuch/Briefe an die Mutter schreiben und sie z.B. an ihrem Lieblingsplatz verwahren.
    Was würde Ihre Mutter besonders erfreuen? Können Sie z.B. eine ihrer Lieblingstätigkeiten später fortführen? Alle das wird helfen, die Trauer zu bewältigen.
    Die Trauerzeit ansich ist bei jedem Menschen unterschiedlich lang. Lassen Sie die Trauer raus und fressen Sie sie nicht in sich hinein.
    Der schwerste Gang wir der sein, wenn die Predigt in der Kirche das Leben der Mutter beleuchtet und dann, wenn der Sarg/Urne in die Erde gesenkt wird. Halten Sie so lange am offenen Grab aus, wie Sie es schaffen. Nehmen Sie – ohne Rücksicht auf andere – Ihren persönlichen Abschied von Ihrer Mutter (Worte, ein letzter Kuss auf die Abschiedsblume etc.). Wenn nach einigen Stunden nach der Zeremonie die Kränze auf dem hergerichteten Grab liegen, sollten Sie noch einmal hingehen. Der Weg dorthin wird für Sie sicher öfter anstehen – je inniger die Beziehung, je öfter sollten Sie so einen Teil Ihrer Trauerarbeit bewältigen.
    Wenn Sie mit niemandem reden können, gibt es sicher einen Seelsorger, dem Sie sich anvertrauen können.
    Weglaufen vor dem Schmerz wird nicht gelingen – er wird nur langsam verklingen. Ihre Mutter hätte sicher nichts dagegen, wenn Sie gebuchten Urlaub antreten. Er wird anders ausfallen, als Sie vorher gedacht haben – aber auch ein ruhiger Urlaub kann der Seele guttun. Mit einem lieben Freund und der Möglichkeit, auch im Urlaub z.B. in Gedenken in eine Kirche zu treten, werden Sie die nötige Kraft sammeln, die Sie für Ihr Leben brauchen.

    Viel Kraft und Licht
    elkeass

  • von selma159 am 17.11.2008 um 01:38 Uhr

    Mein Beileid !! Wird Euch gut tun, der Ausflug !!!
    Mein Vater ist schon 3 Jahre tod und ich versteh grad gut was Du durchmachst…. LG

  • von KaradenizKiz am 16.11.2008 um 22:19 Uhr

    mein beileid!
    das mit dem verreisen ist eine gute idee!
    aber sieh es auch mal aus einer anderen perspektive:deine mutter sieht dich und wenn du traurig bist ist sie es auch!also besinne dich auf schöne gedanken +erlebnisse mit ihr!
    das schaffst du schon!
    lg

  • von bblluubbbb am 16.11.2008 um 20:29 Uhr

    tut mir sehr leid, dass deine mutter gestorben ist. meine mutter ist gestorben, da war ich 3. ich habe sie also nie wirklich kennen gelernt, kann mich nicht mehr an sie erinnern. ♥-liches beileid und viel kraft.

  • von marilou am 16.11.2008 um 17:19 Uhr

    Hallo Sonnenblume,

    Ich kann Dich sehr gut verstehen, meine Mutter ist zwar mittlerweile fast 8 Jahre tot aber ich weiß noch genau wie ich mich gefühlt habe – als ob es Gestern war. Mir hat es geholfen, das ich Ihr einen Brief geschrieben habe. Ich habe alles aufgeschrieben, was mich bewegt hat, ich habe auch mit ihr geschimpft weil sie einfach weg gegangen ist.

    Ich habe auch noch vier Schwestern und wir haben viel über unsere Mutter geredet und uns an schöne Dinge mit ihr erinnert. Ich vermisse sie heute noch oft und wenn es ganz schlimm ist gehe ich an ihr Grab und rede mit ihr.

    Aber jeder trauert anders aber ich denke es ist wichtig darüber zu reden.
    Ich wünsche Dir viel Kraft.

  • von Sun_shine1990 am 16.11.2008 um 16:09 Uhr

    du brauchts jmd mit den du reden kannst, das tut gut
    vllt mit deinen freund?
    oder ein familienmitglied?
    oder jmd der auch ind er gleichen situation ist wie du?
    rede über deine gefühle,ängste…

  • von WinnieThePuh am 16.11.2008 um 14:11 Uhr

    Richtig!
    Ich finde die Beiden haben Recht!Es wäre nicht gut wenn du nicht darüber redest…
    Und du hast geschrieben du versuchst stark zu sein…das ehrt dich!
    Wen schreckliche Dinge passieren halten sich menschen gern an Anderen fest…dem Fels in der Brandung…
    Aber warum musst ausgerechnet du diesen Fels spielen?
    Es geht schließlich um deine Mutter!
    Ich denke da hast du das Recht traurig zu sein und es raus zu lassen…
    Mehr kann man auch nicht tun…es hart einen geliebten Menschen zu verlieren…
    Es wirt mit der Zeit einfach besser und ohne das man es merkt kann man plötzlich wieder lachen.
    Man sollte in so einer Zeit einfach nicht alleine bleiben und das schlimmste wäre nicht mehr raus zu gehen…
    Dieser Satz klingt jetzt hart aber das Leben geht weiter und auch wenn man es nicht begreifen kann geht die Sonne am nächsten Tag trotzdem auf.
    Wunden heilen mit der Zeit und irgendwann wirst du dich an deine Mutter erinnern und dabei lächeln…Lena

  • von Chordette am 16.11.2008 um 13:41 Uhr

    Ja, ich denke, mit deinem Freund wegzufahren wird dir vielleicht helfen abzuschalten. Es tut mir wirklich leid für dich, sowas ist echt schwer… vor allem bei der eigenen Mutter! Dieses Jahr ist mein Opa gestorben und der war noch nicht sehr alt (63)… habe sehr an ihm gehangen. Man kann das anfangs wirklich nicht begreifen, dass ein Mensch, der vorher leibhaftig existiert hat auf einmal nicht mehr da ist!
    Ich würde mir vielleicht auch therapeutische Hilfe oder sowas suchen… schlepp das bloß nicht mit dir rum, ohne darüber zu reden. Das ist damals einem Jungen aus meiner Gymnasialklasse passiert (hat seine Ma tot auf dem Sofa gefunden) und der hatte echt Probleme mit Menschen umzugehe, weil er nie richtig Hilfe bekommen hat…
    O Gott, das ist eintrauriges Thema! Aber ich wünsch dir viel Mut und Kraft das durchzustehen!
    LG, Chordette

  • von dieyari am 16.11.2008 um 13:29 Uhr

    Hallo Sonnenblume,

    meine Mama ist nun schon seit über 2 Jahren tot. Ich kann dich so verstehen! Manchmal habe ich auch Tage an denen ich einfach durchhänge, aber das ist doch völlig “normal” in so einer Situation. Ablenkung und Beschäftigung ist da einfach das Beste – hab Spaß mit deinen Freunden oder heule dich auch einfach bei ihnen aus, wenn dir danach ist. Und das, was du mit deinem Freund vorhast, ist doch super. Genieße die Zeit – im Sinne deiner Mama. Sie hätte es sicher so gewollt. (Ich konnte diesen Satz damals auch nicht hören, aber es ist ja schon etwas dran!) Also ablenken, ablenken, ablenken und natürlich auch einfach mal Gefühle zeigen, wenns nicht anders geht – das ist doch verständlich. Ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft! 😉

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