HomepageForenLiebe-ForumWas würdet ihr tun? Es geht um meinen Freund, schwere Zeiten…

fairy33

am 02.02.2010 um 11:24 Uhr

Was würdet ihr tun? Es geht um meinen Freund, schwere Zeiten…

Hallo zusammen.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Nachdem ganzen Chaos in meiner Beziehung ist jetzt wohl der Knoten geplatzt.
Um es kurz zu umranden. Mein Freund hat eine Art Depression erlitten vor 8 Wochen. Nur glaube ich, dass diese nicht abreißen will. Er fing dadurch auch an, an der Beziehung zu zweifeln. Er fragte mich ständig, ob ich ihn liebe. Warum gerade ihn. Ob ich nicht jemand anders wollte. Ob ich mich für ihn hübsch mache oder für andere usw.
Es ging so weit, dass er mir den normalen Beziehungsalltag übel nahm. Es war plötzlich nicht mehr möglich dass ich mal nach Hause fuhr oder dass wir uns mal 2 oder 3 Tage nicht gesehen haben. Er nahm es mir emotional übel.
Jedenfalls gabs dann auch Streit.
Es hatte sich gerade beruhigt da machte er „Schluss“ weil er fand, dass ich einen Egotrip fahre.
Ich habe ihn das wieder „ausgeredet“. An dem Tag war er ganz anders. das habe ich schon oft bei ihm beobachtet. Einen Tag himmelhochjauchzend alles ist okay, nächster Tag alles scheiße inklusive Selbstzweifel.
Er wollte gar nicht das Schluss ist. Er wollte nur, dass ich handle. Er hatte sogar schon den nächsten Kinoabend geplant.
Jedenfalls ging´s danach wieder weiter mit starken Depressionen.
Ich kann ihm nicht mehr helfen. Ich breche darunter zusammen.
Er hat mir Samstag vorgeworfen ich würde keine richtige Beziehung mit ihm führen. Meine Vorschläge waren alle scheiße. Das ich zum Mittagessen bei meiner Mutter war (er war arbeiten) war scheiße usw. Ich war am Ende.
Sonntag dann wieder alles Himmel Sonnenschein.
Ich hab mit seiner Mutter gesprochen und sie sagte mir auch, dass er sich verändert habe. Dass er das immer mal habe. Dass sie nicht wisse was er mit sich rumträgt. (Er sagt oft er hat von früher vieles nicht verarbeitet und keinen mit dem er reden kann)
Meiner Meinung nach brauch er jemand mit Fachverständnis mit dem er reden MUSS.
Es ist natürlich anmaßend von mir sowas zu behaupten. ich bin ja kein Arzt.
Ich habe nun keinen Kontakt mehr zu ihm.
Er sagte ich kann mir so viel Zeit nehmen wie ich will.
Aber wie mache ich ihm klar, dass er professionelle Hilfe braucht?
Ich habe Angst ihn wieder anzurufen, da ich befürchte, es wird genau so weitergehen wie bisher.
Mir selbst geht’s schlecht.
Kann kaum schlafen. Ich vermisse ihn, aber bin auch froh dass der psychische Stress der auf mir gelastet hat weg ist.
Ich weiß, dass ich ihn nicht verdrängen kann, den psychischen Druck.
Ich will ihn auch gar nicht loswerden oder sowas. Ich liebe ihn ja noch.
Andererseits kann ich keine Beziehung mit jemanden führen, der mir nichts glaubt, an mir zweifelt und jeden Tag “von vorn anfängt” mit den Fragen/Diskussionen usw.
Wie würdet ihr euch jetzt verhalten?

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  • von moddinchen am 02.02.2010 um 14:58 Uhr

    Hmm hört sich nicht gut an was bei dir so los ist. Dennoch würde ich dir davon abraten sich von ihm zu entfernen.

    ich stimme ladygirl zu!
    du solltest mit ihm zusammen diesen weg gehen. auch solche situationen sind dafür da sie gemeinsam zu überstehen. das ist einfach so. dadurch ist er ja kein schlechter mensch. man kann doch über alles reden. und wenn er mal wieder gut drauf ist sprichst du ihn darauf an…auf einen psychologen…und fragst ihn ob er das für euch machen würde.

    ich frag mich aber trotzdem warum er dir nicht erzählen kann was er von früher nicht verarbeitet. vielleciht wirkst du einfach im moment so auf ihn weil du ja schließlich auch darüber nachdenkst ihn evtl. zu verlassen wenn es so weiter geht. Sowas merkt man ja schließlich.

    Und das mit den Fragen. Du kenst die Antworten darauf. sag ihm doch einfach öfters von alleine wie du ihn magst und dass es nur ihn gibt. Wenn er doch gerade in so einer Phase steckt solltest du ihn bestärken. Ich habe jetzt nicht gesagt dass du s nicht tust, aber vielleicht nicht von alleine.

    Ich musste sowas auch durchmachen…es hat aber geklappt. Es war zwar nicht genauso schlimm, aber doch schon ziemlich nah dran!

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  • von fairy33 am 02.02.2010 um 14:36 Uhr

    Sorry.
    Aber wenn ein fast 30jähriger Mann mitten auf der Straße zusammenbricht, anfängt zu weinen – ohne das es einen ersichtlichen Grund gibt, danach nicht ansprechbar ist, nicht mehr auf Worte reagiert und nach stundenlanger Starre nur hervorbringt, dass er keine Lust mehr aufs Leben hat- dann wird es sicher menschen geben die damit reagieren ihn allein zu lassen. Erst Recht wenn man zu dem zeitpunkt grad mal 2 Monate zusammen ist.

    Ich bin nicht weggelaufen. Ich war fast jeden Tag bei ihm. Ich habe ihn alle Fragen beantwortet, auch die, die mich selbst sehr verletzt haben.
    Ich wusste, dass er es nicht so meinte und nur die Unsicherheit aus ihm sprach.
    Ich habe täglich meine Liebe beteuert. Und dass ich keinen anderen habe (Vuelleicht solltest du dir mal überlegen wie es für mich ist jemanden täglich beweisen zu müssen, dass es NUR IHN gibt)
    Auch wenn es mich verletzt hat, dass er mir nicht geglaubt hat. Ich habe ihm täglich gesagt, dass alles in Ordnung sei. Ich habe versucht ihn in den normalen Alltag zu führen. Ich habe ihm zugehört.
    Und wenn ich nicht bei hm sein konnte stundenlang telefoniert mit ihm. Mein Leben bestand aus IHM.
    Das hat nichts mit “es geht ihm mal nicht so gut” zu tun. Und erst Recht nichts mit “Ich hau ab weil du mal schlechte Laune hast”
    Wenn du das in deiner Engstirnigkeit und Ignoranz nicht begreifen willst, tut es mir leid.

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  • von fairy33 am 02.02.2010 um 14:24 Uhr

    Ladygirl:
    Wenn das so wäre hätte ich ihn verlassen, als er vor 8 Wochen einen Nervenzusammenbruch hatte um mitten auf der Straße angefangen hat zu weinen, zusammen zu brechen und ich satte 30 Minuten brauchte ihn dazu zu überreden vom Boden aufzustehen (er hat wirklich gesessen) und mit nach Hause ins Warme zu kommen.
    Er ist damals in eine Art Starre verfallen. (Und das nach 2 Monaten beziehung. Ich glaube jede Andere wäre weggelaufen)
    Wenn ich wirklich so eine beschissene Freundin wäre, würde ich wohl jetzt HIER und HEUTE nicht schreiben.

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  • von fairy33 am 02.02.2010 um 13:06 Uhr

    Ich glaube nicht dass er es zugeben will, das ist ja das Problem.
    Ich meine, ich würde mir das auch nicht eingestehen wollen. Bzw. nur schwer. Und schon gar nicht, wenn mich jemand so offensichtlich darauf aufmerksam macht.
    Für ihn ist das scheinbar so “angelernt”. Er sagt sich dann: So, nun ist alles gut und dann ist halt alles gut. Für ein paar Stunden.

    Ich halt es halt nicht mehr aus. Das ist schon wie Dr. Jekyl und Mr. Hyde…

    Ich hab mir fast 8 Wochen den Mund fusselig geredet, dass ich ihn liebe, zu ihm stehe, zu ihm halte.
    Es gab Situationen da konnte ich nicht mehr und bin gegangen.
    Er hat natürlich nicht verstanden warum. Hat sogar gemeint, ich würde neben mir stehen.
    Aber wenn man 100Mal die selbe Frage beantwortet und es einem doch nicht gegalubt wird, was soll man da tun?
    Vor allem auf Fragen, die man zuvor noch nie von jemanden gehört hat.
    Bsp.: Warum bist du mit mir zusammen und nicht mit jemanden der größer ist und mehr Muskeln hat?
    Antwort war: Weil ich DICH will, mich in DICH verliebt habe.
    Aber wenn man das immer wieder gefragt wird :((((

    0
  • von agonoize626 am 02.02.2010 um 12:58 Uhr

    ich war damals auch so wie dein freund. ich habe meinen damaligen freund ständig mit meinen problemen belastet. es ging sogar so weit , dass ich ihm gedroht habe mich umzubringen , wenn ER nicht mehr zu MIR steht. jetzt weiß ich , dass es andersru hätte sein müssen. ich habe ihn verletzt und es tut mir sehr leid. es hatte nichts mit ihm zu tun .. ich habe mich selber aber nicht geliebt und konnte ihn deswegen auch nicht so lieben wi er es verdient gehabt hätte. irgendwann , als er am ende seiner kräfte war , hat er sich dann von mir getrennt. einfahc so .. vom einem zum anderen tag hat er den kontakt abgebrochen , sogar seine handynummer gewechselt. ich habe seitdem nicht mehr mit ihm gesprochen. eine lange zeit habe ich mich immer noch gefragt , wie er mir so etwas antun konnte , warum er mich im stich gelassen hat .. dabei hatte ich ihm im stich gelassen. das war ein mieses gefühl. letztendlich bin ich ihm sehr dankbar dafür. nahc dem ganzen habe ich nämlich endlich den mut gefunden einen psychologen aufzusuchen , der mir wirklich helfen konnte. jetzt kommen diese depressionen nur noch sehr selten und auch sehr schwach. ich habe auch einen neuen freund , mit dem es jetzt um einiges besser läuft. manhcmal denke noch an meinen ex zurück und fühle dankbarkeit für das , was er getan hat .

    vielleicht ist das auch ein weg für dich .. natürlich ist es schwer loszulassen .. aber wenn es gar nicht mehr geht , ist das vllt sogar das beste. viel glück :)

    0
  • von fairy33 am 02.02.2010 um 12:44 Uhr

    ich würde ihn nicht einfach so allein lassen.
    die frage ist nur, wie ich ihn davon überzeugen soll sich helfen zu lassen.

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  • von angelbaby01 am 02.02.2010 um 11:40 Uhr

    also das tut mir sehr leid für dich, aber auch wenn es hart klingt ich würde den kontakt mit ihm eher meiden. da du schon schreibst unter dem ganzen druck zusammen zu brechen. den auf kurz oder lang passierts dir vielleicht auch in depressionen zu verfallen weil du nicht weist wie du ganze situation verarbeiten sollst. das er profesionelle hilfe benötigt steht mal außer frage. sind das bei ihm wirklich nur depressionen? sorry die frage aber kenne jemandem mit ungefähr den gleichen syndromen wie du sie schilderst und die jenige leidet unter einer anderern form der schizophränie (hoffe ich hab das jetz richtig geschrieben). aber ich würde auf keinen fall mehr eine beziehung eingehn da du dir selbst damit nichts gutes tust.

    0
  • von TrullaAnne am 02.02.2010 um 11:32 Uhr

    Ui… Das hört sich nicht schön an. Tut mir leid für dich…
    An deiner Stelle würde ich ihn vor die Wahl stellen… Entweder er nimmt professionelle Hilfe in Anspruch oder du wirst dich von ihm verabschieden.
    So wie du es beschreibst ist er manisch-depressiv… Gut gelaunt in der einen und scheiße drauf in der nächsten Sekunde…
    Er sollte sich Hilfe holen… Sonst geht ihr beide daran kaputt… Wenn er das nicht einsieht, würd ich mich an deiner Stelle, auch wenns weh tut, von ihm verabschieden… Das tut einfach unnötig weh sich sowas immer wieder anhören zu müssen…

    Antwort
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