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Ich zerstöre mich und meine Familie!

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Mädels,ich muss mir das jetzt mal von der Seele schreiben, weil ich langsam einfach nicht mehr weiter weiß und meine Familie mit meinem Verhalten zerstöre.

Ich habe mich vor ein paar Monaten aus heftigste mit meinem besten Freund gestritten. Alle Versöhnungsversuche meinerseits haben nichts gebracht, er will nichts mehr von mir wissen und macht mich zu Hauptverantwortlichen für den Streit, obwohl er mindestens genauso gut dabei war…

Fast zeitgleich habe ich einen weiteren Freund verloren. Seitdem geht es mir dermaßen dreckig, dass ich mich schon fast dafür schäme,weil es schließlich noch mehr Leute auf der Welt gibt, denen es nicht gut geht und die kriegen das auch wieder hin.

Es ist nur so, dass ich mich so furchtbar alleine fühle, seit das ganze passiert ist. Ich habe kaum noch Freunde,die meisten wohnen in anderen Städten, dass ich nichts mit ihnen unternehmen kann. Eigentlich habe ich hier nur noch einen Freund, aber ich habe langsam keine Lust mehr, ihn immer und immer wieder wissen zu lassen, dass es mir schlecht geht,aber ich will ihn ja auch nicht anlügen wenn er mich fragt.
Ich habe einfach solche Angst ihn auch noch zu verlieren…er sagt zwar immer, dass das nicht passieren wird und dass ich ihn nicht nerve, aber ich kann es ihm einfach nicht glauben! Ich mein, ich muss ihn doch damit nerven,oder???

Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll. Ich sitze andauernd alleine zu Hause rum, wenn ich nicht in der Uni bin, manchmal geh ich am Wochenende noch mit besagtem Freund weg,aber ich will ihm auch nicht immer auf der Pelle hängen. Und wie gesagt, ich kann ihm einfach nicht glauben, dass er gerne mit mir zusammen ist.

Es ist irgendwie so, als ob ich etwas ganz wichtiges verloren hätte,nicht nur meinen besten Freund, sondern auch irgendwie ein großes Stück Vertrauen an sich…

Ich gehe auch seit einigen Wochen zu einer Psychlogin (auf anraten meines guten Freundes), weil ich zu dem Zeitpunkt als das alles passiert ist sehr depressiv war und mich auch geritzt habe. (davon wusste er aber nichts).
Ich weiß aber nicht, ob mir das eigentlich hilft dahin zu gehen.

Es gibt Momente, in denen es mir gut geht, ich fast wieder glücklich bin und dann, von einer Sekunde auf die andere stürzt alles wieder ein, ich fühle mich nutzlos und leer und würde am liebsten sterben. Gerade das ist es, was meine Eltern so belastet, weil es so unvorhersehbar kommt und weder sie noch ich wissen, wie damit umzugehen ist.

Sorry, dass ich so eine Memme bin, aber ich musste das einfach mal loswerden…

Antworten

  • Antwort

    sorry, dass es so lang geworden ist

    von mondenkind89 am 02.06.2011 um 17:14 Uhr

  • Ich denke, dass war eine gute Entscheidung, dass du jetzt zur Therapie gehst. Dort wird dir bestimmt geholfen, auch wenn du noch nicht so ganz sicher bist, ob es dir was bringt, sowas dauert oft eine Weile. Und wenn es dir nichts bringt, ist es vielleicht die falsche Psychologin.

    Glaub einfach daran, dass der Freund, den du noch hast es gut mit dir meint und nicht einfach abhaut.. Und wer weiß, vielleicht gibt dir dein bester Freund ja nach einer Zeit noch mal eine Chance, manchmal muss Gras über eine Sache wachsen 😉

    Und in der Zeit musst du einfach viel neben der Uni unternehmen, nimm deinen Freund mit, lern neue Leute kennen, lenk dich ab. Denn wenn du dich beschwerst, dass du so wenige Freunde hast..der erste Schritt ist, neue kennenzulernen 😉

    Ich wünsch dir alles Gute, Kopf hoch, deine Situation wird sich bestimmt bald bessern :-)

    von Sassel am 02.06.2011 um 17:23 Uhr

  • schau dort mal rein, vielleicht ist ja was für Dich und oder Deiner Familie dabei!
    http://www.watchtower.org/x/20040908/article_01.htm

    Kopf hoch! Auch wenn ein doofer Spruch ist, es geht nicht nur Dir alleine so!
    Lass Dir helfen! Therapie ist auf jeden Fall gut!

    Alles Gute Dir und Deiner Familie!

    von Museumsmaus am 02.06.2011 um 18:00 Uhr

  • als erstes solltest du aufhören dich für alles zu entschuldigen und dich nicht schämen dafür, wie es dir geht.
    es ist nun mal so und wichtig ist, dass du dir helfen lässt. denke auch dass die psychologin was nützt, aber mit einigen wochen ist das halt nicht getan.
    ansonsten geb ich den anderen recht. vielleicht sollte auch deine familie sich mal beraten lassen um zu wissen, wie sie mit der situation umgehen müssen. mach dir kein schlechtes gewissen deshalb. es sind immer mehrere umstände und personen daran beteiligt, wenn eine person psychische probleme hat. aber du bist eben diejenige, von der die impulse ausgehen müssen, dass zu ändern und sich davon nicht unterkriegen zu lassen.

    wenn dein freund sich nicht mit dir treffen wollen würde, würde er es mit sicherheit auch nicht tun. du musst auch so denken… selbst wenn er mal keine lust haben würde, hätte er dich doch so gern, dass er es dir zuliebe trotzdem tut. und das ist doch positiv.

    von PureMorning am 02.06.2011 um 19:02 Uhr

  • hey,danke erst mal euch allen :-) im grunde weiß ich ja auch, dass ich quasi ein recht auf meine probleme hab und dass er ja wohl nichts mit mir unternehmen würde, wenn ich ihn so wahnsinnig nerven würde…aber seit das ganze passiert ist hab ich irgendwie extreme verlustängste…

    von mondenkind89 am 02.06.2011 um 20:11 Uhr

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