HomepageForenLiebe-ForumGibt es überhaupt Liebe zwischen Mann und Frau oder ist die “angebliche Liebe” nur zum Erhalt der Menschen gedacht und kann als Liebe nicht taugen

roxara

am 18.04.2009 um 02:35 Uhr

Gibt es überhaupt Liebe zwischen Mann und Frau oder ist die “angebliche Liebe” nur zum Erhalt der Menschen gedacht und kann als Liebe nicht taugen

Ich bin noch nicht so alt, wie manches Mädel hier, die über die Liebe schreibt. Aber ich war schon öfter verliebt und geliebt hab ich schon, meine ich wenigstens. Eines hat mir immer zu schaffen gemacht nämlich was mir meine Omi mal gesagt hat. Finde den Unterschied raus ob du der Natur gehorchst um dich zu vermehren oder ob du liebst, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Eine Gegenleistung wäre auch, wenn man erwartet, dass man vom Partner auch geliebt werden möchte, so wie ich ihn liebe. Ich bin bis jetzt zu dem Schluss gekommen, dass ich einfach der Natur gehorche und so tue, als ob ich mich vermehren will. Alles andere ist mir zu kompliziert und ich würde dran kaputt gehen. Wer weiß da mehr dazu zu sagen. Aber bitte es sollen keine Philosofen hier antworten.

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  • von TinyTunez am 23.04.2009 um 08:49 Uhr

    ich kann dir keine plausible antwort darauf geben find die frage aber berechtigt und wahrheitsgemäss……passiert ja nun noch oft genug auf der welt….ich denke deine omi is noch ziemlich in der alten zeit drinn damals war es so üblich das haben mir meine großeltern erzählt…..

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  • von delia1 am 19.04.2009 um 19:23 Uhr

    Hallo *princessaurora* die Bandbreite, die wir mit dem Begriff LIEBE belegen ist mir viel zu groß und zu unübersichtlich. Ich liebe meinen Hund/ Katze, manche ihr Auto, einen Song, ein Buch, einen Film, meine Eltern, meine Schwester, meine Oma (alles ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten) und meinen Freund? – na ja, den auch noch, weil es keinen anderen Begriff dafür gibt. Ich “begehre” meinen Freund manchmal so heftig, dass ich nichts abwarten kann. Ich möchte das als Liebe nicht bezeichnen, weil mir das Wort dafür zu schwach ist, wofür ich es sonst noch so verwende (siehe oben). Einige, die nicht nachdenken, würden das als “hurenhaft” bezeichnen, was aber auch nicht stimmt, weil ich dafür nicht gemietet wurde, sondern es freiwillig mache?? auch nicht, denn ich will die Befriedigung genießen.
    Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer werde ich mir, dass es DIE Liebe zwischen Mann und Frau nicht gibt. Aber die Kinder meines Mannes würde ich wieder, ohne eine Gegenleistung zu erwarten – LIEBEN, aber nicht so wie den Mann. Und die erwartete Zukunft, die man aubauen möchte, wie sicher ist die eigentlich? wie lange hält so etwas?

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  • von princessaurora am 19.04.2009 um 13:16 Uhr

    delia1, eine definiton kann ich schon liefern, aber das wird nicht die eine “Richtige” sein. Es gibt tausende Theorien darüber warum etwas wie Liebe entstanden ist. Das ist nun wirklich nicht mein Fachgebiet. Aber von Legitimation habe ich eigentlich nicht gesprochen… Nur von der Möglichkeit selbst zu wählen und nicht unfreiwillig verheiratet zu werden.
    Ich liebe meinen Freund übrigens auch über alles. Hätte sonst keinen Grund mit ihm eine Zukunft aufzubauen!

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  • von delia1 am 18.04.2009 um 14:44 Uhr

    Wenn ich mir die Kommis hier durchlese, meine ich, *roxara* hat doch irgendwo recht. Es gibt keine Liebe zwischen Mann und Frau nur Schmetterlinge oder so was ähnliches. *princessaurora* das Mädel über meinem Kommi ist sogar der Meinung, mit dem Wort “Liebe” hat man die Legitimation, uns einen geeigneten Partner zum Vermehren zu suchen. Das ist doch keine Liebe, die alle Mädels hier immer so toll beschreiben oder davon schwärmen. Das ist doch kulkulliertes (aber legitimes) Vorgehen um für den Nachwuchs zu sorgen. Warum sag ich da nicht, ich bin geil auf den Kerl und will mit dem Kinder machen, damit es den Kindern später gut geht, aber nur, wenn der Kerl sozial gut abgesichert ist. Und lieben werde ich später mal seine Kinder. Etwas hurenhaftes hat die ganze Sache schon an sich, wie ein Mädel in einem Kommi das oben beschrieben hat. Ist die Liebe damit entzaubert und geht man deswegen so schnell wieder auseinander, weil man etwas erwartet, was es gar nicht gibt und ist deshalb so schnell wieder entzaubert ist?? Die Soziologin *princessaurora* hatte auch keine richtige Definition dafür für uns gehabt.

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  • von leirion am 18.04.2009 um 14:41 Uhr

    Ich denke, dass einfach eine Art Egoismus bei jedem Menschen gegeben ist und dieser Egoismus besteht hier einfach darin, dass man widergeliebt werden möchte, wenn man liebt. Das, was du meinst, dass man keine Gegenleistung dafür erwartet, wäre dann doch konsequenterweise, wenn man *dann* glücklich wäre, wenn der geliebte Mensch glücklich ist. Und wenn der das mit einem anderen Menschen als einem selber ist und selbst wenn man im Leben des geliebten Menschen eigentlich fast gar keine Rolle spielt, müsste man damit zufrieden sein, weil man ihn immerhin lieben kann. Ich denke schon, dass das geht und möglich ist, aber es ist nicht wirklich wahrscheinlich.
    Wir hatten auch mal eine Unterhaltung darüber, ob es wirklichen Altruismus wirklich gibt, also absolute Selbstlosigkeit, und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es den nicht gibt, denn selbst da steht eigentlich der Gedanke dahinter, wenn auch noch so gut im Unterbewusstsein versteckt, dass man sich dann für einen guten Menschen halten kann, somit sein eigenes Glücksempfinden steigert, somit in irgendeiner Weise wieder zum eigenen Nutzen handelt.
    Das, denke ich, kommt der Idee der selbstlosen Liebe und deren “Komsequenzen” auch sehr nahe.
    Schade finde ich aber, dass du sagst, es sollen hier keine Philosophen antworten, denn das ist schon ein sehr philosophisches Thema, du denkst selber philosophisch darüber nach und wir eigentlich auch. Wieso sollen also keine philosophischen Antworten kommen?

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  • von princessaurora am 18.04.2009 um 13:00 Uhr

    Die Liebe ist ein gesellschaftliches Phänomen. Die Menschheit sucht (unbewusst) nach Möglichkeiten die eigene Spezies zu erhalten. Früher gab es die arrangierte Ehe, die zwei Menschen nicht unbedingt freiwillig eingegangen sind. Heute haben wir mit der Liebe die Möglichkeit zu wählen, mit wem wir uns potentiell vermehren könnten. Wir suchen uns damit also jemanden aus, der genetisch uns sozial gut zu uns passt, um “guten” Nachwuchs zu produzieren. Die meisten wollen ja später doch mal Kinder. Vielleicht sind die Partner, die man im Laufe der Zeit hat, eine Art Probelauf für den Richtigen. Eigentlich ist es biologisch nicht notwendig sich auf einen Partner zu beschränken, aber sehr wohl sozial. Denn damit ist die Aufzucht des Nachwuchses gesichert…
    Das ist echt ein ziemlich komplexes Thema. Hab Soziologie studiert, jedoch mit einem anderen Schwerpunkt. Kann mich dunkel daran erinnern, aber ich glaube ich hatte das mal im 3. Semester!

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  • von Knitterblume am 18.04.2009 um 12:44 Uhr

    ist doch egal oder? hauptsache es ist schön…
    außerdem kann ich mir kaum vorstellen, dass es der natur so wichtig ist SO viele menschen zu haben… es gibt für jedes lebewesen eine regulation.. wenn es zu viele gibt, dann werden es von natur aus weniger (bspw. mäuse und eulen in wechselwirkung)…
    nur für menschen gibt es keine regulation…
    die natur ist perfekt durchstrukturiert… und es würde nicht so aus dem ruder laufen, wenn da nicht mehr wäre….
    und dieses mehr ist die seele des menschen, die sich nun einfach mal verliebt…

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  • von Miriam1 am 18.04.2009 um 11:31 Uhr

    Hi, wieder mal meine Freundin *roxara* du gehst an solchen Fragen noch mal kaputt. Wenn du deinen Partner heiß begehrst, dann ist es doch egal ob du dann so tust, als ob du der natur gehorchst, oder dir einbildest, dass du liebst, obwohl das für dich keine richtige Liebe ist, weil egoismus dabei im Spiel ist. So kommste mit Männern nie klar und das ist den Männern auch viel zu hoch, wenn die mit dir zusammen sind. ;o(

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  • von PattiLaBelle am 18.04.2009 um 11:15 Uhr

    Ich frage mich was besser ist. Angst davor zu haben und die Liebe deshalb nie wirklich zuzulassen, weil sie eh nicht hält oder sie NIE erlebt zu haben. Hmm, muss jeder für sich entscheiden! Wenn es für dich so stimmt, ist es eh ok.

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  • von KeksHerz am 18.04.2009 um 11:04 Uhr

    Ich denke dass es sehr wichtig ist,dass man sich gegenseitig liebt und zu schätzen weiß. und dass wie die NAtur es geplant hat passiert so dann autonatisach..ich denke man sollte sich darüber nicht den KOpf zerbrechen wenn man den richtigen geunden hat dann passiert es ganz von allein ohne sich den kopf zu zerbrechen ob du jetzt der Natur gehorchst oder deinem Herzen..

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  • von roxara am 18.04.2009 um 10:40 Uhr

    Vielleicht darf ich zu meinem Thema noch was nachschieben, weil ich soviel von aufs “Herz hören” lese. Woher weiß ich, ob mein Partner nicht doch nur von der “natur gesteuert ist”. Ich meine nur, weil so viele Beziehungen kaputt gehen und richtige, echte Liebe eigentlich nicht kaputt gehen kann. Ich kann doch der “Natur gehorchen” ohne gleich eine Hure zu sein. Wenn ich meinen (“geliebten”) Partner “begehre” bin ich doch keine Hure, das wäre ein seltsames Verständnis für den Begriff “Liebe machen”

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  • von Loquito am 18.04.2009 um 08:13 Uhr

    warum sollte ich der natur gehorchen, wenn ich auf mein herz hören kann??
    fast alles was im leben passier is doch eine reine herzsache??
    oder nicht??

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  • von Loquito am 18.04.2009 um 08:12 Uhr

    warum sollte ich der natur gehorchen, wenn ich auf mein herz hören kann??
    fast alles was doch im leben passiert is eine herzsache..oder net??

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  • von Stephylein am 18.04.2009 um 05:54 Uhr

    Ich find die Überschrift ziemlich verwirrend.

    Natürlich ist das eine Sache, die die Natur geschaffen hat, um die Menschheit zu erhalten. So verhält es sich mit fast allem. Aber ist es deswegen schlechter?

    Der Lauf der Natur ist nunmal nicht romantisch sondern praktisch. Dass viele Sachen dabei als wunderschön oder herzerwärmend wahrgenommen werden, wie ein Sonnenuntergang oder der Frühling, ist einfach ein schöner Nebeneffekt oder eben genau so von der Natur gewollt.

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  • von Felice87 am 18.04.2009 um 03:12 Uhr

    Also, ich möchte mich mit keinem vermehren, der mich nicht liebt. Und ich möchte auch nicht mit jemandem zusammensein, den ich zwar liebe, aber der mich nicht liebt. Partnerschaft beruht nunmal irgendwie auf Gegenseitigkeit. Und ich denke mal, die Natur hat sich das schon so gedacht, dass zwei, die sich Lieben, sich vermehren sollen und dann eine glückliche Familie sind.

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