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putzelchen1

am 04.11.2014 um 18:35 Uhr

Kontaktabbruch als letzte Chance – oder abwarten? Was sagt ihr?

Donnerstag hat mein Freund sich von mir getrennt, unter Tränen. Ich weiss, er hat Depressionen und ist derzeit mit der Gesamtsituation mehr als überfordert. Er hätte mich irgendwann heiraten wollen (sagte er auch zu Freunde / Familie als er mich traf), aber im Moment habe er einfach keine Kraft mehr, Sagte, es sei das beste für beide. Ich fertig, da grosse Liebe. Sagte ihm, ich bin für ihn da, etc. – nein, er könne nicht mehr, macht wohl den Fehler seines Lebens.

Er erzählte tags drauf seiner Mom (die mich anrief), er wisse nicht, ob das eine Kurzschlussreaktion war, evtl nicht richtig. Er wisse nicht, was er wolle, ich sei eigentlich die richtige, hatte massive Schuldgefühle mir so wehgetan zu haben, ich würde ihn wohl auch nicht mehr zurücknehmen und meine Eltern wären sicher auch enttäuscht. Nur: Bis jetzt kam halt nichts. Ausser eine SMS, dass ich mir keine Sorgen um ihn machen solle. Ich weiss, dass es ihm SEHR an Selbstvertrauen mangelt und bin mir nicht sicher, ob er kämpfen würde. Weiss daher nicht, was besser ist.

Bei der Trennung sagte er mir, auf jeden Fall wolle er Kontakt halten, mich nicht verlieren, Freundschaft aufbauen, vlt wirds irgendwann noch einmal mit uns, wenn er sein Leben im Griff hat. Ich jedoch kann das nicht so lange aushalten. Sein Zeug liegt noch bei mir, da besteht!!! er drauf, das in 3 Wochen bei mir abzuholen. Nur – wozu will er nochmal “objektiv drüber reden?”

Ich habe ihm bei der Trennung mehrmals! klargemacht, dass ich bei ihm bleiben und mit ihm kämpfen will. Nein, konnte er nicht. Aber er war sich, finde ich, evtl ziemlich sicher mit mir, da ich in letzter Zeit deutlich Verlustangst zeigte (weil er Distanz aufbaute). Wer weiss, ob er mich so anhänglich wirklich noch so geliebt hat. Daher fürchte ich, dass er denkt, ich bin ohnehin noch da und das mit dem Zurücknehmen nur so zu seiner Mom sagte… es kommt halt nix von ihm.

Ich schwanke daher zwischen a) Abwarten und Zeit geben, was er macht oder b) ihm Montag sein Zeug schicken mit einer SMS, sollte er nochmal drüber reden wollen, dann am WE, ansonsten Ende.

Kumpels sagten mir, nur durch einen radikalen Abbruch schnallt er eventuell noch was, bevor er mich ganz verliert. Seine Mom sagte mir, gib ihm die nötige Zeit, setz ihn jett nicht unter Druck Mir tut das ja selber weh, aber ich muss auf mich schauen. Was haltet ihr für besser? Habt ihr Erfahrungen?

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  • von putzelchen1 am 10.11.2014 um 15:53 Uhr

    @sugark:

    Naja, eher das Gegenteil. Er hat sich ja getrennt, weil seine Probleme scheinbar auch eine Last für mich darstellten. Darum gings aber jetzt gar nicht.

    Wie gesagt weiß ich nicht, ob ich mich jetzt mit ihm zum Essen treffen soll. Ich schrieb ihm ja, ich würde gerne nochmal über den vergangegen Donnerstag sprechen (das sagte ich leider mehrmals und kam vllt. etwas drängelnd – nicht gut, weil er grad auf Prüfungen lernt) und er sagte draufhin “lieber nächste Woche essen”.
    Und da frag ich mich, wo der Sinn für ihn liegt. Er weiß, wenn es eine Aussprache gibt, würde ich danach abschließen. Bei so einem Mittagessen haben wir 1h Mittagspause, das reicht für gar nichts. Smalltalk. So als Zwischentreffen und danach irgendwann eine richtige Aussprache. Wenn die Prüfungen in 2 Wochen um sind, nehm ich an (klar, jetzt hat er den Schädel nicht frei. Aber warum man sich dazwischen treffen soll, kapier ich nicht).

    Einerseits raten mir Freunde, geh hin, mach keinen Druck, sprich auf keinen Fall über EUCH, vllt. möchte er einfach eine schöne Zeit mit dir, die Leichtigkeit spüren einfach. Das würde meine Chancen verbessern.

    Auf der anderen Seite denke ich, ich will absolut keine Freundschaft, das sollte er auch wissen, weil ich das bei der Trennung sagte. Er will mich auch weiterhin sehen, sagte er da.

    Was würdet ihr denn machen?

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  • von sugark am 10.11.2014 um 13:03 Uhr

    Bestehe auf ein längeres Gespräch in aller Ruhe!
    Er muss sich endgültig entscheiden!
    Klar, blabla er hat Depressionen, man kann ihn nicht alleine lassen etc. Aber es ist nicht DEINE Aufgabe, dich um ihn zu kümmern! Soll das Ergebnis etwa sein, dass es ihm wieder gut geht und du dafür Depressionen hast?? Seine Aktion finde ich einfach nur feige. “Aber bitte lass uns Freunde bleiben”…. Er hat einfach Angst, alleine zu sein, ist aber nicht bereit, die Mühen einer Beziehung auf sich zu nehmen. So läufts doch immer mit den Männern! Egal ob depressiv oder nicht…. Sie haben keinen Bock mehr auf Beziehung, wollen aber auch nicht alleine sein und vielleicht auch, ja vielleicht, haben sie in ein paar Wochen wieder Bock auf dich, also lieber mal warm halten…. Sorry, aber das ist total daneben! Wenn er wegen der Depressionen Schluss gemacht hat, sollte er den Mumm haben (wenn du ihm soviel bedeuten würdest und es wirklich nur daran liegt) das Ganze in den Griff zu bekommen. Zum Arzt zu gehen. Seine Mutter (die sich anscheinend um ihn kümmern will) einweihen.

    Also ich an deiner Stelle würde das Gespräch abwarten. Ändert er nichts an seiner Meinung/Einstellung: Arrivederci. In dem Fall würde ich noch seiner Mutter von den Depressionen erzählen, damit sie sich um ihn kümmern kann. Es ist nicht deine Aufgabe.

    Sorry, dass das alles recht hart formuliert ist. Aber ich schieb grad einen Hass, weil er SEINE Probleme zu DEINEN Problemen machen will. Lass das nicht mit dir machen.

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  • von putzelchen1 am 09.11.2014 um 16:25 Uhr

    Ich brauche nochmal euren Rat.

    Für mich hatte ich es jetzt so entschieden, nochmal ein Gespräch mit ihm führen zu wollen mit den Fakten, die wir haben, eine Lösung zu finden. Kommt da nix bei raus, Kontaktabbruch komplett. Ich kann und will keine Freundschaft führen. Folgendes geschah in den letzten 2 Tagen:

    Freitag war ich mit seiner Mom mittagessen, nachdem sie ihn kurz zuvor traf. Sie wollte mit ihm sprechen, auch Kaffee trinken. Fakt: Trotz 1h Pause nahm er sich grade mal 15 Minuten zeit, war halb am handy und mit dem Kopf voll in der Arbeit. Sie fragte ihn, wie`s ihm gehe – Gut! Stress habe er. (Psychisch zeigt er ihr gar nichts). Sie sprach ihn auch auf die Tabletten an, die er nimmt, welche das seien. “Egal.” Er spricht also absolut mit niemandem drüber. Ob er was von mir gehört habe? Nein, er würde sich mal am WE bei mir melden. Familie macht sich Sorgen, weil Sohn vorm burnout dteht und es nicht merkt.

    Abends kam dann auch eine SMS: Können wir reden?
    Ich: “Wie reden?” – Er: “Einfach telefonieren. Morgen oder Sonntag.” Bot ihm Sonntag an, fragte aber warum. Er: “Eig. nichts Grosses, wollte mal hören, wie es dir geht und die Bahn streilt ja auch wieder.” (Bin Pendlerin). Ich: “Okay. Das kannst du mich doch auch hier fragen. Oder warum möchtest du reden?” – “Ne wollte mich nur mal melden. Komm lassen wir`s, eh noch zu früh.”
    Ich: “ich würde gerne nochmal darüber reden.” – Er: “Ja, das sowieso.” – Ich: “Ich brauche kein Abschlussgespräch. Ich bin nach wie vor gewillt, eine Lösung zu finden, wie wir sie bisher immer gefunden haben. .” – Er: “Wir werden reden. Geniess dein WE. (Sorry muss jetzt wirklich lernen, Prüfung übernächste Woche).” Ich: “Das ist okay. Aber versteh, dass ich das ansonsten abschliesse. Ich möchte eine Lösung finden. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss.” Von ihm nur noch: “Ja”

    Heute eine SMS: “Sorry, bin wieder im Büro. Besser nächste Woche oder essen gehen?”

    Könnte ihm jetzt vorwerfen, warum er mir dann Samstag vorschlägt und mich dann wegen Lernen auf sonntag verschiebt, und heut arbeitet er und verschiebts wieder. Aber das bringts wohl nicht, er kommt einfach nicht klar. Er arbeitet wie ein Tier und macht sich kaputt. Jeden Tag.

    Essen gehen geht mir jetzt zu arg auf die Freundschaftsschiene. Ich möcht mich erst dann treffen, wenn er Zeit hat, über uns zu reden. Das will er ja definitiv, aber wohl erst nach der Prüfungsphase. Und in der Mittagspause lässt sich schon gar nicht reden. Mehr will ich aber nicht. Was soll ich antworten?

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  • von putzelchen1 am 05.11.2014 um 16:23 Uhr

    @Fuschel
    Ich breche mein Versprechen nicht, will mir nichts vorwerfen lassen können.

    Und wieder hat sich meine Meinung 180 Grad geändert… es ist echt schwer, wenn jeder was anderes sagt und man irgendwann nicht mehr weiss, was man allein entscheiden soll.

    Mein Gefühl sagt mir, er ist überfordert, ja. Er mag auch Depressionen haben, aber er kann rational gesagt, auch im tgl. Berufsleben und Studium Entscheidungen treffen. Ich weiss nicht, inwiefern meine krasse Verlustangst der ketzten Wochen meine Anziehung auf ihn gekillt hat, ob es mit reingespielt hat und er es – wegen seiner grossen Liebe Beteuerungen – vllt. selbst noch gar nicht gemerkt hat.

    So oder so denke ich, ist es daher das Beste, NICHT abzuwarten, bis er kommen will. Ihm nächste Woche zu schreiben, “so deine Sachen habe ich mal abgeschickt, wenn du dennoch drüber reden willst – ich bin noch immer bereit dazu, eine Lösung zu finden, wie wir es bisher immer geschafft haben – darfst du gern nächstes WE kommen. Ansonsten schliess ich damit ab.”

    (Seiner Mom sagte er am Samstag sowas wie “sie hat sich immer angepasst an mein Tempo und wir hatten auch eigentlich immer eine Lösung gefunden, ich weiss nich was ich will”)

    So sieht er, nein, ich warte nicht, ich habe ein Leben, ich achte auf mich, ich bin eine starke Frau. Er kennt mein Angebot, für ihn da zu sein, uns eine Chance zu geben, aber irgendwo muss ich auf mich achten. Und wenn er es auch dann nicht annimmt, dann ist es eben einfach so.

    Und ja, natürlich zerfressen mich die Fragen, was, wenn er einfach nicht KANN, keine Kraft hat, sonstwie?
    Hier stehe ich wirklich an einer Abzweigung, bei der ich nicht weiter weiss, was besser ist.

    @SuicideSquad

    Finaler Text, ich weiss. Aber weise ich ihn damit wirklich von mir? Ich meine, wenn er in 2 1/2 Wochen nicht merkt, ich fehle ihm und es ist scheisse ohne mich, dann merkt er es doch auch nicht nach vier Wochen beim Treffen, das ER ankündigt und zudem ICH dann natürlich noch bereit sein würde… ich weiss ehrlich nicht, ob das produktiver wäre.
    Bitte schreibe noch einmal was dazu.

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  • von LilaWolken22 am 05.11.2014 um 16:13 Uhr

    Ich finde es persönlich bisschen hart von ihm (auch wenn es von ihm nicht böse gemeint ist), dass er möchte, dass du ihn weiterhin hilfst auch wenn er Schluss macht. Natürlich möchtest du das einerseits, aber das ist dennoch auch für dich nicht einfach. Er muss ja auch sich klar sein, dass sein Schluss machen Konsequenzen hat.

    Andererseits würde ich es mich persönlich ziemlich aufregen, wenn meine Mutter mich da einmischt. Ich würde es wohl irgendwie als Vertrauensmissbrauch wirken, auch wenn man es nur gut meint. Ich würde mich nur an Freunde / Familie von ihm wenden, wenn wirklich es endgültig vorbei ist, damit die sich um ihn kümmern. Dabei musst du das Wort “Depression” direkt nicht in den Mund nehmen, sondern einfach die Situation schildern (wie verhält er sich) mit der Bitte, dass sie ein Auge auf ihn haben.

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  • von Fuschel am 05.11.2014 um 14:44 Uhr

    Jetzt mal eine ganz naive frage: wieso erzählst du seiner Mutter nicht von der Depression? Er wird da nicht alleine rauskommen und deine Aufgabe ist es auch nicht, ihm alles abzunehmen. Natürlich kann es falsch verstehen, dass du zu seiner Mutter petzen gehst, aber bevor ihm und dir alles über den Kopf wächst, würde ich mich jemanden anvertrauen.

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  • von putzelchen1 am 05.11.2014 um 13:37 Uhr

    Ich glaube nicht, dass er sich in den 3 Wochen melden wird, er weiss eben, dass er mir unglaublich wehgetan hat und will mir da auch Zeit geben, denke ich. Hat massive Schuldgefühle mir gegenüber, ich seh das ja alles. Aber ich muss jetzt einfach abwarten denke ich. Vermutlich wäre jetz alles Druck,megal was ich mache. Wenn bis In 2-3 Wochen nichts kommt, werde ich ihm schreiben, ob ich seine Sachen absenden soll oder er sie holen will und wir reden nochmal.

    Keine Ahnung, was richtig ist.

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  • von CruelIntentions am 05.11.2014 um 01:56 Uhr

    Puh, schwierige Situation.
    Bei meinem Ex und mir war das damals ähnlich… Einerseits ist man ja selbst durch die Trennung sehr verletzt und hat immer noch seinen Stolz. Andererseits liebt man die Person und will ihr auch helfen.
    Ich glaube auch, dass er sich deiner evtl. zu sicher ist. Aber ihn unter Druck setzen und ihm ein endgültiges Ende “anzudrohen” ist mit Sicherheit auch nicht richtig…
    Ich finde es wirklich schwer, jetzt richtig zu handeln. Hat er denn gesagt, ob er in den 3 Wochen Kontakt will? Und wieso will er denn ausgerechnet erst in 3 Wochen seine Sachen holen?
    Ich würd ihm vermutlich die Zeit lassen, aber dann die 3 Wochen auch durchziehen und nicht auf eventuelle Kontaktversuche seinerseits einzugehen.
    Ob das aber bei deinem Freund das richtige ist, kann ich leider auch nicht sagen. :-(
    Ich wünsche dir alles Gute!

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  • von putzelchen1 am 04.11.2014 um 21:27 Uhr

    Ich denke, ich habe mich dafür entschieden (heute das komplette Gegenteil von gestern…sigh), jetzt einfach nichts zu tun. Gar nichts. Zu hören, was er mir in 3 Wochen sagt. ihm dann den Rat mit Psychiater/Therapie nochmal ans Herz zu legen und mein Angebot, währenddessen zu begleiten.
    Aber dann werde ich ihm auch sagen, dass eine Freundschaft für mich nicht möglich ist.

    Ich weiss von seiner Mom, dass sie heute nochmal mit ihm gesprochen hat. Sie ist nach wie vor sehr optimistisch, ich bin für sie halt die perfekte Schwiegertochter bei ihrem speziellen Sohn, aber sie weiss offenbar nichts von den aktuellen Depressionen. Liess mich überreden, Freitag mit ihr Mittagessen zu gehen. Da werde ich auch nochmal hören, ob es etwas Neues bzgl ihm gibt. Ich hoffe nur, das übt nicht zusätzlichen Druck aus. Sie will halt so gern, dass es funktioniert und vermitteln (er weiss übrigens nichts davon, dass sie mich kontaktiert). Danach werde ich das aber natürlich auch einstellen.

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  • von SuicideSquad am 04.11.2014 um 20:00 Uhr

    Ja, ich würde jetzt einfach diese Zeit abwarten.

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  • von SuicideSquad am 04.11.2014 um 19:59 Uhr

    Und bitte nimm doch keine Tipps von jemandem an der meint heutzutage müssen man aus Depressionen kein so großes Problem mehr machen, die hat offensichtlich überhaupt keine Ahnung von Depressionen!
    Die Äußerungen deines Freundes sind Hilfeschreie, er weiß selbst nicht mehr was er will, kann er auch gar nicht wissen, wenn er keinen Zugang mehr zu seinen Gefühlen hat und das ist nun mal genau das was bei einer Depression passiert.

    Ein wichtiger Punkt den du in den Kommentaren erwähnst ist dass er Angst vor Nähe und Liebe entwickelt hat, das ist vollkommen normal, wenn man sich in seinem eigenen Körper nicht wohl fühlt kann man körperliche Nähe zu anderen schwer ertrage und da du ja in letzter Zeit auch noch anhänglicher geworden bist ist es nicht verwunderlich, dass sich die Lage immer weiter zugespitzt hat.
    Lass ihm zeit, setz ich nicht mit solchen texten unter Druck, denn du willst ihn doch eigentlich nicht final von dir weisen oder?
    Er KANN gerade keine rationalen Entscheidungen fällen.
    Er hat gesagt was er sich wünscht, dass ihr in 3 Wochen noch mal drüber redet, ein guter Zeitraum um ein wenig zu sich selbst zu finden und sich Gedanken zu machen und das sollte man jemand anderem auch zugestehen.

    Wende dich doch an andere betroffene Angehörige, tausch dich wenn möglich mit anderen Depressiven aus, dafür gibt`s haufenweise Foren. Hier bekommt man kaum gute Ratschläge für so eine Situation.

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  • von putzelchen1 am 04.11.2014 um 19:53 Uhr

    Also mache ich jetzt gar nichts mehr und warte das Treffen ab?

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  • von SuicideSquad am 04.11.2014 um 19:50 Uhr

    Ich habe mich von meinem Partner nach ewigem Hin und Her getrennt, da auch ich Depressionen hatte und den Druck nicht mehr ertragen konnte meinem Partner gegenüber eine Verantwortung zu tragen, dieser Verantwortung nicht gerecht zu werden und ihn so unglücklich zu machen.
    Außerdem erdrückt eine Depression die Gefühle, man kann sie nicht mehr spüren und zweifelt womöglich daran ob die Gefühle überhaupt noch vorhanden sind.
    Ich würde dir raten ihm Zeit zu lassen. Du bist für dein leben verantwortlich, also lebe weiter, aber wenn du ihn eigentlich gerne zurück haben möchtest, dann lass ihm eifach mal ein wenig Zeit, mir haben damals schon 1-2 Monate seehr geholfen und mir hat geholfen zu sehen, dass mein Partner auch wieder die Verantwortung für sein Leben und sein Glück übernommen hat, das hat enorme Last von mir genommen. Dein “Klammern” in letzter Zeit könnte also tatsächlich dazu geführt haben, dass er sich schlussendlich getrennt hat, wenn er sich nicht dazu in der Lage sieht dich glücklich zu machen.
    Ich würde die 3 Wochen mindestens abwarten und dann noch mal darüber sprechen, wenn sich die Gemüter ein wenig beruhigt haben.

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  • von putzelchen1 am 04.11.2014 um 19:34 Uhr

    27. Daher ja meine Befürchtung, es liegt an den Gefühlen. Ich weiss nicht mehr, was richtig ist, Leute, ich dreh bald selbst durch. er meldet sich erstmal nicht, schrieb gestern nur, ich solle mir keine Sorgen machen und auch auf mich schauen.
    Will aber in 4 Wochen nach wie vor objektiv bei einem Treffen drüber reden.

    Wie würdet ihr in meiner Situation konkret handeln???

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  • von putzelchen1 am 04.11.2014 um 19:21 Uhr

    Das war auch meine Idee.

    Eine Nachricht in etwa:
    Deine Sachen hab ich jetzt mal rausgeschickt. Wenn du dennoch nochmal über die Situation reden möchtest, darfst du nächstes WE gerne zu mir kommen. Ich bin nach wie vor noch bereit, gemeinsam eine Lösung zu finden. Ansonsten schliesse ich das für mich ab.

    Mir zerreissts hier ehrlich das Herz, da ich offenbar die Einzige bin, die davon weiss und er bei der Trennung sagte, bitte sei für mich da. Vielleicht können wir irgendwann drauf aufbauen. Aber wie soll das gehen? Ich würd doch nie wieder aus der Therapeutenrolle rauskommen? Das ist meine grosse Nagst dabei, sonst würde ich sogar meine Gefühle hinten anstellen.

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  • von Kira91 am 04.11.2014 um 19:12 Uhr

    naja auf der einen seite geht es ihm schlecht und er muss jetzt ganz klar auf sich selbst schaun .er hat sich entschlossen das ohne dich an seiner seite in ner partnerschaft durchzuziehen. von daher finde ich ganz klar sollst du jetzt auch auf dich schaun und dir geht es nicht gut mit der situation. ich würde ihm seine sachen schicken und ihm ganz klar und deutlich sagen das er unbedingt zu nem arzt und therapeuten muss, dass du noch gefühle für ihn hast, aber mit der situation so selbst krank wirst.

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  • von putzelchen1 am 04.11.2014 um 19:03 Uhr

    @Fuschel

    Er spielts aber weiterhin runter vor familie/Freunde und “arrangiert” sich quasi damit. Die Depressionen hatte er schon immer, nur jetzt wurden sie schlimmer – gepaart kit einer überhand genommenen Angst vor Nähe und Liebe.
    Ich weiss einfach nicht, wie ich richtig reagieren soll. weiss nicht, ob er mich nicht genug liebt oder ob es wirklich nur psychisch ist.
    Ich weiss nicht mehr, was richtig ist.

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  • von Fuschel am 04.11.2014 um 18:57 Uhr

    Depressionen sind eine ernstzunehmende Krankheit und ihre Behandlung sollte an erster Stelle für ihn stehen. Ich glaube kaum, dass er irgendwelche Nerven für eine Beziehung hat und sein Verhalten zeigt dir doch auch nur zu gut, dass er einfach im Moment keine führen KANN. An deiner stelle würde ich mich von der Idee einer Beziehung zunächst verabschieden und wenn du selbst die kraft dazu hast, ihm für ihn dazu sein und helfen, seine Krankheit durchzustehen. Er braucht jetzt eher Freunde als eine Freundin.

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