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Diagnose für Beschäftigungsverbot

Momo1987am 14.01.2015 um 12:22 Uhr

Hallo Mamis. Ich bin der der 13.SSW und habe auch extrem mit Übelkeit, Erbrechen und Schwindel zu tun. Meine FÄ hat mich erstmal AU geschrieben.
Ich arbeite in einer Arztpraxis mit amulanten OP und als ich meinem Arbeitgeber über meine SS informiert habe bekam ich die Reaktion und Antwort ob man gratulieren darf oder nicht und das sich ja nix ändert für mich…
Da war ich schon ziemlich erschrocken weil er ja eigentlich das Mutterschutzgesetz kennen sollte da ich ja nicht die erste Schwangere in der Praxis bin. Ich habe auch mit meiner FÄ darüber gesprochen und sie meinte das sie mir das BV auf Mobbing ausstellt wenn mein AG seine Meinung zu meiner Arbeit nicht ändert.
Und um ehrlich zu sein wäre ich nicht böse bis zur Geburt zuhause zu sein da es doch ziemlich stressig bei und ist. Jetzt weiß ich aber nicht ob mein AG die Diagnose / Diagnoseschlüssel erfährt… das wäre ja wohl für unser weiteres Arbeitsverhältnis nach der Elternzeit ziemlich schlecht.

Nutzer­antworten



  • von Mamita2011 am 15.01.2015 um 14:23 Uhr

    Hallo, ein BV stellen Ärzte normalerweise nicht so schnell aus… Außer du musst liegen, etc…. Ich hab “trotz” Zwillingschwangerschaft, starken Rückenbeschwerden und erhöhtem Tromboserisiko gearbeitet (gut zwar im Büro, aber in der Inkassobereich- ist auch nicht immerstressarm

  • von Ninia1310 am 15.01.2015 um 10:10 Uhr

    Das weiß ich leider auch nicht. Da würde ich einfach mal Deine Frauenärztin fragen. Normalerweise bekommt der Arbeitgeber aber keinen Bescheid über die Diagnose, soweit ich weiß. Kann aber natürlich sein, dass das bei einem längeren Ausfall anders ist.

  • von Danyshope am 14.01.2015 um 15:06 Uhr

    Wo ist das Problem bzw wo beisst sich dein beruf mit dem Mutterschutzgesetz? Wegen dem Job an sich darf der Arzt dich nicht krankschreiben, die berechtigung hat er nicht. Er weiß ja nicht was genau du beruflich machst bzw ob Dein Ag nicht doch Arbeit für dich hat welche mit dem Mutterschutz einher gehen. Wegen Beruf darf deshalb immer nur der Arbeitgeber selbst das BV aussprechen. Und da wird auch immer enger kontrolliert weil in den Vergangenheit da viel Mißbrauch mitbetrieben wurde. Bist du der meinung der Ag sprich fälschlicherweise kein BV aus oder hält sich nicht an das gängige Gesetz, dann stehte s dir frei den Weg über das gewerbeamt zu gehen. Die prüfen dann vor Ort genau nach.

    Aber mal ehrlich, Diagnose “Mobbing” klingt für mich nach einem Gefälligkeits-Beschäftigungsverbot. ich als AG würde bei einem BV durch den Arzt immer Einspruch einreichen und das prüfen lassen. Zumal wenn ich den Eindruck habe, da will sich jemand eine lauen Lentz machen. Und das Recht ein BV durch einen anderen Arzt prüfen zu lassen hat der AG wohl.

    Wegen Stressig, ich sage es mal so, wenn dir das jetzt schon alles zu stressig ist, dann komm mal in der Wirklichkeit an. So hart es klingt, jetzt aktuell hast du den ruhgisten Teil der “Elternschaft”.

  • von Angelsbaby89 am 14.01.2015 um 14:11 Uhr

    Ich wüsste jetzt auch nicht, warum du generell nicht mehr arbeiten können solltest. Frag doch erst mal deinen Arbeitgeber ob es nicht andere Bereiche gibt, in deneb du eingesetzt werden kannst. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit.

  • von fratzi23 am 14.01.2015 um 13:44 Uhr

    Hallo, ich arbeite in der Personalabteilung und kriege auch hin und wieder Beschäftigungsverbotsschreiben. Da steht definitiv kein Diagnoseschlüssel drauf.
    Ich weiß ja nicht was du da so in der Arztpraxis alles machen musst aber ich denke wenn du an der Anmeldung sitzt sollte das kein Problem sein. Sollte von dir verlangt werden bei einer OP zu helfen würde ich das strikt ablehnen und mich auf das Mutterschutzgesetz beziehen.

  • von StefansMami am 14.01.2015 um 12:32 Uhr

    Irgendwie erkenn ich grade das von dir beschriebene Mobbing nicht, aber vielleicht hast du dich auch nur zu knapp ausgedrückt. Im Kopf drinnen ist ja alles immer logisch, aber die anderen Leute wohnen halt leider draußen 😀

    Beim BErufsverbot ist es – soweit ich weiß – etwas anders als bei Krankmeldungen, da dem Arbeitgeber die Möglichkeit eingeräumt werden muss, den Arbeitsplatz der Schwangeren Mutterschutzgesetzkonform zu gestalten. Von daher wird ihm auf jeden Fall mitgeteilt, was er ändern muss.
    Ob da jetzt wirklich definitiv “Mobbing” oder sowas drinsteht, weiß ich nicht. Da solltest du deine FÄ vielleicht vorher nochmal fragen.
    Bei der Krankschreibung an sich kriegt er ja nur den “kurzen” AU-Schein, ohne Diagnoseschlüssel. Von daher kannst das ja während deiner Krankschreibung jetzt definitiv gefahrlos nachfragen.

    Aber jetzt doch mal interessehalber: Wieso kannst du nicht weiterarbeiten, so prinzipiell? Dass du bei einer OP nicht unbedingt helfen solltest, wenn du nebenher Gefahr drohst, umzukippen, ist ja schon zum Schutz des Patienten klar. Aber prinzipiell kannst doch arbeiten? Du kannst sitzen, du kannst stehen, du kannst rumlaufen… ich weiß nicht, inwiefern du mit gefährlichen Erregern so in Direktkontakt kommst, aber Krankenblätter ausfüllen und sowas erscheint mir als Nicht-Eingeweihter in die Geheimnisse einer Arztpraxis doch recht ungefährlich.

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