HomepageForenKummerkastenwahre kurzgeschichte über mein leben…

lauraleinchen1

am 06.09.2008 um 12:55 Uhr

wahre kurzgeschichte über mein leben…

was haltet ihr davon? sollte ich mir mehr zeit zum schreiben nehmen und das dann vielleicht mal als eine grobe berufsrichtung nehmen mit dem scheiben?

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  • von lauraleinchen1 am 07.09.2008 um 12:43 Uhr

    *lol* der pc hat es gar nicht gespeichert^^
    hier ist sie 😉

    Oh man, ich hab gestern was erlebt…
    So ein typischer “Laura hat´s mal wieder voll drauf-Tag”.
    Ich erzähl dir jetzt mal meine Geschichte… Ich nenne sie
    “Lauras Tour de Stuttgart”
    Seit 14 Uhr bin ich nun unterwegs. Gestartet in Stockach mit meinem Papa, der zufälligerweise einen Termin in Radolfzell hatte, von wo aus mein Zug starten sollte. Eigentlich hätte ich um 17:42 ankommen sollen, nur leider hat mir meine eigene Doofheit das verbockt. Woher soll ich denn wissen, das mein Ticket im ICE nicht gültig ist? Und alle wussten es, Micha, meine Tante. Naja, anscheinend wieder eins dieser Dinge, die alle Welt als selbstverständlich erklärt, mir aber mal wieder nicht einleuchten.
    Aber du kennst mich ja! Und ich will Abi machen. Na ob das was gibt? Das wage ich zu bezweifeln. Aber wenn Jana mit ihrer Vermutung, die im Übrigen auch Leonie aufgestellt hat, Recht hat, werde ich das Abi mit links packen. Denn was hab ich denn schon zu tun, wenn ich keine neuen Freunde in diesem Kuhkaff finde und Micha, also mein Herzallerliebster, 500km weit weg von mir ist? Richtig, nix! Also kann ich immer schön in Ruhe lernen, und mein ganz braves Schülerleben leben. Ich glaub, die denken alle, dass sich aus mir noch ein Musterschüler entwickelt. Da liegen alle ziemlich falsch. Denn bevor aus mir ein Musterschüler wird, senken sich die Tickets der Deutschen Bahn auf einen bezahlbaren Preis und Fische bekommen Lungen zum atmen. Du siehst, deine Laura als Musterschülerin, das kannst du dir erst einmal abschminken!
    Apropos abschminken…
    HILFEEE, was soll ich denn nur anziehen? Ich hab jetzt kurze Haare, dazu passen nicht alle Klamotten. Ein mögliches Partyoutfit für Freitag in einer Woche, wo ich endlich wieder bei meinen Freunden sein kann, habe ich gerade an. In einer tollpatschigen Aktion, wie sie eben nur von mir kommen kann. Ich sag es mal so. Laura zieht sich im Zug um, weil ihr zu kalt ist. Bermudas und kurze Bluse, etwas unpassend, wenn die total überklimatisiertes Waggons der Bahn einfach nur noch ein Gefühl bei dir hervorrufen: KALT!
    Also, wie gesagt, mir war kalt. Koffer unter den Füßen hervorgezogen, nach langem Suchen endlich den Reißverschluss gefunden und aufgemacht. Ebenfalls langes suchen, und ich hab meine Jeans und mein lila Pulli sowie den braunen Schal hervorgezaubert. Da hat sich mir dann die Frage gestellt: Wie bekomme ich das jetzt alles an, ohne, das ich mich vor dem Kerl auf der anderen Seite des Gangs und dem 45jährigen Mannes hinter mir entblöße?
    Willst du es wissen? Wenn nicht, überspring einfach die nächsten Zeilen 😉
    Also, Bluse einfach ausgezogen. Ich hatte ja eh noch nen BH drunter! Ach, das tolle braune Esprit-Top auch noch. Dann den lila Pulli einfach drüber? Man, ich komm echt auf klasse Ideen, oder? Ich bin auch mächtig stolz auf mich! Und die Sache mit der Jeans, du glaubst es kaum… Ich bin einfach mit der Jeans in der hand aufs Klo spaziert und hab mich da in einer sehr wackeligen Angelegenheit umgezogen. Und jetzt kommt die Krönung: und das, obwohl meine ganzen Klamotten, Koffer, Handtasche und Laptop brav af meinem Platz gekommen sind. Du kannst dir vorstellen, wie ich mich gefühlt hab. Mutig, sehr mutig. Na gut, du kennst mich zu gut. Ich hab mich beeilt als ginge es um Leben und Tod, es hätte ja jemand meine Sachen klauen können!
    So, jetzt möchte ich dir etwas weiteres berichten. Ich werde gleich am Hauptbahnhof der Millionenstadt Stuttgart ankommen. Und meine tante wird mich nicht abholen, das heißt, klein laura macht sich gleich mit Köfferchen, laptoptasche und Handtasche sowie Regenschirm auf, die U-bahn Station U14 zu suchen Richtung Heslach und mir dann irgendwie mühevoll den Weg von der Haltestelle Marienplatz bis zur Wohnung meiner Tante erkämpfen.
    Gut, mein Zug ist im Stuttgarter Hauptbahnhof angekommen. Mit Sack und Pack bin ich ausgestiegen, keinen Plan, wo die U-Bahnstation ist. Ah, ein Schild, mit einem “U” drauf. Das müsste es sein. Ich also immer den Schildern nach, ganz stolz, dass ich angekommen war in der Unterführung. Erst mal bin ich dann fälschlicherweise auf die Rolltreppe, die von unten auf mich zukam gestiegen. Ops, peinlich. Also bin ichrüber auf die andere Seite, und endlich stand ich bei der Haltestelle U14, wo meine Bahn in 9 Minuten ankommen sollte. Das erste, was ich dachte, als ich mich hingesetzt hatte auf diese stylischen Bänke mit bunten Mustern: Man, sind die hier alle schön.
    Alle hatten etwas besonderes, dieses gewisse Etwas. Und jede Menge Stil. Gut, die erste Gruppe die ich die Rolltreppe zu mir hinabkommen sah, stellte sich als eine Gruppe Studenten aus Denver heraus. Wie gut ich doch wieder andere Leute belauschen kann.
    Die nächsten Menschen, die ich meiner näheren Betrachtung unterzog, waren… Man glaubt es kaum, es waren Penner. Das gibt es auch. In dieser tollen Stadt.
    Da kam auch schon eine Bahn. “Achtung auf Gleis 4, die U9 fährt ein.“ Okay, das war nicht meine. Das wär´s ja noch gewesen, wenn ich da eingestiegen wäre. Aber kurz darauf saß ich dann auch endlich in der (richtigen!!!) U14 Richtung Heslach. Neben mir 2 kleine Skater mit ihren Boards aufm Schoß. Der eine erinnerte mich irgendwie total an den kleinen Schlagzeuger von den “Killerpilzen”. Vielleicht war er es ja? Ich hätte mich mal trauen müssen, ihn zu fragen.
    Zu spät, sie stiegen beide 2 Stationen nachdem ich eingestiegen war aus und sofort setzten sich 2 dicke, schwarze Männer mir gegenüber und quasselten irgendetwas englisch-deutsches, was aber unverständlich war. Manchmal konnte ich das ein oder andere Wort aufschnappen, aber das Gespräch zu war unmöglich für mich. “Nächste Haltestelle Marienplatz”. “Das ist meine“, dachte ich mir, und stieg aus.
    Im strömenden regen spannte ich meinen glücklicherweise in der Handtasche gewesenen Schirm auf und stampfte los. Da ich ja schon öfter für meine tante Besorgungen gemacht hatte, kannte ich den Weg der U-Bahn Station quasi im schlaf. Und endlich, nach 6,5 Stunden erreichte ich mein Ziel, die Wohnung meiner Tante.

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  • von Annuka am 06.09.2008 um 20:10 Uhr

    ähh hast du im forum ne geschichte gepostet? kannst du hier den link reinstellen, sonst kann man dir ja gar nicht sagen, ob du talent hast

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  • von Oscarilloline am 06.09.2008 um 20:09 Uhr

    Schwierig. Auf diese Schreiberei würde ich mich nicht zu sehr stützen zw. Hoffnungen machen.

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  • von Rapunzel am 06.09.2008 um 19:38 Uhr

    schriftstellerin ist ein schwerer beruf, weil man nicht immer erfolg hat. peil doch was in richtung journalismus an, da kannst du auch schreiben, und in deiner freizeit schreibst du weiter kurzgeschichten

    Antwort
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