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Komplizierte Liebesgeschichte mit meiner Jugendliebe

Lola123456789am 21.10.2016 um 20:13 Uhr

Hallo Ladys, ich habe eine Frage an euch ­čśŐVielleicht hat die eine oder andere ├Ąhnliche Erfahrungen gemacht, und f├╝hrt mittlerweile eine gl├╝ckliche Beziehung?

Ich (21) bin mit meiner Jugendliebe (seit ich 12 bin), in meinen Augen DEM TRAUMMANN schlechthin, zusammen. Ich erhoffe mir eine g├Ąnzlich erf├╝llende Beziehung mit dem Mann, den ich von ganzem Herzen liebe…

Wir sind seit fast einem Jahr in einer Fernbeziehung, und ich w├╝nsche mir von ganzem Herzen dass ER irgendwann der Vater meiner Kinder wird. Leider l├Ąuft es zur Zeit nicht so wie ich es mir w├╝nsche (aus einigen Gr├╝nden), und ganz egal was ich versuche, habe ich nicht das Gef├╝hl dass es den gew├╝nschten Erfolg bringt.
Im Bezug auf ihn habe ich einige Blockaden, weil ich recht lange ungl├╝cklich in ihn verliebt war, und ich mich um jeden Preis vor einer neuen Entt├Ąuschung mit ihm sch├╝tzen will. Ich glaube, dass ich mir damit selbst im Weg stehe, aber ich wei├č einfach nicht wie ich das ├╝berwinden kann. Mit ihm war es immer kompliziert, wir hatten 2008/09 schon kurze Anl├Ąufe.
Er sagt dass dieser jetzige Versuch der letzte sein wird. Ich denke schon, dass ich auch ohne ihn leben kann, es ging ja auch die Jahre davor. In der Zeit hatte ich 2 Beziehungen (ca. 1,5 und 3 Jahre), aber nie habe ich es geschafft ihn v├Âllig zu vergessen und mich auf etwas Neues einzulassen.
Nat├╝rlich habe ich etwas f├╝r die anderen M├Ąnner empfunden, aber es war nie so stark wie f├╝r ihn. Jedes Mal als er wieder in mein Leben trat, ging er mir f├╝r eine lange Zeit nicht mehr aus dem Kopf, irgendwas zog mich immer ganz stark zu ihm. Ich glaube wir sind f├╝r einander bestimmt! (wie kitschig ­čÖł)
Die Dreij├Ąhrige Beziehung scheiterte ├╝brigens, weil ich ihn in der Disco traf und ich danach sp├╝rte, dass es mit dem anderen keine Zukunft geben w├╝rde.
Nachdem ich mit offenen Karten spielte und Schluss war, habe ich versucht einen Neustart mit meinem jetzigen Freund zu bekommen, und bin m├Ârderlich abgeblitzt.
Er sei kein Beziehungsmensch (ich war seine erste Freundin und seit mir hatte er nichts ernstes mehr), er k├Ânne mir wahrscheinlich auch nicht treu sein wenn er im Auslandseinsatz ist (er ist Berufssoldat) und dar├╝ber hinaus w├Ąre da eine andere Frau, die ihm schon einmal das Herz brach, weshalb er sich auf keine mehr einlassen wollte (sie waren nicht zusammen, er war nur in sie verliebt bevor er mich kennenlernte (ich finde diese Logik hat gewisse Schw├Ąchen). Von ihr hatte ich noch nie geh├Ârt, auch ’08 bei unserem ersten Versuch nicht)

Er wollte mir damals nachdr├╝cklich, und mit allen Mitteln demonstrieren, dass wir keine Zukunft haben weil er zu der Zeit nichts romantisches f├╝r mich empfand.
Ich war zutiefst verletzt, aber konnte es mir nicht anmerken lassen. Stattdessen habe ich sogar noch eine Weile (fast verzweifelt) versucht, ihn trotzdem von mir zu ├╝berzeugen – vergeblich.
Jedes Mal einen Korb von diesem Mann zu bekommen, war eine lange Reihe von Dem├╝tigungen, an die ich mich nicht gern erinnere und die meine jetzige Beziehung auf jeden Fall noch immer ├╝berschatten.
Irgendwann beschloss ich, so schwer es mir fiel, meine Hoffnung auf Beziehung mit ihm endg├╝ltig zu begraben.
Weil ich ihn trotzdem in meinem Leben wollte, auch wenn er “nur ein Freund ist”, arbeitete ich an mir, habe meine Erwartungen und Hoffnungen nicht mehr an ihn herangetragen.
Ich zog mich zur├╝ck, zumindest soweit, dass ich mir meine leidenschaftlichen Gef├╝hle nicht mehr anmerken lie├č.
So entstand in den folgenden Monaten allm├Ąhlich eine Freundschaft, die mich schon fast vergessen lie├č dass ich ihn als meinen Mann nicht haben konnte. Wir erlebten jedes Mal eine tolle Zeit wenn wir uns sahen, kamen uns emotional immer n├Ąher… und eines Tages erz├Ąhlte er mir, dass er von mir getr├Ąumt habe. Er w├Ąre erschossen worden und das letzte was er sah bevor er starb war ich… Also fragte er mich ob wir noch eine Chance h├Ątten. (Offenbar hatte ich damals eine tolle Intuition, wo ist sie nur hin? ­čśö)
Wie auch immer, Nat├╝rlich sagte ich ja!

Anf├Ąnglich war einfach alles toll! Er bem├╝hte sich, war liebevoll. Irgendwann sagte er mir auch, dass er mich liebt, selbst merklich ├╝berrascht davon dass er es aussprach, weil er es einfach hasst ├╝ber seine Gef├╝hle zu sprechen. Ich erwiderte es.
Doch es kam der Tag, an dem ich sp├╝rte dass irgendwas nicht stimmt. Pl├Âtzlich war er viel distanzierter als vorher, und bei mir gingen direkt die Alarmglocken an. Ich entzog mich ihm, spiegelte quasi sein Verhalten, was mich unglaublich traurig machte, aber ich konnte nicht zulassen dass sich wiederholen w├╝rde was passiert war. Das f├╝hrte zu nichts. Es gab einen Streit, ich wollte einige Tage Bedenkzeit, nach denen ich mich trennte. Zugegeben in der Hoffnung, dass er “pl├Âtzlich aufwacht und wieder um mich k├Ąmpft”. Ohne Erfolg. Allerdings verbrachten wir noch viel Zeit miteinander, jedes Wochenende wenn er da war einen Tag. Ich lie├č immer wieder durchblicken was ich noch f├╝r ihn empfand. Doch er brauchte Zeit. Ich war wieder in der Warteposition.
Insgesamt 5 Wochen nach der Trennung, zu seinem Geburtstag, gestand ich ihm dass ich ihn noch liebe. Und da lie├č er sich erneut auf mich ein, doch kurz danach kam es zu einem ernsten Gespr├Ąch zwischen ihm, seiner Schwester und mir: er ├Âffnete sich das erste mal komplett, erz├Ąhlte dass die Scheidung seiner Eltern ihn traumatisierte (davon wusste auch seine Schwester nicht)
Er meinte, er w├Ąre sich unsicher, ob er mir bieten k├Ânne was ich wolle und ob er mich gl├╝cklich machen k├Ânnte. Das ertrug ich nicht und ging. Pl├Âtzlich k├Ąmpfte er. Er wollte alles tun um mir zu bieten was ich verdiene, wollte f├╝r mich eine Therapie machen. Als ich mich doch auf ihn einlie├č, sagte ich ihm dass er diese maximal f├╝r sich machen sollte, nicht f├╝r mich, dass ich aber gro├čen Respekt h├Ątte wenn er es tun w├╝rde. (Das ist 7 Monate her, von Therapie keine Spur..)
Als ich zu ihm zur├╝ckkam wirkte er sehr gl├╝cklich und verliebt. Er gab sich gro├če M├╝he.
Es lief gut, ging Berg auf. Wir hatten immer eine sch├Âne Zeit. Bis – ja bis er sich wieder distanzierte.

Konkret sieht unsere Beziehung im Moment so aus: wir f├╝hren wie ich sagte eine Fernbeziehung. 4 Tage im Monat sehen wir uns durchschnittlich, alle 2 Wochen ein Wochenende. Es gibt (immer seltener werdende) Tage, an denen ich mich ihm wirklich nahe f├╝hle, trotz Entfernung. Aber leider kommt es vermehrt dazu, dass er sich deutlich weniger meldet als ich es mir w├╝nschen w├╝rde und von fr├╝her gewohnt bin. Bitte versteht mich nicht falsch – ich brauche nicht 24/7 Kontakt. Doch m├Âchte ich wissen was ihn bewegt, ich m├Âchte an seinem Alltag teilhaben! Ich w├╝nsche mir dass er sich st├Ąrker f├╝r meinen interessiert und ich h├Ątte gerne mehr “beziehungstypische” N├Ąhe beim Schreiben ├╝ber Whatsapp. Leider habe ich das diverse Male angesprochen. Dann geht es erfahrungsgem├Ą├č einige Tage, und dann passt es wieder nicht.
Ich hasse es ihm das zu sagen, weil ich mich in dem Moment sehr bed├╝rftig und ├╝berhaupt nicht stark und selbstbewusst f├╝hle! Und das ist eine schmerzhafte Parallele zu damals.
Ich bin so unsicher! Generell wei├č ich, was ich zu bieten habe, aber er raubt mir den Verstand und ich f├╝hle mich hilflos! Ich m├Âchte nicht mehr als er mir geben kann, fr├╝her habe ich oft gestaunt wie liebevoll er war und wie nah er mir von sich aus kommen wollte. Ich wei├č nicht warum sich das ver├Ąndert hat, und es bricht mir das Herz. Wenn wir uns sehen, ist die Zeit wundersch├Ân, er gibt mir das Gef├╝hl die einzige zu sein. Er k├Ąmpft um mich, will mir jeden Wunsch erf├╝llen. Aber wenn wir uns nicht sehen, was nun mal noch einige Zeit ein Gro├čteil der Beziehung sein wird – sp├╝re ich diese Verbundenheit von seiner Seite seltener. Was mache ich pl├Âtzlich anders als damals, was mache ich falsch? Manchmal muss ich daran denken, dass er mir einst sagte dass er nicht w├╝sste ob er treu sein kann, und obwohl ich ihm vertraue, spielt mein Kopf verr├╝ckt wenn er sich so distanziert. Ich liebe ihn, und ich will ihn nicht verlieren! Nur habe ich Angst, dass er mich je wieder so bed├╝rftig erleben wird wie damals, weshalb ich selbst auch viel auf Abstand gehe, ihm meine Gedanken nur selten sage etc.
Generell habe ich keine Zweifel an seinen Gef├╝hlen, nur erkennt er meine Bed├╝rfnisse in der Beziehung nicht w├Ąhrend wir uns nicht sehen und ich kann nicht mehr tun, ohne die Angst dass er mein Verhalten als “klammernd” erlebt. Dabei klammere ich nicht, er kann alle Freir├Ąume haben die er braucht. Meldet er sich wenig, tue ich das auch.
Als ich mich das letzte mal als Reaktion zur├╝ckzog, wendete er sich aufgel├Âst an meine beste Freundin und sagte ihr dass er mich nicht verlieren will. Dann hat er wirklich gek├Ąmpft, und ich bin ├╝berzeugt er meint es ernst. Nur habe ich das hin und her satt, ich bin m├╝de.
Ich habe das Gef├╝hl, dass die Mischung aus all dem Gift ist. Ich kann nicht mehr auf ihn zugehen, aus Selbstschutz. Aber ich habe auch das Gef├╝hl, wenn ich mich “spiegelnd entferne”, und ich nicht auf ihn zugehe, dass er LANGFRISTIG weiter Abstand nehmen wird, weil er vielleicht denkt dass meine Gef├╝hle f├╝r ihn nicht reichen? Schlie├člich lie├č er schon wenige Male durchblicken, dass er Angst hat neu verletzt zu werden. Keine Ahnung.
Lange kann ich das nicht mehr, denn ich bin mit meinem Latein am Ende: deshalb erhoffe ich mir eure Hilfe. Ich habe zweifellos den Mann gefunden, mit dem ich alt werden will, und zeitweise habe ich das starke Gef├╝hl, dass es ihm ganz genauso geht.
Er hat mir auch k├╝rzlich gesagt dass er sich eine Familie mit mir vorstellen kann… nur was n├╝tzt das, wenn ich ihm 20 Tage im Monat nicht nahe sein kann und die Kommunikation dann nicht stimmt? Tief in mir drin glaube ich sicher zu wissen dass er mich liebt.
Zum Beispiel habe ich leider keine gute famili├Ąre Struktur, und erst k├╝rzlich, als ich deshalb traurig war, sagte er, dass ich doch daf├╝r jetzt seine Familie h├Ątte. Genauso integriert er mich nach wie vor sehr stark in seine Vereinsinteressen. W├╝rde er das tun wenn er mich nicht lieben w├╝rde? Warum zeigt er das nicht so h├Ąufig wenn er weit weg stationiert ist? Ich verstehe es nicht.

Konkret: wie kann ich mich verhalten? Ich bin super gl├╝cklich mit der Beziehung wenn wir uns sehen, aber nicht w├Ąhrend der Zeit in der wir uns nicht sehen. Ich m├Âchte liebevolleren Kontakt und mehr Kommunikation…
nat├╝rlich hane ich auch ohne ihn ein tolles Leben, ABER: es zieht mich runter, ihm einerseits so nah und andererseits so fern zu sein.

Danke an jede die hier unten angekommen ist, ich habe gar nicht gemerkt was das f├╝r ein Monstertext wurde… und vielen Dank f├╝r die M├╝he der Frauen, die mir antworten ÔŁĄ´ŞĆ

Mehr zum Thema Traummann findest du hier: Wer ist Dein Traummann?

Nutzer­antworten



  • von LoryHRO am 04.11.2016 um 14:01 Uhr

    Hmm … Wie alt seid ihr,wenn ich fragen darf? bin selber mit einem Soldaten zusammen der nur am Wochenende nachhause kommt jedoch handhaben wir es so, das wir w├Ąhrend des Tages kaum – garnicht schreiben uns jedoch am Abend zeit nehmen um miteinander zu telefonieren und man sich dann ├╝ber den Tag des anderen unterh├Ąlt, je nachdem gibt es Tage an denen so ein Telefonat mal “nur”20 min geht oder auch andere Tage wo es mal l├Ąnger als 1 Std. werden kann ­čÖé wir sind 3,5 Jahre zusammen falls das eine Rolle spielt ;)…

    Ich halte pers├Ânlich eh nix davon, wichtige Sachen oder Dinge die mit Gef├╝hlen zutun haben lang und breit ├╝ber Whatsapp zu kl├Ąren, da ein gesendeter Text anders verstanden werden kann als er evtl. vom Absender gemeint war und das f├╝hrt unn├Âtig zu Kommunikationsst├Ârungen die nicht sein m├╝ssen ,egal mit wievielen Smilies man schreibt­čĺę

    w├Ąhrend des Tagesdienstes beim Bund hat er wahrscheinlich auch wichtigere Aufgaben zu erledigen als am Handy zu kleben und andauernd zu schreiben?!
    w├Ąre das nichtmal eine m├Âglichkeit f├╝r euch, am Tag das Texten zu reduzieren und stattdessen am Abend miteinander zu sprechen?dann verlierst du vllt. das gef├╝hl andauernd zu “kleben” …wenn er sich dann darauf auch nicht einlassen kann oder will, dann musst du sein Verhalten aktzeptieren oder daraus Konsequenzen ziehen…Trauma hin oder her, dagegen gemacht hat er ja auch noch nix ­čśĹ…mehr als diesen Vorschlag ihm zu unterbreiten w├╝rde mir auf anhieb jetzt auch nicht einfallen

  • von Ninchen9 am 24.10.2016 um 16:45 Uhr

    puh… also das ist alles insgesamt echt heftig. Es klingt f├╝r mich als h├Ątte er Beziehungsangst (durch die traumatisierenden Erlebnisse usw). Letztendlich muss er dabei in erster Linie an sich und f├╝r sich selbst arbeiten und das alles aufarbeiten (Therapie). Ich bef├╝rchte, dass es dir eben trotz der gro├čen Liebe nie ganz reicht, was du von ihm bekommst und es dich auf Dauer zu sehr belastet und kaputt macht. Entweder musst du ihn / sein Verhalten tats├Ąchlich so akzeptieren (und das braucht Zeit um das zu lernen und wirklich zu tun) oder dich trennen. Es ist hart, manchmal ist Liebe echt nicht genug bzw es tut eben zu sehr weh. ├ťberlege es, sprich auch mit ihm ├╝ber deine Sorgen und Gef├╝hle. Alles Gute

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