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stiefmutterchen

am 18.12.2013 um 18:34 Uhr

Verletzungen, die immer noch tief sitzen

wie kann ich mich selbst ernst nehmen? Mich selbst auf die stufe versetzen, auf die ich auch möchte? Dort sein, wo ich möchte. Auf dem selbstbewusstseins-niveau sein, auf das ich möchte. Das frage ich mich momentan. Aber wahrscheinlich ist das ein prozess. geht wahrscheinlich nicht von heute auf morgen. dauert wahrscheinlich seine zeit, so wie alle emotionalen dinge im leben. ist für mich nicht so recht einfach. vor allem, wenn man sich gerade nicht wohl fühlt, und das seit längerem, dann raubt das einem schon ziemlich viel energie. bin in einem umfeld aufgewachsen, in dem die leute doch recht barsch miteinander umgehen. und wenn man da nicht `unverschämt` genug ist, dann ist man recht schnell derjenige, der dann getreten wird. und wenn du leute erst mal verstanden haben, dass sie einen treten können. dann tuen sie es auch immer wieder. leider. denn menschlichkeit scheint ihnen ein fremdwort. und so gewöhnt man sich daran, sich treten zu lassen, bis der körper signale von sich gibt. bis man ständig schmerzen hat, obwohl man selbst nicht wirklich sagen kann, woran das liegt. dann tut plötzlich alles weh. es geht einem immer schlechter, von tag zu tag fühlt man sich schlapper, und kann gar nichts dagegen tun. ist man dann erst mal richtig am boden, ist man auch nicht mehr in der lage, den leuten alles recht zu machen. und wenn man nicht in der lage ist, den leuten alles recht zu machen, dann tut man das gegenteil: es ihnen nicht recht machen! und das hat den leuten nicht gepasst. propt wurde ich komplett ausgeschlossen, was vielleicht halb so schlimm gewesen wäre, wär ich nicht vorher in diese `gesellschaft` eingekerkert. und diese `gesellschaft` war meine damalige familie gewesen. ich durfte im grunde gar keinen kontakt zu anderen haben. sich mit mit schülern außerhalb der schule treffen oder telefonieren, war untersagt. ich hatte im grunde genommen eine einzige von meinen eltern ausgesuchte freundin, die ich aber auch nur mit erlaubnis meiner eltern sehen konnte. wenn ich glück hatte einmal im monat, wenn nicht, dann eben seltener. von der schule kam ich immer direkt heim, und dort blieb ich auch bis zum nächsten tage. vor dem schreibtisch. denn wenn ich nicht vor dem schreibtisch saß, wurde mir ein schlechtes gewissen eingeredet, weil ich ja die schule nicht ernst nehmen würde und ein schlechtes vorbild für meine geschwister darstellen würde. eine abweichende meinung von meinen eltern war nicht erwünscht. naja, als ich dann nicht mehr gehörig war, durfte ich erleben, zu was das führt: ich wurde vor die haustür geschmissen. und da ich im grunde mit gar keinem menschen in verbindung gestanden habe, außer familie und dieser ausgesuchten freundin, die mich garantiert nicht hätte unterstützen können, da sie aus einem ähnlich funktionierenden familiären gefüge stammt, stand ich komplett alleine da und wusste überhaupt gar nicht, was ich machen sollte. ich war total verzweifelt. und sehr enttäuscht. es hieß immer, familie würde zusammen halten. das hat sie de facto aber nur, als es mir gut ging und ich genug gehorchend war. als es mir schlecht ging, hat keiner zu mir gehalten. im gegenteil. es gab derbe verleumdungen. ich war am boden zersteurt. zum einen wegen den verleumdungen, zum anderen weil es auch noch die anderen geglaubt haben, ohne mich vielleicht mal zu fragen, ob es stimmt. so wurde alles zum selbstläufer. sie erzählten sich gegenseitig irgendwelchen `müll` über mich. und als ich dann jemanden aus der familie sah, war die person total verärgert und sauer auf mich, und ich wusste noch nicht mal warum. jedesmal, wenn ich nachgefragt habe, was denn nun sache sei, habe ich keine klaren antworten bekommen. vor allem die person, die den müll verbreitet hat, wurde nicht preis gegeben. so als würde es sich um ein geheimnis handeln, was sie nicht weiter erzählen durften. ein verleumderisches geheimnis über mich! und ich durfte es nicht erfahren. so gingen einige `geheimnisse` um mich durch die familiengeschichte, und die einigen

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  • von Angelika13 am 18.12.2013 um 20:22 Uhr

    Oh ich kann Dich verstehen,kann zwar sagen ,ich hatte eine glückliche Kindheit! Mein Dilemma fing erst viel später an,aber das Leute über mich falsch reden,das habe ich seit meiner Scheidung,vor 8 Jahren,bis heute.Obwohl ich zu keinem neuen Mann gefunden habe!Wen ich irgentwo mal gesehen wurde,bei einem Glas Wein,hieß es auch gleich ,die säuft usw.Bei soviel meist aus neid entstanden Gerede,wird man sehr verletzt,sogar von Leuten die man überhaupt nicht kennt ?Frag ich nach,hat natürlich keiner was gesagt,also feige !!!Es ist ein Umfeld entstanden,das ich nie hatte und nie haben wollte !!Bei mir steckt Kontrolle dahinter,denke mal bei Dir auch ! Bezahlte Kontrolle,und mach ich was ,was der zahlenden Person nicht passt,passiert mir was,oder ich werde finanziell geschädigt !Mehr möchte ich hier auch nicht öffentlich schreiben,kannst mir aber gerne persönlich eine Nachricht geben.Alles Gute für Dich

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  • von stiefmutterchen am 18.12.2013 um 18:36 Uhr

    so gingen einige `geheimnisse` um mich durch die familiengeschichte, und die einigen dinge, die ich dann doch erfahren habe, sind: ich würde alkoholikerin sein, ich würde mich durch die gegend vögeln. solche dinge eben. das kuriose ist, dass ich nie besoffen, versoffen, oder auch nur angetrunken war! weder als mir das mitgeteilt worden war, noch zu irgend einem anderen zeitpunkt, an dem man mich gesehen hatte. das krasse war, als mir vor der nase die tür zugeknallt wurde mit der ansage `ich solle mein geld nicht versaufen!`. dabei habe ich die ganze zeit der person gegenüber gesessen, und ich war komplett nüchtern!!! ich habe überhaupt gar nicht so viel getrunken, wie erzählt wurde. es hat sich herausgestellt, dass die person, die den müll über mich erzählt hat, im grunde genommen mordseifersüchtig auf mich ist. weil ich eben eine bessere bildung habe als sie und somit bessere jobs und gehaltschancen. man kann sich nicht vorstellen, zu was die leute fähig sind, aus rasender eifersucht, dass irgendjemand monatlich etwas mehr geld in der tasche haben würde, wie sie selbst. mich persönlich hat das erschüttert. andererseits habe ich auch gesehen, wie wichtig es für mich ist, abstand von leuten zu nehmen, die mir böses wollen. und ebenso abstand von leuten zu nehmen, die komplett unreflektiert irgendwelchen irrsinnigen humbug-geschichten glauben wollen!! abstand von leuten zu nehmen, die auf mich sauer sind, aber noch nicht mal selbst in der lage sind, mir direkt mitzuteilen, warum sie denn nun sauer sind! es ist schon krass, wie sehr diese leute personen aus der hand schlecken, die ihnen hinter meinem rücken irgendwelchen misst erzählen. ich bin echt enttäuscht. und ich bin noch nicht so recht stabil in meiner persönlichkeit. weshalb ich doch große angst habe, dass mir so etwas wieder passieren könnte…

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