HomepageForenKummerkastenSollte ich zum Psychologen?

Chrissie86

am 19.03.2009 um 19:28 Uhr

Sollte ich zum Psychologen?

Hey Leute,
wo soll ich nur anfangen…
In meiner Vergangenheit ist sehr viel Mist passiert worüber ich gern mit jemanden Reden möchte aber ich trau mich nicht zum psychologen zu gehen obwohl es in meiner Situation wahrscheinlich das beste wäre… Kurz Zusammengefasst… Mein Vater war Alkoholiker und Versandhauskaufsüchtig… meine ma hat sich zu spät von ihm scheiden lassen (als ich 16 war), da ich aber im letzten Schuljahr war wollte ich die Schule dort auch zuende machen… also zog meine ma weg (100km) und ich bin für kurz bei bekannten unter gekommen… jedenfalls nach der schule hab ich ne ausbildung bekomm hab also mit 16 meine erste eigene wohnung gehabt und eine ausbildung… in der probezeit wurde ich dann gekündigt und saß auf einer wohnung ohne geld… dann war ich noch schulpflichtig und musste da mein vater keinen unterhalt bezahlt hat vom damals noch sozialamt leben… inzwischen hatte mein vater auch eine neue frau… ich musste dann zu sehen wie ich ne neue wohnung bekomme die das amt zahlt usw 2006 ist mein Vater dann auch am alkoholismus gestorben… und ich war eigentlich die ganze zeit auf mich allein gestellt, da meine brüder kein interesse an irgendwas, was mit familie zu tun hat hatten…. kurze zeit später hatte ich dann eine 3 jährige beziehung mit jemanden den ich überhaupt nicht geliebt habe, mit ihm aber zusammen war, damit ich nicht alleine war… mitlerweile hab ich eine abgeschlossene berufsausbildung, wohne mit meinem neuen freund 70km von meiner eigentlichen heimat in einem wunderschönen haus mit zwei haustieren und bin trotzdem unglücklich… was wie ich denke mit meiner Vergangenheit zu tun hat und damit das ich keine freunde hab und mich auch nicht traue auf menschen zu zu gehen…
sorry für die lange Kurzgeschichte
und danke schonmal für eure hilfe

Antworten



  • von Jolie23 am 21.03.2009 um 20:45 Uhr

    es kann dir nur helfen eine therapie zu machen,die psychologen stehen sowieso unter schweigeplicht von daher erfährt keiner was du ihm sagst und dir braucht überhaupt nihcts peinlich sein ,denk nur positiv in die zukunft!!

  • von StarLucky am 21.03.2009 um 20:34 Uhr

    Naj, Ich hab auch Probleme, Nicht grade Wenig und bin JETZT in neer freiwilligen Klinik!

  • von BabyJenn87 am 19.03.2009 um 22:18 Uhr

    hört sich hart…wäre besser wenn du mit jemand spricht.japp läuft über den hausarzt der überweist dich den ich glaub die ersten 3 sitzungen übernimmt die krankenkasse..aber ich würd mich mal beim hausarzt informieren..hoffe es läuft bald besser für dich was seelig angelangt

  • von kayra am 19.03.2009 um 22:09 Uhr

    Hey Du ; )
    Ja wie die anderen es auch schon gesagt haben ist es am besten einen Arzt aufzusuchen. Es ist ganz normal dass du diese Dinge noch nicht verarbeiten konntest. Das kommt meistens erst dann wenn es zu ruhig um einen ist. Dann hast du Zeit um nach dir selbst zu schauen. Und dann ist Zeit aufzuräumen und aufzuarbeiten um mit manchem aus der Vergangenheit letztendlich abzuschließen.

    Alles Liebe und Gottes Segen in deinem Leben

  • von Ina1990 am 19.03.2009 um 20:39 Uhr

    Also wenn du jemanden zum reden brauchst kannste mich auch ruhig anquatschen

  • von tarantula am 19.03.2009 um 20:00 Uhr

    ich kann dir nur sagen, wie ich “dahin” gekommen bin. meine mama ist vor 5 monaten verstorben und ich habe mir auf grund immer häufigerer “zipperlein” einen hausarzt gesucht (hatte bis dahin hier noch keinen).
    nach einer weile habe ich ihn gebeten, mir eine überweisung zum psychologen oder psychiater zu geben (entweder sagst du ihm kurz, worum es ginge oder aber du sagst, du würdest eben gern mit einem reden).
    mit dieser holst du dir einen termin bei einem/er deiner wahl – achtung, manchmal dauert das etwas.
    danach folgt ein “kennenlerngespräch”, du bekommst einen “konsiliarbericht”, den dein hausarzt ausfüllen muss, dass es sich bei deinem problem nicht um eine organische ursache handelt und wenn, ob eine mitbehandlung nötig ist.
    dein neuer arzt wird dich bewerten, ob eine therapie nötig ist und dann alles bei der krankenkasse einreichen, so dass die dann nur noch schreiben: “wir freuen uns, ihre therapie bezahlen zu dürfen.” (so hat es mir mein arzt erzählt.
    also, es geht darum, ob dein psychodoc als als behandlungsbedürftig einschätzt, dann wird er dich auch so bei der krankenkasse “vorstellen”, dass es von dieser getragen wird.

  • von Chrissie86 am 19.03.2009 um 19:42 Uhr

    @ulrike danke erstmal für deine nachricht… kannst du mir denn auch sagen wie das geht… muss ich denn zu der praxis von einem psychologen gehen und einfach sagen ich möchte ein gespräch? oder brauch ich da ne überweisung?… zahlt das überhaupt die krankenkasse? danke

  • von ulrike207 am 19.03.2009 um 19:38 Uhr

    hallo chrissie,
    manschesmal tut man sich sogar bvei *fremden* leichter, mit dem reden,
    als bei bekannten.
    du hast ne menge verantwortung übernommen und viel erlebt.
    dein wunsch, dich mal zu sortieren, mit wem der die lage objektiv überblickt,
    ist nur zu verständlich.
    ich war in deinem alter auch bei einer psychologien. wenn auch nur für 1
    gespräch, aber es half. und weißt was? jetzt mit 44 bin ich wieder in einer
    ähnlichen situation und erinnere mich wieder an die wohlwollenden worte von damals.
    geh den weg, den du dir wünscht/vorstellen kannst. dann wirds der richtige sein.

    ich wünsch dir alles gute dabei
    herzlichst ulrike

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