HomepageForenKummerkastenist psychischer druck zuhause ein grund auszuziehen?w

sellerina

am 02.10.2008 um 19:47 Uhr

ist psychischer druck zuhause ein grund auszuziehen?w

hallo. ich brauche euren rat, eine gute freundin von mir möchte zuhause ausziehen und zwar am besten auf der stelle (auch wenn sie in einem monat volljährig wird) weil sie es nicht mehr zuhause aushält. ihre mutter schreibt ihr einen ausgangsplan vor und ihren freund darf sie auch nicht mehr sehen. mittlerweile ist sie leider schon so weit, das sie sich ritzt. weiß jemand wie die rechtslage in diesem fall ist?

Antworten



  • von leyandria am 04.10.2008 um 22:40 Uhr

    Also so wie ich das sehe soll sie sich einfach eine Wohnung suchen.. denn in der Regel dauert das ne Weile .. und wenn sie in EINEM MONAT 18 wird, dann ist das sowieso kein Problem vom Alter her, sondern wenn, dann viel eher dies, dass ein regelmässiges Einkommen nachgewiesen werden muss, um die Wohnung überhaupt erst zu kriegen.. War bei mir so, als ich 2 Wochen nach meinem 18. Geburi auszog…..Realistisch betrachtet, wird sie sicher ein paar Wochen suchen müssen, bis sie ne Wohnung findet, somit würde dies wohl auf die Zeit nach ihrem 18. Geburi fallen udn wäre somit kein Fall mehr für das Jugendamt, sondern eher die Sache von anderen öffentlichen Beratungsstellen….Falls sie dann Mühe haben sollte, den Unterhalt selber zu bezahlen, dann gibt es bei uns in der CH beispielsweise das Sozialamt (für den schlimmsten Fall), welches einen unterstützt. Ansonsten würd ich dir/euch anraten, euch einfach mal zu informieren (das Jugendamt könnte allenfalls weitere Stellen nennen, wo sie sich hinwenden könnte). Wenn sie es keinen Tag mehr aushält, so wäre der FFE (fürsorgliche Freiheitsentzug) ne Lösung…(gibt es bei uns in der CH) aber den sehe ich nicht wirklich als Lösung, da dies sowieso nur bei Selbst- und/oder Fremdgefährdung zum Zuge kommen könnte… Sie gefährdet sich zwar selbst durch ihr ritzen, aber ich glaube solange es nicht um Suizidialität geht, dürfte dies schwierig werden…Ich würde also wirklich Informationen über mögliche Hlifsangebote einholen und ihr helfen, eine Wohung für nach dem 18. Geburi zu finden…ein Monat ist ja nicht mehr so lange 🙂 Alles Gute für euch.

  • von Leonie_Sophie am 03.10.2008 um 12:33 Uhr

    wenn sie noch 17 is.. kann sie sich ja beim jugendamt melden 😉 die helfen ihr sicher…

  • von Guglhupf am 03.10.2008 um 10:20 Uhr

    Ich hab selber mal wegen häuslichen Problemen versucht, Unterstützung für eine Wohnung zu bekommen.
    Mir wurde gesagt, das ginge nur, wenn die Eltern Alkoholiker sind oder Drogen nehmen oder gewalttätig sind. Alles andere sei zumutbar.

  • von shiningsaphier am 02.10.2008 um 20:40 Uhr

    ich bin auch mit 17 ausgezogen. und es war gut so! heute habe ich ein sehr gutes verhältnis mit meiner mutter, aber damals war es die hölle.. und ich hätte sehr viele probleme gehabt wenn ich geblieben wäre!

  • von joydena am 02.10.2008 um 20:08 Uhr

    Ich würd sagen, nimm die den Rat von Nancytuff an und informier dich bzw. deine Freundin, welche Möglichkeiten es für sie gibt. Ich selber bin mit 16 ausgezogen, auch aus Familiären Problemen. Aber Volljährig zu sein, ist besser. Es gibt ja auch Mädchenhäuser und so was. Jugendnottlelefon!

  • von Nancytuff am 02.10.2008 um 20:04 Uhr

    Wenn Deine Freundin volljährig wird/ist, aber keine Arbeit hat, kann sie dennoch Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen mit der Begründung, das das heimische Umfeld aufgrund von hohen psychischen Belastungen unerträglich geworden ist. In solchen Fällen gibt es Berater beim Jugendamt, die einem helfen, sowie das örtliche Arbeitsamt, wo man einen Antrag stellen kann. Da das normalerweise erst ab 25 bewilligt wird, muß man eindringlich klar machen, das das häusliche Umfeld nicht mehr zumutbar ist. Alles klingt etwas kompliziert, aber wenn man sich an die richtigen Einrichtungen wendet, bekommt man da auch schnelle Hilfe.

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