HomepageForenLiebe-ForumVasektomie? Langzeitverhütung?

rotbeere

am 29.10.2008 um 10:57 Uhr

Vasektomie? Langzeitverhütung?

mein mann und ich sind seit 3 jahren glücklich verheiratet, unsere beiden mädels waren und sind wunschkinder, ein weiteres soll es aber nicht geben, darüber sind wir uns einig.

nun sind wir uns aber unsicher, was die für uns geeignetste verhütungsmethode ist… sämtliche hormonpräparate (pille, 3monatsspritze) waren bei mir bisher nur ein reinfall, 5 verschiedene pillen, 2mal die spritze, was mein gefühlsleben in der zeit mitmacht ist für mich (uns) einfach nicht tragbar.. ich werd richtig depressiv, launisch,… meine stimmungsschwankungen während den schwangerschaften waren nix dagegen.. über die versch. varianten der spirale hab ich mich ehrlich gestanden noch nicht informiert… meine mutter hatte die viele jahre und dann aufgrund irgendwelcher komplikationen damit lange zeit schwerwiegende gesundheitliche probleme.. daher meine abneigung hiergegen. kondome… nunja… zur zeit, die variante, mit der wir die zeit bis zu einer entscheidung überbrücken wollten… bis gestern… dank einem kleinen “unfall” stand ich heut früh um 8 in der apotheke und musste mit hochrotem kopf “die pille danach” verlangen… soetwas soll uns in zukunft nie wieder passieren!

da wir also heute nacht ohnehin wach gelegen sind (naja nein, nach dem gespräch hats neben mir doch zu schnarchen angefangen, ich hätte aber auch so nicht schlafen können), haben wir mal wieder ein thema aufgerollt, das wir bisher immer aufgeschoben hatten… mein mann hat vor jahren schonmal erwähnt, dass er, sobald unser kinderwunsch erfüllt ist, gerne eine Vasektomie machen lassen würde. ansich eine tolle sache. er möchte nicht, dass ich mich unters messer lege, das ist ihm (und mir) zu riskant, er meint für ihn wäre das kein thema. für mich aber irgendwie schon… auch wenn man diesen eingriff (laut internet, ein beratungsgespräch beim arzt hatten wir noch nicht) mit bis zu 80%iger erfolgschance rückgängig machen kann, bleiben bei mir einige bedenken… wir sind beide noch jung, ich 24 er 32, was wenn in 5-10jahren doch alles anders ist? wenn der wunsch nach einem kind doch nochmal entstehen sollte? auch habe ich im netz gelesen, dass bei einigen bis vielen männern nach einer vasektomie nicht nur gesundheitliche sondern eher psychische probleme auftreten können. das alles scheint für meinen mann kein grund zur besorgnis zu sein, für mich allerdings schon. was wenn er das ganze doch bald oder später bereut? bestimmt werden wir beide die nächsten tage noch viel darüber reden, denn dass wir uns nicht weiterhin aufs kondom verlassen wollen, steht fix fest. ich wollte mir nur einfach mal bei euch ein paar anregungen zum thema holen. vielleicht haben ja einige erfahrungen hierzu oder auch irgendwelche anderen vorschläge, die mir/uns weiterhelfen könnten?

ich bedanke mich jedenfalls schonmal fürs lesen

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  • von absinthkoenigin am 09.01.2009 um 12:07 Uhr

    Also, ich seh zwar grade, daß der Beitrag schon etwas älter ist, aber trotz allem schreib ich jetzt meinen Senf dazu. 😉

    Mein Vater hat sich vor einigen Jahren auch unters Messer gelegt und eine Vasektomie machen lassen, da war aber klar daß meine Mutter und mein Vater wirklich keine Kinder mehr wollten. Ich war um die 18 und mein Bruder damals so um die 12 rum, und meinem Dad gings hinterher gut, soviel ich es jedenfalls mitgekriegt habe.

    Aber mein Vater war da auch schon älter und meine Mutter auch als ihr es jetzt seid.

    Eure Bedenken kann ich daher nur zu gut verstehen.

    Habt ihr es schon mit dem Nuvaring versucht?

    Der geht nicht über den Magen sondern über die Gebärmutterschleimhaut, der wird am Beginn des Zyklus eingeführt und wird am Ende kurz vor den Tagen rausgenommen. Merken tut man davon nur die ersten 5 Minuten was, und egal ob man dann Durchfall hat oder es einem schlecht wird, er wirkt noch immer.

    Und rausfallen tut er von alleine auch nicht, auch nicht beim Sex. Der Partner oder man selbst merkt von dem Ring nix, und wenn es einem unangenehm sein sollte kann man den Ring 3 Stunden lang gefahrlos rausnehmen.

    Habe den immer gut vertragen und hat auch immer gewirkt (bis wir angefangen haben auf Kinder hinzuarbeiten, was aufgrund mehrerer Probleme bisher leider ned geklappt hat, aber das ist ein anderes – medizinisches – Problem).

    Viell. ist das ja was für Dich?

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  • von rotbeere am 29.10.2008 um 22:49 Uhr

    danke euch, natürlich wäre, falls wir in die richtung weiter denken, ein ausführliches aufklärungsgespräch beim fachmann von nöten.. naja und diese ganzen temparaturgeschichten sind für mich auch eher nix, leider, ich bekomm meine tage immer schon sehr unregelmäßig, das war von beginn an so und ist auch nach 2 schwangerschaften geblieben… dennoch danke, werd mich noch weiter informieren

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  • von mousaka am 29.10.2008 um 12:29 Uhr

    ich kann boudoir nur zustimmen. das risiko einer noch so kleinen op sollte bewusst wahrgenommen werden. am besten holt man sich verschiedene meinungen von fachleuten ein.

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  • von boudoir am 29.10.2008 um 11:13 Uhr

    Mein Mann hat dieses Jahr eine Vasketomie durchführen lassen. Es hatte keine Probleme in irgend einer Hinsicht danach. Ich kenne ausserdem einige Männer, die das ebenfalls haben machen lassen, und alle hatten keine Probleme.
    Wichtig ist, dass der Arzt die OP möglichst oft macht, da eine grosse routine wichtig ist, weil er dann genauer arbeitet, um allenfalls die OP in späteren Jahren rückgänig zu machen, falls doch aufgrund wichtiger änderungen der Lebensumstände nötig.
    Ein Gespräch mit einem Urologen oder Chirgurg eures Vertrauens, bei dem ihr beide dabei seid und wirklich offen alle Themen und ängste ansprecht könnte euch vielleicht weiterhelfen.

    0
  • von sternchen am 29.10.2008 um 11:09 Uhr

    ein bekannter von mir wollte das auch mal machen lassen, hat sich dann aber umentschieden, weil er letzten endes doch schiss hatte. ich glaube dein mann sieht das alles sehr locker und macht sich noch nicht solche zukunftsgedanken wie du. geht mal zu einem arzt un dlasst euch beraten, der ist besser als jede internetquelle. danach könnt ihr immer noch überlegen, was ihr machen wollt. der arzt kann euch auch sicher eine gute alternative aufzählen. vielleicht bringt ja die spirale was bei dri, oder du versuchst einen verhütungscomputer, femcap und sowas… also verhütungsmittel, die keine hormone nutzen um zu schützen… bei liebe gibt es im magazin auch einen artikel zum thema verhütungssache! hoffe der hilft dir weiter.

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