HomepageForenKummerkastenWie könnt ihr dieses Leben nur aushalten?

JaNyx3

am 08.11.2012 um 20:21 Uhr

Wie könnt ihr dieses Leben nur aushalten?

Hallo ihr alle!
Im Moment bin ich irgendwie total am Ende.
Jetzt “studier” ich seit ein paar Wochen Biochemie und verstehe einfach gar nichts. Jeder um mich rum versteht mehr/alles und ich sitz in jedem Fach drin, schreib mit und hab keine Ahnung um was es geht. Ich hab fast jeden Tag von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends Uni. Wenn ich dann heim komm, muss ich noch total viel “nachlernen” (weil ich ja nix versteh, bzw. versteh ich auch nach dem lernen immer noch nix) oder dieses doofe Mathe-Blatt wöchentlich lösen. (pro Blatt ca 10h Aufwand und 10 Seiten wöchentlich)

Dazu kommt, dass ich durchs Studium und einfach, weil es daheim nur noch Stress gab, ausgezogen bin. Jetzt kommt dazu, dass ich mich natürlich auch um die Wohnung kümmern muss. Einkaufen, Putzen, Waschen etc.

Außerdem hab ich seit ca. 3 Jahren irgendwelche Essstörungen. Anfang dieses Jahres war ich für 3 Monate in einer Klinik deshalb. Mittlerweile hab ich mittleres Normalgewicht und komm damit überhaupt nicht klar. Ich hasse mich einfach nur. Wenn ich dann abends heimkomme total gestresst und deprimiert, dann fress ich nur noch, wie früher. Der gleiche Esssdruck, der wirklich besser war die letzten Monate, geht jetzt wieder los. Grad eben wieder 3 Schokomuffins, 2 Stück Kuchen, gebratene Nudeln und noch einen Nutella-Crepe. (Ich bin in meinen früheren FA-Phasen eigentlich noch deutlich mehr gewohnt) Ich nehme zu und hasse mich noch mehr für alles. Ich finde mich sowieso hässlich. Ich geh abends nicht aus, weil ich hässlich bin. Ich trau mich nirgends hin. Und weil ich immer Essanfälle habe und mich danach so schlecht fühle und nirgends mehr hin will.

Meine Eltern unterstützen mich so gut es geht. Sie finanzieren meine Wohnung und lieben mich wirklich sehr. Sie wissen, was ich die letzte Zeit durchmachen musste und möchten mir auch in allem Helfen. Ich kann ihnen nicht sagen, wie schlecht es mir geht. Sie sind so glücklich, dass es mir “besser” geht. Ich hab so ein schlechtes Gewissen. Ich halt das nicht mehr aus. Auch weil sie mir finanziell so helfen und ich das ganze Geld fürs Fressen ausgebe! :(

Zum krönenden Abschluss hab ich mich jetzt zum dritten Mal unglücklich verliebt. So sehr wünsch ich mir jemanden an meiner Seite. Als ich mit diesem “Dritten” zufällig eine halbe Stunde Zeit verbrachte, vergaß ich alle Sorgen. Den ganzen Essdruck, Unistress, Selbsthass. Alles. Es war so ein schönes Gefühl. Aber er meldet sich nicht und hat eine Freundin. Wie alle bisher. Ich hatte erst einen Freund für 5 Monate. Das ist allerdings schon 4 Jahre her.

Und irgendwie sind das ja alles so normale Probleme des Alltags. Ich komm  mir so schäbig vor, weil ich mein Leben nicht auf die Reihe bekomme. Jeder von euch da draußen hat es ja schwer. Manche müssen schlimme Schicksalsschläge ertragen oder haben auch ein großes Päckchen zu tragen. Kommen aber trotzdem mit ihrem Leben irgendwie klar.
In Therapie bin ich auch schon seit 6 Monaten. Immer wöchentlich. Aber da tut sich auch absolut gar nichts. Was ist schon einmal die Woche 45 Minuten.

Also wie schafft ihr euer Leben? Was macht euch glücklich? Hat euer Leben einen Sinn? Wenn Leben nur unglücklich sein und leiden bedeutet. Jeden Tag aufstehen und sich nur zu wünschen, der Tag wäre vorbei.

Ach ich weiß auch nicht, warum ich den Beitrag geschrieben habe. Ich wollte mich einfach mal ausschreiben. Und vielleicht habt ihr ja Tipps, wie man sein Leben glücklicher, zufriedener und schöner gestalten kann. So dass man wenigstens ab und zu mal so kleine Lichtblicke und Glücksmomente hat.

Entschuldigung, dass es so lang geworden ist und danke fürs Lesen/Antworten.

Antworten

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  • von ate1995 am 09.11.2012 um 23:32 Uhr

    hey, zum studium :wenn du dich mit mathe quälst(was ja zum studium gehört?) brech es lieber ab. mein cousin hatte vor physik zu studieren,hat aber nichts verstanden, und jetzt studiert er medizin, es gibt immer einen weg. ne gute freundin von mir ist vor zerbrechen in einer klinik gegangen und wir stehen noch nichtmals vor dem abi,bis dahin sind noch 1,5jahre. aber sie kann jetzt schon nicht mehr und macht eine ausbildung

    und nagelpfeile:dein kommentar ist mal so unangebracht,lass doch feelia arbeiten als was sie möchte!

    und ich finde,dass gerade schule bzw.studium viel anstrengender ist als ne arbeitsstelle, denn man macht quasi auf der arbeit immer das selbe

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  • von JaNyx3 am 09.11.2012 um 23:17 Uhr

    Okay. Ich geb mein bestes.
    Freut mich, dass ihr mir so Mut macht und hinter mir steht!
    Das stimmt. Ich würde aber wieder die nehmen, die ich schon mal hatte (Mirtazapin oder Fluoxetin) weil ich mit denen ganz gut klargekommen bin (bis auf die Gewichtszunahme von über 5kg, aber die Gesundheit sollte ja im Vordergrund stehen, was natürlich mit meiner Essstörung leider irgendwie schwer vereinbar ist… aber so wie jetzt kann ich echt nicht weiter machen)

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  • von Cady88 am 09.11.2012 um 22:54 Uhr

    Ich wünsche dir viel Kraft, du schaffst das!

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  • von sekhmet am 09.11.2012 um 22:44 Uhr

    antidepressiva machen nicht anhängig..du hast höchstens absatzerscheinungen. bzw du schaffst es nicht sie abzusetzen weil du angst hast vor nem rückfall, dann bist du in der regel aber auch noch nicht soweit

    also KEINE ANGST davor :) und nicht jedes medi lässt dich an gewicht zunehmen. oft dauerts ja ohnehin ne weile bis man das passende gefunden hat

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  • von JaNyx3 am 09.11.2012 um 22:17 Uhr

    Nochmal ein ganz großes Danke an euch alle!
    Ihr habt mir wirklich wieder Mut gemacht.
    Ich werde jetzt versuchen, mir wieder mehr Gutes zu tun, soweit mir das irgendwie möglich ist und mir v.a. keinen Druck machen mit der Uni. Wie du sagtest Feelia, vielleicht gibt es ja eben diese Möglichkeit mit Härtefallantrag oder sowas ähnliches. Da werd ich mich bei der StudiInfo mal orientieren.
    Außerdem werde ich am Montag nochmal zum Arzt gehen und mir nach langem Überlegen nochmal Antidepressiva verschreiben lassen. Ich hab bisher immer wieder abgesetzt, v.a. wegen Abhängigkeit, aber auch wegen Gewichtszunahme. Das zweite ist mir momentan irgendwie sogar egal. Ich möchte einfach, dass ich wieder einen Sinn sehe und mich normal aus dem Haus gehen traue.
    Also ein dickes Danke an euch für eure Hilfe!
    Ich werde mal wieder berichten, wie`s mir so geht (:

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  • von Cady88 am 08.11.2012 um 23:32 Uhr

    Ich stecke gerade mitten in meinem Psychologiemasterstudium und ich kann dir sagen, dass ist auch sehr stressig. Mein Stundenplan ist auch sehr voll und trotzdem nimmt mich das nicht all zu sehr mit. Ich mache das ja gerne, ich interessiere mich für das Fach, ich bin gut darin und für das, was ich vorhabe, brauche ich einen sehr guten Abschluss.

    Zwischendurch verbringe ich immer Zeit mit Freunden und Freundinnen. Schon wenn ich abends in meine WG zurückkomme, fühlt sich das an wie ein Kurzurlaub. Meine beiden Mitbewohnerinnen sind zwar auch Studenten, haben allerdings nicht so einen vollen Stundenplan wie ich. Sie richten immer ein leckeres Abendessen her und dann machen wir uns im Wohnzimmer einen gemtülichen Abend.

    Freitags um 16 Uhr ist für mich die Uniwoche gelaufen, dann mach ich auch bis Sonntags meine ganzen Bücher und Mappen zu und genieße das Wochenende. Ich gehe aus, mache Sport, unternehme etwas mit Freunden oder gönne mir einen Besuch bei der Maniküre.
    Sonntags Vormittags fange ich dann wieder mit meinen Unisachen an, arbeite noch einmal alles auf, suche mir die Sachen für meine nächsten Vorlesungen und Seminare heraus und lese ein paar Texte durch. Sonntags Abends gönne ich mir dann meistens noch ein beruhigendes Bad.

    So überlebe ich mein Studium. Mit deinen anderen Problemen kann ich dir leider nicht helfen. Aber es ist schon mal gut, dass du in einer Therapie bist. Gib dich selbst nicht auf und hör auf dir einzureden, dass du hässlich bist. Jeder hat eine schöne Seite an sich. Zieh dich nicht runter, die schlechten Tage gehen vorbei.
    Manchmal könnte ich auch an einem Tag alles hinschmeißen. Dann vermisse ich meine Familie in Miami – vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit kommt das oft vor, ich konnte mich in fünf Jahren Deutschland nie an den Winter hier gewöhnen. Aber ich weiß, wofür ich das hier mache, ich weiß, dass ich Freunde habe die mich immer unterstützen werden und ich weiß auch, dass meine Family hinter mir steht.
    Kopf hoch, du kannst alles schaffen!

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  • von Feelia am 08.11.2012 um 23:25 Uhr

    zu 4.ich arbeite dann nach der uni an anderen dingen^^das meinte ich.

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  • von Feelia am 08.11.2012 um 23:22 Uhr

    @nagelfeile:
    ach ja:
    6.dein kommi is für die TE keinerlei hilfe und
    7.hab ich bisher immer noch alles geschafft,was ich wollte.kennst meinen lebenslauf ja nicht ne;-)

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  • von Feelia am 08.11.2012 um 23:21 Uhr

    @nagelfeile:oh man…
    1.ist der kommi von mir ziemlich alt,ich will schon lang was anderes arbeiten
    2.brauche ich spaß zum ausgleich,grad weil ich nicht gesund bin^^
    3.ist das studium für mich weitaus anstrengender als das arbeitsleben.
    4.von abends frei haben war nie die rede-nur davon,dass ich nach der UNI nix mehr leisten kann,da ich eben nicht gesund bin
    5.hab ich mich ein mal zu viel über deine…*hust*seltsame ehe lustig gemacht,oder warum dein ton?:-Dnaja mir eh wurscht,sowas nehm ich eh net ernst xD

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  • von Marwa am 08.11.2012 um 23:07 Uhr

    Hallo,
    Kopf hoch.Nichts wird so heiss gegessen wie gekocht wird.Ich finde es gut dass du dir auch professionelle Hilfe holst. Ich habe auch so 10-12 stunden uni/lernen pro tag doch da es meine leidenschaft ist geht es…und das gefühl nix zu verstehn ist auch oft ne phase aus der man dann gestärkt hervorgeht ;)…und ansonsten wechsel vllt in ein fach was dem ähnlich ist sodass du dir was anrechnen lassen kannst?
    bzgl deiner psyschischen probleme kann ich feelia zustimmen… 😀

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  • von Feelia am 08.11.2012 um 22:39 Uhr

    @OTH:oh ja das is wahr…man braucht nen ausgleich,unbedingt!man sollte spaß mit einplanen,als wärs pflicht.so mach ichs seit kurzem,seitdem gehts mir viel besser als vorher…
    und bei nem haufen arbeiten/problemen mach ich das auch so wie du,ich notier alles,sortiers nach dringlichkeit/wichtigkeit und fange dann mit einem an und versuch,das andere auszublenden.anders käm ich gar nicht voran…

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  • von Feelia am 08.11.2012 um 22:23 Uhr

    *wiederholen

    ach ja;meine hier genannten probleme sind nur ein kleiner teil von dem,was ich so alles durchmachte.das is nochn haufen mehr…und dennoch hab ich gekämpft und immerhin schon den BA “gewonnen”!und es gibt viele solcher geschichten…kenne einige,die nicht gesund sind,die zig probleme haben/hatten,die immer kämpfen mussten…und sie alle packens am ende.

    do it YOUR way!;-)

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  • von OnkelTomsHuette am 08.11.2012 um 22:20 Uhr

    Vielleicht ist ja ne Ausbildung als pta oder bta was für dich?
    Ich versteh dich gut (studier übrigens was ähnliches), ich bin alleinerziehend und mir wächst der Alltag auch oft über den Kopf.
    Was mir hilft: Probleme nacheinander angehen.. Sonst siehst du nur das große negative, was du eh nicht auf einmal bewältigen kannst. Geh alles nach und nach an. Und kleine erfolge motivieren dich dann auch in anderen Bereichen.
    Und wenn mal gar nix mehr geht,hilft es mir auch,mal wegzufahren. Den Kopf freikriegen und Energie zu tanken. Ich hab weiß Gott nicht das Geld, groß Urlaub zu machen, aber mal nen Tag was unternehmen oder mal ein Wochenende bei nem Freund oder ner freundin verbringen,kann schon wunder bewirken. Und das muss ja nicht viel kosten. DVD gucken und quatschen, kochen, spazieren gehen, das reicht meistens schon :-)

    Wünsch dir alles gute :-)

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  • von Feelia am 08.11.2012 um 22:18 Uhr

    noch was,vllt macht dir das mut:ich hatte inner schule 70% fehlzeiten durch krankheit,hab 2 klassen widerholen müssen darum,hab alle schulformen durch,viele kack jobs gemacht und ne ausbildung geschmissen…und bin nun endlich meinem ziel näher dennje!
    es is keine schande,wenn man sich umorientiert.kämpfe für dich,für dein leben!
    und japp mir wärs auch zuviel,von morgens bis abends in der uni zu sitzen(ich pack nicht mehr als 2 seminare pro tag) und abends nach uni noch was für uni machen?kann ich nur ganz selten…daher würd ich auch mal meinen,mach mal viel weniger kurse!
    WICHTIG:wenn du ein attest über deine psychischen probleme hast,sollteste damit zur behindertenberatung gehen!denn als behinderte giltst du laut hochschulgesetz auch als psychisch oder chronisch kranke!du hast ein recht auf nachteilsausgleiche UND das führt auch dazu,dass du dein studium verlängern kannst udn weiterhin bafög bekommst!hab ich alles hinter mir,also geh das an!
    und zum haushalt usw:der is bei mir auch nicht immer top.na udn?!das is nicht schlimm,mach dich vom perfektionismus-wahn frei!
    du solltest jetzt in 1.linie an deine gesundheit denken.

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  • von Feelia am 08.11.2012 um 22:11 Uhr

    süße!mach dich nicht selbst so schlecht und zieh dich runter!ja,dir gehts grad mies und ja,du hast ein ernstes problem…aber:du kommst da auch wieder raus,wenn du es willst!
    ich hab selber schon ne menge scheiße durch-in jedem bereich des lebens.dennoch genieße ich mein studium total-auch wenn ich oft wegen meines ADHS nix raff im seminar.ich kann meine leistungen ja auch anders erbringen und bin stolz auf mich,dass ichs schon bis zum master gepackt habe.
    so und du gehst deine probleme ja auch an!du bist in therapie-dazu sind viele zu feige!es dauert nun mal,bis man da erfolge sieht.das is bei jedem ganz individuell,da auch die probleme ganz individuell sind.
    dann rate ich dir,dich auch deinen eltern oder freunden gegenüber zu öffnen!das is ganz wichtig!das gibt kraft,wenn die hinter einem stehen.ohne meine super familiy und meine tollen freunde hätt ichs niemals so weit geschafft…
    ebenso gibts inner uni auch ne psychosoziale beratung.die solltest du aufsuchen und offen mit denen reden!die haben schweigepflicht und du hast KEINEN grund,dich für was zu schämen.
    so und du studierst erst seit so kurzer zeit,du findest doch da erst in den stoff rein!und nein,viele raffen da nix,von wegen die verstehen alles:-D noch nie was vom schlau gucken bei totalem nicht-verstehen gehört?so ne art pokerface halt…lass dir mal zeit und überforder dich nicht.und selbst wenn du evtl das falsche fach gewählt haben solltest,kannste immer noch wechseln,das is kein drama.oder wie gnd schrieb:vllt ist ne ausbildung eher dein ding?!
    alles in allem kann ich dir nur raten:such dir unterstützung,wo du nur kannst…hab geduld mit dir selbst.und vor allem:
    glaube an dich und verliere nie die hoffnung!:-)
    (wenn ich nachm hauptschulabbruch nach klasse 9 und mit ADHS meinen traum vom studium leben kann,kannst auch du deine träume wahr machen!)
    alles liebe und gute besserung:-)

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  • von Girl_next_Door am 08.11.2012 um 22:09 Uhr

    Vielleicht fängst du erstmal bei den Dingen an, die dir NICHT gut tun. Und wenn du dich überlastet fühlst, dann is die erste Baustelle die Uni.
    Außerdem hilfts vielleicht, wenn du deiner besten Freundin dein Herz ausschüttest. Das hilft ja meistens. Außerdem kannst du dann vielleicht leichter feststellen, was du willst, wenn du drüber redest. Irgendwann stößt du da bestimmt drauf.

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  • von minix am 08.11.2012 um 22:07 Uhr

    ich kann dich so gut verstehen, ich bin im moment auch so verzweifelt dass es mich innerlich auffrisst und ich nur mehr heulen könnte.
    das mit der esstörung kenn ich von mir ganz gut, ich wills aber nie wahr haben.

    ich versuche einfach immer alles schlechte zu ignorieren, das hilft ein paar wochen ganz gut, auch wenn es ein extremer druck ist sich selbst immer anzulügen.

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  • von JaNyx3 am 08.11.2012 um 22:04 Uhr

    Danke nochmal für eure Hilfe!
    Ich weiß nur, dass ich was ändern muss. Das sag ich mir jedes mal wieder. Und dann weiß ich wieder nicht was und wie. Ich versuche mir, was gutes zu tun. Aber nichtmal da weiß ich, was ich machen soll. Was tut mir gut? Wie spüre ich das? Ich hab wirklich viel versucht, aber ich trete immer nur auf der Stelle :(

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  • von Girl_next_Door am 08.11.2012 um 21:33 Uhr

    dann*, nicht dass.

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  • von Girl_next_Door am 08.11.2012 um 21:33 Uhr

    PS: Und wenns ne Ausbildung is, die dich glücklich macht, dass geh doch diesen Weg. Man muss nicht studieren, nur weil man Abi hat. Gibt doch auch schöne Berufe, für die man eine Ausbildung machen muss. Überleg einfach nochmal, was genau du willst. Du findest das schon raus.

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  • von sekhmet am 08.11.2012 um 21:31 Uhr

    jeder hat das verdient. hör auf dir sowas einzureden

    wenn dus wirklich willst schaffst dus auch. aber dann musst du schauen dass du direkt drangehst und nicht den anschluss verlierst. such dir hilfe, lass dir das erklären was du nicht verstehst. denn es ist ja erst das erste semester. wenn dir da die grundlagen schon fehlen wirds unmöglich

    und versuch den rest auf die reihe zu kriegen

    achso- und wenn alles andere zuviel wird, ists auch keine schande sich erstmal um sich zu kümmern und dann das berufliche anzugehen

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  • von Girl_next_Door am 08.11.2012 um 21:31 Uhr

    Jedem wird alles mal zuviel, das ist doch ganz normal :-) Kein Grund, den Mut zu verlieren. Wichtig ist, dass du dir bisschen Zeit nimmst, um zu verschnaufen und zu schauen, was du wirklich willst. Und dann deine Prioritäten neu steckst. Und verlang nicht zuviel auf einmal von dir selbst, das laugt dich nur aus und sorgt für immer mehr Frust.
    Kopf hoch, das wird schon wieder!

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  • von JaNyx3 am 08.11.2012 um 21:28 Uhr

    Ja ihr habt wirklich Recht. Aber wenn ich jetzt abbreche, dann muss ich wieder heimziehen, weil ich mir die Wohnung hier nicht leisten kann. Und daheim kann ich nicht mehr leben. Davon bin ich weg.
    Ich überlege schon, eine Ausbildung oder sowas zu machen. Dann wäre zwar der harte Weg von der Realschule aufs Gymnasium auch umsonst gewesen, aber ich weiß mir nicht anders zu helfen. Ich muss ja irgendwie Geld verdienen und mein Leben finanzieren. Durch die Essanfälle sind meine Ausgaben in dem Bereich leider auch sehr hoch. (Und als ich eine zeitlang wirklich pleite war und auch noch richtig richtig tief in der Essstörung, hab ich sogar geklaut um an Essen zu kommen. Ich weiß wie krank das ist.)
    Heut erscheint einfach mal wieder alles so aussichtslos. Aber wirklich danke, dass ihr mir alle helfen wollt und dass ihr alle so lieb zu mir seid. Sowas hab ich eigentlich gar nicht verdient.

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  • von Girl_next_Door am 08.11.2012 um 21:01 Uhr

    Naja, wenn du dir sicher bist, dass du es willst, dann probiers noch ne Weile. Aber vielleicht solltest du in nächster Zeit mal etwas runterschrauben, falls das möglich ist? Entrümpel deinen Stundenplan soweit es geht, dann findest du auch wieder Zeit für dich.

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  • von sekhmet am 08.11.2012 um 20:59 Uhr

    da schließ ich mich girl next door an..klar dass du gefrustet bist!

    grundsätzlich bin ich kein fan von vorschnell aufgeben, aber ich frag mich obs wirklich das richtige ist, wenn es so ist wie dus beschreibst

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  • von Knuddelchen93 am 08.11.2012 um 20:58 Uhr

    Ich dachte auch ne Zeit lang na toll nen Jahr verloren wegen der Ausbildung, aber glaub mir das ist definitiv nichts schlimmes! Wieviele bleiben 1,2 mal sitzen oder verschwenden sonst irgendwie ein Jahr.
    Es geht jetzt erstmal um dich und deine Gesundheit und es bringt dir nichts nen Studium zu machen, bei dem du keinen Spaß findest und nichts verstehst. Wie willst du so zu einem guten Ziel kommen?
    Höre erstmal nur auf dich bzw deinen Körper und wenn das bedeutet erstmal eine Pause einzulegen und dir klar zu werden, was du möchtest

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  • von JaNyx3 am 08.11.2012 um 20:55 Uhr

    Ja ich habe auch schon überlegt zu wechseln. Aber es interessiert mich ja wirklich. Bio und Chemie sind einfach die Bereiche, die ich unheimlich spannend und toll finde. Aber dann hab ich ein ganzes Jahr verloren und die Semestergebühren hier sind auch nicht grad sehr billig. Ich hab in den Ferien jetzt auch viel gearbeitet und mir was leisten zu können, aber das wäre jetzt zeitlich unvorstellbar. Ich brech eh fast jeden Tag zusammen. Schlafen kann ich nicht mehr, weil mein Kopf immer voller Gedanken ist, was es denn noch alles zu tun gibt und das ich damit nie fertig werde.
    Ich war bei so vielen Ärzten. Psychotherapie, normale Ärzte (Internist, Neurologe…), Krankenhäuser wegen Hyperventilieren/Bewegungsunfähigkeit, Antidepressiva, Klinik. Ich hab keine Lust mehr auf das alles. Ich will das alles nicht mehr! Im Moment bin ich einfach nur noch am Weinen. Alle anderen hier genießen ihr Leben. Gehen abends weg, haben Spaß. Ich möchte das auch, aber wenn ich mal weggehe, gehts mir nur noch schlechter danach und ich bekomm wieder Panikattacken (zu viele Leute etc.)

    Aber danke an euch alle für die Aufmunterung (:

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  • von Girl_next_Door am 08.11.2012 um 20:46 Uhr

    Da kommt ja einiges zusammen bei dir…

    Bist du dir sicher, dass deine Studienwahl die richtige war? Wenn ich jeden Tag so lange Uni hätt und nix blicken würde, würd ich auch verzweifeln und ansonsten wohl auch nix mehr gebacken bekommen (wann auch). Ist ja kein Wunder, dass es dir grad echt zuviel ist.

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  • von Knuddelchen93 am 08.11.2012 um 20:39 Uhr

    Hallo,

    ich weiß nicht ob ich dir groß weiterhelfen kann, aber ich wollte dir einfach mal schreiben!
    Ich habe selbst seit Jahren eine Essstörung, mal stärker ausgeprägt, mal weniger. In Therapie war ich bisher noch nie.
    Auch ich habe die Phasen, in denen ich keinen Lichtblick sehe und nicht weiß, an was ich mich auffangen soll bzw worin ich mein Glück finden soll. Ich kenne es auch, dass man sich dann verliebt, darin Hoffnung schöpft und klappt es nicht, es scheint als sei es schlimmer als je zuvor.
    Wegen deinem Studium kann ich dir nur sagen, gucke wie es weiterläuft und wenn es nicht geht, dann breche das Studium ab und suche einen passenderen Studiengang. Man trifft nicht immer beim 1. Mal die richtige Entscheidung/Wahl. Auch ich habe bereits eine Ausbildung abgebrochen, mache nun mein Fachabitur und muss sagen, mir geht es echt viel viel besser, nachdem ich das Falsche (die Ausbildung) beendet habe!
    Dass du nicht/noch nicht damit klar kommst den ganzen Tag unterwegs zu sein kann natürlich auch mit der wohl falschen Studienwahl zusammen hängen. Mir ging es damals in der Ausbildung genauso!
    Ich weiß leider nicht, was ich dir raten soll. Mir hilft in manchen Phasen der Sport. Gibt dann aber auch wieder Phasen, in denen wirklich nichts zu helfen scheint und ich einfach nur auf Besserung hoffe!
    Versuche herauszufinden, was du möchtest und kämpfe dann auch dafür!

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  • von JaNyx3 am 08.11.2012 um 20:21 Uhr

    :-)

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