HomepageForenKummerkastenwie soll ich mit dem Tod umgehen?

jennilawrence

am 13.01.2014 um 17:35 Uhr

wie soll ich mit dem Tod umgehen?

hallo ihr lieben, ich habe heute leider ein bedrückendes thema.
ein familienmitglied von mir hat eine schwere krankheit bekommen und wie lange das noch gut geht, ist nicht sicher
jetzt ist es aber so, dass ich mein ganzes leben noch nie erfahrungen mit dem tod gemacht hab. alle aus meiner familie leben noch (zum glück!) von meinen freunden ist glücklicherweise auch nie jemand gestorben und ich hatte nichtmal ein haustier, was hätte sterben können
jetzt habe ich angst, dass mich das total aus der bahn werfen könnte, wenn es doch passiert
wie soll ich nur damit umgehen? bitte denkt jetzt nicht, dass ich mir nur um mich gedanken mache, in erster linie bin ich bei meiner familie, aber trotzdem ist das halt auch schwer für mich….. vielleicht versteht das ja jemand

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  • von ani25 am 13.01.2014 um 22:04 Uhr

    Meine Tante hatte Krebs und hat es vor allen verheimlicht, sienhat sich Krankheiten ausgedacht, wie zb hüftop oder Lungenentzündung .. Erst als ein Brief vom Krankenhaus kam mit einer Überweisung ins Hospiz oder Zuhause sterben , haben alle so richtig davon erfahren . Warum sie das getan hat, weiß man nicht. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass sie nicht an der Hüfte operiert wurde sonder ihre Brust entfernt wurde. Also starb sie sehr plötzlich für alle und es war bei mir auch so, dass sowas immer nur andere betraf , bei uns in der Familie sind solche Schicksalsschläge nicht vorgekommen. Ein Jahr später starb auch mein Onkel , ihr Ehemann an herzversagen . Das riss einen noch mehr aus der Bahn, von heut auf morgen sind meine Cousins Waise , ein junger Opa und Onkel fehlt. Wir haben viel in der Familie darüber geredet und meine Cousine muss zur Therapie . Ich habe Bücher über leben nach dem Tod gelesen , nahtoderfahrungen USW .. Aber verändert hat es viel bei mir, ich denke fast täglich über das sterben nach und habe Angst, wen es als nächstes treffen kann . Wie du im Endeffekt damit zurecht kommst, weißt du leider erst, wenn es soweit ist. Ach und die Beerdigung war wichtig für mich, dieses abschied nehmen . Ich stand auch am offenen Sarg , wobei das nicht viele abkönnen.

    Ich hoffe du findest deinen weg damit umzugehen..

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  • von schnuckerl am 13.01.2014 um 18:40 Uhr

    sowas reisst einem immer aus der Bahn.
    Ich wurde früh mit dem Tod konfrontiert,eine Oma hat sich umgebracht.
    Mein Bruder starb als ich 19 war,er starb mit 17 durch einen Mopedunfall.
    Damals hab ich gesagt ich will dass nie mehr mitmachen müssen.
    Leider blieb es mir nicht erspart,mein Vater starb 2001 mit 57 Jahren krank aber doch unerwartet.
    Ich hab auch schon Freunde durch Freitod oder Krankheit verloren ich bin 46.
    Man kann sich nie wirklich darauf vorbereiten obwohl ich der Meinung bin es ist anders wenn man es weiss dass es kommt.

    Du kannst noch da sein für die Person.Es wird dich treffen auch wenn du es weisst, es wird dir wehtun auch wenn du es nicht möchtest man kann es nicht verhindern.Man kann sich mit Betroffenen austauschen ich denk mal es gibt bestimmt spezielle Foren für Angehörige von Todkranken.
    Ich wünsch dir viel Kraft du wirst sie brauchen
    aber derTod gehört zum Leben
    da ich das 2.von insgesamt noch 5 lebenden Geschwistern bin kann es sein dass ich noch einmal jemanden ins Grab schauen muss

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  • von nettee am 13.01.2014 um 18:22 Uhr

    Ich versteh dich ganz gut, ich habe gerade zwei Leute in meiner Familie die an Krebs erkrankt sind und bei einer gibt es nur geringe Heilungschancen, wie es der Arzt ausgedrückt hat.
    Obwohl ich mit dem Tod schon konfrontiert wurde, ist es schwer mit dem Thema umzugehen. Ich denke jeder geht damit anders um. Der eine macht schlechte Witze, der andere versucht es zu verdrängen bzw. sich abzulenken, der nächste weint. Es gibt da leider kein patent Rezept. Versuch aber für die betroffene Person da zu sein, versucht noch eine schöne gemeinsame Zeit zu haben. Mir hilft es auch sehr mit Freunden und meinem Freund darüber zu reden.

    Ich wünsche dir und deiner Familie sehr viel Kraft.

    Antwort
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