HomepageForenLiebe-ForumMein Freund wird nach kurzer Trennung Papa

haeMeechuu7

am 11.01.2016 um 11:32 Uhr

Mein Freund wird nach kurzer Trennung Papa

Hallo ihr Lieben,

ich schreibe zum ersten Mal etwas in dieses Forum. Ich will immer stark sein und mir nicht eingestehen, dass ich Hilfe brauche.. aber ich möchte einfach wissen ob es jemand gibt der etwas ähnliches durchlebt hat.
Mein Freund(25j) und ich(21j) waren knapp 2 Jahre zusammen als er sich von heute auf morgen von mir getrennt hat. Er hat zudem noch einen wirklich guten Job geschmissen. Hatte also Depressionen.. wir waren zwar getrennt, hatten aber Kontakt.
Teilweise haben wir nur geredet, dann haben wir und wieder geküsst, hatten sex sind aber nicht weiter gekommen, als uns einzugestehen, dass wir uns noch lieben.
Vor einer Woche (Freitags) saß er vor mir und hat mich angefleht ihn zurück zu nehmen, uns es zu versuchen! Ich wäre die Liebe seines Lebens…
(Donnerstag) sagt er mir, dass er abends erfahren hat, dass seine “Sex-Bekanntschaft” in der 8 Woche schwanger von ihm ist.
Er ist fertig mit den Nerven, nicht Antidepressiva & sagt ich wäre der Halt in seinem Leben. Mit dem anderen Mädchen kann er nicht wirklich reden, weil er Angst hat.

Ich weiß nicht was ich machen soll.
Ich weiß nicht ob ich es schaffe, dass er diese Frau jetzt sein Leben lang sehen wird.
Ich möchte selbst mal Kinder haben und konnte mir auch immer vorstellen, dass alles mit ihm zu haben. Das Kind soll nicht abgetrieben werden, aber ich habe nur noch Magenschmerzen.

Ist jemand in einer ähnlichen Situation?

Danke..

Antworten

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  • von blaubaere am 13.01.2016 um 14:42 Uhr

    Ich kenn mich da nicht aus: Kann nicht nach der Geburt ein Vaterschaftstest gemacht werden und er dann gegebenenfalls in die Geburtsurkunde des Kindes eingetragen werden?

    Will Dein Freund denn bei allem beteiligt werden? Grundsätzlich wäre ein geteiltes Sorgerecht das fairste, finde ich.

    0
  • von haeMeechuu7 am 13.01.2016 um 11:26 Uhr

    @blaubaere @naeschen1987 nochmal Danke für die Antworten. Es hilft wirklich mit Leuten drüber zu sprechen die nicht irgendwas mit einbringen, was vor Jahren mal war.. viel mehr uns persönlich kennen.
    Gestern hatte er das Gespräch mit der Kindesmutter in dem er ihr gesagt hat, dass er für sie und das Kind da sein wird, aber keine Beziehung möchte. Habe das Gefühl, dass es ihm jetzt schon etwas besser geht, weil er da hinter sich hat.

    Vielleicht kann ich euch das auch mal Fragen, wie steht ihr zu dem Thema Vaterschaftsanerkennung / Geteiltes Sorgerecht. Ich arbeite selbst auf dem Standesamt weiß also wie alles funktionier, allerdings war er mit ihr nicht zusammen. Bin mir nicht sicher ob er wirklich der Papa ist. Wenn er einmal auf der Geb.Urkunde steht kommt er da nicht so einfach runter.
    Wegen dem Sorgerecht müsste er ja bei allem beteiligt werden und zustimmen. Hätte fast gesagt in der Situation wäre es einfacher sie behält das alleinige oder?

    0
  • von blaubaere am 12.01.2016 um 14:26 Uhr

    @naeschen
    Das weiß ich alles. Deswegen wäre es ja gerade gut, sich bald nach einem Platz umzusehen.

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  • am 12.01.2016 um 14:20 Uhr

    Im Prinzip gebe ich blaubaere recht. Zunächst müssen du und dein Freund sich hinsetzen und klären, wie es weitergehen soll, dann solltet ihr euch gemeinsam mit der Kindsmutter zusammen setzen. Ihr müsst eine gemeinsame Lösung finden, denn wenn du wirklich den Rest deines Lebens mit ihm verbringen willst, musst du dich auch mit dem Kind und seiner Mutter arrangieren. Zumindest würde es das leichter machen.

    @blaubaere: nur weil jemand depressiv ist und psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfe braucht, bekommt er sie nicht unbedingt schnell. Beim Psychotherapeuten wartet man durchschnittlich fünf Monate auf einen Termin. Im Akutfall wird etwas verordnet, damit der Patient nicht noch tiefer rein rutsch, muss dann aber genauso warten wie alle anderen. Wirklich schnelle Hilfe gibt es nur bei selbstverletzendem Verhalten, da wird man sechs bis acht Wochen stationär untergebracht und stabilisiert, bekommt auch Medikamente und muss dann genauso auf seinen Termin warten, auch hier gibt es keinen nahtlosen Übergang.
    Ist also nicht ganz so einfach.

    0
  • von blaubaere am 12.01.2016 um 10:48 Uhr

    Deine Ängste sind in dieser Situation total verständlich. Setz Dich auf jeden Fall mal mit Deinem Freund zusammen und stell ihm Deine Fragen. Das ist wichtig.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ob die werdende Mutter schon bereit dazu ist, dass ihr euch drei zusammensetzt? Wenn sie ihn liebt und gerade mit Liebeskummer zu kämpfen hat. So wie sie für Dich ein “rotes Tuch” ist, so ist es sicherlich auch andersrum.

    Genau, es ist keine Lösung, dass er NUR Tabletten nimmt. Wenn er schon so weit ist, dass er überhaupt Antidepressiva nimmt, sollte er sich bald in Therapie begeben.

    1
  • von haeMeechuu7 am 12.01.2016 um 08:22 Uhr

    @blaubaere@Nagelschere49 vielen Dank für eure Antworten!
    Glaube es wird generell schwierig jemanden zu finden der das gleiche durchmacht.
    Sie hat ihn wohl gestern auch gefragt ob er sie liebt. Macht alles nicht grade einfacher, dass sie sich verliebt hat. Ich sage mit Absicht verliebt, weil er meint sie würde ihn lieben. Habe ihm erstmal versucht zu klären, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man ihre “Liebe” mit meiner vergleichen kann. Macht ja nicht jeder mit und liebt diese Person immer noch…

    Es ist definitiv keine Lösung, dass er weiter diese starken Medikamente nimmt. Ich will ihn auch nicht von sich aus auf sie oder das Kind ansprechen. Habe immer so angst ihm seine Laune zu verderben. Habe aber auch so viele offene Fragen, weiß nicht ob wir uns sogar mal alle zusammen setzten sollten.

    Hab auch so angst, dass er doch zu ihr geht. Immerhin verbindet die beiden ein Kind?!

    Antwort @ blaubaere
  • von blaubaere am 11.01.2016 um 21:08 Uhr

    @Nagelpfeile
    Naja, die TE ist ja aber in einer ganz anderen Situation. Sie wurde nicht (direkt) betrogen, die beiden waren zu der Zeit ja getrennt. Das macht für mich einen großen Unterschied. Zumal die Mutter des Kindes einfach nur eine Sexgeschichte war, da sind keine romantischen Gefühle dabei.

    Ich kann trotzdem verstehen, wenn Du Dich betrogen fühlst, TE. Es liegt an Dir, ob Du das verzeihen und vergessen kannst. Ich wüsste nicht, ob ich es könnte. Aber Kinder könntest Du ja prinzipiell trotzdem noch mit ihm haben, falls Du Dich für ihn entscheidest.
    Eine große Baustelle ist auch seine psychische Verfassung. Hat er sich schon einen Therapeuten gesucht?

    Antwort
    1
  • von Nagelschere49 am 11.01.2016 um 20:37 Uhr

    Naja, in einer ähnlichen Situation bin ich nicht, aber vielleicht ist es doch ein wenig vergleichbar…
    Mein mittlerweile Ex-Mann, mit dem ich zusammen war, seit wir 16 waren, mit dem ich vier Kinder habe…hat mich nach fast 40 Jahren Beziehung und mehr als 25 Jahren Ehe mit einer Praktikantin betrogen, die damals ca. 25 war, er 55.
    Wir waren immer ehrlich zueinander, er hat mir die Affäre gebeichtet…und dann dachte ich, dass es vorbei wäre.
    Naja, was soll ich sagen? Vor ein paar Wochen haben sie geheiratet und ein Kind haben sie auch.
    Es hat mich wahnsinnig verletzt. Man muss damit abschließen, denn damit leben kann man nicht – so zumindest meine Erfahrung.
    Ich kann dir nur den Rat geben…nimm Abstand von ihm, auch wenn es weh tut, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    Alles Gute!

    0

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