HomepageForenKummerkastenZurück in die Vergangenheit oder lieber nicht?

RiaMariaXS

am 05.11.2010 um 11:52 Uhr

Zurück in die Vergangenheit oder lieber nicht?

Ich überlege in der letzten oft, ob diese Vergangenheitsforschung und das kennen der Ursachen wirklich die Psyche heilen kann…. es gibt ja verschiedene Theorien… die eine besagt man muss zurück zu dem gefühl sich damit abfinden und dann beginnt die Heilung… wieder andere Theorien die sagen “in der Vergangenheit rumwühlen manifestiert das Problem, besser sich selber neu definieren, sich klar werden das man alles selber gestalten kann und glücklich werden”… was meint ihr? Vergangeheitsbewältigung – Voraussetzung für das Finden des inneren Friedens oder eher eine Blockade auf dem Weg?

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  • von Fouine am 22.11.2010 um 16:25 Uhr

    also ich stand vor kurzem vor der wahl verhaltenstherapie oder tiefenpsychologische therapie. und ich konnt mit dem konzept der verhaltenstherapie, die mir (von einem psychologen) so erklärt wurde, dass man halt eher an dem eben aktuellen verhalten, aktuellen situationen usw arbeitet mit sachen wie sich selber mehr belohnen usw für mich nix anfangen. ich belohne mich selber oft genug aber das hilft mir nicht bei den problemen die ich (aufgrund meiner kindheit) habe. ich habe viele verdrängt. und weil sich die sachen eben in meiner kindheit abgespielt haben, liegt vieles im dunkeln, an manche sachen habe ich gar keine richtigen erinnerungen, ich fühle dann nur die negativen emotionen die damals vorherrschten und andere dinge kann man als kind halt nunmal nicht verstehen und einordnen. ich kenne also die komplette wahrheit nicht. da sind einfach wissenslücken, die gefüllt werden müssen. hinzu kommt, dass ich noch NIE mit jemanden über diese sachen ausführlich gesprochen habe. und ich spüre in letzter zeit, dass das ein manko ist. und manche sachen KANN man nunmal nicht einfach so alleine bewältigen, so sehr der wille auch da ist und das ist er bei mir definitiv (gewesen). also ich schließe mich aber dahingehend sekhmet an, dass es auf das problem ankommt, ich sage nicht generell, dass man bei jedem psychischen problem alles vergangene wieder aufrollen muss.

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  • von sekhmet am 06.11.2010 um 15:49 Uhr

    es kommt immer aufs problem an..
    gibt ja auch z.b. verschiedene therapieformen
    bei ner angststörung die sich auf was aktuelles bezieht bringt dir vergangenheitsforschung meist recht wenig..da muss an der situation jetzt gearbeitet werden

    häufig ist es jedoch so das ne therapie sozusagen “steckenbleibt” weil da vergangenes nicht verarbeitet wurde und man das deshalb erst angehn muss um gegenwärtiges anzugehn
    manchmal macht es aber auch sinn vergangenes ruhen zu lassen
    das rauszufinden ist sache des psychologen bzw therapeuten

    bin leider kein psychologe sondern nur durch mein sozialarbeitsstudium bischen mit dem thema vertraut..wenn dich das aber interessiert-da gibts massenhaft literatur zu

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  • von specialEdition am 06.11.2010 um 15:30 Uhr

    redest du hier eigentlich von der Psychoanalyse nach Freud? oder meinst du was anderes?
    Ich bin der Auffassung, das Vergangenes unbedingt aufgearbeitet werden muss. Also ja, wühlen in der Vergangenheit ist ein muss. Denn viele traumatische Erlebnisse zb als Kind werden verdrängt. Das heißt aber noch lange nicht, das es nicht mehr in unserem Gehirn ist! Unser gehirn hat einen riesigen, unterbewussten Teil- Das unterbewusstsein (logsicher weise^^). Alles vergessene, verdrängte kommt dort hin. Wir können aus unserem Gehirn also nichts wirklich löschen. Da diese Erlebnisse aber im unterbewusstsein weiterhin bestehen bleiben, versuchen sie immer wieder ins Bewusstsein zu dringen; zb mithilfe von Träumen oder neuen Erlebnissen, die an dieses erinnern oder diesem irgendwie ähnlich sind. Da das Unterbewusstsein sehr viel einfluss auf unseren Körper hat, geht es uns schlecht, wenn dort zu viel gestaut ist; Wir sind sauer, zickig, eifersüchtig, traurig oder sogar depressiv und wissen nicht warum. aus diesem grund sollten wir uns wenigstens die größten dinge, die dort schlummern, bewusst machen um sie verarbeiten zu können, verstehen zu können warum es uns so geht wie es uns geht. dann kann man auch anfangen etwas dagegen zu tun…

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  • von RiaMariaXS am 05.11.2010 um 17:34 Uhr

    Also besser als LG hätte ich es nicht sagen können… Danke für eure Antworten Mädels….

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  • von Hosty am 05.11.2010 um 14:53 Uhr

    sehe ich absolut genauso wie ladygirl!
    die erinnerung an vergangenes,tut sehr oft weh,aber man ist auch um eine erfahrung reicher,und weiss,wie man manche dinge in zukunft besser machen kann

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  • von Kendra007 am 05.11.2010 um 14:03 Uhr

    ich finde das eine verdammt gute ansicht, aaaaaber würde noch hinzufügen, man entscheidet selbst ob man sich zum opfer macht oder die infos positiv für sich nutzen kann. das meinte ich mit: es kommt auf den menschen an…

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  • von Kendra007 am 05.11.2010 um 13:39 Uhr

    @ria, hier muss dat theme gepusht werden sonst liests keiner.

    zum thema

    ich glaube ass beide theorien richtig sind….ich glaube, es kommt auf den menschen an der in der vergangenheit wühlt, wie er mit den ergebnissen umgeht und was er daraus für sich macht.

    ich halte es aber in gewisser weise für “hilfreich” verschiedene dinge an sich zu verstehen, wenn der mensch sich dann darauf nicht ausruht und als rechtfertigung vor sich selber benutzt sondern sich neu erfindet…

    mit ängsten meine ich natürlich nicht solche wie ” ich habe angst wo runterzufallen weil ich mal als kind gefallen bin” sondern welche, die sich eher “unbekannt” manifestieren, solche denen man sich gar nicht erst stellen kann wenn man ihnen keinen namen gibt.
    ist doch ne gue kombi

    Antwort
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