HomepageForenKummerkastenWie war Eure Kindheit? Hattet Ihr auch keine so gute Kindheit? VG Sweet Audrey

SweetAudrey

am 30.09.2008 um 12:15 Uhr

Wie war Eure Kindheit? Hattet Ihr auch keine so gute Kindheit? VG Sweet Audrey

Würde gerne mehr von Euch wissen, vieleicht können wir uns Gegenseitig helfen und Mut machen!

Antworten



  • von SweetAudrey am 07.11.2008 um 08:40 Uhr

    dreamer0770 Hallo Kleines!

    Habe mir das gerade durchgelesen und bin sehr beeindruckt wie Du Dein Leben gemeistert hast, wir beide wissen wie es sich anfühlt wenn man nicht erwünscht ist und einen Leid wiederfährt.

    Wenn Du möchtest können wir gerne in Kontakt bleiben und uns gegenseitig Mut machen wenn es mal nicht so weit mit unserer Kraft und Stärke ist, wir beide wissen wie schnell man traurig und Müde ist und dann am Abend wenn die kinder schlafen schon mal ein schlechtes Gewissen hat das man nicht richtig reagiert hat und meint vieleicht zu wenig Zeit mit den Kleinen zu verbringen, dann vergessen wir einfach das auch wir nur Menschen sind.

    Ich wünsche dir ein Super schönes Wochenende und alles Lieb Deine Sweet Audrey

  • von dreamer0770 am 06.11.2008 um 18:46 Uhr

    Nachtrag! Zu meiner Geschichte ist alles gesagt. Dennoch möchte ich dem noch etwas hinufügen. Ich weiß, dass es in Deutschland ganz viele Menschen gibt, denen ähnliches widerfahren ist wie mir. Ich möchte jeden bitten, der/die davon betroffen ist, sich einem Menschen anzuvertrauen und auch rechtliche Schritte gegen den Täter einzuleiten! Mit meinem Kommentar über Recht wollte ich definitiv nicht dazu raten, sich nicht zur Wehr zu setzen. “Die Würde des Menschen ist unantastbar!” Das ist das oberste Gesetz in unserem Gesetzbuch. Wer anderen Mißbrauch antut macht sich auch gesetzlich strafbar und das darf man niemandem durchgehen lassen! Vor allem deswegen nicht, weil man Täter darin auch noch bestärkt, das wieder tun zu können ohne dass sie bestraft werden. Der, der mir das antat wird so etwas auch nicht mehr tun können ohne dass es auffällt. Denn auch ohne Verfahren ist der Mann bei der Polizei aktenkundig. Das war mir noch enorm wichtig das loszuwerden.

  • von dreamer0770 am 05.11.2008 um 19:57 Uhr

    Hallo zusammen,
    ich habe eine ziemlich üble Kindheit hinter mir. Bin nicht sicher, ob ich das hier alles erzählen sollte. Doch vielleicht ging es anderen ja ähnlich. Ich bin mit einem “Geburtsfehler” zur Welt gekommen, den man im Alter von sieben Monaten bei mir festgestellt hat. Man nennt es “Zöliakie” . Diese Krankheit schreibt eine sehr strenge Diät vor, die alle Lebensmittel, die Gluten, das Klebereiweiß in vielen Getreidesorten enthalten, ausschließt. Ich war das vierte Kind in der Familie. Als man die Krankheit feststellte, entschied das damalige KKH, dass meine Eltern, die mich damals nicht einmal besuchten, in fast 5 Monaten KKH-Aufenthalt, ich wäre wo anders als zu Hause besser dran. Mein Vater war Alkoholiker und seit vielen Jahren arbeitslos. Meine Mutter mit den anderen Kindern schon überfordert. Ich kam, sobald ich etwas besser bei Gesundheit war, in ein Kinderheim.Nach wenigen Monaten dort, wurde ich in einer Pflegefamilie aufgenommen. Die ersten 4 Jahre waren dort sehr schön für mich. Ich hatte dort noch drei ältere Geschwister, die mich lieb umsorgten. Dann entschlossen sich meine Eltern noch ein Pflegekind aufzunehmen. Einen Jungen, der 9 Jahre älter war als ich. An ihn klammerte ich mich schon recht früh fest. Irgendwie, waren wir trotz allem immer die Außenseiter. Dieses Gefühl vermittelte er mir auch sehr oft. Sowie, dass er ja mein großer Bruder war, der auf mich achtgab. Irgendwann wandelte sich sein Verhalten mir gegenüber drastisch. Er wurde gehässig und gemein. Nicht nur zu mir. Eines Tages verlangte er Dinge von mir, die man heute sexuellen Mißbrauch nennt. Erst einige Jahre später als ich in die Pupertät kam, ahnte ich dass ich das Opfer eines solchen Mißbrauchs geworden war. Ich traute mich nicht mit irgendjemanden darüber zu sprechen, da er sehr perfide Drohungen machte. Außerdem war ich ja seine kleine Schwester und das was er machte, ja nichts schlimmes. Acht lange Jahre dauerte dieser Horrortrip bis ich mich endlich meiner Mutter anvertraute. Diese meinte nur” was hast Du nur für eine schlimme Fantasie”! Dennoch erzählte sie meinem Vater davon. Dieser schnappte sich meinen Stiefbruder, verpasste ihm eine Ohrfeige und verbot ihm dies je wieder mit mir zu machen. Das wars es dann auch schon. Ich war dann, in Folge dessen was mir widerfahren war, in den Augen meiner Familie “sozial nicht angepasst” und wurde in Therapie geschickt um leichter handhabbar zu werden.Die Psychologin hatte mir nicht einmal zugehört, was mein Problem war und jede Menge Tricks an mir ausprobiert.Auch das wurde mir erst viel später klar, dass diese Frau nicht im Geringsten geahnt hat, was da eigentlich Sache war.Somit war ich auch nicht therapierbar. Mit 17 hatte man die Nase endgültig voll von mir, als ich eines Nachts von einem “nicht genehmigten Spaziergang” in mein Zimmer schleichen wollte. Meine Elter schliefen aufgrund ihrer Eheprobleme getrennt und mein Vater erwischte mich beim nach Hause kommen und wollte mich vertrimmen.Als er mehrmals nach mir geschlagen hatte, hielt ich ihn am Arm fest und sagte ganz leise, dass ich ihn umbringen würde, wenn er mich noch einmal anrührte. Auf das hin war er ziemlich geschockt und ließ ab. Einige Wochen später wurde ich in eine Heim für “schwer erziehbare Mädchen” gebracht. Viele Jahre habe ich um einen Platz in dieser Welt gekämpft. Mein Stiefbruder wurde nie angezeigt. Auch von mir nicht, da ich keinerlei Unterstützung seitens meiner Familie erfuhr. Irgendwann habe ich gelernt mich selbst wieder wahrzunehmen und gelernt mit all dem zu leben. Erst mehr schlecht als recht. Doch heute kann ich sagen, ich verzeihe den Menschen, die mich im Stich ließen. Mittlerweile habe ich selbst eine wundervolle Tochter. Um nicht alles falsch zu machen habe ich, Kinderpsychologie studiert um wenigstens “theoretisch” zu wissen was ein Kind braucht. Durch harte Arbeit an mir, glaube ich, kann ich sagen, dass ich, wenn auch nicht alles, jedoch das meiste in Sachen “Kind aufziehen” gut mache. Sie liebt mich sehr und ich freue mich jeden Tag darüber, dass mir diese Erfahrung gegeben ist, zumindest als “stiller Beobachter” nochmal eine Kindheit “mit”-zu erleben. Ich habe vieles hier ausgelassen, da es den Rahmen gesprengt hätte. Doch eines will ich noch sagen: Trotz allem was ich erlebt habe, dachte ich keine Sekunde dran , mir das Leben zu nehmen! Niemals! Der Mensch kann viel aushalten. Und alles was einem widerfährt, wirklich alles, hat seinen Grund. Ich bin daran gewachsen ohne komplett durchzudrehen, oder total verbittert zu sein, darüber was geschehen ist. Und ich weiß, jeder Mensch bekommt seine Strafe vom Leben, wenn er anderen Leid zufügt. Auch der Mensch der mir das angetan hat. Kein Richter der Welt kann bei so etwas “Recht” sprechen. Nur das Leben selbst. Und das ist für mich eine beruhigende Gewissheit. Hass zerstört jegliche Form von Zuneigung und Liebe und macht zudem einsam. Ich hoffe ich habe Euch nicht zu sehr verstört mit meiner Geschichte. Danke für Eure Aufmerksamkeit.

  • von SweetAudrey am 13.10.2008 um 18:13 Uhr

    Das macht es mir jetzt auch nicht leichter meine Kinder zu erziehen man hat ja doch immer wieder mal Angst was falsch zu machen, aber ich denke das ich eine gute Mutter bin und meine Kinder über alles Liebe!

    VG Sweet Audrey

  • von maraya am 02.10.2008 um 15:44 Uhr

    Danke sehr 🙂
    Es ist so unglaublich wie sehr eine Kindheit prägt und uns zu dem macht, was wir sind. All unsere Ängste und Macken, haben eigentlich ihren Ursprung dort. Mir hat das immer Angst gemacht, das Eltern eine solche Macht über ein Leben haben.
    ich habe ehrlich gesagt jetzt schon Mühe, auch wenn ich nur eine Beziehung führe und keine Ehe.
    Ich wünsche dir das Beste, dass du deine Ehe so führen kannst, wie du dich darin wohl fühlst. Alles braucht viel Zeit und Geduld nicht wahr?

    Mit lieben Grüssen Maraya

  • von SweetAudrey am 02.10.2008 um 06:02 Uhr

    Das Hoffe ich sehr, und bitte glaube an Dich wenn Du mal heiratest und Kinder bekommst, versuche Dir selber zu vertrauen das Du das besser kannst als Dein Vater. Ich habe lange gebraucht um endlich richtig leben zu können in meiner Ehe und es dauert noch immer an, weil wir immer alle Kritik suf uns beziehen, wir kennen es ja nicht anders.

    VLG Sweet Audrey

  • von maraya am 02.10.2008 um 04:58 Uhr

    Ich wünsche allen Menschen, die mit diesem Thema konfrontiert wurden oder werden viel Kraft, um wieder aufzustehen und sich zu wehren.

    Mit lieben Grüssen Maraya

  • von maraya am 02.10.2008 um 04:57 Uhr

    Ich habe immer Mühe von meiner Kindheit zu sprechen, aber doch möchte ich meine Geschichte hier einmal zur Sprache bringen.
    In Asien ist die häusliche Gewalt kein Thema wisst ihr? Kein Tabu.
    Sondern überspitzt gesagt ziemlich gewöhnlich.
    Aber ich bin unter dieser extremen seelischen und körperlichen Gewalt durch meinen Vater hier aufgewachsen. Das war sehr hart für mich.
    Auch sozusagen direkt vor der Nase den Vergleich zu milden Erziehungen zu haben. Ich habe kein Wort nach aussen gesagt und mit meiner lächelnden Maske gelebt, bis ich 18 wurde und zusammenbrach.
    Danach ging ich 1 Jahr lang nicht zur Schule und fragt mich nicht, wie ich es geschafft habe, die Schule abzuschliessen, eine Therapie zu beginnen, auszuziehen und den Kontakt zu meinen Eltern zu brechen konnte.
    Nun bin ich 20 und ich blicke zurück und sehe mich, wie ich alleine gekämpft habe und bin froh, dass ich da bin, wo ich mich selber hingebracht habe.

  • von SweetAudrey am 01.10.2008 um 22:02 Uhr

    Kinder können der verletzend sein weil Sie noch nicht wissen was das für Wunden reißen kann die nie wieder richtig heilen können, auch ich habe das durch machen müßen, mich haben Sie nach einer Schlimmen unheilbaren Krankheit benannt, bringe es einfach nicht über meine Lippen aber wie fühlt sich das an für ein Kind das nur noch still ist damit ja niemand aufmerksam wird. Aber heute bin ich Stark und setzte mich für andere ein die das selbe durch machen müssen oder andere Hilfe tröstend brauchen! Das tut gut und gibt auch mir Kraft mein Leben zu meistern!

  • von blairwitch am 01.10.2008 um 21:58 Uhr

    also ich wurde in der schule gehänselt weil ich sehr dünn war

  • von blairwitch am 01.10.2008 um 21:57 Uhr

    ich war eigentlich zufrieden mit der Kindheit,wurde in der Schule gehänselt,weil ich immer sehr dünn war. aber ansonsten alles ok.

  • von blairwitch am 01.10.2008 um 21:57 Uhr

    also meine Kindheit war okay, ausser dass ich in der Schule immer gehänselt wurde und als Giraffe oder Klappergerüst betitelt wurde. Manche nannten mich Missgeburt.snief

  • von shivamoon am 01.10.2008 um 10:48 Uhr

    ich hatte ne schöne kindheit.klar vieles musste ich mit meiner 1 jahr jüngeren schwester teilen und 6 jahre später auch noch mit der anderen…aber es war okay. nur nachher wo ich ca 16/17 wurde fingen die probleme mit meinem vater an,er wollt mir bei den hausaufgaben helfen,ich brüllte ihn an,weil ich es nicht verstand,wir hatten oft auseinandersetzungen und stritten oft.das war auch der grund,warum ich damals dann relativ früh ausgezogen bin…naja eigentlich auf drängen meines vaters hin

  • von SweetAudrey am 01.10.2008 um 07:29 Uhr

    Das sind ziemlich Schicksalsschläge die Du da erlebt hast, ich bewundere Dich für Deine Kraft und finde es toll das Du auch eine große Familie hast und Deinen Kindern sicherlich das gibst was Du selber ja so entberen musstest.

    Wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag!

    VLG Sweet Audrey

  • von Savanna1 am 01.10.2008 um 07:07 Uhr

    Ich möchte Euch meine geschichte auch noch beifügen. Ich kann nicht sagen dass ich eine schlechte Kindheit hatte Nein das nicht nur auch eine eigene. Ich bin als 4 Kind geboren ich habe alles ältere Brüder. Mit ca 2 Jahren hatte meine Mutter eine Unfall bei dem Sie ums Leben kam. Mein Vater der einen Bauernhof hatte nahm sich einige Jahre später eine neue Frau die wiederum vier Jungs mit in die Ehe brachte. Wir zogen um auf einen anderen Bauernhof . Mit 6 Jahren verlohr ich dann den Vater durch einen Herzstillstand. Unser Hof wurde versteigert und die Stiefmutter zog mit uns Kinder in ein Einfamilienhaus. Da Ihr die Arbeit abermit sovielen Kinder zuviel wurde hat Sie mich zu meiner Gotte (Patin) gegeben. meine Brüder waren andersweitig platziert worden . Es ist sehr schwer ohne Eltern aufzuwachsen ,und ich habe mich oft gefragt warum. Aber heute muss ich mir sagen, ich habe gelernt auf eigenen Beinen zu stehen und das schon im frühen Kindesalter. Heute weiss ich wass ich will. Auch wenn mir meine Eltern immer wieder fehlen,aber ich sage mir auch sie schauen mir zu und helfen mir immer wieder . Ich habe selber eine Familie mit 4 Kinder und meinem zweiten Mann mit dem ich sehr sehr glücklich bin. Ich habe das leben trotz allem gemeistert und habe nie aufgegeben und hab doch alles erreicht . und dafür danke ich meinen Eltern auch wenn sie nicht da sind.

  • von SweetAudrey am 01.10.2008 um 06:26 Uhr

    Das hast Du auch wieder recht, es gibt viele Richtungen warum eine Kindheit vieleicht nicht so leicht ist, und das Schreien ist ja ein großer Teil dvon, gerade weil der sicher oft bei Eltern stattfindet, man kann sich ja auch nicht immer so gut verstehen. Ich wünsche Dir auf jedenfall das Du Deine Schule gut packst und es Dir bei Deiner Oma viel besser geht!

    VG Sweet Audrey

  • von SweetAudrey am 30.09.2008 um 17:46 Uhr

    Aber dafür ist doch dieser Beitrag auch da, ich sehe viele Situationen die ich auch so erlebt habe, bezogen auf die Bezeichnungen wie Dumm oder blöd ich bin, Körperliche Gewalt und Seelische… ich danke Dir sehr für Deinen Beitrag und glaube mir, in mir hast Du eine Feste verbündete und wenn Du mir so auch mal schreiben möchtest, bin immer für Dich da!

    Vieleicht ist es deswegen auch das ich unter die letzten 5Girls beim Stilikonen Wettbewerb gekommen bin. Bin eben nur ich Selber auf meine besondere Weise, gerade zum Trotz meiner Eltern da Sie mich für Dumm und unfähig halten! wir sind alle ganz beonders ! 😉

    VG Eure Sweet Audrey

  • von Mellinchen am 30.09.2008 um 17:02 Uhr

    Hey Audrey.

    Ich kann mir vorstellen, was du gerade durchmachst. Ok, das ist natürlich ein total abgedroschener Spruch, aber wenn man so eine Vergangenheit hat, ist es einfach schwer, die richtigen Worte zu finden.
    Ich wurde von einer jungen Mutter geboren, mein leiblicher Vater verließ sie als ich noch ganz klein war. Kurz darauf kam auf schon mein Stiefvater in die Familie. Knapp 2 Jahre später mein kleiner Bruder, welcher körperlich und geistig behindert ist, d.h. weder sprechen noch laufen kann. Seit meiner frühesten Kindheit musste ich sowohl die Verantwortung für meinen kranken Bruder als auch für den haushalt übernehmen. Musste putzen, einkaufen gehen, meinen Bruder hüten, nachts aufstehen, wenn er unruhig war und meine Mutter saß vor dem Fernseher und hat mich machen lassen. Ab und an hat sie mich als “dämlich”, “bescheuert” o.ä. tituliert, mich zwischendurch beispielsweise mit dem Besen vermöbelt und mir für alles die Schuld gegeben was geschehen ist. Mir wurde jegliche Freizeit genommen, um mehr Zeit mit meinem Bruder zu verbringen. Als ich 15 wurde, kam meine kleine Schwester auf die Welt. Tja, und dreimal dürft ihr raten was geschehen ist? Richtig, auch sie musste ich rund um die Uhr betreuen und nebenbei noch paar Prüfungen schreiben. Sicher fragt ihr euch, wie sich jemand so etwas gefallen lassen kann, doch mein Selbstwert war damals so spärlich ausgeprägt und ich hatte, nein ich habe immernoch riesen Angst vor meiner Mutter, dass ich mich irgendwann nicht mehr gewehrt habe. Ich habe all ihre Boshaftigkeiten über mich ergehen lassen, mein Stiefvater hat munter Fotos von mir geschossen und mich mehr als einmal unsittlich angefasst. Mit 16 bin ich leider an einen Kerl geraten, der mich sexuell missbraucht hat, konnte mich Gott sei Dank von ihm lösen, musste jedoch monatelang Stalking gefallen lassen.
    Erst letztes Jahr im November bin ich zusammengebrochen- Diagnose schwere Depressive Episode. Als ich das meiner Mutter erzählte, meinte sie nur “Woher kommt denn sowas? Von uns hast du das aber nicht!” Ich habe nun schon seit Sylvester keinen Kontakt mehr zu meiner Familie, doch terrorisieren sie meine Freunde und mich immer wieder mit Anrufen und Briefen. Nicht einmal meinem ärgsten Feind würde ich solch eine Kindheit gewünscht und ich freue mich für alle, die schöne Erfahrungen mit ihren Eltern sammeln konnten. Ich will hier kein Mitleid erregen, sondern wollte einzig meine Meinung zu diesem Thema äußern.
    Dankeschön für Eure Aufmerksamkeit.

  • von SweetAudrey am 30.09.2008 um 12:42 Uhr

    Das tut gut, habe nur manchmal so einen Tiefpunkt und mache mir Sorgen, jetzt wo auch noch meine Schwiegereltern gegen mich sind und meinen Mann gegen mich aufbringen wollen. Haben einfach Kontakt zu meinen Eltern aufgenommen obwohl Sie bescheid wissen das das Schrecklich für mich ist….
    Ich kann sowas nicht verstehen, vorallem was Sie damit meinen Mann antun…???

  • von QueenOfDark am 30.09.2008 um 12:39 Uhr

    …aber es ist doch klasse, das du jetzt gut damit umgehen kannst und das sich die problemchen später mal bemerkbar machen ist ganz normal…nimm alles mit stärke und stolz, bleib lieb, wie du bist *trostknuff*…

  • von SweetAudrey am 30.09.2008 um 12:35 Uhr

    früher habe ich auch immer gesagt das es mir egal ist was passiert ist aber jetzt macht sich das ganze ziemlich Bemerkbar…. Zuneigung ist mir sehr wichtig von Freunden wie von meiner kleinen Familie….bin aber Stolz drauf das ich mein Leben so viel besser meistern kann als meine Eltern. Hätte mir meine Kindheit nur gern anders gewünscht! *traurig*

  • von SweetAudrey am 30.09.2008 um 12:32 Uhr

    Naja, ich sollte wohl ein Junge werden und war dann von Anfang an eine Entäschung für meine Eltern, bin nur geschlagen worden und habe keine Liebe bekommen. Auch wenn ich alles dafür getahn habe, kein Alkohol, gute Schule usw. meine Schwester war immer das ganze Gegenteil Drogen, Natzi usw…. das macht mir mein jetziges Leben nicht leichter, bin verheiratet habe zwei Kinder und immer Angst was falsch zu machen.
    Das Verrückte ist was meine Berufe betrifft ist alles perfekt und da bin ich Super Selbstbewust und auch sehr sicher.

  • von QueenOfDark am 30.09.2008 um 12:31 Uhr

    …am schönsten war es, das meine mama immer stolz war, mit dem was ich mache, auch wenn sie manchmal leichte bedenken hatte, was ja aber normal war^^ ich möchte keine kinder…aber wenn ich welche hätte, würde ich auch stolz hinter meinen kindern stehen…

  • von QueenOfDark am 30.09.2008 um 12:26 Uhr

    …ich war zwar scheidungskind, aber meine mutti hat sich immer alle mühe gegenen und so hatte ich doch eine ganz gute kindheit mit viel liebe… mit meinem vater hab ich seit jeher keinen kontakt, aber das finde ich weniger schlimm… was hast du denn so durch???

    grüßle

  • von SweetAudrey am 30.09.2008 um 12:25 Uhr

    Das ist doch auch gut so, hätte ich mir auch gewünscht, was habt Ihr denn besonders schön gefunden? Und würdet Ihr genauso machen wenn Ihr mal Kinder habt?

  • von chaoskaty am 30.09.2008 um 12:22 Uhr

    Ich war im großen und ganzen auch zufrieden.

  • von AnjaQueen am 30.09.2008 um 12:22 Uhr

    Sorry aber ich war im großen und Ganzen mit meiner Kindheit zufrieden.

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