HomepageForenKummerkastenVerzweiflung pur Angst vor einen selbst

louranihau

am 17.06.2016 um 06:39 Uhr

Verzweiflung pur Angst vor einen selbst

Hi …ja ich bin eigentlich nicht so der Typ für sowas aber da ich nun mal keinen mehr habe mit dem ich wirklich sprechen kann und ich euch nicht kennen fand ich es eine gute idee einfach mal meinen frust in worte umzuwandeln.

Wo soll ich anfangen…denkt ihr nicht auch das Familie normalerweise alles sein sollte ? Zumindest ein großer Teil des eigenen Lebens? Ja dieses Gefühl kann ich nciht mehr teilen. Ich empfinde keine Liebe mehr für meine Familie. Jetzt denkt ihr sicher, was ist denn das für ein Weib! Die Geschichte dahinter ist einfach..ich wurde geboren ich wahr krank wurde daher auf handschuhen durchs Leben getragen. Meine Schwester zog nach Jahren wieder bei uns ein was an sich nicht schlimm ist nur umso älter wir wurden um so unwichtiger wurde ich und meine Schwester umso mehr..mittlerweile bin ich 20 und sie 24 sie ist ausgezogen…wahr im ersten moment gut für mich denn da konnte ich endlich mal wieder einen Schritt nach vorn gehen und meiner Mutter näher kommen..nur habe ich in den Jahren nicht bemerkt das auch sie sich geändert hatte. Jeden frust den sie in sich hat wurde auf mich projeziert jedes Problem was sie hatte, hatte plötzlich mit mir zu tun ich wahr an allem Schuld.
Das aktuellste sie hat seit 1 Monat einen neuen Freund, ich freu mich für sie nur dann kamen weitere ” Probleme”. Ich sagte gerade seit 1 Monat und seit 3 1 /2 wochen wohnt er bei uns ? Finde den fehler… ich meine klar es ist vlt ihre Wohnung aber hab ich deswegen nicht mitbestimmungsrecht ? Aufjeden fall bin ich mal wieder Luft meine Probleme sind egal und ihr Leben ist das einzig wahre. Jetzt werden einige von euch denken, mein gott hör auf zu heulen dann zieh aus wenn es dir ne passt !
Ehrlich, ich habe es in erwägung gezogen nur bin nich noch in der Ausbildung und das würde für mich einiges komplizierter machen und der Stressaufwand wäre enorm.

Aus den Privaten Problemen habe ich bei mir wieder alte Verhaltensauffälligkeiten gefunden, wo ich froh wahr das ich sie los bin… Ich habe schon einmal in diesen Forum geschrieben, in der Zeit als ich noch in der Bulimie festhing. Ich habe mich und die Welt gehasst und dies geschieht wieder ich nehme es bewusst wahr nur kann dagegen nichts wirklich machen…
Psychologe wieder einmal aufsuchen ? Was soll das schon bringen.! Beim ersten mal hat es auch nicht sonderlich viel gebracht… ist auch nebensächlich jetzt…

Ich erwarte nicht das jemand darauf einen kommentar setzt. Gerade die negativen Menschen unter uns die solche Forums für quatsch halten…mein gott dann lest es doch nicht…

Mir persönlich tah es mal gut alles von der Seele schreiben zu können :)

MFG
L.M.

Antworten

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  • von SafeWay am 18.06.2016 um 09:54 Uhr

    Mir gings in meiner Familie auch nicht gut und ich hatte schwere psychische Probleme. Dann bin ich irgendwann ausgezogen und alle meine Probleme haben sich parktisch in der gleichen Sekunde in Luft aufgelöst!
    Ich könnte mir gut vorstellen, dass es dir ähnlich geht, deshalb würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall ausziehen!! Du musst aus der täglich belastenden Situation raus und Abstand gewinnen, das bringt innerhalb von zwei Wochen nen größeren Fortschritt als ein halbes Jahr beim Therapeuten (zumindest meiner Erfahrung nach).
    Mein Verhältnis zu meiner Familie ist auch viel besser geworden seitdem, weil der Abstand einfach gut tut.

    0
  • von louranihau am 17.06.2016 um 08:16 Uhr

    Ich danke dir für ehrlich Worte..ich lass es mir durch den Kopf gehen

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  • von mupfin am 17.06.2016 um 08:08 Uhr

    Wenn du mit deinem Psychologen so gut zurecht kamst, versuch es doch noch einmal.
    Du sagst, dir hat es gut getan zu reden. In deinem Eingangspost schreibst du, du wolltest dir nur alles mal von der Seele schreiben – das kommt ja aufs selbe raus, du hast das Bedürfnis dich mitzuteilen und konntest das bei deinem Psychologen sehr gut.
    So komisch klingt dein beschriebenes Gefühl nicht einmal. Ich glaube aber trotzdem, dass du das mit jemand professionellerem besprechen und ergründen solltest, warum du dir nicht gönnst, dass es dir gut geht. Auch über deine Essgewohnheiten solltest du noch einmal denken und sprechen – eine Mahlzeit am Tag klingt nicht gesund.

    Antwort @ louranihau
  • von louranihau am 17.06.2016 um 08:00 Uhr

    Damals wahr das Problem das mein Ex freund mich Terrorisiert hat. Der psychologe hat in dem sinne was gebracht das ich reden konnte. Ich bin nicht sonderlich ein Mensch von gefühlen. Mich hat es dann genervt wie eine kranke behandelt zu werden und ja meine mutter hatte es auch nicht interessiert und das ist bis heut noch so.
    Mein Therapeut wahr sympathsich, ich konnte ihm das sagen was ich noch nie jemanden gesagt habe und wir haben uns super verstanden!
    Nur mein Freund also ich habe das gefühl weil er mir das Gefühl gibt winkt das auch alles ab…er nimmt mich auch nicht richtig wahr bzw meine sorgen wahr…

    Ich habe mich auf eine Mahlzeit am Tag beschränkt und habe schon 2 KG abgenommen.
    Ich habe schnell schuldgefühle und dadurch bestrafe ich mich…es tut weh nicht nur psychisch sondern auch physisch.

    Ich habe Angst aber irgendwie will ich es irgendwas in mir will das ich leide..klingt komisch ist aber so ..

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  • von mupfin am 17.06.2016 um 07:53 Uhr

    Ich glaube, du hast deine Probleme nur angerissen. Und das sind alles schon sehr schwerwiegende Sachen, deshalb denke ich schon, dass ein Besuch beim Psychologen nicht schlecht wäre. Was war denn beim letzten Mal das Problem? Vielleicht hat die Chemie zwischen dir und deinem Therapeuten nicht gestimmt?
    Bevor du wieder in die Bulimie rutschst, solltest du einen Weg da raus finden. Vielleicht kannst du mit einer Freundin in eine WG ziehen, das käme wenn du noch in der Ausbildung bist nicht soo teuer?

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